Wandere aus, solange es noch geht - Finca Bayano in Panama!
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    AW: Regierung Schuld am Tod von 30000 Menschen!

    Nach wie vor mangelt es an Impfstoff. Diese mehr als unfähige und dazu noch sehr dickfellige Regierung sollte in die Wüste getrieben werden..........

    IN ZWEI WOCHEN DROHT CHAOS IN PRAXEN
    Bund halbiert Biontech-Lieferung an Hausärzte!
    Deutschlands Hausärzte impfen im Rekordtempo: Seit Dienstag dürfen sie mitspritzen – und haben schon mehr als 350 000 Impfungen mit Biontech-Impfstoff verabreicht!

    ▶︎Doch in zwei Wochen droht den Praxen Chaos!

    Denn anders als in dieser und der kommenden Woche – und anders als zugesagt – kommen in der Kalenderwoche 16 (ab 19. April) plötzlich deutlich weniger Biontech-Dosen in die Praxen!

    https://www.bild.de/bild-plus/politi...ogin.bild.html

    ......das hat Methode. Ein schneller Impferfolg ist nicht im Sinne der Merkel-Bande
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  2. #72
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    AW: Regierung Schuld am Tod von 30000 Menschen!

    „Politiker haben den Tod von Tausenden Alten mit verschuldet“
    Ein Medizin-Professor klagt an


    .............Die politische Führung unseres Landes hat es nicht geschafft, die Alten zu schützen. Das mittlere Alter der Toten ist 83 Jahre alt. Bei einer mittleren Lebenserwartung von Männern von 78 Jahren und Frauen von 82 Jahren. Einige Statistiker erzählen uns zwar, dass bei jedem Coronatoten 9 Lebensjahre geraubt wurden, aber dies kann ich, und von Statistik habe ich auch Ahnung, nicht ganz nachvollziehen. Dann wären die ja alle 92 Jahre alt geworden im Mittel.

    Eine Umarmung und das Zeigen von menschlicher Wärme geht auch nicht. Ich denke da unweigerlich an Merkel, Spahn und Altmaier. Die haben vielleicht nicht, ich weiß, ich bin da polemisch, das Gefühl von menschlicher Wärme in ihrer eigenen Umwelt. Aber das ist deren selbstgewähltes Schicksal. Bei den Alten in unserer Gesellschaft wie meiner Tante ist es nicht selbstgewählt und sie brauchen es so dringend. Wir im Berufsleben stehende, eigentlich alle Menschen, die sich selbst noch umfassend bestimmen können, haben dies jeden Tag. Haben Ziele, die wir erreichen wollen und vielleicht können. Aber die Alten? Die kaum noch mobil sind? Worauf sollen sie sich freuen? Beförderung? Nächster Urlaub? Neues Auto? Umzug? Findet doch alles nicht mehr statt. Sie freuen sich auf menschliche Wärme und Austausch mit uns. Dieses findet aber nicht mehr statt, genommen von den Menschen in Berlin, den Runden der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten und Ministerpräsidentinnen und den nachfolgenden Modifizierungen der Corona-Schutzverordnungen der jeweiligen Länder. Es ist erbärmlich. Dabei hat genau diese Generation unser Land nach dem 2. Weltkrieg aufgebaut und verdient eigentlich unseren besonderen Dank und Schutz und Würdigung. Dies verweigern aber die Regierungen in Bund und Ländern – so scheint es mir.

    Nur zur Klarstellung: Jeder Tote ist immer ein besonderes Schicksal. Ich leide immer mit, wenn jemand stirbt. Ein Patient, ein Freund, ein Verwandter, jeder Mensch. Dies ist immer tragisch. Keine Frage.

