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    Krefeld: Muezzin-Ruf zu Ramadan ab Freitag zu hören - RP ONLINE


  2. #2
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    AW: Krefeld: Muezzin-Ruf zu Ramadan ab Freitag zu hören - RP ONLINE

    Also wird man vom Minarett folgendes hören: "Es gibt keinen Gott ausser Allah und Mohammed ist sein Prophet." Das ist die Schadada, das islamische Glaubensbekenntnis. Und es bedeutet nichts anderes, als dass der Islam "die einzig wahre Religion ist". Ertönt dieser Ruf über den Dächern, dann ist alles in seiner akustischen Reichweite und in Sichtweite des "Leuchtturms des Islams" (Minarett) "Dar al-Islam" (Haus des Islams, islamisches Hoheitsgebiet), mit Besitzanspruch. Weltliche Gesetze gelten nicht.
    Was ich schreibe ist meine Meinung und nicht unbedingt die Wahrheit - Regimekritik - Globalists are evil.

    Kalifatslehre. Darum geht es.


  3. #3
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    AW: Krefeld: Muezzin-Ruf zu Ramadan ab Freitag zu hören - RP ONLINE

    Geht's nach der FDP soll dort ständig dieser Ruf ertönen.


    Krefeld. Geht es nach der Krefelder FDP gehört der traditionelle muslimische Gebetsruf des Muezzin schon bald zum Alltag in der Stadt. Das beschlossen die Parteimitglieder auf Antrag der Jungen Liberalen am Samstag auf ihrem Kreisparteitag im Restaurant Hexagon am Theaterplatz. Eine große Mehrheit sprach sich dafür aus, den islamischen Gebetsruf und das christlich-liturgische Glockengeläut zukünftig rechtlich gleich zu behandeln, solange allgemein gültige Lärmobergrenzen und gesetzliche Bestimmungen eingehalten werden.

    Der FDP-Kreisvorsitzende Joachim C. Heitmann sagte dazu: „In Deutschland darf es aus unserer Sicht keine Religionsausübungsfreiheit zweiter Klasse geben. Daher ist für uns klar, dass alle Religionsgemeinschaften rechtlich gleich zu behandeln sind. Die einseitige Bevorzugung christlichen Glockengeläuts bei gleichzeitigem Verbot des traditionellen muslimischen Gebetsrufs darf deshalb nicht länger Bestand haben.“

    https://www.wz.de/nrw/krefeld/fdp-de...n_aid-30240491
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  4. #4
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    AW: Krefeld: Muezzin-Ruf zu Ramadan ab Freitag zu hören - RP ONLINE

    Viele Politiker kennen die Kulturen gar nicht, für die sie sich „einsetzen“. Sie leben in einem naiven Gutglauben und sind durchgehend eurozentristisch.

    Und wer behauptet nur die „weissen“ Kulturen können unterdrückerisch sein, der glaubt selbst an die „weisse Überlegenheit“.
    Geändert von abandländer (15.04.2021 um 17:56 Uhr)
    Was ich schreibe ist meine Meinung und nicht unbedingt die Wahrheit - Regimekritik - Globalists are evil.

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  5. #5
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    AW: Krefeld: Muezzin-Ruf zu Ramadan ab Freitag zu hören - RP ONLINE

    Zitat Zitat von abandländer Beitrag anzeigen
    Also wird man vom Minarett folgendes hören: "Es gibt keinen Gott ausser Allah und Mohammed ist sein Prophet." Das ist die Schadada, das islamische Glaubensbekenntnis. Und es bedeutet nichts anderes, als dass der Islam "die einzig wahre Religion ist". Ertönt dieser Ruf über den Dächern, dann ist alles in seiner akustischen Reichweite und in Sichtweite des "Leuchtturms des Islams" (Minarett) "Dar al-Islam" (Haus des Islams, islamisches Hoheitsgebiet), mit Besitzanspruch. Weltliche Gesetze gelten nicht.
    Eigentlich interessiert mich der Inhalt des Gebetsrufes nicht. Mich interessiert vielmehr, wie laut er ist und wie atonal er in meinen Ohren klingt. Ob er mich in meinem Ruhebedürfnis und meinem Wohlbefinden stört.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  6. #6
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    AW: Krefeld: Muezzin-Ruf zu Ramadan ab Freitag zu hören - RP ONLINE

    Zitat Zitat von Turmfalke Beitrag anzeigen
    ....Mich interessiert vielmehr, wie laut er ist und wie atonal er in meinen Ohren klingt. Ob er mich in meinem Ruhebedürfnis und meinem Wohlbefinden stört.

