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    16 Tonnen Kokain im Hamburger Hafen im Milliardenwert - Größter Kokainfund

    16 Tonnen im Milliarden-Wert!
    Größter Kokainfund Europas im Hamburger Hafen


    Hamburg - „Fox“ stand auf den Blech-Kanistern, eine in Südamerika häufig verwendete Farbe. Koks war drin. Und zwar die größte Menge, die je in Europa sichergestellt wurde.



    16 TONNEN IM HAMBURGER HAFEN!



    Zoll-Fahndern ist ein Riesen-Schlag gegen international agierende südamerikanische Rauschgift-Paten gelungen: Am 12. Februar fanden sie in drei Containern eines Frachters aus Paraguay neben Spachtelmasse, getarnt in 20-Liter-Kanistern, 16 000 Kilo hochreines Kokain.


    René Matschke (59), Chef des Zollfahndungsamts Hamburg, zu BILD: „Ich gehe davon aus, dass es dadurch einen Engpass bei der Versorgung der Händler mit Kokain geben wird, vielleicht sogar die Preise steigen.“


    Wert im Straßenverkauf: bis zu 3,5 Milliarden Euro!



    Aus der gleichen Lieferung stammen vermutlich weitere sieben Tonnen Kokain, die am 21. Februar in Antwerpen (Belgien) beschlagnahmt wurden.


    Drahtzieher soll ein Holländer (28) sein, der vor einem Jahr für seine Drogen-Geschäfte extra eine Logistik-Firma gründete....

    https://www.bild.de/regional/hamburg...3720.bild.html

    Was kosten Drogen?


    Preise verschiedener Drogen in größeren Mengen (€), 2017

    Betäubungsmittel kg-Preis
    Amphetamin Durchschnittspreis 1 kg: 3.188 EURMengen über 10kg: 1.809 EUR pro kg
    Cannabis (Harz) Durchschnittspreis 1 kg: 3.110 EURMengen über 10 kg 2.500 EUR pro kg
    Cannabis (Kraut) Durchschnittspreis 1 kg: 5.122 EURMenge 1,5 kg bis 10 kg: 4.067 EUR pro kg
    Crystal Meth (Methamphetamin) Durchschnittspreis: 33.938 EUR
    Ecstasy Tablette 500-1.000 Konsumeinheiten: 2.961 EUR
    Heroin Durchschnittspreis 1 kg: 30.500 EURIn größeren Mengen: 20.000 EUR pro kg
    Kokain Durchschnittspreis 1 kg: 42.380 EURIn größeren Mengen: 35.000 EUR pro kg
    Quelle: European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction, Europäischer Drogenbericht 2017, S. 9, 26 ff; Körner/Patzak/Volkmer, Betäubungsmittelgesetz, 9. Auflage 2019 BtMG, Stoffe Teil 1. Betäubungsmittel.


    https://www.anwaltsbuero-im-hegarhau...y-oder-heroin/

    Neuer Bericht: Was Heroin, Kokain und andere Drogen kosten

    • In Stadtparks, Bahnhofsvierteln, Diskotheken oder neuerdings per Lieferservice verkaufen Dealer illegale Drogen.
    • Was müssen Süchtige oder Gelegenheitskiffer eigentlich dafür bezahlen? Und was verdienen die Dealer?
    • Das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) hat neue Daten aus dem BKA ausgewertet, die Auskunft geben.
    Nach den neusten zur Verfügung stehenden Daten aus dem Jahr 2018 kostete in Deutschland ein Gramm Kokain auf der Straße etwa 70 Euro. Im Jahr davor waren es noch fast 72 Euro. Für eine Tablette Ecstasy mussten etwa sieben Euro bezahlt werden, 2017 waren es noch fast 8 Euro. Der Preis für ein Gramm Cannabisharz sank von 9,50 Euro auf 9 Euro. Der deutlichste Preisverfall wurde bei Crack beobachtet. Ein Gramm kostete statt 73 Euro nur noch 50 Euro, was einem Rückgang um immerhin 32 Prozent entspricht. Allerdings wird in dem Bericht darauf aufmerksam gemacht, dass dieser Durchschnittswert möglicherweise nicht repräsentativ ist, weil er nur auf den Daten aus weniger als fünf Bundesländern basiert.