    Die Tante „vegetiert“ also in ihrem Zimmer dahin. Kein gemeinsames Essen mit den anderen Bewohnern, keine Kommunikation? Wie brutal ist das denn? Wie können wir dies den alten Menschen unserer Gesellschaft zumuten? Wo ist der Politiker, der sich darum kümmert? Ich habe von Frau Merkel und Herrn Spahn noch nichts gehört, auch von Herrn Wieler nicht, dass dieses Schicksal auch ihnen zu Herzen geht. Das ist ähnlich wie mit „Homeschooling“. Weder Frau Merkel, noch Herr Spahn oder Herr Altmaier wissen, da sie keine Kinder haben, dass dies, was wir auch unserem Nachwuchs zumuten, eine Katastrophe ist. Wielers Kinder sind schon aus dem Haus.

    Es heißt aktuell, auch vom RKI, wir wissen nicht, ob jemand, der geimpft ist (wie die Bewohner des Altenheimes) nicht auch COVID-19 übertragen kann. Erst in den letzten Tagen scheint sich hier eine Erkenntnis durchzusetzen, dass man nach Impfung vielleicht doch nicht infektiös sein kann.

    Hmm. Darüber muss ich als Arzt und Wissenschaftler erst einmal nachdenken. Gestreng der Worte „wissen“ wir natürlich nicht, ob Geimpfte diese Erkrankung nicht übertragen können. Diese Impfung ist zu neu. Aber gibt es denn Anhaltspunkte dafür, dass Geimpfte diese Erkrankung übertragen könnten?

    Bei allen erfolgreichen Impfungen gegen Viren werden die Menschen immun. Sie können nicht mehr erkranken an dem Virus. Sie können ihn auch nicht weiter übertragen. Oder wenn, in nur ganz seltenen Fällen. Statistisch nicht relevant. Die Viren werden, sollten sie sich in der Nase oder der Lunge festsetzen, sofort vom Immunsystem erkannt und vernichtet. Das ist ja der Sinn der Impfung. Dies ist bei allen Virusschutzimpfungen so der Fall.

    Die Ärzte, mit denen ich gesprochen habe, führen dann sofort die Grippeschutzimpfung an. Hierbei könnte man sich trotz der Impfung mit einem aktuellen Grippevirus infizieren, dieser kann sich vermehren und man kann andere Menschen anstecken. Dies ist richtig. Die Grippeschutzimpfung ist aber auch eine Impfung gegen in der Regel vier unterschiedliche Virusstämme, keine spezifische Impfung wie bei der COVID-19 Impfung. Dann versagen die Argumente der Ärzte, mit denen ich darüber spreche. „Wir wissen es halt nicht genau“.

    Es ist also davon auszugehen, dass Geimpfte immun sind gegen diese Erkrankung. Warum behandeln wir dann die Alten in unserer Gesellschaft so inhuman? Das Heim ist komplett durchgeimpft. Mir fehlen die Worte, es macht mich ohnmächtig.

    Wir lesen immer von Inzidenzwerten. Leider scheint es so, dass das Verstehen der Bedeutung eines Inzidenzwertes diametral entgegengesetzt ist mit dem Intelligenzwert des Betrachters. Je mehr ich teste, umso höher ist der Inzidenzwert. Dies ist inzwischen von vielen Mathematikern und Statistikern mehr als ausreichend bewiesen. Dabei dürfen wir nicht vergessen: Der Inzidenzwert von 50 wurde von der Politik eingeführt. Ein höherer Inzidenzwert führt dazu, dass die Gesundheitsämter die Nachverfolgung der Erkrankungskette nicht mehr gewährleisten können. Er ist also kein Wert für ein furchtbares Krankheitsgeschehen, sondern ein Wert für ein furchtbares Versagen unserer Gesundheitsämter. Diese haben wir trotz des RKI-Gutachtens von 2013 (https://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/120/1712051.pdf) nicht in die Lage versetzt, bei solchen Pandemien ausreichend zu handeln. Wir (d.h. die Verantwortlichen in den Ländern und Kommunen) haben es auch nicht geschafft, nach 13 Monaten angeblicher Pandemie die Gesundheitsämter so digital auszustatten, dass sie es können. Sie sind immer noch wehrlos. Wir müssen also auf unsere Grundrechte verzichten, weil der Staat es versäumt hat, die Gesundheitsämter so auszustatten, dass sie ihrer Aufgabe auch nachgehen können. Jeder Bürger, auch die Alten, können ihre Grundrechte, die Kanzlerin nennt sie ja neuerdings „Freiheiten“, nicht ausüben, weil der Staat hier fundamental versagt hat.

