Bislang fnf Quarantneverweigerer zwangsweise untergebracht

Freiburg (dpa/lsw) - Seit der Einrichtung spezieller Krankenhausstationen fr Quarantneverweigerer in Baden-Wrttemberg wurden nach Zeitungsinformationen dort fnf Menschen zwangsweise untergebracht. Wie die "Badische Zeitung" (Freitag) berichtet, gab es seit dem 15. Januar vier Zwangseinweisungen ins Robert-Bosch-Krankenhaus Schillerhhe in Gerlingen (Kreis Ludwigsburg) und eine in die Universittsklinik Heidelberg. In beiden Einrichtungen sei aktuell noch je eine Person zwangsweise untergebracht; ein Sprecher von Sozialminister Manfred Lucha (Grne) habe die Informationen besttigt.


Die Zwangseinweisung ist im Bundes-Infektionsschutzgesetz als letztes Mittel vorgesehen, wenn sich Infizierte der Quarantnepflicht widersetzen. Nach einem Streit um das beste Verfahren hatten sich Lucha und Innenminister Thomas Strobl (CDU) im Dezember darauf geeinigt, in der Corona-Pandemie hartnckige Quarantneverweigerer in geschlossenen Stationen der beiden Krankenhuser unterzubringen.

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