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  1. #21
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    AW: Mundtot gemacht: Nicht Systemkonforme werden kaltgestellt

    Kritischer Lehrer zahlt hohen Preis für die Meinungsfreiheit
    Grundrechte mit Grenzen......Sein richtiger Name ist der Redaktion bekannt, er möchte ihn aber nicht veröffentlicht sehen, da er sich vor weiteren negativen Konsequenzen schützen möchte. Nennen wir ihn Josef K. Warum dieses Pseudonym nicht rein zufällig dem Kafka-Klassiker „Der Prozess“ entlehnt ist, zeigt seine Geschichte, die so nur Corona schreiben kann. Franz Kafka schuf aus Elementen der Groteske und des Surrealismus eine beklemmende Atmosphäre der Ohnmacht des Individuums, die als „kafkaesk“ längst Teil unseres Sprachgebrauchs geworden sind.

    „Hier wohnt der Coronaleugner“, schnappte K. an manchen Abenden vom Feldweg hinter seinem Haus von vorbeiziehenden Schülern auf. „Schon alles irgendwie ekelhaft“, meint der Mann, der so gerne seinem Beruf nachgehen würde. Doch er konnte schlecht schlafen und bekam Herz-Rhythmus-Störungen. Heute ist er krankgeschrieben. Begonnen hatte alles Ende März mit seiner Teilnahme an der Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen in Kassel.

    'Erhöhte Infektionsgefahr für die Schulgemeinschaft'
    „Ich habe mich von einem Fernsehteam des Hessischen Rundfunks zu einem kurzen Statement hinreißen lassen, in dem ich meine Beweggründe für meine Teilnahme und meine grundsätzlichen Sorgen ausdrückte“, blickt K. zurück. Am Tag der Demonstration, kaum eine Stunde nach der Ausstrahlung in der „Hessenschau“, erhält er eine E-Mail seines Schulleiters, in der er um eine schriftliche Stellungnahme zu einer angehängten Nachricht einer „besorgten Mutter“ gebeten wird.

    Sie drängt darauf, dass sich die Schulgemeinschaft von K. distanziert, weil er auf einer aus ihrer Sicht „politisch rechten Querdenker-Demo“ gewesen sei und zudem ohne Maske angegeben habe, für die Rechte seiner Schüler zu demonstrieren.

    Die Kontaktaufnahme mit der Mutter wird ihm verboten. Tags darauf entnimmt K. einer E-Mail des Vertretungsplaners, dass er zunächst nicht für den Präsenzunterricht eingeplant wird. Wenig später folgt eine Dienstanweisung des Rektors: K. darf das Schulgelände „bis auf Weiteres“ nicht mehr zu betreten – begründet mit einer durch K’s Demoteilnahme scheinbar erhöhten Infektionsgefahr für die Schulgemeinschaft.

    Der Abend bleibt aufregend, gegen 21.00 Uhr schickt ihm sein Chef die Stellungnahme des Schulelternbeirats zur Kenntnisnahme. Zwar räumt der Beirat in schwarzen Lettern und Ausrufezeichen ein, dass das Demonstrationsrecht und das Recht der freien Meinungsäußerung ein Grundrecht und ein „vehement zu schützendes Gut“ sei. Doch „Herr K. überschreitet die Grenze seiner Privatsphäre“, schreibt der Schulelternbeirat, „er tritt nicht nur als Privatmann auf, der seine Meinung äußert, sondern als Lehrer, der seine Schüler vor angeblich falschen Maßnahmen des Staates beschützen müsse.“

    Kafkaeske Atmosphäre der Ohnmacht
    Die Konsequenz: „Wir erwarten eine an alle Teilnehmer der Schulgemeinschaft gerichtete schriftliche Klarstellung und Entschuldigung. Bis zur Wiederherstellung des Vertrauensverhältnisses möchten wir nicht, dass Herr K. unsere Kinder unterrichtet, da er augenscheinlich privates und dienstliches Auftreten nicht trennen kann.“

    Die kafkaeske Atmosphäre der Ohnmacht geht weiter, denn der Gymnasiallehrer bekommt Mitteilungen zugespielt, dass auf Twitter bestimmte Inhalte von Telegram-Gruppen und andere persönliche Informationen über ihn verbreitet und mit vermeintlichen Straftaten, gar staatsfeindlichen Einlassungen in Verbindung gebracht werden.

