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    AW: Baerbock oder Habeck, wer führt das Land ins Elend? - Update: Baerbock wird Kanzlerkandidatin

    Während Annalena Baerbock wegen verspäteter Meldung von Nebeneinkünften, ihres frisierten Lebenslaufs und Plagiaten in ihrem Buch angegriffen wird, ist wenigstens auf Wikipedia ihre Welt noch in Ordnung. Kein Wunder. Den Wiki-Eintrag schreibt unter anderen ein Parteifreund.

    Wie TE recheriert hat, ist ein junger Berliner Politiker von Bündnis 90/Die Grünen ein besonders fleißiger Co-Autor des Wikipedia-Eintrags über Annalena Baerbock. Der 21 Jahre junge Parteifreund, der in Berlin-Köpenick fast für den Bundestag 2021 kandidiert hätte, dann aber einer Frau den Vortritt gab, ist in seinem Wahlkreis Wahlkampfverantwortlicher „für Mobilisierung und Social Media“. Aber viel bedeutender dürfte mittlerweile seine Fleißarbeit an Annalena Baerbocks Wikipedia-Eintrag sein.
    Zwar haben seit 2009 bis heute 191 Autoren am Wikipedia-Eintrag von Baerbock gearbeitet, aber nicht im selben Maße: Die Wikipedia-Statistiken weisen aus, dass sechs Autoren alleine die Hälfte und die drei Spitzenautoren zusammen satte 37,3 Prozent der Schreibarbeit erledigt haben: Am fleißigsten ist eine „Annelenasophie“. Dicht gefolgt von „Cirdan“ und „TimDemisch“. Sie sind gewissermaßen die Leittiere der Wikipedia-Seite von „Annalena Baerbock“. Und Tim Demisch ist unser Mann aus Berlin-Köpenick.
    Zu ihm gleich mehr. Zunächst kurz ein Abriss dazu, was so ein Wikipedia-Eintrag bedeutet:

    Eine Reihe von Bundestagsabgeordneten und weitere Personen des öffentlichen Lebens reiben sich sicher schon erstaunt die Augen beim Lesen des Wikipedia-Artikel „Annalena Baerbock“. Denn im Vergleich zu ihrem eigenen, liest sich der Artikel von Baerbock wie der einer politisch unbeschriebenen Frau. So ist beispielsweise beim Eintrag des MdB Stephan Brandner (AfD) die Rubrik „Kontroversen“ etwa fünfmal so umfangreich wie die Rubrik „Leben“.

    Man sucht, man schaut, aber bei Baerbock klafft da eine riesige weiße Lücke: einfach keine „Kontroversen“ vorhanden im Wikipedia-Eintrag der grünen Kanzlerkandidatin.

    Bei „Annalena Baerbock“ geht es stattdessen artig vom „Leben“ über eine Aufzählung ihrer politischen Funktionen umwegfrei hin zu den politischen Positionen – eine Art grünes Parteiprogramm in Miniaturformat exakt zugeschneidert auf Baerbock.

    Aber wie ist so etwas möglich? Sind „Kontroversen“ ein reines AfD-Problem? Keineswegs: Auch Außenminister Heiko Maas (SPD) muss mit einem umfangreichen Absatz „Kontroversen“ leben, ebenso wie Friedrich Merz (CDU) und beispielsweise Christian Lindner (FDP). Armin Laschet allerdings ist bei Wikipedia ebenso frei von Kontroversen wie Annalena Baerbock – auch hier wäre mal eine umfangreiche Analyse der Autorenschaften interessant.

