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    Er kam als Flüchtling, nun betreibt er einen Asian Market

    Halal-Fleisch, Wasser aus Mekka, afghanische Nüsse für Afghanen mit Starthilfe der Arbeitsagentur. Jobs, die in Deutschland nicht gebraucht würden, gäbe es nicht auch mittlerweile eine ganze Menge anderer Afghanen oder gläubiger Moslems in Deutschland, die Wasser aus Mekka möchten und das Fleisch ausschließlich halal geschächtet.





    Freuen sich über viele Kunden: Mohammed Rajabi (re.) und Ali Nazari in ihrem neuen „Asian Market“ an der Egerlandstraße.

    Mohammed Rajabi hat sich ein Leben in Deutschland aufgebaut
    Er kam als Flüchtling, nun betreibt er einen Asian Market

    An der Egerlandstraße hat ein neues Geschäft eröffnet: Der Asian Market von Mohammed Rajabi. Er kam 2015 als Asylbewerber nach Deutschland. Heute ist er bestens integriert.



    • Mohammed Rajabi und seine Frau Fatema flüchteten 2015 aus Afghanistan
    • Heute sind sie anerkannt, haben eine Wohnung und Arbeit
    • Mit dem Asian Market wagt die Familie den Sprung in die Selbstständigkeit


    Geretsried – Als Jugendliche flüchteten Mohammed Rajabi und seine Frau Fatema aus Angst vor den Taliban aus Afghanistan. 2015 berichtete unsere Zeitung über das junge Paar, das sich in Geretsried ein neues Leben aufbauen wollte. Betreut hat die Rajabis wie viele andere Asylbewerber damals der Helferkreis Asyl. Heute kann man sagen: Die beiden sind bestens integriert. Seit drei Jahren sind sie anerkannt. Sie haben eine Wohnung, Mohammed ist fest angestellt bei der Firma DMG Mori. Die beiden Töchter im Alter von sieben und fünf Jahren gehen in die Grundschule beziehungsweise in den Kindergarten. Mohammed spielt Fußball in einer afghanischen Hobbymannschaft. Er hat sowohl Landsleute als auch Deutsche zu Freunden.


    Jetzt wagten die Rajabis auch noch den Sprung in die Selbstständigkeit. An der Egerlandstraße, im ehemaligen „Blumenfenster“, haben sie ein Lebensmittelgeschäft namens „Asian Market“ eröffnet. Auf den ersten Blick ähnelt das Sortiment dem des ebenfalls neu gegründeten „Istanbul Supermarkt“ am nördlichen Ende der Egerlandstraße. Doch im „Asian Market“ gibt es neben syrischen und türkischen Spezialitäten auch Feines aus Afghanistan, aus dem Iran, aus Indien und Pakistan.


    In Afghanistan wuchs Rajabi mit dem Obstanbau auf

    Vor dem Geschäft steht ein Regal mit Obst und Gemüse. Rajabi holt die Ware aus der Münchner Großmarkthalle. „Ich lege Wert auf Frische“, sagt der 31-Jährige. Er kennt sich aus, er wuchs mit dem Obstanbau auf. Seine Familie bewirtschaftete in der Provinz Ghazni in einem kleinen Ort Früchte-Plantagen. Doch irgendwann stießen die Taliban in die Region vor. „Sie klopften an die Türen und besetzten Häuser, um dort zu schlafen“, schilderte der junge Mann die Situation vor fünf Jahren im Gespräch mit unserer Zeitung. „Sich ihnen entgegenzustellen, bedeutete den sicheren Tod“, sagte er. Gemeinsam mit seiner Freundin und späteren Frau Fatema, die aus einem Nachbardorf stammt, flüchtete er deshalb über den Iran nach Deutschland.
    Afghanischen Spezialitäten kommen aus Hamburg

    Die afghanischen Spezialitäten, die sie an ihre Heimat erinnern und die sie selbst gerne genießen, beziehen die Rajabis aus Hamburg. Dazu zählen der Grüne Tee, die typischen getrockneten Früchte, die Nüsse, Mandeln und Pistazien sowie diverse Süßigkeiten. Stolz zeigt Mohammed die große Auswahl an Gewürzen wie Ingwer, Kardamom, getrocknete Orangenschalen und Safran. Sie werden in Beuteln zu günstigen Preisen verkauft. Neben Mehl aus Pakistan, Reis aus Indien, dem bei Muslimen besonders begehrten Mineralwasser aus dem heiligen Ort Mekka sowie türkischen Wurst- und Milchprodukten gibt es im „Asian Market“ auch eine kleine Theke mit Fleisch vom Lamm, Huhn, Rind und Kalb. Das Fleisch dieser Pflanzenfresser sei halal, erklärt Mohammed, also rein im islamischen Sinn, weil die Tiere unter guten Bedingungen gelebt hätten und geschlachtet worden seien.