    Es folgt eine tagelange, quälende Stille. Eine erste juristische Bewertung zu den vorgeblichen, im Shitstorm aufgeworfenen strafbaren Handlungen, die mit ihm in Verbindung gebracht wurden, ergibt, dass diese weder eindeutig zugeordnet werden können noch hinreichenden Beweise für eventuelle Straftatbestände darstellen. Zwischenzeitlich führt K. das erste und einzige persönliche Gespräch mit dem Rektor. Dieser signalisiert, dass ihm im Sinne aller Beteiligten an einer Beruhigung der Situation und K’s Arbeit an der Schule gelegen sei.

    'Sollte es hier nicht weitergehen, geht es woanders weiter'
    „Ich bin mir der angespannten Situation und der gesellschaftlichen Spaltung völlig bewusst. Schließlich wird diese ja nun auch schon seit fast 14 Monaten in der Berichterstattung durch einerseits die drohenden Horrorszenarien und andererseits die verzerrten und überwiegend abwertenden Bilder und Narrative maßnahmenkritischer Demonstrationen immer weiter vorangetrieben“ sagt K. Dies sei für eine demokratische Gesellschaft ungesund, da ein respektvoller und sachlicher Austausch verschiedener Ansichten so unmöglich gemacht werde.

    In Zeiten wie diesen eine vom Mainstream abweichende Meinung zu äußern, erfordert Mut – und Rückgrat. Josef K. ist ein Mann mit Rückgrat. „Die vielen durch die Maßnahmen verstörten und depressiven Schüler sind mir nicht gleichgültig“, sagt er, „ich kann die nackten Inzidenzwerte nicht losgelöst von den Schäden betrachten, die die Corona-Maßnahmen bei vielen Kindern und Jugendlichen anrichten.“ Auch Kinder müssten, egal unter welchen Bedingungen, das Recht haben, eine möglichst angstfreie und kindgerechte Entwicklung zu erleben. Doch dies sieht er derzeit akut gefährdet.

    „Ich nehme die Geschehnisse mittlerweile als deutliches Zeugnis dafür, dass ich so in dieser Stimmungslage nur noch schwer meine Arbeitskraft und meine Nerven opfern kann, wenn der Preis für meine eigene Meinung so hoch ist“, bedauert K. Er weiß, dass er etwas verändern muss – aus voller Überzeugung heraus. Und er hat keine Angst mehr: „Sollte es hier nicht weitergehen, geht es woanders weiter.“

    https://reitschuster.de/post/kritisc...nungsfreiheit/
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  2. #22
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    AW: Mundtot gemacht: Nicht Systemkonforme werden kaltgestellt

    Die ganze Impfsache trägt schon seltsame Blüten.

    In Grossbritannien gibt die öffentliche Meinung den "Impfverweigerern" (als ob es einen Zwang gäbe, dem man sich 'verweigert') die Schuld, dass die Leute nicht in den Urlaub fahren können. Dabei tragen die "Nicht Geimpften" das Risiko doch selbst. Es sind nicht sie, die den "Geimpften" den Urlaub verbieten. Und wie passt das mit der Tatsache zusammen, dass "Geimpfte sich immer noch anstecken können" - trotz Impfung? Hier ist mit persönlich ein Fall bekannt.

    Deshalb darf die Frage erlaubt sein: wozu soll man sich denn impfen lassen, wenn man trotzem angesteckt werden kann und angeblich auch andere anstecken kann? Das ist ja absolut nicht der Sinn einer Impfung.