    Heroin wurde laut dem Bericht teurer. Der Grammpreis betrug 44 statt 42,50 Euro. Nach einem Rückgang im Jahr davor stieg auch der Preis für Crystal Meth wieder. 2018 mussten für ein Gramm 84 statt 78 Euro bezahlt werden. LSD kostete mit 10 Euro statt 9,50 Euro pro Gramm etwas mehr. Für Marihuana bezahlten die Käufer ebenfalls geringfügig mehr. Der Grammpreis stieg im Schnitt von 10 Euro auf 10,20 Euro. Als Quelle für diese Zahlen nennt der Bericht das Bundeskriminalamt.
    Ein Kilogramm - 50.000 Euro Gewinn

    Aus dem Bericht geht auch hervor, wie profitabel das Drogengeschäft für Dealer ist. So kostete den Angaben zufolge ein Kilogramm Kokain 2018 im „Großhandel“ (gemeint sind gehandelte Mengen zwischen 500 Gramm und 1,5 Kilogramm) rund 43.000 Euro. Verkauft der Händler den Stoff auf der Straße grammweise, erzielt er damit einen Gewinn von mehr als 30.000 Euro, wenn man die angegebenen Zahlen ansetzt. Noch größer sind die Gewinnspannen offenbar beim extrem gefährlichen Crystal Meth: Mit einem Kilogramm kann ein Dealer laut den Daten über 50.000 Euro Gewinn einstreichen. Aber auch mit Marihuana und Cannabisharz lässt sich viel Geld verdienen. So kostete beispielsweise ein Kilogramm Marihuana 2018 im „Großhandel“ ungefähr 5000 Euro. In kleinen Mengen verkauft, errechnet sich bei einem Grammpreis von 10 Euro ein Gewinn von 5000 Euro.
    Wirkstoffgehalt steigt

    Aufschlussreich sind auch die ermittelten Reinheitsgrade: Danach stieg der Wirkstoffgehalt in vielen Drogen an – was die Gefährlichkeit erhöht. Bei Kokain wuchs er zwischen 2011 und 2018 von 38 auf 77 Prozent. Ein ähnlicher Trend wurde auch bei Cannabis beobachtet. Bei Blütenständen erhöhte sich der Anteil des Wirkstoffes THC von 11 auf 13 Prozent. Bei Cannabisharz wuchs der THC-Gehalt zwischen 2010 und 2018 sogar von 7 auf nunmehr fast 17 Prozent. „Somit ist seit 2016 zu verzeichnen, dass Cannabisharz potenter als die Blütenstände der Cannabispflanze ist“, heißt es in dem Bericht.


    Und nun, wieviel Kokain benötigt der Abhängige pro "Linie":

    Preis pro Gramm
    Die Preise für Kokain in Deutschland liegen bei ca. 60 bis 90 Euro pro Gramm. Pro "Line" benötigt man etwa 0,1 Gramm Koks. Eine Line wirkt etwa 40 Minuten. Für eine Party mit 20 Personen, bei der jeder Gast drei Lines bekommt, braucht man also ca. 6 Gramm Kokain im Gesamtwert von ca. 450 Euro.
    https://www.all-in.de/kempten/c-loka...okain_a1876951
    Fachinformation: Kokain
    Koks, Schnee, Free Base, Crack – Mischkonsum
    [Anregende Stimulanzien]


    8. Hinweise zur Dosierung

    Kokain ist sowohl als Hydrochlorid als auch (seltener) als Base auf dem Schwarzmarkt erhältlich. Kokain-HCL wird vornehmlich geschnupft, seltener gegessen oder gespritzt. Die freie Base wird geraucht. Es gelten folgende Umrechnungswerte bezüglich des reinen Wirkstoffgehaltes:
    100 mg Kokain-Base = 111,9 mg Kokain-HCL
    100 mg Kokain-HCL = 89,4 mg Kokain-Base

    Je nach Art der Einnahme von Kokain ist der Beginn der Wirkung sowie die Dauer derselben stark unterschiedlich ausgeprägt. Die folgende Tabelle zeigt einen Vergleich der durchschnittlichen Zeiten bis zum Wirkungseintritt und der Dauer der Wirkung wie auch die dazu benötigte mittlere Dosierung. Bei der intravenösen Applikation gelangt fast die gesamte Wirkstoffmenge ins Gehirn, bei allen anderen Applikationsarten sind es etwa nur 25% (+/- 5%).

