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    Freie Medien unter Beschuss

    KenFM und Flinkfeed sind wieder mal unter Beschuss geraten. Flinkfeed wurde inzwischen abgeschaltet.......

    Die Landesmedienanstalten gehen mit neuen gesetzlichen Befugnissen gegen Online-Medien vor, die gegen die journalistische Sorgfaltspflicht verstoßen. Deutschlandweit seien elf sogenannte Hinweisschreiben an Online-Anbieter verschickt worden, sagte eine Sprecherin der Landesanstalt für Medien NRW dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Dienstag in Düsseldorf. Darunter seien die Angebote „KenFM“ des Web-Publizisten Ken Jebsen, „Deutschland-Kurier“ und „Flinkfeed“.

    Zu den Verstößen gehöre etwa, dass die Quellen für Behauptungen nicht genannt worden seien, sagte eine Sprecherin der Landesanstalt. In anderen Fällen seien Bilder aus ihrem Kontext gerissen worden.


    Die Aufsichtsbehörde in Nordrhein-Westfalen geht gegen das rechte Jugendportal „Flinkfeed“ (früher „Fritzfeed“) vor, die Medienanstalt Berlin-Brandenburg gegen „KenFM“. Der frühere RBB-Journalist Ken Jebsen ist in der neurechten Szene eine prominente Figur. Er behauptete unter anderem, die USA hätten die Anschläge vom 11. September 2001 selbst inszeniert. Sein Youtube-Kanal, der ebenfalls „KenFM“ hieß, wurde kürzlich gesperrt...... „KenFM“ und „Flinkfeed“: Medienaufsicht geht gegen rechte Online-Medien vor (rp-online.de)

    ....journalistische Sorgfalt vermisse ich vor allem in den linksorientierten Medien. Aber wenn ARD und ZDF, sowie die ganzen Printmedien aus der Ecke Lügen und Propaganda verbreiten, ist alles in Ordnung.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

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    AW: Freie Medien unter Beschuss

    Flinkfeed ging vor ein paar Monaten aus Fritzfeed hervor. Fritzfeed wurde als rechtsextremistische Seite bezeichnet. Sie wurde der Nähe zur AfD bezichtigt und dann gesperrt. Kurze Zeit später ging die Seite unter anderem Namen wieder online. Nun ist wieder Schluss und scheinbar für immer......

    AKTIVISMUS, HUMOR, MEDIEN, ZENSUR
    Was für ein Jammer!

    Systemkritisches Netzportal „FlinkFeed“ gibt auf
    Vor ein paar Tagen erst veröffentlichte „FlinkFeet“ den Beitrag „Linker Antisemitismus: 9 Fakten, über die niemand spricht“. Heute wirkt es, als hätte es das systemkritische Netzportal nie gegeben. Heimatseite, Twitter, Instagram, Facebook, Telegram – alles weg!
    
Eine Spurensuche.

    Junge Menschen haben heute in der Regel keine allzu große Aufmerksamkeitsspanne. Nicht nur deshalb war das Konzept von FlinkFeed geradezu genial: Die Jungs und Mädels kopierten das BuzzFeed-Prinzip. BuzzFeed verzichtet auf lange Artikel, veröffentlicht stattdessen Listen. Anfangs war das US-amerikanisches Portal durchaus erträglich, doch inzwischen hat es sich dem sozialistischen Mainstream gebeugt. Deshalb ging im April letzten Jahres FritzFeed, wie es anfangs hieß, an den Start.

    Und die Linken kotzten im Strahl
    Die Hetze gegen FlinkFeed begann gleich am ersten Tag:

    Virale Propaganda: Wie junge Rechtsradikale Buzzfeed kopieren wollen

    Der Spiegel
    Rechtes Portal Fritzfeed: Bunte Optik, brauner Inhalt

    Neue Westfälische
    Fritzfeed: Rechtsradikale Ideologie in Quizform

    Belltower News
    Der Grund für die Schnappatmung des Mainstreams war die Befürchtung, dass FlinkFeed junge Menschen begeistern wird. Die Sorge war nicht unbegründet, auch, wenn das Portal ganz grundsätzlich nicht so erfolgreich war, wie es die äußerst kreativen Jungs und Mädels verdient gehabt hätten, doch dazu gleich mehr.