    Weiter: Vor jeder Entscheidung macht der rationale Mensch die 'Kosten-Nutzen Rechnung'. Wenn obiges zutrifft dann lautet die Kosten-Nutzen Rechnung: Ein Impfstoff mit mutmasslich kaum Wirkung und unbekannten Folgen, da (noch) nicht ausreichend getestet. Nehmen oder nicht?

    https://www.swr.de/wissen/ansteckend...chung-100.html
    Was ich schreibe ist meine Meinung und nicht unbedingt die Wahrheit - Regimekritik - Globalists are evil. Im Zweifel ... für die Freiheit.

    Kalifatslehre. Darum geht es.


  3. #23
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    AW: Mundtot gemacht: Nicht Systemkonforme werden kaltgestellt

    Es ist schon länger bekannt, das viele Lehrer sich im Kollegium nur noch sehr zurückhaltend ( im Zweifel besser links ) äußern. Und wohin das führt ist ebenfalls bekannt, denn nur Dikaturen wollen meinungslose Bürger !!!
    Nur ein Flügelschlag eines Schmetterlings kann einen Wirbelsturm auslösen

  4. #24
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    AW: Mundtot gemacht: Nicht Systemkonforme werden kaltgestellt

    Vernichtung total: Mannheim will Auftritt von Xavier Naidoo verhindern

    Weil er Positionen vertritt und Lieder singt, die den Mainstreammachern nicht in den Kram passen, wird ein totaler Vernichtungsfeldzug gegen Xavier Naidoo, einer der erfolgreichsten Sänger Deutschlands, geführt. Aktuell versucht seine Heimatstadt Mannheim seinen Auftritt zu verhindern.
    Ganz der links-grünen Volkserziehung verschrieben, will die Mannheimer Stadtverwaltung verhindern, dass Xavier Naidoo am 9. Oktober dort ein Konzert gibt. Denn: Naidoo sei auffällig mit „homophoben, rechtspopulistischen und rassistischen Meinungsäußerungen und Songs“.
    Die Taktgeber in Mannheim nehmen Naidoos Teilnahme an einem kürzlich veröffentlichten „Anti-Impf-Song“ mit dem Titel „Ich mach da nicht mit“ zum Anlass, um den Künstler zu zensieren und so von seinen Fans abzuschneiden. Das Video zum Song wurde kurz nach Erscheinen natürlich bereits von YouTube gelöscht, ist aber weiterhin im Netz zu finden:
    Nicht den Fans soll im besten Deutschland, das wir je hatten, die Entscheidung überlassen werden, ob diese Naidoos Konzert besuchen wollen, sondern die Mannheimer Stadtoberen sehen sich – wie zuvor die Honoratioren in Rostock – berufen, dies in die Hand zu nehmen. Eine ordnungsrechtliche Handhabe gegen das Konzert habe die Stadt zwar nicht, so die Mannheimer Pressestelle in einem Statement. Das geplante Konzert in der SAP-Arena sei aber nicht im „Sinne der Stadt“ und deshalb soll der Betreiber prüfen, „ob sie einem Künstler, der immer weiter ins Abseits driftet und nun mit Antisemiten und Rechtsextremisten Musik macht, eine Bühne bieten will, die er erwartbar nicht nur musikalisch nutzen wird“, heißt es laut dem Nachrichtenportal n-tv.

    Auch die verbliebenen „Söhne Mannheims“ – ohne Naidoo würde mutmaßlich niemand die Combo kennen – distanzieren sich von Naidoos Aussagen und wollen nicht mehr mit ihm in Verbindung gebracht werden. Man wolle nach vorne sehen und nicht in die Vergangenheit, so der systemkonforme Leadsänger Karim Amun, der erst nach Naidoos Weggang im Jahr 2017 zur Band stieß, von Naidoos Erfolg bis heute noch profitiert, aber dennoch gegen den Ausnahmesänger losschlägt. Die „Söhne“ wollen ja aktuell ihre neue Single, die „allen gewidmet ist, die anderen helfen“ unter das Corona-verschreckte Volk bringen.

    https://www.journalistenwatch.com/20...heim-auftritt/
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  5. #25
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    AW: Mundtot gemacht: Nicht Systemkonforme werden kaltgestellt

