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    Querdenker werden verteufelt

    Schon an anderer Stelle haben wir hier berichtet, dass die meisten Teilnehmer der Querdenker-Demos aus dem linken Lager kommen. Besonders viele Grüne sind mit dabei. Trotzdem behaupten Regierung und Medien, es handelt sich um Rechtsradikale. Noch nie zuvor ist so deutlich geworden, was hinter dem ganzen Kampf gegen rechts steckt. Es wird eine rechte Gefahr herbeifantasiert und jede Lüge scheint erlaubt....




    Mit der Bewegung Querdenken kam ich persönlich das erste Mal in Kontakt, als ich vor einigen Monaten hörte, dass sie eine offene Bühne haben. Ich hatte in 22-jähriger Arbeit das Projekt „Jerusalem Friedensmal“ entwickelt, ein Friedensmal in den deutsch-jüdischen Beziehungen. Es sollte ein Beitrag in der deutschen Erinnerungskultur sein, der einen ganz neuen Ansatz im Umgang mit der Vergangenheit zeigen sollte, nämlich auf das Leben ausgerichtet. Allerdings habe ich über viele Jahre die Erfahrung machen müssen, dass ich in der deutschen Gesellschaft schlicht nicht die Bühne (und Medienberichte) bekam, um mein Projekt überhaupt ausreichend vorstellen zu können. Das liegt wahrscheinlich daran, dass das Friedensmal weder mit Staatsgeldern finanziert worden war, noch dass sich irgendwelche politisch relevanten Gruppen hier in Szene setzen konnten. Es war freie Kunst, die sozusagen unkontrolliert einfach gewachsen war.
    Nun dachte ich, dass ich dann doch mal die Bühne der Querdenker ausprobieren will. Ich hatte gehört, dass es bei ihnen einen freien Debattenraum gäbe und man seine Ideen für eine bessere Gesellschaft auf ihrer Bühne darstellen könne. Also fragte ich und ja, ich bekam die Bühne der Querdenker in Darmstadt. Meine Botschaft vom Friedensmal hatte zwar nichts mit Corona zu tun, aber dafür mit der Überwindung von Faschismus. Skurril war übrigens, dass abseits der Veranstaltung ein kleines Grüppchen der Antifa stand, die anscheinend auch etwas gegen Faschismus hatten, aber nicht auf die Bühne der Querdenker gehen wollten.
    Die Leute hörten mir gut zu und danach bekam ich noch Tipps, wie ich das Mikrofon fürs nächste Mal halten müsse, damit meine Stimme besser im Publikum ankommen würde. Ich will das Publikum beschreiben: Es waren bereits älter gewordene Antifaschisten, das typische Publikum bei Selbstheilungsseminaren, Meditationen, Bessere-Welt-Kursen, Yoga-Retreats, Öko- und Gesundheitsfortbildungen, anthroposophischen Kursen und Kontaktimprovisationstanz und darunter auch die Gesichter ganz normaler Bürger wie man sie aus jeder Fußgängerzone kennt.
    „Reichskriegsflaggen“ fielen mir nicht auf, auch keine „Glatzköpfe“ oder Leute in Springerstiefeln, nie hörte ich irgendwo rechte Parolen, dafür aber sehr häufig: „Liebe, Freiheit, Frieden, Wahrheit“...............Als ich dann aber die Berichte über diese Demonstrationen im Fernsehen sah, im Radio hörte und in den Zeitungen las und dazu noch, was Politiker sagten, brach eine Welt für mich zusammen. Die Schilderungen hatten nichts zu tun damit, was ich selbst erlebt hatte. Die Medien schrieben etwas ganz anderes und anscheinend hatte der eine Journalist, der nicht selbst da war, falsch vom anderen abgeschrieben, der nicht selbst da war. Was kann man überhaupt noch glauben von dem, was Medien berichten und Politiker sagen? Ich hatte mir dieses Ausmaß an Falschheit vorher gar nicht vorstellen können, dass also extra dem Publikum ein falsches Bild vermittelt würde, um die Gesellschaft zu spalten. Vielleicht ging es darum, eine sich bildende außerparlamentarische Opposition gleich von Grund auf zu zerstören? Ich empfand diese Diffamierungen als schlimm und mir wurde klar, dass Demokratie und Freiheit tatsächlich kein Naturzustand sind, sondern sich beides ein Volk immer wieder durch eigenen Einsatz verdienen muss. Aber macht nicht genau das die gerade so arg von Politik und Medien bekämpfte Bewegung der Querdenker? Sie steht für unser aller Grundrechte auf und das mit einem Einsatz, der auch mit der Zeit auf die Knochen gehen muss. Zu dieser Wahrnehmung passt auch das Alter der Menschen, die meist um die 50 Jahre alt noch die volle Breitseite einer antifaschistischen Erziehung in den deutschen Schulen mitbekommen hatten.......Als dann die Querdenken-Bewegung als Ganzes noch als rechtsradikal unterwandert und antisemitisch bezeichnet wurde, wohl um eine Demo in Frankfurt zu verhindern und bei den Gerichten „vorzubauen“, war für mich eine rote Linie überschritten. Wer nämlich eine ganze bunte Bewegung als antisemitisch diffamiert, der stärkt doch gerade damit jene Stimmung, die zu Antisemitismus führt. Außerdem ist es eine Relativierung gerade dieser dunklen Zeit in Deutschland, die schließlich zum Verbrechen des Holocaust führte, wenn man heute so schnell mit so wenig Anhaltspunkten eine ganze Bewegung verurteilt: der Antisemitismusvorwurf als politische Waffe. Ich bin mir dabei recht sicher, dass die Zahl an Verrückten, Antisemiten und Rechtsradikalen bei den Querdenker ziemlich genau mit dem Bevölkerungsquerschnitt in Deutschland übereinstimmt............Querdenker gegen Antisemitismus - reitschuster.de