    Aber bleiben wir bei der grünen Spitzenkandidatin:

    Am 5. Juli 2021 um 10:16 Uhr schreibt ein Wikipedia-Autor auf der Diskussionsseite bei Annalena Baerbock (jeder Wikipedia-Artikel hat sein eigens Diskussionsforum):

    „Fehlen von kritischen Postionen zu Baerbock!!! Mir fällt auf, dass in diesem Lemma nahezu keine kritische Postion zu Baerbock zu finden ist. In der Publizistik werden kritische Berichte geliefert, weil Baerbock einen Schnitzer nach dem anderen baut. Der Artikel widerspricht den Wikipediarichtlinien. Er ist nicht neutral!!! —Nordlicht3 (Diskussion) 10:16, 5. Jul. 2021 (CEST)“

    Nur ein Hater, ein böser Baerbock-Gegner? Wer ist Nordlicht3? Leider werden die allermeisten Wikipedia-Einträge unter Pseudonym verfasst. Nordlicht3 wird dann auch relativ schnell abgebügelt von einem weiteren Wikipedia-Schreiber, der ganz zufällig ebenso wie unser junger Freund aus Köpenick ein besonders fleißiger Autor (Platz fünf im Ranking) des Baerbock-Artikels ist.

    Schnell ein paar Fakten zum Baerbock-Eintrag: Aktuell wird er täglich 10.400 mal aufgerufen. Damit ist er auf Rang 10 der meistbesuchten Wikipedia-Artikel für Juni 2021. In den letzten knapp drei Wochen wurde der Artikel von 40 Autoren 189 mal bearbeitet.

    Wann war der Artikel das erste Mal online? Angelegt wurde „Annalena Baerbock“ schon 2009 von einem Autor names „Morimont“. Der hat in seiner Wikipedia-Laufbahn noch über weitere annähernd einhundert Politiker der Grünen (Landtage) jeweils einen eigenen Artikel im Wikipedia neu angelegt! Seinen Baerbock-Artikel veröffentlichte er am 28. Dezember 2009 um 13:00 Uhr.

    Kommen wir zu TimDenisch aus Köpenick: Den schauen wir uns genauer an, weil wir es hier mit einem Autor mit Echtnamen zu tun haben. Tatsächlich bekennt sich Tim Demisch freimütig zu seiner Arbeit bei Wikipedia. Demisch ist ein junger (*2000) medial bereits vielbeachteter Berliner Politiker der Grünen. Von seiner Mitgliedschaft bei den Grünen und der grünen Jugend ist aber in seinem Autorenprofil nicht die Rede:

    „Ich heiße Tim Demisch und bin hier als angehender Politikwissenschaftler vor allem im Bereich der politikbezogenen Artikel aktiv. Mein Fokus liegt dabei auf Themen im Bereich der politischen Systeme, insbesondere mit Hinblick auf Polity-Aspekte, sowie im Bereich der Internationalen Beziehungen.“

    Über den gesamten Zeitraum der Arbeit am Baerbock-Artikel (ab 2009) haben Annelenasophie 16,5 Prozent, Cirdan 10,5 Prozent und TimDemisch 8,3 Prozent der Arbeit am Artikel geleistet.

    Da Demisch allerdings schon altersbedingt (bei Eröffnung der Seite war der Grüne gerade neun alt) nicht von Beginn an Baerbocks Wikipedia-Artikel bearbeitet haben kann, liegt sein Anteil in einem viel engeren aktuellem Zeitfenster und also wahrscheinlich noch höher als nur auf Platz drei der Best-of-Vielschreiber.
    Tim Demisch ist nach eigenen Angaben (hier und hier) „Seit März 2021: Wahlkampfverantwortlicher für Mobilisierung und Social Media (anlässlich der Bundestags- und Berlin-Wahlen am 26. September), Kreisverband Berlin-Treptow-Köpenik“. Schon für die EU-Wahl will er diese Funktion inne gehabt haben. Demisch mag so etwas sein, was man anerkennend einen Digital-Nerd nennt. In seiner Vita behauptet er, sich schon mit vierzehn Jahren das Programmieren selbst beigebracht zu haben.
    „Zeit Campus“ widmete dem ehemaligen Schulsprecher seines Gymnasiums ein Porträt, die Bild-Zeitung befasst sich mit einer seiner politischen Forderungen – Tim Demisch weiß sich also schon lange sehr gut zu verkaufen.