    Ganz der links-grünen Volkserziehung verschrieben, will die Mannheimer Stadtverwaltung verhindern, dass Xavier Naidoo am 9. Oktober dort ein Konzert gibt. Denn: Naidoo sei auffällig mit „homophoben, rechtspopulistischen und rassistischen Meinungsäußerungen und Songs“.
    Die Taktgeber in Mannheim nehmen Naidoos Teilnahme an einem kürzlich veröffentlichten „Anti-Impf-Song“ mit dem Titel „Ich mach da nicht mit“ zum Anlass, um den Künstler zu zensieren und so von seinen Fans abzuschneiden.
    Ist Corona-Kritik nun schon rassistisch oder wie soll man das verstehen?
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  6. #26
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    AW: Mundtot gemacht: Nicht Systemkonforme werden kaltgestellt

    >Deshalb darf die Frage erlaubt sein: wozu soll man sich denn impfen lassen, wenn man trotzem angesteckt werden kann und angeblich auch andere anstecken kann? Das >ist ja absolut nicht der Sinn einer Impfung.

    Es hieß nie daß wenn Du geimpft wirst, Dich nicht mehr anstecken kannst - da schon vorab bekannt war, daß Du Dich auch trotz 2 maliger Impfung dennoch anstecken kannst, hieß es: die Impfung verhindert "schwere Verläufe".

    Irrglaube: geimpft: kann sich nicht mehr anstecken - das denken viele, war aber NIE das Versprechen !

    Daß auch 2 fach geimpfte trotzdem sterben ist bekannt - aber dann wars laut Zeitungen nicht an Corona und nicht an Impfung sondern gestorben wurde durch Vorerkrankungen oder Hinrvenentrombosen oder Herzinfarkten die aber nix mit der Impfung zu tun haben...

    Es wird von der Regierung erklärt: mit der Impfung schützt Du Dich vor schweren Verläufen - kannst aber also dennohc erkranken und auch andere anstecken - deswegen müssen auch geimpfte weiterhin Sabberlappen aufsetzen.

    Das ganze ist so ein Gemeinsamkeitsritual: so wie bei der GEZ: auch wenn Du keinen Fernseher, Radio und keinen PC hast und das nicht nutzt: aber DU könntest es ja nutzen wenn DU wolltest - also mußt Du zahlen. Es geht nicht drum ob Du den Service nutzt, sondern nur ob Du es könntest wenn Du wolltest.

    Bei Corona existiert der Gesunde schlichtweg nicht -es gibt nur Geimpfte, Genesene und getestete - Gesunde gibts nicht mehr...
    Ist so ein Arztding: mein Paps ist Arzt und meine mal: es gibt keine Gesunden - die die "gesund sind" sind blos nicht genau genug durchgecheckt worden - irgendein Wehwehchen findet man immer wenn man nur genau genug sucht - und wenns dann Fußpilz im Anfangsstadium oder Mundgeruch ist ^^

  7. #27
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    AW: Mundtot gemacht: Nicht Systemkonforme werden kaltgestellt

    Dr. med. Jens Bengen ist tot – Er hat sich vorgestern das Leben genommen!
    Diese Nachricht hat uns gerade erreicht. Einer der Ärzte, die sich als erste kritisch zum Corona-Kurs der Regierung geäußert haben und der sich traute, den Menschen die Angst vor Corona zu nehmen, ist tot. Dr. med. Jens Bengen hat sich vorgestern selbst das Leben genommen.

    https://www.journalistenwatch.com/20...r-jens-bengen/
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  8. #28
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    AW: Mundtot gemacht: Nicht Systemkonforme werden kaltgestellt

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Dr. med. Jens Bengen ist tot – Er hat sich vorgestern das Leben genommen!
    Diese Nachricht hat uns gerade erreicht. Einer der Ärzte, die sich als erste kritisch zum Corona-Kurs der Regierung geäußert haben und der sich traute, den Menschen die Angst vor Corona zu nehmen, ist tot. Dr. med. Jens Bengen hat sich vorgestern selbst das Leben genommen.

