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    Die Gastarbeiterlge - Trkische Gastarbeiter kamen auf Druck der Trkei nach Deutschland

    Trkische Gastarbeiter kamen auf Druck der Trkei nach Deutschland

    Das Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Trkei wurde am 30. Oktober 1961 in Bad Godesberg unterzeichnet (Kabinett Adenauer III) und fhrte zu einer massiven trkischen Einwanderung in die Bundesrepublik Deutschland.

    Am 30. Oktober 2020 jhrte sich zum 59. Mal (1961) die Unterzeichnung des Gastarbeiterabkommens zwischen Deutschland und der Trkei. Im Gegensatz zum gerne von trkischer Seite kolportierten Mythos Deutschland hat trkische Gastarbeiter nach dem Krieg geholt und diese haben das Land wieder aufgebaut, ging der Wunsch nach einem Abkommen nicht von Deutschland aus, sondern von der Trkei.
    Sowohl die Trkei als auch die USA hatten ein groes Interesse am Zustandekommen dieser Vereinbarung. Ein starkes Bevlkerungswachstum in der Trkei hatte zu hohen Arbeitslosenzahlen gefhrt. Diese hoffte man durch das Abkommen zu reduzieren.



    Auerdem sollten zurckkehrende Fachkrfte mit ihrem neu erworbenen Know-how die Effizienz der heimischen Industrie steigern. Ziel der USA war eine konomische Stabilisierung der Trkei, die 1952 in die NATO aufgenommen worden war.


    Hierzu fhrt Dr. Stefan Luft in seinem 2006 erschienen Buch Abschied von Multikulti aus:
    Die Initiative fr das deutsch-trkische Anwerbeabkommen ging, was wenig bekannt ist, von der Trkei aus. Die Trkei hatte ein erhebliches Interesse daran, einen Teil der rasch anwachsenden Bevlkerung befristet als Gastarbeiter ins Ausland zu schicken. Neben der Entlastung des eigenen Arbeitsmarktes versprach sie sich zu Recht dringend bentigte Deviseneinnahmen sowie einen Modernisierungsschub durch zurckkehrende Gastarbeiter, die sich entsprechende Qualifikationen angeeignet haben wrden. Rund 77 Prozent der Erwerbsttigen waren damals in der Landwirtschaft ttig, nur etwa zehn Prozent in der Industrie. Sowohl Anfang der sechziger Jahre als auch zu Beginn der siebziger Jahre war die Trkei darauf angewiesen, Arbeitskrfte ins Ausland zu schicken, da sie nur auf diese Weise die Arbeitslosigkeit im Lande reduzieren und mit Hilfe der regelmigen Gastarbeiterberweisungen ihr hohes Auenhandelsdefizit ausgleichen konnte.