    Und Demisch ist ein großer Verehrer seiner Parteichefin Annalena Baerbock. Um kurz zu verdeutlichen, was der 21-Jährige für seine Parteichefin empfindet, hier auszugsweise nur ein paar seiner Twitter-Mitteilungen der letzten Tage und Wochen:

    Gerade twitterte Tim Demisch: „Kaum ein Mensch würde nach unzähligen widerlichen Schmutzkampagnen über so viel Durchhaltevermögen und Kraft zum Weitermachen verfügen wie Annalena Baerbock derzeit. Was sie auf sich nimmt und wie sie das Ganze durchsteht, ist eine unglaubliche Leistung.“
    Und zuvor schrieb er: „Wenn ich zu Hause im Wohnzimmer euphorisch aufspringe und laut applaudiere, dann liegt das an der großartigen Parteitagsrede von Annalena Baerbock. Mit ihr als Bundeskanzlerin wird es den progressiven Aufbruch geben, den unsere Republik so bitter braucht.“
    Und noch ein paar Tage früher: „Die Vorfreude auf die Rede unserer Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock am Wochenende und auf die Veröffentlichung ihres Buches am Montag ist bei mir schon riesig. All diejenigen, die sie unterschätzen, werden noch sehr überrascht sein.“

    Quasi parallel zu dieser Begeisterung schrieb sich der junge Grüne im Wikipedia beim Artikel „Annalena Baerbock“ die Finger wund. Alleine in den letzten Wochen war Tim Demisch zu unterschiedlichen Tag- und Nachtzeit für den Baerbock-Beitrag in Wikipedia aktiv (hier auszugsweise und chronologisch rückwärts abgebildet):

    Am 4. Juli 2021 um 13:57 Uhr

    Am 1. Juli 2021 um 17:01 Uhr, 12:31, 3:20 Uhr und 2:58 Uhr

    Am 30. Juni um 16:34 Uhr, 16:16 Uhr, 16:15 Uhr und 00:06 Uhr

    Am 29. Juni um 18:33 Uhr und 11:45 Uhr

    Am 28. Juni um 13:49 Uhr, 13:15 Uhr 13:09 Uhr und um 02:15 Uhr

    Am 27. Juni 2021 weitere fünf Bearbeitungen zu Baerbock

    Am 26 Juni 2021 eine Bearbeitungen zu Baerbock und am

    21. Juni 2021 12 Bearbeitungen bei Wikipedia im Artikel „Annalena Baerbock“

    usw. usf.

    Warum aber ist das über ethisch-moralische Grundsätze hinaus bedeutsam für eine Einordnung dieser grünen Autoren-Tätigkeit? Weil ein „Interessenkonflikt“ nach den Wikipedia-Regeln klar definiert ist:

    „Interessenkonflikt liegt in der Wikipedia vor, wenn ein Autor eine persönliche Beziehung zum Gegenstand eines Artikels hat, die es ihm erschwert, einen neutralen Standpunkt einzunehmen – etwa wenn er über (…) den Verein oder das Unternehmen, dem er angehört, schreibt.“

    Wikipedia rät hier sogar explizit von der Artikelbearbeitung ab und warnt:

    „Einträge in der Wikipedia können von jedermann beobachtet, kritisiert und verändert werden (…) eine geplante Werbungswirkung kann damit in ihr Gegenteil verkehrt werden.“ Und weiter: Ein verdecktes Editieren mit Interessenkonflikt kann dazu führen, dass deine Identität durch die Recherche von Journalisten aufgedeckt wird. (…) Dies kann sowohl für dich als auch für deine Organisation negative Auswirkungen haben.“

    Und unter der Überschrift „Folgen unzulässiger Bearbeitung“ heißt es am selben Ort mit Hinweis auf eine ultimative Sanktion: „Insgesamt nicht neutrale Artikel können in geeigneter Weise überarbeitet, aber auch vollständig gelöscht werden.“
    Tim Demisch ist laut Selbstauskunft aktiver Sichter der deutschsprachigen Wikipedia (irgendwo in den Tiefen der Wikipedia wird er noch/nur als passiver Sichter geführt). Demisch hat bereits weit mehr als tausend (aktuell 1.354) Bearbeitungen als Autor gemacht.
    Aktiv ist der fleißige Autor nicht nur bei Annalena Baerbock, in der Rubrik „wesentlich überarbeitete Artikel“ seiner Wiki-Autorenseite steht u.a.: „Bundesvorstand von Bündnis 90/Die Grünen“. Auch dort hat er also „wesentlich“ mitgearbeitet. Seine umfangreiche (Ranking Platz 3) Arbeit am Artikel Annalena Baerbock“ hat er dort aber nicht erwähnt.