    Rechtfertigt dies eine Einschränkung der Grundrechte? Jeder Jurastudent lernt in der Vorlesung über Grundrechte: Eine Einschränkung der Grundrechte muss geeignet, erforderlich und verhältnismäßig sein. Dies betrifft uns alle und auch die Alten in unserer Gesellschaft.

    Unsere Regierenden, und da bin ich mir heute sicher, haben in so vielen Dingen versagt. Geeignet? Es gibt keine wissenschaftliche Studie, welche einen Lockdown als geeignet zur Begegnung einer Viruserkrankung bislang nachgewiesen hat.

    Damit entfällt auch die Bedingung der Verhältnismäßigkeit. Eine massive Übersterblichkeit konnten wir in 2020 und auch den ersten Monaten 2021 nicht erkennen. „Aber langfristig betrachtet oder wenn man ein komplettes Jahr für sich oder einzelne Altersgruppen betrachtet, spielen die Effekte natürlich eine Rolle. Und die demografischen Verschiebungen führen dazu, dass wir derzeit von Jahr zu Jahr mit mehr Sterbefällen rechnen.“ (https://www.destatis.de/DE/Themen/Ge...ate-21-03.html).

    Es starben viel zu viele der Alten, aber vor allem, da wir nicht Tests der Mitarbeiter von Altenheimen und Krankenhäusern sowie ambulanten Pflegediensten durchgeführt haben, obwohl diese Tests seit letztem Jahr ausreichend zur Verfügung standen. Die Politiker sagen uns nicht die Wahrheit, wenn sie behaupten, dass diese erst „jetzt“ erst vorhanden sind (Minister Scholz bei Anne Will im Februar 2021). Seit letztem Spätsommer sind sie da. Wie kann Minister Scholz dies ungestraft im öffentlich-rechtlichen Rundfunk so verbreiten? Da verliere ich nochmals mehr das Vertrauen in unsere Regierung. Und keiner widerspricht.

    Die Politiker haben diese Möglichkeit der Tests aber nicht erkannt, nicht wahrgenommen und nicht umgesetzt. Dies ist ihr historischer Fehler, und daran werden sie sich nachhaltig messen lassen müssen. Sie haben damit den Tod von Tausenden Alten mit verschuldet. Mit dieser Schuld werden die Gesundheitsminister von Bund und Ländern in Deutschland leben müssen.


    https://reitschuster.de/post/politik...t-verschuldet/
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  3. #73
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    AW: Regierung Schuld am Tod von 30000 Menschen!

    Das Altwerden ist in diesem Land nicht immer erstrebenswert.
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  4. #74
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    AW: Regierung Schuld am Tod von 30000 Menschen!

    Es gibt immer noch viel zu wenig Impfstoffe. Während Merkel auf ganzer Linie versagt, verkauft Hersteller Biontech zig Millionen Impfdosen ins Ausland. So auch in die Türkei.......

    Die Corona-Schutzimpfung in der Türkei nimmt weiter an Dynamik auf. Nun meldet Gesundheitsminister Fahrettin Koca einen neuerlichen wichtigen Durchbruch: Bereits im Juni erwartet die Türkei die Lieferung von zusätzlichen 30 Millionen Dosen des Impfstoffs von Biontech/Pfizer. Somit könne auch mit der Impfung nicht vorerkrankter Menschen ab 40 Jahren begonnen werden, erklärte der Minister am Montag.

    Koca erinnerte daran, dass bis jetzt bereits 4,5 Millionen Dosen des Vakzins geliefert worden seien, das im Dezember des Vorjahres als erster im Westen entwickelter Corona-Impfstoff die Notzulassung durch die in den USA zuständige Behörde FMA erhalten hatte. Biontech-Gründer Uğur Şahin zeige dem Minister zufolge eine hohe Bereitschaft, das Präparat an die Türkei zu liefern.