    https://www.journalistenwatch.com/20...r-jens-bengen/
    Eine menschliche Tragödie, die als „Kollateralschaden" untergehen wird.
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  9. #29
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    AW: Mundtot gemacht: Nicht Systemkonforme werden kaltgestellt

    Wit gehen definitv äußerst unruhigen Zeiten entgegen. Der mediale "elitäre" Mob hat seine ersten Ziele fast erreicht und wer heute noch die Eier hat, öffendlich was und wem auch immer, zu widersprechen bereut es oft schnell !!!
    Nur ein Flügelschlag eines Schmetterlings kann einen Wirbelsturm auslösen

  10. #30
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    AW: Mundtot gemacht: Nicht Systemkonforme werden kaltgestellt

    Der Remonstrant
    Lehrer Toby auf der Flucht

    „Wir brauchen wieder die Diskussion, den Diskurs“, schreibt Lehrer Toby an seine Schüler der Oberstufe. In der Oberstufe lerne man „in der Regel über Hegel: These/Antithese – Synthese“, schreibt er. Das sei die Grundlage aller Debatten. Lehrer Toby beklagt in seinem Brief das Fehlen wissenschaftlicher Diskussionen in den Medien, in der Politik, in den Schulen. Toby hat an Eltern, Schüler und seine Lehrerkollegen einen offenen Brief verfasst.

    Er verweist in seinem Brief auf die Unwirksamkeit von Masken zum Schutz gegen das Coronavirus und auf den möglichen Sauerstoffmangel für die Schüler im Unterricht. Das war im August 2020. Im Oktober 2020 war Lehrer Toby seinen Job los. Suspendiert.

    Lehrer Tobys Remonstration
    Remonstration ist – formell – die Pflicht eines jeden Beamten, Bedenken gegen die Rechtmäßigkeit dienstlicher Anordnungen unverzüglich bei der oder dem unmittelbaren Vorgesetzten geltend zu machen. Toby, der in einer Brüdergemeinde aufgewachsen ist, sieht es als seine Pflicht an, gegen den Maskenzwang an der Schule zu remonstrieren.

    Im April 2020 hat Lehrer Toby also „remonstriert“. Der erste Lehrer, der remonstriert hat im Frühjahr 2020. Verena H. von der Landesschulbehörde erklärt dem Lehrer, was remonstrieren bedeutet: „Ich gebe Ihnen ein Beispiel. Ich sage Ihnen jetzt: ‚Sie gehen raus auf den Schulhof und verprügeln die Schüler.‘ Dann können Sie mir gegenüber remonstrieren. Aber, Sie gehen bitte raus auf den Schulhof und verprügeln die Schüler!“

    Toby hat nicht gemacht, was Politik und Schulleitung von ihm verlangten.

    Das war im Oktober 2020.

    „In diesem Sinne: Ich bete, dass Ihr als Schüler einen maximal guten Abschluss macht! Lasst Euch keine Angst machen. Wer eine Maske tragen möchte, soll sie gerne tragen, aber freiwillig. Fangt an, selbständig zu denken. Ich freue mich, mit Euch in den Diskurs zu treten. Ihr schafft das“, schreibt er seinen Schülern.

    Das war zu viel für Tobys Dienstherrn, das Land Niedersachsen. Es beginnt ein Spießrutenlauf. Seine Privatadresse wird veröffentlicht. Eine Journalistin der Neuen Presse fotografiert seine Adresse und schickt sie ihm per Whatsapp. Er wird bedroht, verbal auf öffentlichen Plätzen und im Internet. Es hagelt Disziplinar- und Ordnungswidrigkeitsanzeigen. Die örtliche Antifa kündigt Hausbesuche an. Toby fürchtet sich.

