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    Kein Grund zum Erinnern?

    In diesen Tagen jährt sich die Gründung des Deutschen Reiches vom 18. Januar 1871 zum 150. Mal. Für ein Land, in dem der historische Analphabetismus bereits im Geschichtsunterricht der Schulen gefördert wird, in dem die Begriffe „Volk“, „Nation“, ja gar „deutsch“ als politisch inkorrekt gelten, und in dem „Bismarck“ bestenfalls als Heringsart oder als zu […]

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  2. #2
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    AW: Kein Grund zum Erinnern?

    Die Reichsgründung war der Auftakt einer unglaublichen Erfolgsgeschichte. Durch die Kleinstaaterei nach dem 30-jährigen Krieg war Deutschland lange Zeit traumatisiert und handlungsunfähig. 1871 meldeten sich die Deutschen mit einem Paukenschlag zurück. Innerhalb weniger Jahre wurde Deutschland zur führenden Wirtschaftsmacht, Stichwort: Gründerjahre. Aber nicht nur Industrie und Landwirtschaft wurden revolutioniert, auch in vielen wissenschaftlichen Disziplinen gaben die Deutschen den Ton an. Gefühlt im Monatstakt wurden Erfindungen und Entdeckungen gemacht, die die Welt veränderten. Deutsch wurde weltweit zur Wissenschaftlersprache und die Deutschen zum hochgeachteten Volk. Das rief aber auch Neider auf den Plan. GB und Frankreich blickten voller Staunen aber auch Missgunst auf Deutschland, was auch Gründe für den Ersten Weltkrieg waren. Was die Linken immer gerne vergessen ist, dass mit der Reichsgründung auch der Beginn des Wohlfahrtstaates verknüpft ist. Um der immer stärker werdenden SPD den Wind aus den Segeln zu nehmen, wurden Kranken- und Unfallversicherung eingeführt. Später kam dann die Rentenversicherung hinzu. Allerdings betrug das Renteneintrittsalter 71 Jahre. Trotzdem war die Sozialgesetzgebung ein Meilenstein. Bismarck war ein kluger Stratege und ein Mann mit Weitblick. Er sprach sich deutlich gegen die Kolonialpolitik des Kaisers aus. Während der Kaiser von Minderwertigkeitskomplexen geleitet das Deutsche Reich zum Widerpart Großbritanniens machte, wollte Bismarck die friedliche Koexistenz mit allen anderen Ländern. Der Kaiser, nach heutigen Kriterien ein Deutscher mit Migrationshintergrund, führte das Land schließlich in den Ersten Weltkrieg. Nicht Bismarck war der Wegbereiter ins Elend, sondern der Migrant Wilhelm II. So wie 20 Jahre später der Migrant Hitler.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  3. #3
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    AW: Kein Grund zum Erinnern?

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Die Reichsgründung war der Auftakt einer unglaublichen Erfolgsgeschichte. Durch die Kleinstaaterei nach dem 30-jährigen Krieg war Deutschland lange Zeit traumatisiert und handlungsunfähig. 1871 meldeten sich die Deutschen mit einem Paukenschlag zurück. Innerhalb weniger Jahre wurde Deutschland zur führenden Wirtschaftsmacht, Stichwort: Gründerjahre. Aber nicht nur Industrie und Landwirtschaft wurden revolutioniert, auch in vielen wissenschaftlichen Disziplinen gaben die Deutschen den Ton an. Gefühlt im Monatstakt wurden Erfindungen und Entdeckungen gemacht, die die Welt veränderten. Deutsch wurde weltweit zur Wissenschaftlersprache und die Deutschen zum hochgeachteten Volk. Das rief aber auch Neider auf den Plan. GB und Frankreich blickten voller Staunen aber auch Missgunst auf Deutschland, was auch Gründe für den Ersten Weltkrieg waren. Was die Linken immer gerne vergessen ist, dass mit der Reichsgründung auch der Beginn des Wohlfahrtstaates verknüpft ist. Um der immer stärker werdenden SPD den Wind aus den Segeln zu nehmen, wurden Kranken- und Unfallversicherung eingeführt. Später kam dann die Rentenversicherung hinzu. Allerdings betrug das Renteneintrittsalter 71 Jahre. Trotzdem war die Sozialgesetzgebung ein Meilenstein. Bismarck war ein kluger Stratege und ein Mann mit Weitblick. Er sprach sich deutlich gegen die Kolonialpolitik des Kaisers aus. Während der Kaiser von Minderwertigkeitskomplexen geleitet das Deutsche Reich zum Widerpart Großbritanniens machte, wollte Bismarck die friedliche Koexistenz mit allen anderen Ländern. Der Kaiser, nach heutigen Kriterien ein Deutscher mit Migrationshintergrund, führte das Land schließlich in den Ersten Weltkrieg. Nicht Bismarck war der Wegbereiter ins Elend, sondern der Migrant Wilhelm II. So wie 20 Jahre später der Migrant Hitler.
    Der Kaiser als Automobilnarr bündelte Ressourcen, förderte in einem unglaublichen Kraftakt Forschung und Entwicklung und Produktion und legte den Stein für die einzigartige Erfolgsgeschichte des deutschen Automobilbauss, die bis heute andauert(e).

    Auch das kein Thema trotz des hohen Gegenwartsbezugs. Das wissen die meisten Deutschen schlichtweg nicht.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  4. #4
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    AW: Kein Grund zum Erinnern?

    Das wissen die meisten Deutschen schlichtweg nicht.
    Zusammen mit dem anderen, was sie nicht wissen, nehmen die Deutschen bald wieder eine Führungsposition ein - als das Volk der Nichtwisser, was man symptomatisch am Ergebnis der letzten Wahlen erkennen kann.
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  5. #5
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    AW: Kein Grund zum Erinnern?

    Zitat Zitat von Turmfalke Beitrag anzeigen
    Der Kaiser als Automobilnarr bündelte Ressourcen, förderte in einem unglaublichen Kraftakt Forschung und Entwicklung und Produktion und legte den Stein für die einzigartige Erfolgsgeschichte des deutschen Automobilbauss, die bis heute andauert(e).

    Auch das kein Thema trotz des hohen Gegenwartsbezugs. Das wissen die meisten Deutschen schlichtweg nicht.
    Was vor 150 Jahren auf den Weg gebracht wurde, ist bis heute das Fundament unseres Landes. Unsere Altvorderen haben wahre Wunder vollbracht und wenn man bedenkt, dass die Folgen zweier Weltkriege zu überwinden waren, dann muss man unseren Vorfahren großen Respekt zollen. Dass nun eine Generation lebt, die all das nicht zu würdigen weiß, ist eine traurige Realität. Ohne Sinn und Verstand wird das Erreichte zerstört.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

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