    Koca präsentierte bei der Pressekonferenz auch die aktuellen Zahlen zum Fortschritt bei der Impfung in der Türkei. „7,5 Millionen Bürgern wurde bereits die zweite Impfdosis verabreicht“, informierte er. Insgesamt seien nun somit mehr als 18 Millionen Dosen von Corona-Impfstoffen verwendet worden. „Die Türkei ist unter den Ländern, die am meisten impfen, auf Platz sechs“, betonte Koca.......https://www.trtdeutsch.com/news-turk...pfizer-5131010

    .....der mit deutschen Steuergeldern finanzierte Impfstoff kommt also in erster Linie anderen Staaten zugute. Und natürlich ist Biontech-Chef Sahin die Türkei näher als Deutschland. Und unsere Verantwortlichen? Sie kaufen lieber AstraZeneka. Damit kann man offensichtlich die Bevölkerung besser dezimieren.
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  5. #75
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    AW: Regierung Schuld am Tod von 30000 Menschen!

    Die EU hat an Nicht-EU-Länder auf dem Balkan fast 700000 Impfdosen verschenkt. Natürlich nicht die von AstraZeneka, sondern die von Biontech..........

    EU hilft Balkan mit 651 000 Impfdosen
    Die Europäische Union hilft den sechs nicht zur EU gehörenden Ländern des Balkans mit 651 000 Impfdosen bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie. Dies sei ein erster Schritt, dem noch weitere folgen würden, sagte Österreichs Außenminister Alexander Schallenberg. Österreich koordiniere die von Mai bis August laufende Aktion im Auftrag der EU. "Als Europäische Union signalisieren wir ganz klar, wir betreiben nicht nur Nabelschau, wir schauen über den Tellerrand und uns ist ganz klar, dass wir selber erst dann in Sicherheit sind, wenn unsere engsten Nachbarn es auch sind."

    Die Dosen von Biontech/Pfizer seien von vorneherein für diese Art von Nachbarschaftshilfe reserviert worden. Die Hilfsaktion habe keinen Einfluss auf das Impftempo in der EU.
    Die Impfstoffe würden nicht pro Kopf, sondern nach Notwendigkeit verteilt. So erhielten Bosnien-Herzegowina, Nordmazedonien und Albanien, wo erst sehr wenige Menschen geimpft sind, fast 500 000 Dosen. Der Rest gehe an Kosovo, Montenegro und Serbien. Die Hilfe sei vor allem für das Gesundheits- und Pflegepersonal gedacht. Das letzte Wort aber hätten die Staaten selbst.

    Serbien ist am wenigsten auf die Hilfe angewiesen. Das Balkanland verabreicht massiv auch russische und chinesische Vakzine und hat deshalb bereits 26 Prozent der Bevölkerung zumindest einmal geimpft. Im Rahmen des Programms erhält es im Verhältnis zur Bevölkerungszahl die eher kleine Menge von 36 000 Impfdosen von der EU.

    https://www.sueddeutsche.de/politik/...nson-1.5268756

    .... nach wie vor mangelt es in Deutschland an Impfstoff. Aber laut Merkel ist es ja besser, dass ein Deutscher stirbt, alles andere wäre ja Impfnationalismus.
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  6. #76
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    AW: Regierung Schuld am Tod von 30000 Menschen!

    Was für ein Irrsinn! Deutschland verschenkt Biontech-Impfstoff ans Ausland und Dänemark beliefert Schleswig-Holstein mit AstraZeneka......

    Schleswig-Holstein bekommt von Dänemark 55.000 Dosen des Impfstoffes des schwedisch-britischen Herstellers Astrazeneca. Wie die dänische Regierung am Dienstagabend mitteilte, ist dies eine Art Darlehen. Die Impfdosen sollen nach einem vereinbarten Zeitraum zurückerstattet werden.

