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  1. #81
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    AW: Baerbock oder Habeck, wer führt das Land ins Elend? - Update: Baerbock wird Kanzlerkandidatin

    Und was macht eigentlich Robert Habeck? Während Baerbock in ihrem Lügen-Sumpf versinkt, schweigt Habeck beflissentlich. Kein Wunder, er war lange Zeit der sichere Kanzlerkandidat seiner Partei. Bis sich Baerbock vorbeidrängelte und in Grünenmanier das einzige was sie hat in die Waagschale warf, nämlich ihr Geschlecht. Habeck musste zähneknirschend akzeptieren, dass die Grünen eine männerfeindliche Partei ist. Dass Baerbock Habeck anschließend als dummen Schweinebauern hinstellte um sich als "Völkerrechtlerin" zu inszenieren, hat Habeck zusätzlich geärgert. Habeck sieht den Absturz Baerbocks mit Schadenfreude. Sein Schweigen ist die Revanche für das Verhalten Baerbocks. Die ehemalige Grünen-Politikerin Petra Kelly sprach einmal von "blankem Hass", der in ihrer Partei herrscht. Daran hat sich nach all den Jahren nichts geändert.
    Geändert von Realist59 (04.07.2021 um 09:20 Uhr)
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  2. #82
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    AW: Baerbock oder Habeck, wer führt das Land ins Elend? - Update: Baerbock wird Kanzlerkandidatin

    Langsam stellt sich die Frage, WO Baerbock nicht abschrieb:

    ZDF-Jurist ändert seine Meinung zu Baerbock „Es liegen Urheberrechts-Verletzungen vor“
    Neue Passagen zeigen: Baerbock schrieb auch bei „Club of Rome“ ab
    Beispiel: Der Satz im Baerbock-Buch „Wer immer nur von der Gegenwart aus denkt, verharrt in der Kurzfristigkeit und verliert an strategischer Tiefe“ stamme offenbar aus einem Aufsatz der Politologin Florence Gaub, die dort schrieb: „Wer ständig in Krisen denkt, verharrt in der Kurzfristigkeit und verliert an strategischer Tiefe.“

    Rieble, so Zimmermann, sei der Ansicht, dass „einige Gerichte durchaus zu dem Schluss kommen“ könnten, „die Formulierung sei originell genug, um urheberrechtlichen Schutz zu bejahen“.
    Gleiches gilt nach Ansicht des ZDF-Rechtsexperten Zimmermann für eine längere Textpassage, in der die grüne Kanzlerkandidatin die Formulierungen aus dem Vorwort eines Berichts der Deutschen Umwelthilfe „fast wortwörtlich übernommen“ habe, darunter auch „subjektive Bewertungen des Autors“. Zimmermann: „Eine Urheberrechtsverletzung dürfte daher vorliegen.“
    Das neue Fazit des ZDF-Rechtsexperten mit Blick auf die Affäre dürfte ein Alarmsignal für Baerbocks Wahlkampfmanager sein. „Die generelle Aussage der Grünen und Baerbock, es läge gar keine Rechtsverletzung vor, ist wohl nicht haltbar.“

    Rechts-Professor Volker Riebel, so Zimmermann, sehe die neuen Funde unabhängig von der juristischen Bewertung „in Sachen Redlichkeit als deutlich problematischer an“. Die „Irreführung der Leser“ sei nun „greifbar“.
    ▶︎ Derweil tauchen immer mehr Passagen aus Baerbocks Buch auf, die fast wortgleich in anderen Quellen zu finden sind. So schreibt Baerbock über den Wirtschaftsindikator „Genuine Progress Indicator“ (GPI) auf Seite 84 ihres Buchs: „Und er fügt positive Komponenten wie Freiwilligendienste oder unbezahlte Hausarbeit hinzu, die das heutige BIP gar nicht erfasst. Durch die Unterscheidung dessen, was das Wohlergehen mindert, von dem, was es vermehrt, nähert sich das GPI besser dem tatsächlichen gesellschaftlichen Wohlstand an als das BIP, das im Grunde ein Umsatz-Indikator ist.“
    Diese Passagen finden sich in auffälliger Ähnlichkeit im 2017 erschienen Buch „Wir sind dran“ des „Club of Rome“. Dort heißt es: „Der GPI fügt auch positive Komponenten hinzu, die das BIP nicht erfasst, z.B. Freiwilligendienste und Hausarbeit. Durch die Unterscheidung dessen, was das Wohlergehen mindert von dem, was es vermehrt, nähert sich das GPI besser dem tatsächlichen nachhaltigen Wohlergehen an als das BIP, das bekanntlich ein purer Umsatzindikator ist.“
    An einer anderen Stelle schreibt Baerbock über die ehemalige Familienministerin Kristina Schröder (43, CDU): „Ihr Name stand ziemlich weit oben auf einer Liste der angeblich faulsten Abgeordneten des Bundestags. Da ging es um die Fehlzeiten im Parlament (...).“
    Diese Passage scheint von einem „Zeit“-Interview mit Kristina Schröder inspiriert zu sein, das 2016 erschien. Dort sagte Schröder: „Mein Name stand einmal ziemlich weit oben auf einer Liste der angeblich faulsten Abgeordneten des Bundestags. Da ging es um die Fehlzeiten im Parlament.“
    https://www.bild.de/politik/inland/p...5372.bild.html