    Noch Nachts um 2:46 Uhr schreibt Demisch lange Textpassagen im Wikipedia-Artikel „Annalena Baerbock“ (hier ohne html-Formatierung abgebildet) bzw. stellt sie zur Diskussion:

    „In ihrer Funktion war sie außerdem Mitautorin des Wahlprogrammes ihrer Partei zur Europawahl 2009 und beteiligte sich teils auch federführend an der Formulierung von Positionspapieren der Grünen https://ru.boell.org/sites/default/f...chen-union.pdf . Annalena Baerbock war Mitglied der Autorengruppe des Grünen Europawahlprogramms und schrieb unter anderem federführend an dem Positionspapier der Europagrünen zur Sozialpolitik mit. Baerbock verfasste mit einer Gruppe um die Politikwissenschaftlicherin Daniela Schwarzer das Werk „Für nachhaltige Wege aus der Wirtschafts- und Finanzkrise: Zur Zukunft der europäischen Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik“, das die Heinrich-Böll-Stiftung 2011 publizierte.https://www.boell.de/sites/default/f...ftspolitik.pdf

    Seine Textbausteine belegt Tim Demisch in diesem Falle ausschließlich mit Verlinkungen der Grünen-nahen Böll-Stiftung.

    Auch der 12. Juni 2021 war für den jungen Grünen ein Fleißtag, als es um die Verkündung der grünen Kanzlerkandidatin ging:

    “Folgende Änderungen wären sinnvoll: (…) Dies ist das erste Mal, dass die Grünen jemanden für dieses Amt nominiert haben. Der Parteitag stimmte dem Vorschlag am 12. Juni 2021 mit 98,55 % der Delegiertenstimmen zu. Zeitgleich bilden Annalena Baerbock und Robert Habeck gemeinsam das Spitzenduo für die Bundestagswahl. https://www.tagesschau.de/inland/inn...datin-101.html |Historisch betrachtet ist Baerbock erst die zweite Frau nach Angela Merkel, die sich um das höchste Regierungsamt bewirbt. Sie wird am Wahltag nur wenige Tage älter sein als Guido Westerwelle 2002, dem bislang jüngsten Kandidaten. https://www.tagesschau.de/inland/inn...ruene-101.html Das darf gerne genauso übernommen werden. Danke! Benutzer:TimDemisch|TimDemisch“

    TE kontaktierte Tim Demisch per Email. Seine Antwort kommt rasch:

    „Die Vorwürfe gegen Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock habe ich klar als lächerliche Schmutzkampagne bezeichnet. Meinen öffentlichen Äußerungen zu dieser Angelegenheit ist nichts hinzuzufügen. Wir Grüne werden uns nun wieder auf die wichtigen inhaltlichen Themen fokussieren.“
    TE fragte in einer weiteren Email nach seiner umfangreichen Wikipedia-Tätigkeit für Annalena Baerbock. Demisch antwortet, auf Wikipedia sei er unabhängig von seiner Parteimitgliedschaft als Autor mit politikwissenschaftlichem Hintergrund tätig. Seine Eignung und sein neutraler Standpunkt würde sogar intern regelmäßig gelobt, auch von Administrator*innen. Bei Artikeln mit Grünen-Bezug halte er sich bewusst zurück und wahre die notwendige Distanz. Der Artikel zu Annalena Baerbock sei auf Wikipedia gerade ohnehin vollgeschützt und könne deshalb nur von Administrator*innen bearbeitet werden, zu denen er, so Demisch per Mail, nicht gehöre. Auf Diskussionsseiten der Wikipedia beteilige er sich entsprechend der Wikipedia-Richtlinien und dort gehe er transparent mit seinem politischen Engagement um.
    Als einer der am häufigsten beteiligten Wikipedia-Autoren am Artikel zu Baerbock kann allerdings keineswegs von einer Zurückhaltung die Rede sein. Hier ist ein Großfan von Baerbock zugange. Ein junger Grüner, der beinahe um ein Bundestagsmandat kandidiert hätte, wäre da nicht eine Frau aus Köpenick als geeigneter eingestuft worden.