    Die Repressalien begannen
    Es wurden direkt schwere Geschütze aufgefahren. netzpolitik.org meldete bereits am 21. April 2020:

    Das Portal versucht, radikal rechte Themen im Stil von Buzzfeed zu verkaufen. Artikel über lustige Rechtschreibfehler in Kleinanzeigen wechseln sich ab mit Quizzen über „Gesinnungsjournalisten“ und Listen über kriminelle Migrant:innen.

    Nun beschäftigt sich auch das Landesamt für Verfassungsschutz NRW mit „Fritzfeed“. Es bestätigte auch die von netzpolitik.org und bento aufgedeckte Anbindung an die Identitäre Bewegung.

    Im August letzten Jahres musste sich FritzFeed in FlinkFeed umbenennen, weil ein öffentlich-rechtlicher Sender mit juristischen Schritten gedroht hatte.

    Und am 16. Februar schrieb die Süddeutsche Zeitung:

    Die Landesmedienanstalten gehen mit neuen gesetzlichen Befugnissen gegen Online-Medien vor, die gegen die journalistische Sorgfaltspflicht verstoßen. Deutschlandweit wurden elf sogenannte Hinweisschreiben an Online-Anbieter verschickt, sagte eine Sprecherin der Landesanstalt für Medien NRW dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Dienstag in Düsseldorf. Darunter seien die Angebote KenFM des Web-Publizisten Ken Jebsen, Deutschland-Kurier und Flinkfeed.

    Zu den Verstößen gehöre etwa, dass die Quellen für Behauptungen nicht genannt worden seien, sagte eine Sprecherin der Landesanstalt. In anderen Fällen seien Bilder aus ihrem Kontext gerissen worden.

    T-Online ergänzte:

    Die gemeinsame Geschäftsstelle der Landesmedienanstalten in Berlin hatte in der vergangenen Woche mitgeteilt, besonders mit Blick auf die anhaltende Corona-Pandemie und das Superwahljahr 2021 sei die Einhaltung von Sorgfaltspflichten durch die Anbieter gefragt. Diese müssten vor der Verbreitung von Inhalten einen Mindestbestand an Beweistatsachen zusammentragen sowie Zitate klar kennzeichnen und Quellen angeben.

    Wie lächerlich. Würden die Landesmedienanstalten an die Mainstreammedien die gleichen Ansprüche stellen, gäbe es sie nicht mehr, die Mainstreammedien. Die Falschmeldungen, die der Mainstream allein über Covid19 verbreitete, sind unseres Erachtens kaum noch zu zählen.

    Eine Schande, dass FlinkFeed aufgeben musste
    Auf Anfrage dieses Magazins nannten die FlinkFeed-Macher drei Gründe:

    Die Repressalien
    Keine Kostendeckung
    Private Überlastung
    Alle drei Gründe sind nicht den Machern anzulasten. Dafür unserer systemkritischen Bewegung. Wir haben Millionäre, die mit der aktuellen Lage unzufrieden sind – ja, Scheiße, wir haben sogar Milliardäre! (darauf einen Red Bull) – und wir haben Millionen ganz normaler Menschen, von denen nur ein Bruchteil einen Euro pro Monat hätte Spenden müssen und dieses großartige Projekt wäre gerettet gewesen.

    Aber gut, mal schauen, ob da nicht doch nach was zu retten ist. Wer helfen will, schreibt mir an flesch69@gmail.com, ich leite Eure Nachrichten weiter.

    https://19vierundachtzig.com/2021/03...feed-gibt-auf/
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

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