    Und aus manchem Kopien scheint auch noch der schlechte Geschmack Frau Baerbocks hervor.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  3. #83
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    AW: Baerbock oder Habeck, wer führt das Land ins Elend? - Update: Baerbock wird Kanzlerkandidatin

    Nun hat Buprä Steinmeier für Baerbock Stellung bezogen und damit das Neutralitätsgebot verletzt....

    Bundespräsident sieht Bundestagswahlkampf mit Sorge
    Ein rauer Ton im Wahlkampf ist laut Frank-Walter Steinmeier normal. Die Parteien müssten aber Maß und Vernunft halten. Es stünden allen immense Herausforderungen bevor......https://www.zeit.de/politik/deutschl....google.com%2F
    ...es hat Steinmeier nie gesorgt, wenn seine Leute aus der linken Ecke andere Politiker angreifen

    - - - Aktualisiert oder hinzugefügt- - - -

    __________________________________________________ _____________________________



    LINKE „TAZ“ FORDERT RÜCKZUG
    Baerbocks bitteres Wochenende

    Wie gefährlich wird die Plagiats-Affäre für Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock (40)?

    Noch am Freitag versuchte Grünen-Bundesgeschäftsführer Michael Kellner (44), alles herunterzuspielen. Es handele sich um „eine Kleinigkeit“, so Kellner in „Deutschlandfunk“. Die große Hoffnung: Das legt sich schon…

    Eine Fehleinschätzung!
    ▶ Am Samstag veröffentlichte BILD neue Passagen aus dem Baerbock-Buch („Jetzt: Wie wir unser Land erneuern“), die zeigten: Die Kanzlerkandidatin hat noch mehr abgeschrieben als gedacht! Sogar Ex-Außenminister Joschka Fischer (73) blieb von Baerbocks Abschreibereien nicht verschont – sie bediente sich aus einem „NZZ“-Interview der Grünen-Legende.
    ▶ Am Sonntag wurden weitere Klau-Passagen aus dem Buch öffentlich. Auf Seite 84 hat Baerbock aus einem Buch des „Club of Rome“ abgeschrieben – es geht um nachhaltiges Wirtschaften. Auf Seite 57 zitiert sie ohne Angabe aus einem „Zeit“-Interview mit Ex-Familienministerin Kristina Schröder (43, CDU). Mehrere Sätze sind fast wortgleich.

    Und jetzt wackelt auch die Haupt-Verteidigungslinie der Grünen-Spitze, die seit Bekanntwerden der Affäre verbreiten ließ: Es gibt KEINE Urheberrechtsverletzungen! Sogar ZDF-Rechtsexperte Felix W. Zimmermann (40), anfangs leidenschaftlicher Verteidiger Baerbocks, gibt jetzt zu: Es „liegen wohl Urheberrechtsverletzungen vor“!
    In einem neuen Bericht lässt Zimmermann mehrere Plagiatsexperten zu Wort kommen, die schwere Urheberrechtsverstöße in Baerbocks Buch für wahrscheinlich halten. Das Pikante: Zimmermann arbeitete vor seiner Tätigkeit beim ZDF mehrere Jahre für Relotius-Anwalt Christian Schertz (55), den die Grünen vergangene Woche zur Verteidigung Baerbocks angeheuert hatten.

    Auf die BILD-Anfrage, ob die Grünen noch immer davon ausgehen, dass Baerbocks Buch KEINE Passagen enthält, die eine Urheberrechtsverletzung darstellen, gab es aus der Parteizentrale keine Antwort.

    „taz“ kommentiert: „Es ist vorbei, Annalena!“
    Brisant: Die linke „taz“, die als Hausblatt der Grünen gilt und vor allem in der Kern-Wählerschaft großes Ansehen genießt, erklärte Baerbocks Kanzlerkandidatur am Sonntag für „gescheitert“.

    Die brutale Überschrift des Kommentars: „Es ist vorbei, Baerbock!“ Wenn Baerbock das Klima retten wolle, müsse sie die Kandidatur „so schnell wie möglich“ an Co-Chef Robert Habeck (51) abgeben, der „alles hat, woran es bei Baerbock mangelt“.

    Ansonsten, so die „taz“-Kommentatorin, „landen die Grünen dort, wo sie auch 2017 waren: bei knapp neun Prozent“. Baerbock könne „diese Wahlen nicht mehr gewinnen, dazu ist ihre Glaubwürdigkeit zu stark beschädigt“. Deshalb „liegt es jetzt bei den einflussreichen Parteigranden ihr klarzumachen: Es ist vorbei, Annalena!“

    https://www.bild.de/politik/inland/p...8234.bild.html
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  4. #84
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    AW: Baerbock oder Habeck, wer führt das Land ins Elend? - Update: Baerbock wird Kanzlerkandidatin

    Wenn die Grünen glaubwürdig bleiben wollen, müssen sie an Baerbock festhalten, weil es ihnen ja von Beginn an nur immer um die Quote ging!