    Wenn sich Annalena Baerbock und Tim Demisch nicht längst bei den Grünen kennengelernt haben, dann wird es jetzt aber höchste Zeit: Wie groß die Freude auf Seiten von Annalena Baerbock sein wird, bleibt allerdings noch dahingestellt. Denn es sieht aktuell alles danach aus, als hätte der vielleicht größte Fan der Kanzlerkandidatin („Wenn ich zu Hause im Wohnzimmer euphorisch aufspringe und laut applaudiere, dann liegt das an der großartigen Parteitagsrede von Annalena Baerbock“) seiner Angehimmelten gerade einen echten Bärendienst erwiesen. Erst macht Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock persönlich viel Mist, jetzt kommt auch noch Tim Demisch dazu.

    https://www.tichyseinblick.de/kolumn...lena-baerbock/
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  2. #92
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    AW: Baerbock oder Habeck, wer führt das Land ins Elend? - Update: Baerbock wird Kanzlerkandidatin

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Dass Baerbock Habeck anschließend als dummen Schweinebauern hinstellte um sich als "Völkerrechtlerin" zu inszenieren, hat Habeck zusätzlich geärgert.
    Betrachtet man das entsprechende Video, so sieht man Habeck schalkhaft lachen, als ob er in sich hinein denken würde: alleweil hat die sich selbst disqualifiziert.
    In der Tat begann die öffentliche Demontage der grünen Anmaßerin exakt an dieser Stelle.
    Ob Habeck davon profitieren wird, weiß ich nicht, denn, wie oben gesagt, gilt: weder Bärböck*In noch Habeck:In.

  3. #93
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    AW: Baerbock oder Habeck, wer führt das Land ins Elend? - Update: Baerbock wird Kanzlerkandidatin


  4. #94
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    AW: Baerbock oder Habeck, wer führt das Land ins Elend? - Update: Baerbock wird Kanzlerkandidatin

    Zitat Zitat von mutiny Beitrag anzeigen
    ......In der Tat begann die öffentliche Demontage der grünen [COLOR=#4D5156][FONT=arial]Anmaßerin exakt an dieser Stelle........

    Richtig, die Frage wurde anschließend gestellt, ob Baerbock tatsächlich Völkerrechtlerin ist. Da nahmen sich einige Leute ihren Lebenslauf vor und entdeckten Unstimmigkeiten. Was als Schneeball begann, endet als Lawine.

    __________________________________________________ _____________________________








    - - - Aktualisiert oder hinzugefügt- - - -

    Nach wie vor sind die Baerbock-Fans in den Medien bestrebt, ihrer großen Hoffnung beizustehen. Da helfen dann "Umfragen", die zu erstaunlichen Ergebnissen führen. Der Spiegel steht nach wie vor hinter Baerbock......


    SPIEGEL-Umfrage: Mehrheit traut Annalena Baerbock am ehesten zu, Deutschland zu modernisieren....