    - - - Aktualisiert oder hinzugefügt- - - -

    Dazu passt auch............

    CORONA
    Fake-News über Covid-kranken Querdenker?
    Bewegung widerspricht Pressemeldungen

    Die Meldung schlug ein wie eine Bombe: „Organisator von Querdenker-Demo mit Corona auf Intensivstation“, lautete die Überschrift im Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND), zu dessen Eigentümern die SPD gehört und das mehr als 50 Zeitungen in Deutschland mit Artikeln beliefert. Der Artikel wurde allein auf Facebook und Twitter 60.000 Mal geteilt und war damit gestern der am meisten dort geteilte Beitrag in Deutschland. Weiter heißt es in dem Text: „Jetzt wird bekannt: Einer der Mitorganisatoren infizierte sich offenbar mit Corona. Der Mann musste auf einer Intensivstation künstlich beatmet werden, berichtet die ‘Leipziger Volkszeitung‘.“

    Als Quelle wird der Direktor der Leipziger Uniklinik, Christoph Josten genannt. Wie der als Arzt dazu kommt, solche Daten öffentlich zu machen, sei dahin gestellt. Eigentlich sollte das Ärztegeheimnis ja heilig sein. Aber in Zeiten, in denen politische „Haltung“ über alles geht, sind da vielleicht auch Ausnahmen möglich.

    Auch der Beitrag des RND verletzt elementare journalistische Grundregeln. Und die Logik. Während im Vorspann noch von einem „Mitorganisator“ der Demonstration die Rede ist, wird im Text aus ihm „einer der bekannten Querdenker, der in Leipzig demonstriert hat“. Der RND-Bericht beruft sich auf einen Beitrag in der Leipziger Volkszeitung, die bis zum Zusammenbruch der linken Diktatur auf deutschem Boden 1989 das Organ der SED-Bezirksleitung Leipzig war. Das frühere SED-Organ wiederum versteckt seinen Beitrag hinter einer Bezahlschranke. Dort heißt es: „Zwei weitere unabhängige Quellen bestätigten der LVZ diese Information. So soll es sich bei dem Demonstranten um einen Mann aus Schkeuditz handeln. Nähere Angaben waren am Freitag nicht zu erhalten.“
    Nähere Angaben sind also nicht zu erhalten, aber eine Nachricht wird daraus gemacht. Dabei wird eine der heiligsten Grundregeln des Journalismus, bei den Betroffenen nachzufragen, missachtet. In dem RND-Artikel, der wortgleich in vielen anderen Medien erschien, wird den „Querdenkern“ keine Möglichkeit gegeben, zu der Behauptung Stellung zu nehmen. Ich habe bei der Organisation nachgefragt. Ein Sprecher erklärte kategorisch: „Weder ist irgendjemand von den Leipziger Querdenkern an Covid-19 erkrankt, noch irgendjemand aus dem Organisationsteam der Demonstration im November, bei dem auch Querdenker aus Stuttgart dabei waren. Diese Meldung ist frei erfunden.“

