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    Entwicklungshilfe schädlicher als gedacht

    Billionensummen sind mittlerweile in die Entwicklungshilfe geflossen. Den Empfängerländern geht es oft schlechter als vor Beginn der Hilfen. Was läuft schief?


    Entwicklungshilfe unterstützt oft korrupte Herrscher

    Ein großer Teil der Entwicklungshilfe wird direkt von den lokalen Machthabern abgezwackt. Je nachdem, was es ist – z. B. Geld oder Lebensmittel –, wird es zur persönlichen Bereicherung verkauft oder in pseudodemokratischen Wahlkämpfen verteilt, um die eigene Macht zu sichern.


    Entwicklungshilfe zerstört häufig die einheimische Wirtschaft

    Ein anderer Teil der sogenannten „humanitären Hilfe“ wandert direkt auf den Schwarzmarkt. Und weil keine Produktionskosten anfallen, können die einheimischen Bauern natürlich nicht mithalten und gehen bankrott.



    Entwicklungshilfe schafft Abhängigkeiten

    Wo einmal mit Entwicklungshilfe angefangen wurde, da hört sie nicht mehr auf. Was gut klingt, ist in der Praxis oft fatal. Denn bereits nach kurzer Zeit können die Empfänger tatsächlich nicht mehr so einfach ohne. In der Folge müssen wir immer weiter und immer mehr nachsenden, während sich in den Empfängerländern Abhängigkeitsstrukturen ausbilden.


    Entwicklungshilfe kann Entwicklung verhindern

    Infrastrukturen aufzubauen und unabhängig zu wirtschaften, ist mit enormen Aufwänden verbunden. Dadurch, dass in vielen Gegenden der Welt sehr viel kostenlos aus Europa kommt, werden kaum Anreize zur Selbstständigkeit geschaffen.



    Entwicklungshilfe finanziert teilweise sogar Krieg und Terror

    Studien zufolge landet je nach Ort eine erhebliche Menge der Nahrungsmittel, die als Entwicklungshilfe kommen, in den Händen von Terrororganisationen und Warlords. Die rauben die Konvois aus oder, was noch einfacher ist, schmieren die örtlichen Verteiler.
    Die Lebensmittel werden anschließend auf dem Schwarzmarkt verkauft – oft zu horrenden Preisen. Das Geld wird anschließend in Waffen investiert und das Spiel beginnt von vorn.




    Entwicklungshilfe ignoriert oft die Hintergründe

    Niemand soll Hunger leiden müssen, das ist klar. Doch Entwicklungshilfe schießt manchmal über das Ziel hinaus – mit dramatischen Folgen. Es ist sicher ein Extrembeispiel, aber es soll bereits vorgekommen sein, dass verfeindete Dörfer ihre Ernte gegen Waffen eingetauscht haben. Hilfsleistungen, die über Grundsicherungen hinausgehen, drohen so Konflikte zu verlängern.



    Entwicklungshelfer haben manchmal gar kein Interesse an Entwicklungshilfe

    Das System „Entwicklungshilfe“ besteht nicht nur aus Freiwilligen und Bedürftigen. Egal ob staatlich oder privat: Es hängen sehr oft auch Jobs daran – teilweise sehr gut bezahlte Jobs. Probleme zu lösen und Ursachen der Armut wirksam zu bekämpfen, steht daher durchaus im Interessenskonflikt mit hochdotierten Posten.
    Oft werden mit Entwicklungshilfegeldern auch gar nicht fundamentale Probleme angegangen, sondern z. B. in ideologisch motivierte Gender-Projekte gesteckt.




    Entwicklungshilfe ist ein profitables Geschäft

    Hinter dem Geld, das tatsächlich den Menschen vor Ort hilft, steckt eine regelrechte Industrie. Angefangen von den Entwicklungshelfern, die auf Fotos Lebensmittel überreichen, bis hin zum Fotografen hinter der Kamera, Mediengestaltern in der Öffentlichkeitsarbeit, Textern, Werbern, Flyerverteilern, Akquisemitarbeitern und natürlich den Managern: Sie alle wollen bezahlt werden. Medienberichten zufolge sind bei privaten Hilfsorganisationen bis zu 7.000 Euro Gehalt drin. Die müssen erstmal gespendet werden.




    Nicht nachhaltige Entwicklungshilfe sorgt für mehr Flüchtlinge in Europa

    Das Gegenteil von „gut“ ist oft „gut gemeint“. Entwicklungshilfe, die nicht nur keine nachhaltigen Strukturen schafft, sondern die lokale Wirtschaft schwächt und in Abhängigkeiten resultiert, ist mitverantwortlich dafür, dass auch weiterhin Menschen ihr Land verlassen. Die Rettung von Leben und der Kampf gegen Hunger stehen natürlich an erster Stelle, doch langfristige Entwicklungshilfe muss stets Hilfe zur Selbsthilfe sein.



    Entwicklungshilfe fließt oft an Länder, die sie gar nicht brauchen

    Mit dem Geld der Entwicklungshilfe werden Kinder gerettet und Hungerleidende genährt? Oft nicht! Unter den Empfängerländern ist beispielsweise auch China – und zwar nicht zu knapp. Fast 10 Milliarden Euro hat Deutschland seit den 1980ern an die Weltmacht überwiesen.


    10 Gründe, warum man die aktuelle Entwicklungshilfe kritisch hinterfragen sollte, wenn man wirklich etwas gegen Hunger und Armut tun möchte (flinkfeed.com)
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  2. #2
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    AW: Entwicklungshilfe schädlicher als gedacht

    Nattern zu züchten, erweist sich bald als Fehlspekulation.
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

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