    »Archaische« Strukturen und »Organisationsversagen«: Der deutsche Staat braucht einen Modernisierungsschub. Laut SPIEGEL-Umfrage trauen die Deutschen diesen am ehesten Annalena Baerbock zu.
    Die Pandemie hat die Defizite gnadenlos offengelegt: Der deutsche Staat ist träge, seine Verwaltungsstrukturen verkrustet, bei der Digitalisierung hinkt Deutschland in fast allen Bereichen hinterher. Dass das Land einen Modernisierungsschub braucht, da sind sich (fast) alle Parteien einig. Aber wem trauen die Menschen zu, für diesen Schub zu sorgen?..
    Die Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey für den SPIEGEL zeigt: am ehesten noch Annalena Baerbock. Etwa 28 Prozent der Deutschen glauben, dass die Grünenchefin als Kanzlerin Deutschlands Staat und Verwaltung am besten modernisieren könnte. Mit etwas Abstand folgt Armin Laschet, Baerbocks Konkurrent von der Union. Rund 21 Prozent trauen dem CDU-Politiker zu, sein Versprechen von einem »Modernisierungsjahrzehnt« auch umzusetzen.

    Allerdings: Im Zeitverlauf gesehen hat Laschet erheblich Boden gegenüber Baerbock gut gemacht. Ende April waren noch rund 37 Prozent der Meinung, dass Baerbock die beste Kanzlerin für eine Modernisierung Deutschlands wäre, Armin Laschet sahen damals nur 13 Prozent als Kanzler des Fortschritts......https://www.msn.com/de-de/nachrichte...id=mailsignout


    ........auch wenn Baerbock in den Umfragen verliert, ist es dennoch ein Unding, dass sie in den Augen der Befragten die kompetenteste Person unter den drei Kanzlerkandidaten sein soll. Ausgerechnet die Grünen als Modernisierer? Die größten Technikfeinde im Land?
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  5. #95
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    AW: Baerbock oder Habeck, wer führt das Land ins Elend? - Update: Baerbock wird Kanzlerkandidatin

    Wenn ideologisch vernagelte Zeitgenossen mit den Realitäten konfrontiert werden, ist es immer wieder originell, wie sehr sie versuchen diese Realitäten zu leugnen, obwohl alles für alle ganz offen ersichtlich ist......

    Bei Markus Lanz demontieren die Grünen sich live und in Farbe selbst. Der Vize-Fraktionsvorsitzende im Bundestag versucht zu leugnen, dass Baerbock überhaupt abgeschrieben hat, er spricht lieber von "Parallelitäten".
    Einen Grünen zur Causa Baerbock zu Markus Lanz zu bekommen, gestaltete sich offenbar schwieriger als gedacht, zahlreiche Absagen habe man bekommen. Noch am Tag der Sendung am Dienstag soll die Grünen-Fraktion im Bundestag geschrieben haben: „Wir finden keine*n geeignete*n Gesprächspartner*in“ – das verkündet Lanz in der Sendung. Ihm gegenüber sitzt allerdings dann doch Oliver Krischer, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen im Bundestag. Offenbar hält man ihn selbst in der eigenen Fraktion nicht für geeignet. Vor wenigen Tagen sorgte er für Aufsehen, als er schrieb, Armin Laschet Klimapolitik koste „überall auf der Welt […] Menschen das Leben“.

    Sein Auftritt gestern in der Sendung war wie eine Parodie der Grünen-„Strategie“ im Umgang mit den Plagiatsvorwürfen – verleugnen, schimpfen und auf den Boden schmeißen und laut weinen, etwa wie Immobile letzte Woche bei der EM. Und ohnehin lenke alles, was man über die Zusammenhänge sagt, ja nur ab von der Klimakrise. Konsequenterweise müsste man dann auch sagen, dass die Debatte um Baerbocks Buch gerade zahlreiche Menschenleben koste.

    Krischer beschwert sich über den „Versuch, da irgendetwas reinzuinterpretieren“, beklagt im Bezug auf die Plagiatsstellen die „Unterstellung, dass das übernommen worden ist“. Lanz fragt ihn, ob er das denn ernsthaft bezweifle. Er pffft und äht über 10 Sekunden und mehr, entgegnet schließlich: „Das ist nicht wortwörtlich, das ist anders“. An anderer Stelle spricht er von „Parallelitäten“ und fragt, warum die Bücher anderer Konkurrenten nicht unter die Lupe genommen werden würden. Vielleicht werden sie das und man hat nichts gefunden? Bestimmt nicht.