    Der Geschäftsinhaber steckt viel Zeit und Energie in seinen Laden. Nach der Arbeit in der Warenlogistik bei DMG Mori verkauft er selber ab 18 bis 20 Uhr, schreibt Bestellungen, füllt Regale auf. Auch samstags ist der Chef den ganzen Tag da. Ansonsten sitzen Ehefrau Fatema oder Ali Nazari, ein Freund der Familie und Geschäftspartner, an der Kasse. Nicht nur Muslime schätzen den „Asian Market“. „Meine Kunden sind zu 60 Prozent Deutsche“, sagt Mohammed – ein Zeichen dafür, wie gut die Rajabis in ihrer neuen Heimat integriert sind.
    https://www.merkur.de/lokales/wolfra...-90078602.html
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Er kam als Flüchtling, nun betreibt er einen Asian Market

    Es ist zum Übel-Werden.
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  3. #3
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    AW: Er kam als Flüchtling, nun betreibt er einen Asian Market

    Zitat Zitat von Cherusker Beitrag anzeigen
    Es ist zum Übel-Werden.
    Auch mein erster Gedanke !!!
    Nur ein Flügelschlag eines Schmetterlings kann einen Wirbelsturm auslösen

  4. #4
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    AW: Er kam als Flüchtling, nun betreibt er einen Asian Market

    Ob diese Afghanen anerkannte Asylbewerber sind? Der Formulierung der Zeitung traue ich nicht ganz "seit drei Jahren sind sie anerkannt". Der Satz ist zu allgemein und zu kurz gehalten, als dass er Gewißheit verschafft. Womöglich sind sie auch nur geduldet oder haben ein Bleiberecht über eine Petition erreicht.
    Interessant allerdings, dass die Eltern "als Jugendliche" flüchteten und - wann wohl sonst? - 2015 (als Jugendliche) nach Deutschland kamen. In diesem Alter hatten sie bereits eine 2jährige Tochter und die Frau war bereits mit dem zweiten Kind schwanger....

    Nun denn!

    Was mich aber besonders erfreut, ist der Augenschein, nach dem es sich bei dieser Einwanderung um Menschen handelt, die ebensogut im Jogginganzug herumlaufen würden, wären sie Deutsche. Bart nicht ausrasiert, Haare nicht gekämmt, die Hose liederlich angezogen mit verbeulten Knien, die Jacke ebenfalls liederlich. So geht man hierzulande bestenfalls zum Mülleimer, so betreibt man aber kein Geschäft und so präsentiert man sich vor allem nicht für die Kamera.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  5. #5
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    AW: Er kam als Flüchtling, nun betreibt er einen Asian Market

    Lügen ohne Ende............

    Als Jugendliche flüchteten Mohammed Rajabi und seine Frau Fatema aus Angst vor den Taliban aus Afghanistan.
    ...Jugendlich ist man laut Definition im Alter von 14-17. Wie alt war der Afghane, als er herkam?....


    „Ich lege Wert auf Frische“, sagt der 31-Jährige.

    Jetzt ist er 31 und vor 5 Jahren war er also 26 Jahre alt. Damit war er keineswegs ein Jugendlicher!


    Als Jugendliche flüchteten Mohammed Rajabi und seine Frau Fatema
    ..und wo war ihre Tochter?

    Die beiden Töchter im Alter von sieben und fünf Jahren
    ....2015 war also die älteste Tochter 2 Jahre alt. Aber das passt ja nicht zur Lüge, dass es sich hier um Jugendliche gehandelt haben soll.
    Und wie war das mit dem Fluchtgrund?


    Doch irgendwann stießen die Taliban in die Region vor. „Sie klopften an die Türen und besetzten Häuser, um dort zu schlafen“, schilderte der junge Mann die Situation vor fünf Jahren im Gespräch mit unserer Zeitung.