    Besonders ärgerlich sei, dass es keine Anfragen gegeben habe, so der Sprecher: Die Koordinaten der Leipziger Querdenker seien einfach im Internet zu finden, es wäre ein Leichtes gewesen, nachzufragen.

    PS: Zwischenzeitlich kam auch diese Pressemitteilung von Querdenken-Chef Michael Ballweg:
    „#Fakenews – die Teams von #Querdenken711 und #Querdenken341 erfreuen sich bester #Gesundheit
    Die Meldung wurde unserer Information nach wohl zuerst durch die LVZ verbreitet.“

    Im Internet kursieren inzwischen Gerüchte, es habe sich um eine Verwechselung gehandelt – was für die zahlreichen Medien umso peinlicher wäre. Tatsächlich ist laut Bild ein AfD-Stadtrat aus Böhlen (Sachsen) gestorben. Zur Todesursache haben die Stadträte allerdings Stillschweigen vereinbart. Laut Bild soll er an Corona erkrankt gewesen sein und wurde künstlich beatmet. Der Stadtrat selbst hatte gegen die Corona-Maßnahmen demonstriert. Über eine Verbindung zu den Querdenkern ist nichts bekannt.

    https://reitschuster.de/post/fake-ne...en-querdenker/
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  2. #2
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    AW: Querdenker werden verteufelt

    Medien erfanden offenbar COVID-19-kranken Querdenken-Organisator

    Ein Leipziger Querdenken-Organisator sei schwer an COVID-19 erkrankt und werde beatmet, hieß es letzte Woche in den Leitmedien. Wenig später brachten sie den Tod eines AfD-Kommunalpolitikers damit in Verbindung. Doch so, wie berichtet, kann die Geschichte nicht stimmen.

    Letzte Woche machte folgende Schlagzeile die Runde: "Führender Leipziger Querdenker angeblich mit Corona infiziert – und auf Intensivstation intubiert", titelte zuerst die Leipziger Volkszeitung (LVZ). Im Text ist von "einem der führenden Organisatoren der Querdenken-Demonstrationen" die Rede. In Windeseile verbreitete sich die Nachricht unter anderem über das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) durch die Leitmedien. Wenig später wurde sie mit dem Tod eines AfD-Stadtrats aus Böhlen bei Leipzig "untermauert", der sich angeblich mit dem Coronavirus infiziert hatte. Problem: Die Organisatoren um Nils W. betonen, den Stadtrat nie persönlich kennen gelernt zu haben. Auch sei in Leipzig und weiteren Querdenken-Gruppen kein anderer Fall eines Erkrankten bekannt. Die reißerischen Nachrichten, nach wie vor im Internet abrufbar, sind also erklärungsbedürftig.

    Streute leitender Mediziner ein Gerücht?

    Die Nachricht beruht offenbar auf einem fragwürdigen Statement von Professor Christoph Josten. Der geschäftsführende Direktor der Abteilung Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastische Chirurgie an der Universitätsklinik Leipzig sprach auf der sächsischen Landespressekonferenz am 11. Dezember von einem erkrankten "bekannten Querdenker". Dieser sei acht Tage nach einer Querdenken-Demonstration in Leipzig am 7. November wegen COVID-19 beatmet worden. Josten legte mit einem moralischen Appell nach: "Das Virus nimmt keine Rücksicht auf die Menschen, egal wer sie sind." Daher sei es wichtig, sich an Abstandsregeln zu halten und Kontakte zu vermeiden, so der führende Mediziner.
    Die LVZ griff dies umgehend auf. Aus dem angeblich "bekannten Querdenker" machte sie einen Organisator. Über das RND, dem die LVZ angehört, verbreitete sich die Nachricht rasend schnell. Die meisten Medien schrieben offenbar lediglich ab. Eine Ausnahme bildete t-online. Die Pressestelle der Uniklinik erklärte gegenüber dem Nachrichtenportal demnach, der besagte Patient sei jedenfalls nicht in ihrem Haus behandelt worden. Die Bewegung Leipzig, die die Proteste angemeldet hatte, teilte auf Nachfrage mit, man wisse von keinem Corona-Fall in den eigenen Reihen. Weder Organisatoren noch Helfer seien erkrankt.