    In Ihrem Buch Diplomatische Tauschgeschfte. Gastarbeiter in der westdeutschen Diplomatie und Beschftigungspolitik 1953-1973 fhrt Heike Knortz das Zustandekommen des Vertrages auch auf auenpolitischen Druck der USA zurck:
    Zunchst reagierte die Bundesregierung zurckhaltend auf das Angebot. Arbeitsminister Theodor Blank lehnte das Angebot zunchst ab. Da er die kulturell-religise Distanz und mgliche aus dieser resultierende Konflikte als zu gro einschtzte, des Weiteren bestnde zunchst auch kein Bedarf an trkischen Arbeitskrften, da das Potenzial an deutschen Arbeitslosen aus strukturschwachen Regionen noch nicht hinreichend ausgeschpft sei. Aufgrund des auenpolitischen Drucks der USA, welche nach der geostrategisch motivierten Aufnahme der Trkei in die Nato dieses Land konomisch stabilisieren wollte, bernahm das bundesdeutsche Auenministerium, im Gegensatz zum ursprnglich zustndigen Arbeitsministerium, die Verhandlungsfhrung mit der trkischen Republik. Bei Abschluss des Abkommens standen die auenpolitischen Ziele der Nato, sowie die innenpolitischen und wirtschaftlichen Ziele der Trkei im Vordergrund. Insbesondere erhoffte sich die Trkei einen Rckgang der hohen trkischen Arbeitslosenzahlen, welche durch ein dauerhaft ber dem Wirtschaftswachstum liegendes Bevlkerungswachstum verursacht waren.
    Das Problem des explosionsartigen Anwachsens der eigenen Bevlkerung (von 1955 bis 1975 stieg die Bevlkerungszahl in der Trkei von 24 auf 40,2 Millionen Menschen) wurde zumindest damals noch von trkischer Seite aus offen zugegeben. Helmut Schmidt (SPD, deutscher Bundeskanzler 1974 bis 1982) berichtete in der Wochenzeitung Die Zeit (Heft Zeit-Punkte, Nr. 1/1993) ber ein Schlsselerlebnis mit dem trkischen Ministerprsidenten Demirel:
    Ich kann mich gut daran erinnern, als ich ihn das erste Mal traf. Das muss anderthalb Jahrzehnte her sein. Wir trafen uns in Ankara. Er war damals Regierungschef und hat zu mir gesagt: Wissen Sie, Herr Schmidt, bis zum Ende des Jahrhunderts mssen wir noch fnfzehn Millionen Trken nach Deutschland exportieren. Und ich habe zu ihm gesagt: Das wird nicht stattfinden, das werden wir nicht zulassen. Da hat er gesagt: Warten Sie mal ab. Wir produzieren die Kinder und Ihr werdet sie aufnehmen.
    Es lieen sich von 1961 bis 1973 viermal so viele Bewerber bei der Deutschen Verbindungsstelle der Bundesanstalt fr Arbeit registrieren, wie tatschlich nach Deutschland vermittelt werden konnten. Neben den berweisungen der Gastarbeiter und der Verbesserung der trkischen Handelsbilanz gegenber der Bundesrepublik Deutschland erhoffte sich die Trkei auch durch die Rckkehr der in Deutschland mit moderneren Produktionstechniken vertraut gewordenen Arbeitskrften im Rahmen des vereinbarten zweijhrigen Rotationsprinzipes eine Effizienzsteigerung der eigenen Industrie (Know-How-Transfer). Aufgrund der Vertragsbedingungen, insbesondere des vereinbarten zweijhrigen Rotationsprinzips, gab es keine berlegungen oder gar Planungen hinsichtlich einer dauerhaften Ansiedlung der trkischen Zuwanderer, denn dies war in den Vertragsbedingungen explizit nicht vorgesehen.


    Dass das Abkommen keinen wirtschafts- sondern einen auenpolitischen Hintergrund hatte, wurde es auch folgerichtig nicht vom Wirtschafts- sondern vom Auenministerium verhandelt und abgeschlossen. Ein Volk, das weltweit fr seinen Flei, Handwerkskunst und Erfindergeist bekannt, bereits 1959 hinter den USA wieder zweitstrkste Wirtschaftsnation ist, war mit Sicherheit nicht auf grtenteils ungelernte Trken zum Wiederbau seines Landes angewiesen. 1961 gab es in Deutschland nichts mehr zum wiederaufbauen. Eine gute Gelegenheit zum Wiederaufbau htte es hingegen in der Trkei gegeben:
    Er kommt selbst aus diesem Gebiet um die Stdte Erzurum, Mus und Varto. Als dort 1966 ein Erdbeben wtete, lie die trkische Regierung viele berlebende, die Hab und Gut verloren hatten, als Gastarbeiter nach Deutschland rekrutieren. Tausende kamen nach Berlin.
    Bereits 1971 wurde das Abkommen wieder gekndigt, 1983 zahlte man Rckkehrprmien, damit Trken wie ursprnglich vereinbart in die Trkei reimigrieren.