    Wenn aussenstehende das nicht verstehen wollen, oder die Wählerschaft noch nicht bereit dazu ist, Inkompetenz, Tricksereien und dergleichen mit der ‚Identität‘ der KandidatIn zu entschuldigen, dann ist die ,Bevölkerung‘ noch nicht reif genug.

    Die Grünen sind über-woke und es gibt statische Opfer- und Täter-idenditäten, die unabhängig der Situation und der individuellen Schicksale als absolut und konstant gelten. In diesem Kontext muss auch Baerbocks Kandidatur betrachtet werden. Sie hat eben „Anspruch“ auf das Kanzleramt!
    Was ich schreibe ist meine Meinung und nicht unbedingt die Wahrheit - Regimekritik - Globalists are evil. Im Zweifel ... für die Freiheit.

    Kalifatslehre. Darum geht es.


  5. #85
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    AW: Baerbock oder Habeck, wer führt das Land ins Elend? - Update: Baerbock wird Kanzlerkandidatin

    Unglaublich! Die Zeit schreibt:

    Für ihr Buch hat die Grünen-Kanzlerkandidatin eine Passage von "Agora Energiewende" übernommen. Der Thinktank hatte in der Studie ausdrücklich um Quellennennung gebeten.
    Die Kanzlerkandidatin der Grünen, Annalena Baerbock, hat sich für ihr umstrittenes Buch nach Auffassung des Plagiatsjägers Martin Heidingsfelder auch die wissenschaftliche Einschätzung eines Forscherteams zueigen gemacht, ohne das kenntlich zu machen. Anders als in den vergangene Woche bekannt gewordenen Textdopplungen ihres Buches Jetzt. Wie wir unser Land erneuern enthält die von ihr übernommene Passage konkrete Schlussfolgerungen aus einer Studie des Thinktanks Agora Energiewende von 2019, für die die Organisation ein Forschungsteam beauftragt hatte. Die bisher bekannten Fundstellen enthielten allgemein zugängliche Fakten, waren aber weitgehend identisch aus anderen Publikationen übernommen, was Baerbock den Vorwurf der Urheberrechtsverletzung eingebracht hatte. Diesen hatten die Grünen scharf zurückgewiesen.
    Baerbock schreibt auf Seiten 97 und 98 in ihrem Buch: "Sollte der europäische CO2-Preis über die vertraglich festgelegten Vermeidungskosten steigen, muss das Unternehmen die Differenz an den Staat zurückzahlen. Eine Überförderung ist somit sehr unwahrscheinlich. Bei einer ambitionierten EU-Klimapolitik, die eine Steigerung des CO2-Preises nach sich ziehen würde, und hinreichend langer Vertragsdauer könnten dem Staat als geduldigem Investor über diesen Rückzahlungsmechanismus sogar zusätzliche Mittel zufließen."
    Technischer formuliert, aber doch sehr ähnlich liest sich eine Passage auf Seite 112 der Studie (pdf-Download): "Wenn der CO2-Preis im EU-ETS über den im CfD festgelegten Preis (strike price) steigt, muss das Unternehmen die Differenz an den Staat zurückzahlen. Eine Überförderung ist somit sehr unwahrscheinlich. Bei einer ambitionierten EU-Klimapolitik und hinreichend langer Vertragsdauer könnten dem Staat als geduldigem Investor sogar zusätzliche Mittel zufließen."
    "Ganz klar abgekupfert"

    Entdeckt hat die neue Stelle der Plagiatssucher Martin Heidingsfelder, der die online-Plattform Vroniplag gründete, über die bereits zahlreiche akademische Arbeiten geprüft und Plagiate gefunden wurden. In der vergangenen Woche hatte bereits der österreichische Medienwissenschaftler und Plagiatsjäger Stefan Weber Baerbock vorgeworfen, an mehreren Stellen abgeschrieben zu haben. Die Grünen hatte den Vorwurf der Urheberrechtsverletzung scharf zurückgewiesen und von Rufmord gesprochen.
    Agora Energiewende selbst hat auf dem Deckblatt der Studie die Bitte platziert, bei Zitierungen aus der Arbeit die Studie als Quelle zu nennen. Heidingsfelder ordnete den neuen Fund und die Arbeitsweise Baerbocks als problematisch ein: Dem Portal T-Online, das zuerst über dessen Fund berichtet hatte, sagte er, Baerbock habe sich "für ihre politischen Zwecke bei einer Studie von zahlreichen Wissenschaftlern bedient, und das geht einfach nicht. Sie sollte in Sack und Asche gehen."
    Weiter zitiert ihn T-Online mit den Worten: "Wenn man nach den Plagiatsaffären der vergangenen Jahre so agiert, wirft das sehr viele Fragen auf. Sie hat ganz klar abgekupfert. Und wenn sie es nicht war, sondern Mitarbeiter, dann muss man sich auch sorgen, welche Personalauswahl sie als Bundeskanzlerin treffen würde." Baerbock hatte ihr Buch mit Unterstützung eines Autors geschrieben.
    Weiter hier:
    https://www.zeit.de/politik/deutschl....google.com%2F
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    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  6. #86
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    AW: Baerbock oder Habeck, wer führt das Land ins Elend? - Update: Baerbock wird Kanzlerkandidatin