    Allerdings hat sich Dänemark entschieden, den Astrazeneca-Impfstoff Vaxzevria wegen der Gefahr von Blutgerinnseln selbst nicht mehr zu verwenden. Die Regierung hat noch nicht entschieden, was mit ihren anderen gekauften Astrazeneca-Dosen geschehen soll.

    Gesundheitsminister Magnus Heunicke sagte, er sei im Dialog mit mehreren Ländern. „Wenn wir mit einigen Ländern einen Tauschhandel machen können, bei dem wir Astrazeneca-Impfstoffe an sie senden und einige ihrer Pfizer-Impfstoffe zurückbekommen, ist das natürlich äußerst interessant“, sagte Heunicke.....https://www.trtdeutsch.com/gesellsch...-dosen-5213999


    .....das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Dänemarks Großzügigkeit ist in Wirklichkeit eine hinterhältige Aktion. Die Dänen liefern AstraZeneka, einen Impfstoff den sie selbst nicht verimpfen wollen und bekommen Biontech zurück. So eine Idiotie ist nur mit Deutschland möglich.
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  7. #77
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    AW: Regierung Schuld am Tod von 30000 Menschen!

    Das unfassbare Versagen des Jens Spahn
    Wären tausende Corona-Tote vermeidbar gewesen?
    Mehr als 80-tausend Menschen sind nach offizieller Statistik des RKI in Deutschland bisher „im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion“ gestorben. Die Trauerfeier am vergangenen Sonntag in Berlin hat uns allen die ganze Tragik des Geschehenen noch einmal vor Augen geführt. Hunderttausende im Land werden in diesen Stunden sehr intensiv an ihre Liebsten gedacht haben, die sie durch Corona verloren haben.

    Aber auch zehntausende Ärzte werden am Sonntag innegehalten und sich daran erinnert haben, wie viele Patienten sie trotz härtestem Kampf nicht retten konnten.

    Erinnern wir uns an den Beginn der Corona-Pandemie. Das SARS-Cov-2-Virus war neu, alle waren verunsichert und hatten Angst. Und die Ärzte in den Krankenhäusern mussten auch erstmal einen Weg finden, wie sie am besten behandeln. Viele Patienten, denen es sehr schlecht ging, wurden umgehend intubiert. In dieser chaotischen Anfangsphase der Pandemie wurden aus China extrem hohe Sterbezahlen bei den intubierten Covid-Patienten gemeldet. 97 Prozent von ihnen starben. Ähnlich war es kurze Zeit später auch im italienischen Bergamo und in New York, wo 80 bis 90 Prozent der beatmeten Covid-19-Patienten nicht überlebten.

    Als die Krankheit nach Deutschland kam, bemühten sich die Ärzte in den Krankenhäusern hierzulande von Anfang an, eine so hohe Sterblichkeit zu vermeiden. Und das schafften sie auch. Heute liegt die Sterblichkeit bei beatmeten Covid-Patienten in Deutschland bei etwa 44 Prozent.

    Doch wie viel mehr hätten die Ärzte erreichen können, wenn man ihnen als Leitlinie gegeben hätte, was ihre Kollegen im Krankenhaus Bethanien im nordrhein-westfälischen Moers herausgearbeitet hatten.

    Krankenhaus in Moers geht bei Covid-Behandlung eigenen Weg
    Die Lungenklinik unter Leitung von Chefarzt Dr. med. Thomas Voshaar ging von Anfang an einen anderen Weg.

    Hauptaugenmerk liegt dort auf der Vermeidung der Intubation, weil bekannt ist, dass durch die invasive Beatmung mit Schlauch im Hals das bereits angegriffene Lungengewebe noch weiter geschädigt wird und ungefähr die Hälfte der Patienten stirbt. Außerdem besteht die große Gefahr einer Superinfektion.

    Die Ärzte in der Moerser Lungenklinik behandeln ihre Covid-Patienten so lange es geht mit Sauerstoffbrillen oder Sauerstoffmasken, wobei die Patienten ansprechbar bleiben. Dies tun andere Krankenhäuser auch, aber ab einem bestimmten Zeitpunkt, wenn der Grenzwert für die Sauerstoffsättigung des Blutes unterschritten wird, wird der Patient gewöhnlich ins Koma verlegt und intubiert.