    Applikationsart Zeit bis zum Wirkungseintritt Dauer der Wirkung Mittlere akute Dosierung
    Schlucken von Kokain-HCL 10-30 min 45-90 min 100-200 mg
    Schnupfen von Kokain HCL 2-3 min 30-45 min 40-60 mg*
    Spritzen (i.v.) von Kokain-HCL 30-45 sec 10-20 min 20-50 mg
    Rauchen von Koka-Paste 8-10 sec 5-10 min 60-250 mg
    Rauchen der freien Base 8-10 sec 5-10 min 250-1.000 mg
    Crack Rauchen 8-10 sec 5-10 min 250-1.000 mg
    * Dosierungsangabe für Gelegenheitskonsumenten. Dauerkonsumenten schnupfen nicht selten 100 mg und mehr.
    Kokain verengt die Blutgefäße und begrenzt dadurch seine eigene Resorption.
    https://www.drogenkult.net/?file=Kokain&view=4

    Natürlich benötigt der Süchtige mit der Zeit mehr Kokain und dieses in immer schnellerer Abfolge.


    Nach dem Hoch kommt bekanntlich das Tief. Und beim Kokainkonsum kommt es besonders schnell. Geraucht wird schon nach wenigen Minuten der stimmungsmäßige Abstieg eingeleitet. Beim Schnupfen von Kokain - der häufigsten Konsumform - ist spätestens nach einer Stunde die Luft raus. Um der nachfolgenden Niedergeschlagenheit zu entkommen wird dann meist „nachgelegt“ - also weiter konsumiert. Dabei riskieren Konsumierende gravierende körperliche und psychische Folgen, Abhängigkeit inklusive.

    Promis beim Koksen erwischt

    Zuletzt hatte es der britische Sänger George Michael in die Klatschseiten der Boulevardpresse geschafft. Mit Kokain und anderen Drogen wurde er im letzten Jahr auf einer öffentlichen Toilette in London erwischt. Immer wieder werden Prominente beim Koksen ertappt. Nicht zuletzt wegen derartiger Medienberichte aus der Welt der „Schönen und Reichen“ umgibt Kokain noch immer ein Hauch von Glanz und Glamour. Doch dieses Image der Droge verschleiert die zum Teil gravierenden Risiken des Konsums.
    Wirkung variiert mit der Konsumform

    Die Wirkung hängt mit der Konsumform zusammen. Beim intravenösen Spritzen setzt die Wirkung sehr schnell und vehement ein. Das Gehirn wird schlagartig mit stimulierenden Substanzen überflutet, wofür auch Begriffe wie „Rush“, „Flash“ oder „Kick“ gebraucht werden. Ebenso schnell wie die Wirkung einsetzt klingt sie auch wieder ab, denn bereits nach 5-10 Minuten verschwinden die euphorischen Effekte. Beim Rauchen von Kokain in Form von Freebase oder Crack verläuft der Rausch ähnlich kurz. Die häufigste Konsumform ist das Schnupfen des pulverförmigen Kokainhydrochlorids (siehe Bild), das auch als Sniefen bezeichnet wird. Die Wirkung entfaltet sich nach ein paar Minuten und dauert ca. 20 bis 60 Minuten an.

    Die Gier entsteht im Gehirn

    Die aufputschende Wirkung des Kokains beruht im Wesentlichen auf der vermehrten Ausschüttung des Hirnbotenstoffs Dopamin. Es kommt zu einer massiven Stimulation des zentralen Nervensystems. Konsumierende fühlen sich wach und euphorisiert. Der Rausch ist von einem erhöhtem Selbstwertgefühl und verstärkter Sinneswahrnehmung gekennzeichnet. Soziale und sexuelle Hemmungen verlieren an Bedeutung.

    Doch das Hirndoping bleibt nicht ohne Folgen. Die Kehrseite der Medaille ist die Gier nach dem Hochgefühl, die Lust nach mehr, die sich bei Kokainkonsum entwickeln kann. Doch durch das „Nachlegen“ - also erneutem Konsum - kann es zur Übererregung des Körpers kommen. Verwirrtheit und Bewusstseinsstörungen bis hin zu Krampfanfällen sind die Folge.
    Hohes Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall

    Durch den Konsum von Kokain wird gewissermaßen ein kurzes Strohfeuer im Körper entfacht. Das Herz pumpt im Akkord und das Gehirn arbeitet auf Hochtouren. Kokain führt dem Organismus aber keine Energie zu, sondern verbraucht körpereigene Reserven. Als Folge steigt das Herzinfarktrisiko. Einer Studie aus den USA zufolge gehen rund eine Viertel aller nicht tödlich verlaufenen Herzinfarkte im Alter zwischen 18 und 45 Jahren auf das Konto von Kokain. Zudem ist das Risiko eines Schlaganfalls, bei dem es zu Blutungen im Gehirn kommt, bei Kokainkonsum doppelt so hoch wie bei abstinenten Personen.