    ......auch wenn dem so gewesen sein soll, hätten sie in einen anderen Landesteil Afghanistans gehen können. Immerhin waren sie bereits in Iran in Sicherheit. Tatsächlich haben sie sich einfach der "Fluchtwelle" angeschlossen, sind gegangen, weil alle gingen.


    „Meine Kunden sind zu 60 Prozent Deutsche“, sagt Mohammed – ein Zeichen dafür, wie gut die Rajabis in ihrer neuen Heimat integriert sind.
    ........solche Behauptungen werden ungeprüft übernommen. Und selbst wenn dem so wäre, was hat das mit Integration zu tun?



    Und der Gipfel der Lügengeschichte............

    Mohamed Rajabi, seine Frau Fatima Ahmadi und ihre beiden Kinder Negar und Nilufar. Sie haben eine lange Flucht aus dem Irak hinter sich


    ............Irak? Und weiter mit den Lügen......

    Mohamed Rajabi (21) kommt aus der Provinz Ghazni in Afghanistan.

    ...2015 war er also 21? Und der wahre Grund Afghanistan zu verlassen war ein ganz anderer. Nicht die Taliban, sondern der Vater war es............

    In dieser Zeit des Schreckens gibt es aber auch kleine Momente des Glücks. Obwohl sie sich nur ein paar Mal gesehen haben, verlieben sich Mohamed Rajabi und Fatema Ahmadi. Weil ihr Vater gegen die Heirat ist, beschließen sie, fernab der Heimat neu anzufangen. Bei Nacht und Nebel flieht das Paar in den benachbarten Iran. „Dort haben wir geheiratet“, sagt Rajabi. Und von hier aus planen sie ihre weitere Flucht. Mehr als 5000 Kilometer Luftlinie sind es bis nach Deutschland. „Aber wir wollten es schaffen.“


    ...und das Kind?.....

    Die Flucht führt aus dem Iran über die Türkei nach Bulgarien. Noch kommen sie ganz gut über die Grenzen – „bis wir durch einen Fluss mussten, um Serbien zu erreichen“, berichtet Rajabi. Es herrscht tiefster Winter. Sie waten durch das eiskalte Wasser. Rajabi geht voraus, seine Frau Fatema hinter ihm. Sie ist inzwischen im neunten Monat schwanger. Als sie an Land wollen, werden sie von serbischen Grenzsoldaten zurückgeschickt. „Zweimal, dreimal, ging das so. Sie standen da und schrien uns an“, erzählt Rajabi. „Ich hatte nur noch Angst um meine Frau und unser ungeborenes Kind.“ Fatema erinnert sich an „die unglaubliche Kälte, die sich tief in die Knochen fraß“. Bis heute, rund zwei Jahre später, hat die junge Frau Schmerzen in den Unterschenkelknochen.

    Irgendwann schaffen es die beiden an Land. Sie werden in einem Haus untergebracht, in dem bereits andere Flüchtlinge leben. Hier kommt Tochter Negar zur Welt – ohne ärztliche Versorgung, ohne familiäre Unterstützung. Lange rasten kann die Familie nicht: Fünf Tage nach der Geburt geht die Flucht weiter. Über Ungarn und Österreich erreichen sie Deutschland. „Als wir in München ankamen, waren wir überglücklich“, sagt Rajabi.

    ....wohlgemerkt, das war im Jahr 2015, also vor 5 Jahren! Wie kann es da sein, dass das Kind nun 7 Jahre alt ist?
    Und nun wird es mehr als seltsam. Das Interview wurde Dezember 2015 geführt..............


    Vor wenigen Wochen hat sie ihr zweites Kind, Tochter Nilufar, auf die Welt gebracht.

    .....und natürlich ist aus den großen Träumereien auch nichts geworden............

    Um seine Familie ernähren zu können, möchte Rajabi gern als Automechaniker oder Elektroniker arbeiten. Seit zehn Monaten besucht er die Berufsschule und absolviert Praktika. Seine Frau möchte „am liebsten als Krankenschwester anderen helfen“. Sie drückt ihre beiden Kinder an sich. „Noch schöner wäre es, als Hebamme zu arbeiten.“


    Lügen, Lügen und die dummen Journalisten spielen das üble Spiel mit
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

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