    Auf konkrete Plagiatsstellen angesprochen, entgegnet Krischer: „Dass sie [Baerbock] sich Sachen aufschreibt, dass sie aus Gesprächen Sachen mitnimmt“, das sei ja normal. Ohnehin sei das alles „irrelevant“. Dann plaudert er noch aus, dass viele Stellen des Buches „sich an ganz anderen Stellen“ wiederfänden, Lanz fragt gleich nach, ob er noch mehr Plagiatsstellen kenne, als bekannt sind. Nein, nein.

    Selbst der Taz-Journalist in der Sendung, der immerzu von der Klimakrise spricht, redet dem Grünen „Don Krawallo“, wie Lanz ihn nennt, ins Gewissen: „Diese Verteidigungslinie, die ist nicht zu halten“.

    Krischer versucht es trotzdem. Aber es ist eine gänzlich unmögliche Aufgabe. Er unternimmt ernsthaft den Versuch, in eine Sendung zu gehen und eine offensichtlich schwarze Wand vehement als weiß zu bezeichnen. Die problematischen Textstellen werden hintereinander eingeblendet – und Krischer schwimmt und schwimmt, wirkt immer hilfloser und geht schließlich sang- und klanglos unter. Der eigentliche Wahnsinn, soviel steht nach dieser Sendung fest, sind nicht Baerbocks Plagiate, sondern der Umgang der Grünen damit. Ganz Deutschland kann live und in Farbe zuschauen, wie ein Politiker die offensichtliche Wahrheit demonstrativ leugnet und diejenigen angreift, die sie benennen. Diese Verteidigungslinie hält nicht nur nicht, sie ist Selbstdemontage in Lichtgeschwindigkeit.

    Krischer findet jedenfalls: „Wenn ich das Buch lese, dann ist das die Annalena, die ich kenne“. Das war wohl der einzige Satz an diesem Abend, mit dem er recht haben könnte.

    https://www.tichyseinblick.de/feuill...ocks-plagiate/

    ........ Baerbock ist unter den Grünen keine Ausnahme. Sie repräsentiert diese verlogene Partei der Unfähigen perfekt. Nur Claudia Roth kann ihr da das Wasser reichen.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  6. #96
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    AW: Baerbock oder Habeck, wer führt das Land ins Elend? - Update: Baerbock wird Kanzlerkandidatin

    Weiter geht es mit der Baerbock:

    Offenbar hat Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock (40) in ihrem Buch („Jetzt: Wie wir unser Land erneuern“) nicht nur aus Zeitungsartikeln, Studien und Interviews abgeschrieben, sondern auch von der politischen Konkurrenz.

    In Baerbocks Buch findet sich auch eine Passage über die Modernisierung der Verwaltung, die ausgerechnet von der CDU abgekupfert wurde!
    ▶︎ So schreibt Baerbock auf Seite 154: „Innovationseinheiten in den Behörden sollten eng und transparent mit Wissenschaft, Wirtschaft und Verbänden zusammenarbeiten, sich untereinander vernetzen, neue Ideen testen und eine positive Fehlerkultur etablieren.“
    Eine fast identische Passage findet sich im Buch „Neustaat“, das von den CDU-Bundestagsabgeordneten Thomas Heilmann (56) und Nadine Schön (38) unter Mitwirkung von weiteren CDU-Politikern im Mai 2020 veröffentlicht wurde.
    Auf Seite 258 von „Neustaat“ heißt es: „Innovationseinheiten sollen mit Wissenschaft, Wirtschaft und Start-ups kooperieren, Risiken bewusst eingehen, neue Ideen niedrigschwellig ausprobieren und eine positive Fehlerkultur etablieren.“
    Auf BILD-Anfrage erklären die Grünen, dass die „Passage aus Frau Baerbocks Buch dem Entwurf des grünen Wahlprogramms entlehnt“ sei. Tatsächlich findet sich dieser Satz auf Seite 89 des „Programmentwurfs zur Bundestagswahl 2021“ im Kapitel „Der lernende Staat“.