    Dies ist in der aktuellen, offiziellen Leitlinie zur Behandlung von Covid-19-Patienten so festgeschrieben. Das heißt, das ist die Standard-Therapie für Covid-19 in deutschen Krankenhäusern.

    In Moers macht man die Dinge anders.

    Dort hat man schon im März 2020 das ganze Krankenhaus umstrukturiert, um den Covid-Patienten besser gerecht zu werden und auch alle anderen Patienten noch gut versorgen zu können.

    Ein ausgeklügeltes Konzept
    So werden Corona-Patienten von vornherein strikt von anderen Patienten getrennt. Es gibt eine Extra-Coronastation, auf der Patienten mit verschiedenen Beatmungsmethoden geholfen wird, bis hin zur Maskendruckbeatmung. Dank diesem Konzept, das von der offiziellen Leitlinie abweicht, müssen in Moers deutlich weniger Covid-Patienten auf die Intensivstation als in anderen Krankenhäusern.

    Bemerkenswert ist auch das ausgeklügelte Hygienekonzept, dessen zentraler Punkt ein virendichtes Ausatemventil an den Druckbeatmungsmasken ist. Dadurch stecken sich die Mitarbeiter des Krankenhauses nicht mit Corona an.

    Hinzu kommt ein spezielles Monitoringsystem, bei dem jeder Patient sehr individuell beobachtet wird und kleinste Veränderungen zu einer Anpassung der Therapie führen. Außerdem arbeiten die Ärzte in Moers mit einer leicht veränderten Medikation.

    Das Ergebnis ist eine Sterberate von 7,7 Prozent unter den beatmeten Covid-19-Patienten, das heißt, von 100 beatmeten Covid-Patienten sterben in Moers etwa acht.

    Zum Vergleich: Nach aktuellem Stand starben seit Beginn der Pandemie auf deutschen Intensivstationen im Schnitt etwa 28 von 100 Covid-Patienten. (laut Intensivregister.de).

    Das heißt: Unter der Standard-Therapie für Covid-19 sterben dreieinhalb mal so viele Patienten wie im Krankenhaus Bethanien in Moers. Ein bemerkenswerter Unterschied.

    Wieso wurden die Erfahrungen aus Moers nicht bundesweit zur Standardbehandlung erklärt?

    Kein Mangel an Information
    An mangelnder Bekanntheit des Moerser Modells kann es nicht liegen. Schon im März 2020 gab es erste Presseberichte. Danach erschien das Krankenhaus Bethanien fast monatlich in Zeitungsartikeln und TV-Beiträgen.

    Das Krankenhaus selbst ging auch in die Offensive und stellte, ungewöhnlich genug, mehrere Video-Tutorials ins Netz, für die Kollegen in anderen Häusern.

    Hinzu kam, dass mindestens zwei Kliniken das Erfolgsmodell aus Moers übernahmen und zu ganz ähnlichen Ergebnissen kamen. Es handelt sich um das Krankenhaus in Neustadt/Harz und eine weitere Klinik in Österreich. Spätestens damit war klar: Das Moerser Modell ist kein Einzelfall, es ist übertragbar. Im Bundesgesundheitsministerium muss das Modell bereits ab März 2020 bekannt gewesen sein, durch eine Empfehlung des Verbandes deutscher Lungenkliniken. Außerdem war Dr. med. Thomas Voshaar im Beraterstab des Bundesgesundheitsministers.

