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    Nach 30 Jahren: Türken abgeschoben, sie werden nun in der Türkei ausgelacht

    30 lange Jahre lebte eine türkische Familie von deutschen Sozialleistungen. Ihr Unterhalt kostete den deutschen Steuerzahlern zig Millionen Euro. Nachdem diese Familie der Ausreiseaufforderung nicht folgte, wurde sie abgeschoben. In der Türkei müssen diese Leute nun arbeiten, das wollen sie nicht und so werden alle Hebel in Bewegung gesetzt um wieder zurückzukehren...........

    Familienvater will zurück nach DeutschlandTürken spotten über abgeschobenen Mahmut Ayküz

    Der aus Hessen abgeschobener Mahmut Akyüz gibt den verfolgten Erdogan-Anhänger – will aber schnell zurück nach Deutschland. Dafür erntet er Hohn.


    „Almanya“ war am Wochenende zeitweise das beliebteste Schlagwort auf Twitter in der Türkei. Die Abschiebung einer türkischen Familie aus Hessen wird auch in der Türkei diskutiert – aber ganz anders als in Deutschland. Mit Hohn und Spott kommentieren Türken in den sozialen Medien, dass sich der abgeschobene Familienvater Mahmut Akyüz als verfolgter Anhänger von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan präsentiert – aber so schnell wie möglich wieder nach Deutschland zurück will.
    Manche Türken nervt es schon länger, dass Landsleute in Deutschland von hohen Löhnen und dem Rechtsstaat dort profitieren, aus sicherer Entfernung aber das Erdogan-Regime unterstützen.
    Akyüz war Anfang Dezember mit seiner sechsköpfigen Familie aus dem hessischen Sontra in die Türkei abgeschoben worden, weil ihre Duldung abgelaufen war. Akyüz lebte nach eigenen Angaben mehr als 30 Jahre lang in der Bundesrepublik; seine Kinder sind demnach in Deutschland geboren und können kein Türkisch.

    In deutschen Medieninterviews sagte Akyüz, die deutschen Behörden hätten ihn und seine Familie mitten in der Nacht aus dem Bett geholt und unter Zwang zum Flughafen Frankfurt gebracht. In Istanbul ist die Familie bei Verwandten untergekommen und bemüht sich nun um die Rückkehr nach Deutschland.

    Den Spott türkischer Internetnutzer zog sich Akyüz durch Interviews in türkischen Medien auf sich, in denen er sich zu Erdogan bekannte. Als Dolmetscher habe er in einem deutschen Asylverfahren dem türkischen Antragsteller ins Gesicht gespuckt, weil dieser Erdogan und die Türkei angeschwärzt habe, sagte er der Erdogan-treuen Tageszeitung „Yeni Safak“.

    In anderen Interviews berichtete er, wie er kurz vor der Landung des Abschiebefluges aus Frankfurt dem deutschen Polizisten neben ihm gesagt habe: „Das hier ist die Türkei, jetzt könnt ihr nichts mehr machen.“ Anders als die deutsche Polizei hätten sich die türkischen Beamten gut um die Familie gekümmert und Essen besorgt.


    „Die mögen unseren Präsidenten nicht mehr“, sagte Akyüz über die Deutschen. „Die sind neidisch auf uns.“ Deutschland habe ihn und seine Familie als Opfer ausgewählt. Das sei unmenschlich. Dass Deutschland und der Westen neidisch sind auf die Türkei sein sollen, ist von Erdogans Regierung häufiger zu hören.
    Ein schöner Patriot sei das, schrieb ein Twitter-Nutzer

    Nach dieser Darstellung wird das Land wegen wirtschaftlicher und politischer Errungenschaften bewundert und beneidet. Kritiker fragen allerdings, worauf das Ausland neidisch sein soll: Sie verweisen darauf, dass die Deutschen wesentlich wohlhabender sind als die Türken und die Vorteile eines funktionierenden Rechtsstaates genießen, während in der Türkei unbequeme Bemerkungen über die Regierung Gefängnisstrafen nach sich ziehen können.
    Man werde sehen, wie lange die Liebe der Familie Akyüz zu Erdogan halten werde, wenn sie in der Türkei mit dem Mindestlohn von knapp 250 Euro im Monat auskommen müsse, kommentierte ein Türke auf Twitter. Andere forderten, den Auslandstürken das Wahlrecht in der Türkei zu entziehen. In Kommentaren hieß es, Akyüz sei wegen einer fehlenden Aufenthaltsgenehmigung aus Deutschland abgeschoben worden, spiele aber jetzt das Opfer.
    Zudem wurden deutsche Berichte zitiert, wonach Akyüz seinen Wehrdienst in der Türkei nicht abgeleistet habe: Ein schöner Patriot sei das, schrieb ein Twitter-Nutzer. Türkische Regierungsanhänger kritisierten dagegen, die deutschen Behörden hätten sogar Akyüz’ 13- bis 15-jährige Kinder behandelt wie Terroristen. „Skandal in Deutschland“, titelte das erdogantreue Blatt „Takvim“.
    Die Auslandstürken gelten bei vielen als arrogant

    In dem Streit schwingen tiefe Spannungen zwischen Türken in der Türkei und der türkischen Diaspora in Westeuropa mit. Die Auslandstürken gelten bei manchen ihrer Landsleute als arrogant und hinterwäldlerisch. Auch politische Gräben gibt es: Unter den Türken im Ausland sind Erdogan und seine Partei AKP wesentlich beliebter als in der Türkei selbst.

    Für Akyüz gibt es jedenfalls keinen Zweifel daran, wer ihm die Rückkehr nach Deutschland ermöglichen könnte. Zwar laufe in Deutschland inzwischen eine Kampagne, um die Familie in die Bundesrepublik zurückzuholen, sagte er. Er hoffe aber auch, dass sich Erdogan seiner annehme: „Ich brauche Hilfe von unserem Staatspräsidenten und allen Vertretern unseres Staates – helfen sie uns.“

    Familienvater will zurück nach Deutschland: Türken spotten über abgeschobenen Mahmut Ayküz - Politik - Tagesspiegel
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    AW: Nach 30 Jahren: Türken abgeschoben, sie werden nun in der Türkei ausgelacht

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