    Diese eindeutige Faktenlage passt der Trkei nicht so recht in ihr eigenes Geschichtsbild. So behauptete hinsichtlich des bevorstehenden 50ten Jahrestages des Abkommen im Mrz 2011 der damalige Minister fr Auslandstrken Faruk elik:
    [] In Anspielung auf die deutsche Kritik an trkischen Migranten erinnerte der Minister die Bundesrepublik auch daran, dass die Auswanderung keine Idee der Trken war: Die Leute gingen, weil man nach ihnen rief. Nun msse sich Deutschland verstrkt um eine gute Integration bemhen, was bedeute, Kultur und Religion der Trken zu respektieren. []
    Ebenso gab der damalige trkische Staatsprsident Abdullah Gl das Mrchen vom dringend bentigten trkischen Gastarbeiter zum Besten:
    Die Trken sind damals einer Einladung gefolgt. Deutschland brauchte Arbeitskrfte, die Trken machten sich auf den Weg.
    Selbst die Bundesregierung klammerte, aus welchen Grnden auch immer, die Geschichte des Zustandekommens der Anwerbung aus:
    Der Anwerbevertrag zwischen Deutschland und der Trkei wurde Ende Oktober 1961 in Bad Godesberg unterzeichnet. Beide Lnder waren an einer engeren Zusammenarbeit interessiert. Zum einen brauchte Deutschland zur Zeit des Wirtschaftwunders Arbeitskrfte, zum anderen wollte die Trkei ihre Landsleute durch einen Auslandsaufenthalt weiter qualifizieren.
    Im Januar 2018 wiederholte auch der damalige SPD-Auenminister Sigmar Gabriel die Wiederaufbaulge bei einer Pressekonferenz mit dem trkischen Auenminister Mevlt Cavusoglu in Goslar (hier ab Minute 3.14).:
    Deutschland hat viel davon profitiert, dass Menschen aus anderen Teilen der Welt, insbesondere der Trkei, nach dem zweiten Weltkrieg zu uns gekommen sind und das Land aufgebaut haben. Diese vllig faktenfreie Behauptung kommt nicht etwa wie gewohnt von trkischer Seite, sondern aus dem Mund des deutschen Auenministers Sigmar Gabriel (SPD).
    Ehemalige deutsche Bundeskanzler und Minister verzichteten auf falsche Rcksichtnahme bei Ihrer Bewertung der Folgen des Abkommens wie nachfolgende Zitate belegen:
    Helmut Schmidt (SPD) in der Wochenzeitung Zeit vom 5.2.82:
    Mir kommt kein Trke mehr ber die Grenze!
    Manfred Brner (SPD und hessischer Ministerprsident) 1982:
    Es kommt, solange ich in Hessen etwas zu sagen habe, kein Trke mehr ins Land. Denn die sozialen Folgekosten sind so hoch, dass es unverantwortlich ist, das fortzusetzen.
    Helmut Kohl, in einem ZDF-Interview v. 3.10.1982, dem ersten Tage seiner Kanzlerschaft:
    Aber es ist auch wahr, dass wir die jetzige vorhandene Zahl der Trken in der Bundesrepublik nicht halten knnen, dass das unser Sozialsystem, die allgemeine Arbeitsmarktlage, nicht hergibt. Wir mssen jetzt sehr rasch vernnftige, menschlich sozial gerechte Schritte einleiten, um hier eine Rckfhrung zu ermglichen.
    und an anderer Stelle:
    Das Problem ist, dass wir offen aussprechen mssen, dass wir mit der Zahl der trkischen Gastarbeiter bei uns, wie wir sie jetzt haben, die Zukunft nicht erreichen knnen. Die Zahl kann so nicht bleiben. Sie muss verringert werden.

    Diese Fakten sollte jeder Deutsche kennen. Es ist davon auszugehen, dass nchstes Jahr zum 60. Jubilum wieder versucht wird, die Lge von den dringend bentigten trkischen Gastarbeitern unters Volk zu bringen.

    http://www.pi-news.net/2020/11/tuerk...h-deutschland/
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Mastab seiner beschrnkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preuischer Innenminister und Staatsminister

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    AW: Die Gastarbeiterlge - Trkische Gastarbeiter kamen auf Druck der Trkei nach Deutschland

    Man kann diese Tatsache nicht oft genug wiederholen. Siehe dazu auch https://open-speech.com/threads/6603...ik-Deutschland
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

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