    Lehrer Toby auf der Flucht
    Bis April 2021 sitzt Lehrer Toby im Stadtrat von Hannover, für die Partei dieBasis. Er nutzt seine Rechte und stellt Anfragen. Viele. „Ruheloser Ratsherr Braune nervt den Rest“, schreibt die Hannoversche „Neue Presse“. Sieben Anfragen und 15 Anträge – Tobias Braune beschäftigt den Rat Hannover. Er werfe seinen Kollegen vor, „zu wenig zu tun“. „Das nervt!“ schreibt die „Neue Presse“, sei zu hören.

    Der Druck der Schulbehörde, die Ablehnung der Kollegen im Stadtrat, die Anfeindungen der Öffentlichkeit zeigen Wirkung. Alles zu viel, Toby fühlt sich allein, er bricht zusammen. Ausgebrannt. Er kann nur noch wegrennen.

    Im Frühjahr 2021 löst Toby seine Wohnung auf und flieht mit unbekanntem Ziel. Er lässt sein Leben zurück. Seine vier erwachsenen Kinder, seinen Beruf, seine Schüler, sein politisches Amt im Rat von Hannover. Toby flieht. In die USA. Nach Florida, wo es keine Coronamaßnahmen gibt. „Das verbliebene Geld teilten sich meine Anwälte“, erzählt er. Toby bleibt nur der Inhalt von zwei Koffern. Er fängt ganz von vorne an. Ihm bleiben sein christlicher Glaube und seine Überzeugungen.

    Lehrer Tobys amerikanischer Traum
    Mit einem Freund plant Toby ein Unternehmen. Ein mobiler Event Bus. Ein Covid-19-Escape-Room. Eine Art Lehrspiel. „Escape Rooms waren in Deutschland vor den Lockdowns sehr attraktiv. Es gibt immer eine didaktische Linie“, erklärt er. Ganz unerfahren ist er nicht in dem Geschäft. „In Deutschland waren wir mit unserem Armageddon mit Raketenbeständen UdSSR-Event immer unter den Top 3“, meint Toby. „Disneyland in klein“, schwärmt er. Eine Internetseite gibt es schon. Und eine Crowdfunding-Kampagne www.escape-room-mobile.com

    Wie der 70 000-Euro-Bus finanziert werden soll, das weiß Toby nämlich noch nicht. Derzeit reichen seine finanziellen Mittel kaum für eine dauerhafte Übernachtungsmöglichkeit und auch nicht für ein Auto. Zwanzig Kilometer läuft Toby am Tag. Den Covid-19-Escape-Bus im Sinn. Das Handy ist zur Reparatur bei einem Mexikaner.

    Die Träume vom neuen, anderen Leben halten ihn aufrecht. Der Mensch braucht Träume zum Überleben, ist Toby überzeugt.

    Von dem Stadtrat in Hannover bekommt Toby Post. Da ist sie wieder: die Wirklichkeit.

    „Sehr geehrter Herr B., in der o.g. Ratsversammlung wird zu Beginn der Sitzung Ihr Sitzverlust nach § 52 Abs. 2 NKomVG festgestellt; dem Betroffenen ist Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben“, schreibt unterdessen die Mitarbeiterin des Rathauses von Hannover an Toby, den Abgeordneten der Partei dieBasis. „Bitte teilen Sie uns mit, ob Sie von dem Recht zur Stellungnahme Gebrauch machen wollen, damit wir Ihnen ggfs. die Zugangsdaten zur Videokonferenz zukommen lassen können.“ Ein OWI-Verfahren wegen Nichttragens der Maske in der Öffentlichkeit unter freiem Himmel ist für 2022 anberaumt.

    Die deutsche Justiz ist zuverlässig, wenn auch manchmal langsam. Einen genauen Prozesstermin wird er rechtzeitig mitgeteilt bekommen. Toby ist nicht vergessen. In Hannover ist er noch ein Aktenzeichen.

    Erst zum Prozess will Toby wieder nach Deutschland kommen. Wenn er es sich leisten kann. Lehrer Toby wurden alle Gehaltsbezüge und Krankenkassenbeiträge gekündigt.

    https://reitschuster.de/post/der-remonstrant/
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