    2006 wurden nach Angaben der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle ungefähr 500 Todesfälle in Europa auf den Konsum von Kokain zurückgeführt. Allerdings sei es anders als bei Opiaten nicht immer leicht, Kokain als Ursache zu ermitteln, da es selten zu einer akut tödlichen Überdosis kommt, sondern Konsumierende an den körperlichen Folgen des dauerhaften Konsums sterben. Herzinfarkte und Schlaganfälle gelten als die häufigste Ursache für kokainbedingte Todesfälle. Dabei ist nicht auszuschließen, dass viele durch Kokain verursachte Todesfälle nicht als solche erkannt werden.
    Hirnveränderungen mit Lerndefiziten

    In einer aktuellen Studie wurden sogar Hirnveränderungen durch dauerhaften Kokainkonsum nachgewiesen. Betroffen sind davon besonders jene Hirnareale, die für das Kurzzeitgedächtnis zuständig sind. Als Ursache wird ein Prozess vermutet, bei dem die Dopaminrezeptoren im so genannten präfrontalen Cortex, dem Sitz des Kurzzeitgedächtnisses, unempfindlich werden für den Hirnbotenstoff. Aufmerksamkeitsdefizite und Probleme, schnelle Entscheidungen zu fällen, können die Folge sein. Im Tierversuch konnte darüber hinaus nachgewiesen werden, dass die Lernfähigkeit bei häufigem Kokainkonsum vermindert ist.
    Mischkonsum besonders gefährlich

    Risiken sind aber nicht nur mit dem Konsum von Kokain, sondern auch dem Mischkonsum verbunden. Besonders häufig kommt es zum Mischkonsum von Kokain und Alkohol, mit dem Ziel, die Rauscherfahrung zu intensivieren. Durch Abbauprozesse entsteht im Körper eine neue Substanz, das als Cocaethylen bezeichnet wird. Diese Substanz hat eine ähnliche Wirkung wie Kokain, wird aber langsamer vom Körper abgebaut. Die Giftigkeit von Cocaethylen wird noch höher eingeschätzt als die von Kokain. Das Risiko, an einer akuten Überdosis Kokain/Alkohol zu sterben, wird 18- bis 25-fach höher eingeschätzt als wenn Kokain allein konsumiert wird.

    Hohes Abhängigkeitspotential

    Aufgrund der schnellen Abfolge von Euphorie und depressiven Symptomen gilt die Gefahr einer Abhängigkeitsentwicklung bei Kokain als vergleichsweise hoch, vor allem beim Rauchen oder Spritzen von Kokain. Besonders gefährdet sind Personen mit Selbstwertproblemen, die nicht zufrieden sind mit sich oder die gerne stärker, selbstbewusster sein wollen. Generell besteht die Gefahr der Abhängigkeit vor allem dann, wenn die Droge funktionalisiert, also dazu benutzt wird, um beispielsweise eine schlechte Stimmung zu vermeiden oder subjektiv empfundene Defizite auszugleichen.

    Ob eine Abhängigkeit vorliegt wird besonders dann sichtbar, wenn die Substanz abgesetzt wird. Dann machen sich typische Entzugssymptome bemerkbar. Betroffene fühlen sich müde, lustlos und depressiv. Vor allem aber erleben sie ein starkes Verlangen nach der Droge, das Craving genannt wird. Die Entzugssymptome können über Wochen anhalten. In Tierexperimenten konnte nachgewiesen werden, dass die durch Kokain verursachten Hirnveränderungen noch einen Monat nach dem Absetzen weiter bestehen [16]. Dies erklärt, warum es Kokainabhängigen so schwer fällt, auf die Droge zu verzichten und häufig rückfällig werden. Anders als bei Opiatabhängigen gibt es keine speziellen Medikamente zur Behandlung des Entzugsyndroms bei Kokain. Daher stehen psychotherapeutische Behandlungsverfahren im Vordergrund, in denen gelernt wird, mit dem Suchtdruck umzugehen. Ziel ist es, die Selbstkontrolle zu stärken, um dem Craving zu widerstehen und dauerhaft standhaft zu bleiben.
    https://www.drugcom.de/newsuebersich...ck-mit-folgen/
    Was sind die Folgeschäden dauerhaften Kokainkonsums?