    Das hätte man auch nie zu denken gewagt. Die "taz" ist die Haus- und Hofpostille der Grünen und stets der Partei hündisch ergeben und nun kracht es gehörig.......

    Grüne greifen „taz“-Autorin frontal an

    Riesen-Aufregung bei den Grünen über die Rückzugs-Forderung der linken Tageszeitung „taz“ gegen Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock („Es ist vorbei, Baerbock!“, BILD berichtete).

    Grünen-Urgestein Jürgen Trittin (66) ließ sich bei Twitter sogar auf einen offenen Schlagabtausch mit Autorin Silke Mertins ein, in dessen Verlauf er pöbelte: „So was lese ich sonst nur von rechten Trollen. Interessant, dass die jetzt bei der taz Kommentare schreiben.“

    Doch Trittin ist kein Einzelfall! Katharina Beck (39, Spitzenkandidatin der Hamburger Grünen) griff Autorin Mertins an, dem Feminismus einen „Bärendienst“ zu erweisen, Parteifreundin Katja Husen (45, Platz 8 auf der Hamburger Landesliste) empört sich über „Steigbügelhalterinnen“ des Patriarchats.
    Die Nerven liegen weiter blank – und Baerbock fällt nach den Plagiats-Vorwürfen gegen ihr Buch im Beliebtheits-Ranking der Politiker von INSA für BILD von Platz 16 auf 17. Auffällig: Robert Habeck, Baerbocks im Kampf um die Kanzlerkandidatur unterlegener Co-Chef, kletterte von Platz 9 auf 7!
    Grünen-Geschäftsführer Michael Kellner (44) schloss gestern aber aus, dass die Partei Habeck jetzt als Ersatz-Kanzlerkandidaten ins Rennen schickt. Man gehe als Team „mit Annalena Baerbock an der Spitze“ in den Wahlkampf, daran werde sich „nichts“ ändern.

    Unterdessen erhebt ein weiterer Plagiatsjäger Vorwürfe gegen Baerbock.

    Martin Heidingsfelder („VroniPlag“) sagte angesichts einer abgekupferten Passage aus der Studie „Klimaneutrale Industrie“ (Agora Energiewende, 2019) zu „t-online“ über Baerbock: „Sie sollte in Sack und Asche gehen.“..... https://www.bild.de/politik/inland/p...1412.bild.html
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  7. #87
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    AW: Baerbock oder Habeck, wer führt das Land ins Elend? - Update: Baerbock wird Kanzlerkandidatin

    Katharina Beck (39, Spitzenkandidatin der Hamburger Grünen) griff Autorin Mertins an, dem Feminismus einen „Bärendienst“ zu erweisen, Parteifreundin Katja Husen (45, Platz 8 auf der Hamburger Landesliste) empört sich über „Steigbügelhalterinnen“ des Patriarchats.
    Wie gesagt, Quote über alles. Egal, dass die AutorIN auch eine Frau ist und den Grünen eigentlich nur einen realpolitischen Rat gibt, weil sie weiss, dass nicht alle Wähler das grün-woke Mindset haben und Betrug und Unfähigkeit mit der Identität entschuldigen.
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    Kalifatslehre. Darum geht es.


  8. #88
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    AW: Baerbock oder Habeck, wer führt das Land ins Elend? - Update: Baerbock wird Kanzlerkandidatin

    Böll-Stiftung finanzierte Baerbocks Promotionsversuch mit mehr als 40.000 Euro
    Die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock hat für ihre nicht beendete Promotion eine Unterstützung von mehr als 40.000 Euro von der parteinahen Heinrich-Böll-Stiftung erhalten. Dies erklärte deren Sprecher Michael Alvarez Kalverkamp auf Anfrage des Tagesspiegels.