    Aber: Der Programmentwurf der Grünen wurde erst im Frühjahr 2021 veröffentlicht, während das CDU-Buch „Neustaat“ bereits im Mai 2020 erschien. Als Leitbild geben Heilmann und Schön einen Begriff aus, der sich auch im Grünen-Programmentwurf findet: „Der lernende Staat“.
    Und nun - am Mittwoch räumte Annalena erstmals Fehler ein. Das hört sich dann so an:

    Am Mittwoch räumte Annalena Baerbock erstmals Fehler ein. Sie nehme die Kritik ernst, sagte sie der „Süddeutschen Zeitung“ (Donnerstag). „Rückblickend wäre es sicherlich besser gewesen, wenn ich doch mit einem Quellenverzeichnis gearbeitet hätte“, so die Grünen-Spitzenkandidatin.
    Ganzer Artikel hier:

    https://www.bild.de/politik/inland/p...0846.bild.html

    Diebstahl mit Quellenverzeichnis ist für Annalena also völlig in Ordnung.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  7. #97
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    AW: Baerbock oder Habeck, wer führt das Land ins Elend? - Update: Baerbock wird Kanzlerkandidatin

    Hm, sieht je echt so aus, als solle sie noch richtig demontiert werden! Sehr überraschend für mich . . .
    "...und dann gewinnst Du!"

  8. #98
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    AW: Baerbock oder Habeck, wer führt das Land ins Elend? - Update: Baerbock wird Kanzlerkandidatin

    SPIEGEL-Umfrage: Mehrheit traut Annalena Baerbock am ehesten zu, Deutschland zu modernisieren....
    Was unter "Modernisierung" verstanden wird ist eine Frage der Interpretation, vielleicht sogar der Ideologie. Wenn es in Richtung von mehr Verboten gehen soll, mit Grundrechtseinschränkungen wegen der dauerhaften Klimakriese, bis ZERO CO2 erreicht wurde, wenn das als "modern" verstanden wird, dann liegen sie vermutlich richtig. Das Wort kommt ja von "Mode", das ist eine zeitgeistliche Erscheinung, also nicht dauerhaft. "Modern" eben.
    Geändert von abandländer (08.07.2021 um 19:42 Uhr)
    Was ich schreibe ist meine Meinung und nicht unbedingt die Wahrheit - Regimekritik - Globalists are evil. Im Zweifel ... für die Freiheit.

    Kalifatslehre. Darum geht es.


  9. #99
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    AW: Baerbock oder Habeck, wer führt das Land ins Elend? - Update: Baerbock wird Kanzlerkandidatin

    Zitat Zitat von Clark Beitrag anzeigen
    Hm, sieht je echt so aus, als solle sie noch richtig demontiert werden! Sehr überraschend für mich . . .
    Der Industrie, bzw. der produktiven Wirtschaft (die Finanzwirtschaft profitiert vom CO2 Handel), geht die grüne Politik wohl zu weit. China gibt es ja auch noch - im Wettbewerb.
    Was ich schreibe ist meine Meinung und nicht unbedingt die Wahrheit - Regimekritik - Globalists are evil. Im Zweifel ... für die Freiheit.

    Kalifatslehre. Darum geht es.


  10. #100
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    AW: Baerbock oder Habeck, wer führt das Land ins Elend? - Update: Baerbock wird Kanzlerkandidatin

    WARUM BAERBOCK oder Habeck ? Ich tippe einmal das bekommen Laschet ,Scholz & Lindner auch ganz gut alleine hin. Laschet wird einen Teufel tun und eine AfD,SPD ,FDP Opposition die ihm das Leben schwer macht akzeptieren. Er wird es mit der FDP und notfalls noch mit der SPD probieren - alles andere macht keinerlei strategischen Sinn für ihn. Ich tippe das es CDU/CSU/GRÜN sogar nummerisch nicht schaffen werden. Sollte die Briefwahlquote überschaubar bleiben wird die FDP der große Gewinner und Laschet braucht die SPD gar nicht mehr ...

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