    Dauerhafter und regelmäßiger Kokaingebrauch hat mittel- und langfristig schwerwiegende körperliche und psychische Schäden sowie soziale Probleme zur Folge. Im einzelnen sind das:

    körperliche Folgeschäden

    • Schwächung des Immunsystems
    • starker Gewichtsverlust
    • Schädigung der Blutgefäße
    • Schädigung von Leber, Herz und Nieren
    • Rauchen vom Kokain schädigt die Lunge (Cracklunge)
    • Sniefen schädigt die Nasenschleimhaut und Nasennebenhöhlen.
    • Die Folge ist: chronisches Nasenbluten, Verminderung des Geruchs- undGeschmackssinns
    • Spritzen kann lokale Infektionen zur Folge haben. Bei der Verwendung gemeinsamer Spritzbestecke droht die Infektion mit Hepatitis und HIV.
    • Während der Schwangerschaft führt Kokain zu Früh- und Totgeburten wie auch zu massiven Reifungsstörungen, die unter anderem die Fehlentwicklung des Gehirns und anderer Organe zur Folge haben.


    psychische Folgeschäden

    • eine sich schnell entwickelnde psychische Abhängigkeit
    • dysphorische (miese, aggressiv-reizbare) Stimmung, innere Unruhe
    • sexuelle Funktionsstörungen (Impotenz)
    • Schlafstörungen
    • Depressionen
    • Antriebs- und Konzentrationsstörungen
    • Angst, Verwirrtheit
    • Persönlichkeitsveränderungen: antisoziales und narzisstisches Verhalten
    • Kokainpsychose, mit paranoiden Wahnvorstellungen und Halluzinationen.
    • Charakteristisch ist der Dermatozoenwahn, bei dem der Konsument überzeugt ist, Insekten krabbeln über oder unter seiner Haut. Die Psychosen können chronisch werden.


    soziale Folgeschäden

    • strafrechtliche und finanzielle Probleme
    • Kontaktstörungen, Tendenz zur Selbstisolation
    https://www.drugcom.de/haeufig-geste...kokainkonsums/

    Über die Verelendung durch die Kokainsucht kann man wenig lesen, wahrscheinlich auch, weil Kokain in der Reichen- und Partyszene verortet wird, die von sozialem Abstieg weniger bedroht sind als ein Normalverdiener:

    Anders als Hero-in, das mit Spritzen und Verelendung in Zusammenhang gebracht wird, hat Kokain als „Lifestyledroge“ ein weniger „schmud-deliges“ Image. Die Realität sieht jedoch anders aus. Koka-in ist auch in der Heroinszene verbreitet und in kristalliner Form, als Crack, wird es vor allem in den Elendsquartieren der nordamerikanischen und asiatischen Me-gacities geraucht. In Deutschland ist Crack vor allem in Hamburg und Frankfurt ver-breitet. Die Hälfte des aus dem Cocastrauch ge-wonnenen Stoffes stammt aus Kolumbien. Weitere Zulieferländer sind Peru und Boli-vien. Zahlen zum Kokainkonsum Nach Schätzungen der UNO-Drogen- und Kriminalitätsbehörde (UNODC) konsum-ieren 16 bis 21 Millionen Menschen auf der Welt Kokain.11 Hauptabnehmerländer in Europa von Kokain sind Spanien, England und Italien. In Deutschland ist die Anzahl der Kokainkonsumenten im Vergleich hier-zu eher gering. Der World Drug Report 2009 geht von ca. 380.000 Kokainkonsu-menten in Deutschland aus.12 Experten aus Deutschland schätzen die Zahl der Kokain-abhängigen niedriger ein. Laut Drogenbericht des Bundes nahm die Anzahl der erstauffälligen Konsumenten von Kokain im Jahr 2008 um 4% (3.970 erstauffällige Konsumenten) gegenüber dem Vorjahr zu. Das Rauchen von Crack hat für das Jahr 2008 im Vergleich zum Vorjahr (350 erstauffällige Konsumenten) um 30% abgenommen. Die Lebenszeitprä-valenz bei Kokain liegt bei 0,9% und aktuell konsumieren 0,3% der Bevölkerung die Droge.13 Im Vergleich zu anderen illegalen Drogen wie z. B. Cannabis wird Kokain in Deutschland also nur in geringem Umfang konsumiert. In Berlin wurden 625 Personen im Jahr 2008 in der ambulanten Suchthilfe aufgrund der Hauptsuchtdiagnose Kokain behandelt. Abhängig von Kokain sind überwiegend Männer. So weist die Deut-sche Suchthilfestatistik einen Anteil von 85,5% männlichen Betroffenen in der am-bulanten Versorgung aus.14
    Die Substanz und ihre Wirkung In seiner reinen Form ist Kokain ein wei-ßes, kristallines Pulver, das aus den Blät-tern des südamerikanischen Cocastrauchs gewonnen wird. Es ist geruchlos, hat einen bitteren Geschmack und wirkt betäubend auf die Schleimhäute. Kokain wird durch die Nase inhaliert (geschnupft) oder auch als wässrige Lösung gespritzt. Nach der chemischen Abspaltung des freien Alkalo-ids vom Hydrochlorid kann die Substanz auch geraucht werden. Bekannt sind diese veränderten chemischen Substanzen unter den Namen „Crack“ oder „Freebase“. Kokain wirkt innerhalb von 2-3 Minuten nach der Inhalation des Pulvers und hält ca. 1/2 bis 1 Stunde an (abhängig vom Reinheitsgrad der Substanz). Bei einer Injektion bzw. beim Rauchen stellt sich die Wirkung des Kokains schlagartig innerhalb von Sekunden ein, dauert aber auch nur ca. 5-20 Minuten an. Kokain gehört zu der Gruppe der Stimulan-zien, die das zentrale Nervensystem in ihrer Aktivität anregen. Zu den psychischen Wirkungen, die Kokain hervorruft, zählen: Euphorie und Gefühl der Stärke stark gesteigertes Selbstvertrauen mit erhöhter Risikobereitschaft Ausgelassenheit, Redseligkeit („Laberflash“) Wegfall von Hemmungen und Ängsten Steigerung von sexuellem Interesse / sexueller Aktivität Abnahme der (Selbst-)Kritikfähigkeit Körperlich lässt sich vor allem eine Erhö-hung von Blutdruck, Pulsfrequenz und Kör-pertemperatur sowie eine Erweiterung der Pupillen beobachten. Auch werden Gefühle von Hunger, Durst und Müdigkeit unter-drückt.
    Unerwünschte Nebenwirkungen können beispielsweise sein: gesteigerte Aggressivität, Reizbarkeit Unsicherheit, innere Unruhe und Angst-zustände bis hin zu paranoiden Anfällen und Wahnvorstellungen Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass der Kreislauf zusammenbricht, und es kann bei Überdosierung zu Herzkammerflim-mern und zum Tod durch Herz-Kreislauf-Stillstand kommen. Problematisch sind auch Streckmittel im Kokain. Straßenkoka-in wird häufig mit Lidocain, einem Lokalan-ästhetikum, das insbesondere in der Zahnmedizin Verwendung findet, gestreckt. Längerfristiger Konsum von Kokain führt zu zahlreiche Beeinträchtigungen, z. B.: Schädigung der Nasenschleimhäute und des Geruchssinnes Zittern, nervöse Zuckungen, Krampfanfälle Schwächung des Immunsystems Herz-Kreislauf- und weitere Organschäden bleibende Störungen des Kurzzeitge-dächtnisses und der intellektuellen Fähigkeiten Depression, schizoide oder paranoide Persönlichkeitsstörungen psychische Abhängigkeit Kokain hat ein hohes Abhängigkeitspoten-zial, aufgrund der Ausschüttung des Bo-tenstoffes Dopamin (im Volksmund sog. Glückshormon bezeichnet). Nach dem Ab-klingen der Wirkung setzt eine physische und psychische Erschöpfung, begleitet von Niedergeschlagenheit, ein. Beide Faktoren führen zu einem großen Bedürfnis, den Suchtstoff erneut zuzuführen. So werden Dosis und Frequenz der Einnahme schnell gesteigert. Die Injektion von Kokain birgt neben den auch für Heroinkonsum typischen Risiken (z. B. erhöhtes Überdosisrisiko, Infektio-nen, Haut-/Gewebeschäden) noch beson-dere Gefahren aufgrund der lokal betäu-benden Wirkung. So werden Venendurch-stiche oder Arterienverletzungen häufig zunächst gar nicht bemerkt. Die Folgen reichen von Gewebeverätzungen bis zu lebensbedrohlichen Blutungen.
    https://www.berlin-suchtpraevention....neueBilder.pdf