    Die Politikerin sei von April 2009 bis Dezember 2012 Promotionsstipendiatin der Stiftung gewesen. In dieser Zeit habe sie für 39 Monate Leistungen bezogen. Das „Lebenshaltungsstipendium für Promovierende“ habe damals monatlich 1050 Euro betragen.
    Wie andere parteinahe Stiftungen finanziert sich auch die Böll-Stiftung überwiegend aus Bundesmitteln. Für die Begabtenförderung werden regelmäßig Mittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung vergeben.
    Eine vollständige oder zumindest anteilige Rückzahlung ist laut Sprecher Alvarez Kalverkamp weder üblich noch vorgesehen. „Lebensentwürfe können und dürfen sich auch kurzfristig bei jungen Menschen ändern, etwa aufgrund von Familiengründungen oder beruflicher Neuorientierungen.“ So komme es „immer wieder einmal vor“, dass Stipendiaten ihre Promotion vorzeitig abbrächen.
    Veränderte Lebensentwürfe oder die Familiengründung waren es aber offenbar nicht, die die Grünen-Politikerin von ihrem Promotionsvorhaben an der Freien Universität Abstand nehmen ließen. Sie hatte als Grund angegeben, sich ganz auf das von ihr angestrebte Bundestagsmandat konzentrieren zu wollen, das sie mit der Wahl 2013 erreicht hat. Die Arbeit an der Dissertation habe sie deshalb ab 2013 „ruhen gelassen“ und sich 2015 für das Promotionsverfahren exmatrikuliert, wie die Partei mitteilt.
    Auch von einer „Neuorientierung“ wird man eher nicht sprechen können. Baerbock wollte schon lange vorher in den Bundestag einziehen. Sie hatte es bereits bei der Wahl 2009 als Direktkandidatin versucht, damals noch vergeblich. Im Anschluss wurde sie an die Spitze der Brandenburger Grünen gewählt, womit sich die Aussichten auf ein Mandat verbesserten; 2013 gelang ihr der Einzug dann...
    Vor diesem Hintergrund erscheint es zumindest nicht ausgeschlossen, dass die Böll-Stiftung bei der fortdauernden Förderung der Grünen-Landeschefin auch die Unterstützung einer vielversprechenden Jungpolitikerin im Blick hatte und nicht nur das Forschungsprojekt zum Thema „Naturkatastrophen und humanitäre Hilfe im Völkerrecht“. Der Stiftungssprecher sagte dazu, zu den zentralen Auswahlkriterien gehörten „ein ambitioniertes Promotionsprojekt und gesellschaftspolitisches Engagement“.
    Angesichts der finanziellen Hilfe aus nicht zuletzt öffentlichen Mitteln stellt sich zudem die Frage, weshalb die Politikerin die Promotion nicht neben ihrer Parlamentsarbeit beendet hat. Gegenüber dem Tagesspiegel hatte sie 2013 erklärt, diese sei fast fertig und sie wolle sie neben dem Mandat zu Ende bringen. Weder die Partei noch das Bundestagbüro von Baerbock hat bisher auf Anfragen zu ihrer damaligen Entscheidung reagiert.

    Dass Promovierende ihr Dissertationsprojekt abbrechen, ist in der Begabtenförderung eine Ausnahme. Die Studienstiftung des deutschen Volkes, Deutschlands größtes und ältestes Begabtenförderungswerk, verweist auf eine Abschlussquote von 96 Prozent.
    https://www.tagesspiegel.de/politik/.../27395722.html

    Wenig rühmlich ist hier noch schmeichelhaft und die Rolle parteinaher Stiftungen, die Bundesmittel erhalten, sollte vor diesem Hintergrund und in speziell diesem Fall einmal genauer untersucht werden.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  9. #89
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    AW: Baerbock oder Habeck, wer führt das Land ins Elend? - Update: Baerbock wird Kanzlerkandidatin

    Und weiter geht's......


    Annalena Baerbock kassierte Fördergelder von mehr als 40.000 € für die Fertigstellung ihrer unvollendeten Dissertation

    Von der parteinahen Heinrich-Böll-Stiftung erhielt die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock ein Stipendium von mehr als 40.000 Euro. Die Steuergelder versickerten im Nirgendwo, Baerbock beendete ihr Promotionsstudium nie. Ihr Dissertationsthema bleibt unterdessen höchst rätselhaft.

    Annalena Baerbock begann 2009 ihr Doktoratsstudium an der Freien Universität Berlin, 2013 erklärte sie, es sei “in den letzten Zügen”, zwei Jahre später brach sie es schließlich ab. Gekostet hat das den Steuerzahler mehr als 40.000 Euro, wie nun die deutsche Zeitung “Der Tagesspiegel” herausfand.

    Für insgesamt 39 Monate hat Baerbock von der parteinahen Heinrich-Böll-Stiftung monatlich 1050 Euro für die Fertigstellung ihrer Arbeit erhalten. “Lebenserhaltungsstipendium für Promovierende” nannte sich die Unterstützung. Die Böll-Stiftung finanziert sich überwiegend aus Mitteln des Bundes. Die Mittel für die Begabtenförderung fließen regelmäßig vom Bildungsministerium.

    Normalerweise lösen Neuorientierungen einen Studienabbruch aus, aber wohl eher nicht bei Baerbock
    Anders als Baerbock schließen die meisten in Deutschland geförderten Dissertanten ihre Doktoratsarbeit auch ab. Deutschlands größtes Begabtenförderungswerk, die Studienstiftung des deutschen Volkes, verweist auf eine Abschlussquote von 96 Prozent.

