Hurra! Flchtlings-Apartment-Neubau in Leverkusen fr satte 17 Millionen Euro fertig

Die Freude der Projektleiter und der Stadt Leverkusen ist riesig: Das neue Flchtlingszentrum ist fertig! Die Neubauten mit Appartements fr 350 Migranten haben den Steuerzahler satte 17 Millionen Euro gekostet. Hinzu kommt noch ein Rund-um-die-Uhr-Wachdienst.
Dass der nigel-nagel-neue Flchtlings-Apartment-Neubau fr 350 Migranten sogar eine Million Euro weniger als geplant gekostet hat, das ist fr die Leverkusener Baudezernentin Andrea Deppe (parteilos) ein echter Anlass zur Freude. Und das Ergebnis knne sich sehen lassen, frohlockt Frau Deppe weiter:
Auf den ersten Blick wirkt der Komplex wie eine Art Feriendorf oder eine moderne Freizeitanlage. Die drei bis zu zwei Stockwerken hohen Bauriegel mit acht Wohngebuden wirken durch ihre in Sandsteintnen verklinkerten Fassaden nobel und bersichtlich. Es dominieren klare Formen im Bauhausstil. Noch fehlen Bume, Bsche und Rollrasen. Im Innenbereich fllt der Blick auf ein groes, hocheingezuntes Spielfeld mit Basketballkrben und Fuballtoren. Es gibt Tischtennisanlagen, einen groen Spielplatz, zahlreiche Bnke und Tische im Freien.Fr all jene, die schon lnger in Leverkusen leben und aktuell auf dem dortigen, angespannten Wohnungsmarkt eine erschwingliche Wohnung suchen, mag die Information, das zur modernen Standardausstattung der Flchtlings-Apartements sowohl Fubodenheizung, Wrmedmmung an Fassaden und Fenstern, ein Blockheizkraftwerk, Schulungsrume, ein Fitnessraum und 29 Miele-Waschmaschinen zuzglich Trocknern im Gemeinschaftstrakt gehren, klar machen, wo die Prioritten der Stadt Leverkusen liegen.
Ach ja. Der Neubau sei nach den bisherigen Erfahrungen mit Flchtlingsunterknften konzipiert und bewusst robust und gebrauchsfest angelegt worden. Sollte es dennoch zu robusten Temperamentsausbrchen der Neubewohner kommen, steht laut RP-Online dann noch ein Wachdienst auf dem rundum eingezunten Gelnde rund um die Uhr zur Verfgung.
Der Jubel scheint jedoch nicht von allen- und insbesondere nicht von jenen, die schon lnger hier leben und dieses Rund-ums-Sorglospaket finanzieren geteilt zu werden.
Kommentarbereich von RP-Online:
Es wurde hoffentlich nicht vergessen, gleich Putzkrfte zu organisieren. Soll doch alles schn einheitlich sauber bleiben. Habe gehrt, Senioren/innen mit kleiner Rente sind gerne bereit auf 450 Euro-Basis putzen zu gehen. Das ist doch dann eine echte Win/Win-situation
:-)

Komisch, in den letzten Jahren bestand das Flchtlingskonzept der Stadt Leverkusen aus einer dezentralen Unterbringung, angeblich um eine Gettoisierung zu vermeiden.
Und jetzt so ein Prachtbau. Etwas zweckmiger htte es auch getan. Alleine die Freizeiteinrichtungen und die Verklinkerung werden die Gste sehr zu wrdigen wissen. Ich habe noch das Bild der Unterkunft, wenn man es denn so nennen kann, im Kopf die unseren Obdachlosen angeboten wurde, kein Vergleich.
Beim vorherigen Flchtlingsheim an gleicher Stelle wurde fr (angeblich) 20000 extra ein Park mit Bnken etc. angelegt, genutzt wurde der nie. Und warum berhaupt ein so groes Areal bebauen wo doch angeblich die Zahl sehr rcklufig ist. Oder ist Leverkusen deshalb mit an erster Stelle wenn es um das Rufen nach zustzlichen Flchtlingen geht, nur damit die Unterkunft in etwa voll wird.
Das Problem mit der Akzeptanz ist m.E. nicht mit den wirklich hifebedrftigen aber solange die Wirtschaftsflchtlinge bzw. die Geduldeten nicht abgeschoben werden, sondern hier auch noch Leistungen beziehen, kann man es dem Normalbrger nicht erklren.
Deutschland kann nicht das Weltsozialamt spielen.

Da reiben sich die schon Lngerhierlebenden verwundert die Augen, wofr so alles Gelder frei gemacht werden. Wie sieht es mit den nicht genannten Fixkosten aus fr Putzdienst, Catering etc.?
Fr mich grenzt dies sehr stark an Volksverppelung und asozialem Verhalten der Erbauer. Wie wollen die den Neid der schon Lngerhierlebenden zerstreuen?



Quelle: youwatch.com