    Selbst in islamischen Ländern wird das so gesehen........

    Gebetsrufe
    Kairo will Krieg der Lautsprecher beenden
    Kairo, die Stadt der tausend Minarette, will die Kakophonie der Gebetsrufe beenden. Der Plan der ägyptischen Regierung trifft jedoch nicht bei allen Gläubigen auf Zustimmung.
    Im Rücken die Pyramiden, zu Füßen das flimmernde Kairo – wer sich um die Mittagszeit bei den pharaonischen Weltwundern aufhält, kann ein akustisches Schauspiel der besonderen Art erleben. Das Gequäke und Gesumme, das sich um kurz nach zwölf aus den Häuserschluchten der 20-Millionen-Metropole erhebt, versetzt den Zuhörer in die WM-Stadien Südafrikas zurück: munter trompeten Allahs Vuvuzelas durcheinander. Aus 50.000 billigen Lautsprechern chinesischer Produktion steigt krächzend und pfeifend der muslimische Gebetsruf gen Himmel– die guten und die schlechten Sänger, die verfrühten und verspäteten – bis nach einigen Minuten der wundersame Klangteppich langsam wieder zur Ruhe kommt.

    Fünfmal am Tag erschallt der so genannte Azzan über der „Stadt der tausend Minarette“, zum ersten Mal vor Sonnenaufgang, zuletzt spät in der Nacht. Die Regierung spricht inzwischen von einem „Krieg der Lautsprecher“ und „totalem Chaos“. Sie will, dem Beispiel Syriens, der Türkei und den Vereinigten Arabischen Emiraten folgend, der „Kakophonie“ im Namen Gottes nach sechs Jahren Vorbereitung nun endgültig den Riegel vorschieben. Immer mehr Bürger hatten sich beim zuständigen Ministerium für religiöse Stiftungen beschwert, weil ihr lokaler Muezzin morgens um vier mit 130 Dezibel sein „Beten ist schöner als Schlafen“ durch die Häuserschluchten dröhnte.

    Alle 4000 Moscheen der Stadt sollen in den nächsten Wochen ihre Lautstärke spürbar drosseln und gleichzeitig an eine zentralen Gebetsruf von „Radio Groß-Kairo“ angeschlossen werden, den zwanzig handverlesene Scheichs im Wechsel bestreiten. Die Lautsprecher in den Häusern, müssen künftig ganz schweigen. Die Verstärker auf den Dächern sind oft größer als die etwa 45,000 Minigebetsräume im Erdgeschoss, Zawayas genannt, die den Hauseigentümer einen prächtigen Steuervorteil bescheren.

    Die Reform habe „das Wohlergehen der Anwohner im Auge, besonders der Kranken und der Schulkinder, die sich aufs Lernen konzentrieren müssen“, erklärte der zuständige Minister Mahmoud Zaqzouq, der in den sechziger Jahren in München über Religionsphilosophie promoviert hat. Sogar die alterwürdige Lehranstalt Al Ahzar wertete die Kairoer Praxis inzwischen als „Lärmbelästigung“. Für ihren neuen Chef Ahmad Mohammad Al-Tayyeb ist diese „Fixierung auf äußerliche Zeichen von Frömmigkeit eine Hürde auf dem Weg zu mehr Spiritualität und Innerlichkeit“.

    https://www.tagesspiegel.de/gesellsc...n/1910248.html

    ....warum sollten deutsche Behörden aus den Fehlern anderer lernen und rechtzeitig gegensteuern?
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  7. #7
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    AW: Krefeld: Muezzin-Ruf zu Ramadan ab Freitag zu hören - RP ONLINE

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Selbst in islamischen Ländern wird das so gesehen........




    ....warum sollten deutsche Behörden aus den Fehlern anderer lernen und rechtzeitig gegensteuern?
    Na, zumindest sind die Ägypter und andere orientalischen Völker an diese Musik gewöhnt und finden sie nicht unerträglich. Anders geht es Europäern, die orientalisches Gejaule aus den Stereoanlagen tiefergelegter Edelschlitten orientalischer Clanmitglieder hören. Der Gebetsruf basiert ebenfalls auf diesem Musikempfinden.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

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