    Der Pressesprecher der Böll-Stiftung Michael Álvarez Kalverkamp verweist auf Neuorientierungen und Familiengründungen, die zu einem Abbruch eines Promotionsstudiums führen können. Im Falle von Baerbock dürfte das kaum ausschlaggebend gewesen sein. Sie begründete den Abbruch mit ihrem Bundestagsmandat, das sie bei der Wahl 2013 erhalten hatte. Darauf wollte sie sich künftig konzentrieren. Allerdings hatte Baerbock eben jenes Mandat schon seit 2009 angestrebt, zunächst als Direktkandidatin, wie auch der “Tagesspiegel” unterstreicht. Eine Neuorientierung sieht anders aus. Baerbock hat das Geld nie zurückgezahlt – wozu sie rechtlich auch nicht verpflichtet ist. Die verflossenen Steuergelder stoßen dennoch sauer auf.
    Baerbocks Thema ihrer bereits fast fertigen Dissertation gibt bis heute Rätsel auf
    Was Baerbock genau in diesen Jahren an der Universität Berlin getan hat, ist noch unklar. Der Böll-Stiftung zufolge ist sie allen ihren Pflichten damals nachgekommen. Hier wäre es interessant zu wissen, wie ein Stipendiat seine Leistungen nachweist. Auch ob die Stiftung über Baerbocks Dissertationsthema Bescheid wusste, konnte bis Redaktionsschluss nicht geklärt werden.

    Über “Naturkatastrophen und humanitäre Hilfe” wollte Baerbock nämlich promovieren – wie auf der Homepage des Bundestags nachzulesen war und ebenso in einem Artikel aus dem Jahr 2013, der ebenfalls im “Tagesspiegel” erschienen ist. Warum das höchst mysteriös ist, hat der eXXpress bereits vor einigen Wochen erklärt: Eine Dissertation zu eben diesem Titel wurde tatsächlich im Jahr 2012 an der Freien Universität in Berlin abgeschlossen, also genau an jener Uni, an der Baerbock immatrikuliert war. Allerdings war der Verfasser Matteo Garavoglia, ein Experte für Rhetorik und Interkulturelle Kompetenz. Der Titel: “Humanitarian Aid and Natural Disasters: A Study of Selected European Countries”

    Triviale Erklärungen für die Gleichheit der Titel scheiden aus
    Einige triviale Erklärungen für diese Koinzidenz scheiden aus. Manche meinen, Annalena Baerbock und Matteo Garavoglia hätten eben gemeinsam an der Uni ein Forschungsprojekt betrieben. Dem widerspricht aber Garavoglia. Gegenüber dem eXXpress erklärt er: “Ich habe noch nie mit Frau Baerbock gesprochen oder sie getroffen. Daher habe ich leider auch keine Ahnung, worum es in dieser Angelegenheit gehen könnte.”

    Die andere Möglichkeit: Es ist schlicht ein Zufall. Es gibt eben mehrere Doktoratsarbeiten zu diesem Thema, so auch an der Uni Berlin. Diese Erklärung ist aber ebenfalls nicht glaubhabt. Eine Suche in der Datenbank der deutschen Unis hat ergeben: Garavoglias Werk ist die einzige Dissertation, die je zu diesem Thema an einer deutschen Universität verfasst worden ist. Sollte das also ein Zufall sein, so würde das bedeuten: Die einzige weitere Dissertation zu Baerbocks Promotionsthema ist ausgerechnet an jener Uni und zu jener Zeit fertig gestellt werden, in der auch die jetzige Grünen-Spitzenkandidatin dort immatrikuliert war. An solche Zufälle glaubt man nicht wirklich.

    Bemerkenswert: In damaligen “Tagesspiegel”-Artikel von 2013 ging Baerbock auch auf ihre Dissertation ein und sie erwähnte dabei ein Fallbeispiel, das auch bei Garavoglia vorkommt: den Zyklon in Myanmar, der im Jahr 2008 rund 80.000 Menschen das Leben gekostet hat. Zufälle gibt’s. . .

    https://exxpress.at/baerbock-kassier...-dissertation/




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    - - - Aktualisiert oder hinzugefügt- - - -

    Baerbock: Sogar Passagen über eigene Reisen abgekupfert
    Was hat Baerbock eigentlich selbst geschrieben in ihrem Buch? Jetzt kommt raus: Sie hat sogar Reiseerlebnisse geklaut. Diesmal von der Deutschen Welle.



    Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock (40, Grüne) schrieb sogar ab, wenn es um ihre eigenen Reiseberichte ging - meldet die BILD. Sogar für selbst erlebte, hochemotionale Erlebnisse bei Dienstreisen bediente sich Baerbock bei anderen Autoren - z.B. bei einem Artkel der Deutschen Welle, der sich auf eine Studie der Menschenrechtsorganisation Amnesty International bezieht.
    Original (DW-ARTIKEL „ALBTRAUM OHNE ENDE FÜR JESIDISCHE KINDER“ (02.08.2020):

    Viele haben sexuelle Gewalt in brutalster Form erfahren, so wie Randa. […] Den Jungen erging es nicht besser. Knapp die Hälfte wurde als Kindersoldaten missbraucht. […] Eine Geschichte von permanenten Schlägen, auch mit Kabeln und Plastikrohren, von Hunger und Durst, von schwersten Misshandlungen. Sahir wurde an Waffen ausgebildet und unter Todesdrohungen zum Kämpfen gezwungen.

    Baerbock Buch (KAPITEL „HERZ UND VERSTAND“):

    „Die befreiten Mädchen haben mit acht, zwölf, vierzehn Jahren sexualisierte Gewalt in brutalster Form überlebt. Den Jungen ist es nicht besser ergangen. Knapp die Hälfte wurde als Kindersoldaten missbraucht. Permanente Schläge, Hunger und Durst, schwerste Misshandlungen. Sie wurden an Waffen ausgebildet und unter Todesdrohungen zum Kämpfen gezwungen.“
    (S. 46)

    Noch mehr Fälle

    Ein anderer Plagiatsjäger, Martin Heidingsfelder, hat unterdessen weitere verdächtige Passagen in Baerbocks Buch „Jetzt. Wie wir unser Land erneuern“ entdeckt.

    Es geht um eine Studie der Denkfabrik Agora Energiewende und des Wuppertal Instituts. Ergebnis: Das Buch weist Parallelen zu einer Energiewende-Studie auf.

    Baerbock Buch:

    Baerbock schreibt auf den Seiten 97 und 98 ihres Buches: „Sollte der europäische CO2-Preis über die vertraglich festgelegten Vermeidungskosten steigen, muss das Unternehmen die Differenz an den Staat zurückzahlen. Eine Überförderung ist somit sehr unwahrscheinlich. Bei einer ambitionierten EU-Klimapolitik, die eine Steigerung des CO2-Preises nach sich ziehen würde, und hinreichend langer Vertragsdauer könnten dem Staat als geduldigem Investor über diesen Rückzahlungsmechanismus sogar zusätzliche Mittel zufließen.“

    Original:

    Etwas technischer formuliert, laut Heidingsfelder aber doch sehr ähnlich, liest sich eine Passage auf Seite 112 der besagten Studie: „Wenn der CO2-Preis im EU-ETS über den im CfD festgelegten Preis (strike price) steigt, muss das Unternehmen die Differenz an den Staat zurückzahlen. Eine Überförderung ist somit sehr unwahrscheinlich. Bei einer ambitionierten EU-Klimapolitik und hinreichend langer Vertragsdauer könnten dem Staat als geduldigem Investor sogar zusätzliche Mittel zufließen.“

    https://www.mmnews.de/politik/167154...nd-abgekupfert[/quote]
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

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    AW: Baerbock oder Habeck, wer führt das Land ins Elend? - Update: Baerbock wird Kanzlerkandidatin

    Annalena, es reicht!

    Annalena Baerbock hat es mit dem Pippi Langstrumpf-Motto „Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt“ sehr weit gebracht. Bis zur Kanzlerkandidatin der Grünen. Wenn es nach den Jubel-Medien gegangen wäre, würde sie im September ins Kanzleramt einziehen. Die Frage, ob eine Frau, die das Netz für einen Stromspeicher hält und die nicht weiß, was Kobalt ist (kann man das recyclen?), für das höchste Amt im Staat taugt, wurde von den Haltungs-Journalisten nicht gestellt. Aber dann brach die böse Realität trotzdem in die schöne grüne Welt ein. Erst wurde aufgedeckt, dass Annalena ihren Lebenslauf tüchtig aufgehübscht hatte. Nun kommt raus, dass ihr Buch, das rechtzeitig vor der Wahl medienwirksam präsentiert wurde, in Passagen nicht ihr geistiges Eigentum zu sein scheint. Welche Rolle ihr Co-Autor dabei spielt, der auch schon an Heiko Maaß-Publikationen mitgewirkt hat, ist nicht relevant. Verantwortlich für das Endprodukt ist Baerbock allein.

    Als der bekannte Plagiatsjäger Dr. Stefan Weber erste Fundstellen aus Baerbocks Buch publizierte und die Original-Quellen daneben stellte, reagierten die Grünen mit einer Attacke. Sie sprachen von Rufmord und schalteten einen Promi-Anwalt ein, der öffentlichkeitswirksam verkündete, er könne keine Urheberrechtsverletzung erkennen. Die Medien sekundierten rauf und runter, dass es sich bei den Passagen um Nachrichten oder allgemeine Ansichten handele, die nicht geschützt seien. Zusätzlich wurde eine Kampagne gegen Weber gestartet, der angeblich von dubiosen Hintermännern angeheuert worden sein soll. Das ist besonders pikant, weil die Grünen, wie auch auf reitschuster.de nachzulesen ist, sich des Plagiatsspezialisten selbst bedienten.