    Spahn und Laschet persönlich in Moers
    Im August 2020 besuchte Jens Spahn gemeinsam mit NRW-Ministerpräsident Laschet die Klinik in Moers persönlich und beide sprachen mit Chefarzt und Klinikpersonal. In ihrem anschließenden Statement vor der Presse zeigten beide Politiker, dass sie die Vorzüge des Moerser Modells verstanden hatten. Spätestens jetzt hätte es Klick machen müssen bei unserem Bundesgesundheitsminister, und er hätte sich sofort mit aller Kraft dafür einsetzen müssen, dass dieses Erfolgsmodell überall in Deutschland ermöglicht und durchgesetzt wird. Leider hat Jens Spahn dies bis heute nicht getan. Auch acht Monate nach seinem Besuch in Moers werden Covid-Patienten in den meisten deutschen Kliniken nicht nach dem Modell behandelt, das den größten Heilerfolg verspricht.

    Das bedeutet: Von den etwa 26-tausend Covid-Patienten, die seit Beginn der Pandemie auf deutschen Intensivstationen verstorben sind, könnten vermutlich 18.800 noch leben.

    Viele Menschen im Land, die durch Corona Angehörige verloren haben, dürften sich nun fragen: Könnte er oder sie noch leben?

    Und viele Ärzte und Pfleger werden sich fragen: Warum wurden wir allein gelassen?

    https://reitschuster.de/post/das-unf...es-jens-spahn/
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  8. #78
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    AW: Regierung Schuld am Tod von 30000 Menschen!

    Das bedeutet: Von den etwa 26-tausend Covid-Patienten, die seit Beginn der Pandemie auf deutschen Intensivstationen verstorben sind, könnten vermutlich 18.800 noch leben.
    Wenn es Deutsche waren, ist doch kein Schaden entstanden. Deutsche sollen sowieso alle sterben. Nur: Wer gibt dann den Zahlmeister für den Rest der Welt?

  9. #79
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    AW: Regierung Schuld am Tod von 30000 Menschen!

    FREIHEITSRECHTE, DIGITALER IMPFPASS
    Warum sind wir wieder die Letzten?
    Deutschland wird sein Image als Schnecke in der Pandemie einfach nicht los. Obwohl Probleme lange bekannt sind, werden sie erstmal: aufgeschoben!

    Neustes Beispiel ist der digitale Impfpass. In Israel beispielsweise gibt es einen solchen Digitalpass seit 2 Monaten, in Serbien seit einigen Wochen. Die Bescheinigung auf dem Handy erlaubt z.B. den Besuch von Fitnessstudios, Schwimmbädern, Konzerten. In Dänemark ist der Impfstatus bereits seit Ende Februar digital abrufbar.

    Und bei uns? Wir müssen noch Monate warten! Erst ab Ende Juni soll es den digitalen Impfpass geben. Man rechne „in der zweiten Hälfte des zweiten Quartals“ mit „der Finalisierung des Projekts“, so ein Sprecher von Gesundheitsminister Jens Spahn (40, CDU).
    Warum dauert es wieder mal so lange? Man habe sich „bewusst für eine europäische Lösung entschieden“, so der Sprecher.

    So wie bei der Impfstoff-Bestellung! „Die Regierung hat wieder einmal geschlafen“, schimpft FDP-Gesundheitsexpertin Christine Aschenberg-Dugnus (61).

    Auch bei der Rückgabe der Freiheitsrechte für Geimpfte und Genesene trödelt die Bundesregierung – nach Ansicht von FDP-Generalsekretär Volker Wissing (50) sogar „bewusst“! Denn: Frühestens Ende Mai sollen Geimpfte Freiheiten zurückbekommen.„Nicht hinnehmbar“, so Wissing zu BILD: „Deutschland ist keine Schönwetter-Demokratie, in der es Grundrechte nur bei Sonnenschein gibt!“
    Vor alle die Länderchefs bremsen, wollen Geimpfte nicht von Kontakt- und Ausgangssperren ausnehmen. „Wir brauchen jetzt auch die Solidarität der Geimpften“, sagt die Malu Dreyer in Rheinland-Pfalz (60, SPD). Die Ministerpräsidenten haben offenbar keine hohe Meinung von Grundrechten.
    ..... https://www.bild.de/politik/inland/p...7236.bild.html
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  10. #80
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    Wir brauchen jetzt auch die Solidarität der Geimpften
    Sicher, sofern sie überhaupt noch leben.

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