    Leider werden die sozialen Folgen des Kokainkonsums viel zu wenig thematisiert. Die sind wie auch in der Heroinszene ein zunehmender körperlicher Verfall und die soziale Verelendung, weil das Geld nicht reicht, den Stoff zu beschaffen und der Fokus auf die Beschaffung und den Konsum des Suchtmittels eine reguläre Arbeit nicht mehr zulässt.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: 16 Tonnen Kokain im Hamburger Hafen im Milliardenwert - Größter Kokainfund

    Wer sagt's denn, neue Märkte für Deutschland!
    Statt „Made in Germany" „Deutschland, Deutschland, Übel für die ganze Welt."
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  3. #3
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    AW: 16 Tonnen Kokain im Hamburger Hafen im Milliardenwert - Größter Kokainfund

    Soll ich euch mal verraten wie das läuft ? Wenn ein Kleindealer fünf bis zehn Kunden hat lebt der je nach Klientel wie ein Gott in Frankreich ! Das geht ruck zuck, ein paar hübsche, und ich meine wirklich hübsche junge Frauen, schmeissen sich in Nachtclubs oder auch nur Szenegaststätten an den potentielen Mann ( Anwälte, Zahnärzte, hohe Beamte usw) und machen einen auf Beziehung. O Wunder,die Koksgeschichte kommt ziemlich schnell beim Sex ins Spiel und die naiven Männer werden zum Hengst. Das "volle" Programm geht ganz schnell gar nicht mehr ohne Stoff, ist quasi wie ein Selbstläufer. Die nötigen Kontakte werden von den Mädels schnell geknüpt und dann kaufen die neuen Kunden auch schnell alleine um sich "gut und stark" zu fühlen.... Den Rest könnt ihr euch denken. Die Mädels machen schon bald den nächsten ( oft im Freundeskreis der Geköderten, das kann unter Umständen ganze Freundeskreise auf Koks bringen ) klar und wieder ist ein dauerhafter ( solange die Kohle reicht ) Konsument bereit seine Zukunft und sein Geld den Dealer in den Rachen zu schmeissen. Ein Freund von mir kennt sich gut in der Sache aus und was da abgeht könnt ihr euch nicht mal vorstellen.Abgründe tun sich da auf und die Dealer sind zu 95 % Ausländer. Erpressung soll auch ganz oft vorkommen und die Ehefrauen sind ganz sicher nicht erfreut wenn ihr Göttergatte mit zwei blutjungen Schönheiten alle Mach und Möglichkeiten auslebt !!! Geht auch in die andere Richtung, aber viel seltener weil Frauen sich oft nicht trauen alleine zu kaufen !!!
    Ach ja, ein weit verbreiteter Trick ist das Gras verkaufen welches immer mehr mit harten Drogen versetzt wird.Die oft jungen Kunden werden so ahnungslos an die harten Sachen gebracht die richtig Geld bringen und die "guten" ( weil reich u.ä ) Kunden werden schon in der Schule ausgespäht !!!
    Geändert von ryder (26.02.2021 um 22:52 Uhr)
    Nur ein Flügelschlag eines Schmetterlings kann einen Wirbelsturm auslösen

  4. #4
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    AW: 16 Tonnen Kokain im Hamburger Hafen im Milliardenwert - Größter Kokainfund

    Angesichts der gigantischen Menge an Kokain, die jährlich nach Deutschland kommt, muss Koks Die Volksdroge schlechthin sein. Anscheinend immer noch als Schicki-Micki Droge verharmlost und scheinbar nur bei den Promis und gelangweilten Reichen anzutreffen. Dabei ziehen sich quer durch die Bevölkerung Leute ganz gerne mal eine Linie. Und weil so mancher Journalist mit von der Partie ist, wird diese ganze Thematik verschwiegen.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

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