    „Die Fraktion der Grünen im Europäischen Parlament gab nämlich in Zusammenarbeit mit den Sozialdemokraten und der Linken bei jenem Plagiatsjäger Stefan Weber 2017 eine Studie in Auftrag, die zeigen sollte, dass ein Bericht des Bundesinstituts für Risikobewertung aus Texten des Glyphosat-Konzerns Monsanto abgeschrieben wurde. Recherchen des Portals TE zeigen, dass die europäischen Grünen damals Webers Studie zu einem Drittel finanziert haben.“ So geht grüne Doppelmoral.

    ‘Volle Solidarität mit Annalena‘
    Zusätzlich rief Bundesgeschäftsführer Michael Kellner die Grünen-Mitglieder dazu auf, per Twitter “volle Solidarität mit Annalena“ zu zeigen, also einen auf neudeutsch Shitstorm zu inszenieren. Das hat schon des Öfteren funktioniert. Mit solchen Shitstorms kann man unliebsame Meinungsäußerungen wegblasen.

    Die Vorwürfe gegen Weber, er wäre von irgendjemanden bezahlt, wies der zurück und legte nach: Baerbock hat sogar ihren Parteifreund Jürgen Trittin, der sich ritterlich für sie stark gemacht hatte, plagiiert.

    Das politische und mediale Sperrfeuer, das von der glücklosen Buchautorin ablenken soll, geht am Kern vorbei. Es mag sein, dass die Passagen keinem klassischen Urheberrechtsschutz unterliegen, aber die Gegenüberstellung zeigt deutlich: Hier wurde massiv abgekupfert und nur in Nuancen verändert. Was man keinem unabhängigen Blogger durchgehen lassen würde, die neuerdings streng von den Medienanstalten überwacht und wegen angeblicher fehlender Quellenangaben abgemahnt werden, weil sie Nachrichten oder allgemeine Ansichten wiedergegeben haben, soll für Baerbock nicht gelten. In einem Rechtsstaat gibt es aber nur ein Recht und das gilt für alle. Wer zweierlei Maß einführen will, legt die Axt an den Rechtsstaat.

    Zwei Tage nach den harschen Rufmord-Vorwürfen der Grünen, verteidigte Baerbock ihr Buch mit schwächeren Argumenten. Der österreichische „Standard“ berichtet von einer Veranstaltung der Frauenzeitschrift „Brigitte“, zu der Baerbock geladen war. Eine ähnliche Veranstaltung hatte das Magazin auch schon mit Bundeskanzlerin Merkel gemacht.

    Nachdem Baerbock mehrere Gelegenheiten verstreichen ließ, selbst zu den Plagiatsvorwürfen Stellung zu nehmen, fragte Chefredakteurin Huber endlich direkt, ob die Kanzlerkandidatin der Grünen beim Verfassen ihres Buches vielleicht “zu lässig” vorgegangen sei?

    „Baerbocks Antwort: ‚Ich habe ein Buch geschrieben, wo ich deutlich machen wollte, was mich antreibt.‘ Da seien viele Ideen von anderen ‚eingeflossen‘, aber: ‚Ich habe kein Sachbuch geschrieben. Ich nehme die öffentlichen Quellen, die es gibt’“.

    Baerbock, die bei der Buchvorstellung noch das Gegenteil gesagt hatte, nämlich, dass es auch ein Sachbuch sei, macht damit deutlich, dass sie neben vielen Anderem auch keine Ahnung hat, was geistiges Eigentum ist. Dabei sind es die Grünen gewesen, die strenge Urheberrechtsbestimmungen gefordert und befördert haben. Man wird heute kostenpflichtig abgemahnt, wenn man ein Foto auch nur einen halben Tag auf seinem Blog hatte, den Artikel löschte, aber nicht wusste, dass ein Bild extra gelöscht werden muss, weil es sonst in der Mediathek für Bildsuchprogramme auffindbar bleibt. Das gilt auch, wenn es sich um Fotos von Politikern handelt. Das Argument, man hätte sich nur aus öffentlichen Quellen bedient, hilft da nicht. Und wenn man „viele Ideen von anderen“ einfließen lässt, muss man sagen, von wem man diese Ideen hat, weil man sonst den falschen Eindruck erweckt, man gäbe sie für eigene aus. Dabei ist es egal, welchen Charakter man seinem Buch zusprechen will.

    Annalena, es reicht! Mit einer solchen Laxheit, Unkenntnis und Ignoranz ist man nicht geeignet, ein Land zu regieren. Es ist nicht genug, die Kanzlerkandidatur zurückzuziehen, es sollte klar sein, dass die Grünen als möglicher Koalitionspartner nur mit anderem Personal akzeptabel sind. Es dürfen dann auch Männer, sogar alte und weiße, sein, denn was allein zählen sollte, ist Sachverstand und nicht die Quote.

    https://reitschuster.de/post/annalena-es-reicht/
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

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