    Ungereimtheiten und fehlende Belege

    Nur einen Tag später legte die LVZ mit der Meldung über den plötzlichen Tod des Böhlener AfD-Stadtrats Harald Hänisch nach. Eine unmittelbare Verbindung zu dem angeblich schwer erkrankten "Querdenken-Organisator" geht aus der aktuell verfügbaren Version des Artikels nicht hervor. Die Zeitung veröffentlichte aber ein Foto, auf dem Hänisch mutmaßlich am 18. November beim Querdenken-Protest in Berlin vor dem Bundestag zu sehen ist – also bereits elf Tage nach der fraglichen Leipziger Demonstration am 7. November. Sie "vermutete" eine Corona-Infektion.
    Reißerisch schlachteten zahlreiche Medien den Tod des Politikers aus, einer schrieb vom anderen ab. Die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (MZ) berief sich auf t-online. Danach handele es sich bei Hänisch um den führenden Organisator der Leipziger Querdenken-Demo vom 7. November, hieß es dort. Allerdings gebe es dafür keine Belege. Im Raum stehe die Aussage des leitenden Mediziners der Uniklinik, Josten.

    Organisator: "Es muss sich um Fake News handeln"

    Der Kopf der Bewegung Leipzig und Anmelder der Demonstrationen am 7. und 21. November erfreut sich derweil bester Gesundheit. Im Gespräch mit der Autorin am Donnerstag berichtete er, Bekannte hätten ihn auf den Artikel in der LVZ aufmerksam gemacht. "Als ich das gelesen hatte, fragte ich erst mal überall in unserer und anderen Organisationen nach, was da los ist und ob es einen Fall gibt", so Nils W. Die Recherche habe nichts ergeben.

    "Ich kann sagen: Niemand von uns kennt einen solchen Fall, es muss sich um Fake News handeln."
    Etwa anderthalb Stunden später habe sich ein LVZ-Redakteur bei W. gemeldet und gefragt, ob das stimme. "Ich habe ihm gesagt, uns sei nichts bekannt, und nachgefragt, warum sie erst einen Artikel in die Welt setzen und sich erst anschließend melden", berichtete er. Auf seine Bitte hin, richtigzustellen, dass seinem Team kein Fall bekannt sei, habe das Blatt zwar einige Passagen leicht verändert. "Aber letztlich steht noch dasselbe darin wie vorher."

    Dass auch Rechtsextreme sowie AfD-Mitglieder bei den Demos zugegen waren, hätten die Organisatoren "leider zur Kenntnis nehmen müssen". Persönlich hätten sie aber niemanden gekannt, auch nicht den Verstorbenen. W. hält zudem die Aussage des Arztes und die anschließende Berichterstattung im Zusammenhang mit dem verstorbenen Stadtrat für "datenschutzrechtlich bedenklich und pietätlos". "Hinzu kommt, dass die Medien einen ungeheuren Druck auf uns ausüben", sagte er. Es handele sich offensichtlich um "politisch motivierte Berichterstattung, bei der der Wahrheitsgehalt auf der Strecke bleibt".

    Unbekannte Trittbrettfahrer

    Außerdem erzählte Nils W. noch von einer weiteren Merkwürdigkeit. Seit Tagen gingen Flyer umher, in denen zu einer Demonstration gegen die Corona-Politik der Bundesregierung an diesem Samstag in Leipzig aufgerufen werde. Angemeldet seien die Proteste nicht, zudem habe die Stadt per Allgemeinverfügung vorsorglich das Versammlungsrecht eingeschränkt. Die Deutsche Presse-Agentur und zahlreiche Medien berichteten von geplanten "Querdenken-Protesten". "Wir haben aber nichts damit zu tun", stellte W. gegenüber der Autorin klar............ https://de.rt.com/inland/110711-fake...epanne-medien/
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

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