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  1. #1
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    Inflation

    Angeblich ist diese ja nicht vorhanden oder in vernachlässigbarer Höhe, tatsächlich ist die Inflation im vollen Gange. Aufgefallen war mir der Preisanstieg, als ich im Urlaub zu einer Billigsalami griff, die ich ungefähr ein Jahr zuvor auch schon einmal gekauft hatte - Eigenmarke eines Diskounters - und die nun stolze 40 Cent teurer war!

    Also habe ich einmal nachgeschaut - viele Preise sind im Netz leider nicht konserviert - fand auf Anhieb aber den Preis für eine Wagner-Pizza, Preis beim gleichen Händler:

    Kaufland Steinofen Pizza für 0,69€ statt 1,44€







    07.01.2019, 20:31 Uhr

    0,69€ 1,44€





    Bei Kaufland gibt es die Steinofen Pizza versch. sorten für 1,44€ und das beste ist auf couponplatz gibt es dazu auch noch ein rabatt coupon für 0,75€ somit kostet die Pizza nur noch 0,69€ MEGA
    https://www.dealdoktor.de/user-deals...9e-statt-144e/

    Regulär kostete diese Pizza also im Jahr 2019 1,44 Euro.

    Die gleiche Pizza heute, 2020, beim gleichen Diskounter:


    Original Wagner Steinofen Pizza Salami Zuletzt gemeldeter Preis für Kaufland:
    (Packung 320 Gramm)


    2,29 €


    https://www.supermarktcheck.de/kaufl...steller/wagner

    Das wäre also ein Preisanstieg innerhalb eines Jahres um 85 Cent, gemessen am ursprünglichen Ausgangspreis eine Verteuerung um 70 Prozent. Das ist schon eine ganze Menge.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Inflation

    Kommt bei der Preisgestaltung ein Würfel ins Spiel?
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  3. #3
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    AW: Inflation

    Zitat Zitat von Cherusker Beitrag anzeigen
    Kommt bei der Preisgestaltung ein Würfel ins Spiel?
    Das ist die NICHT-Inflation! Merke!
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  4. #4
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    AW: Inflation

    Es wird eine Inflationsrate von 4% angestrebt, aktuell sollen wir laut offiziellen Zahlen bei knapp unter 2% liegen. Dass das nicht stimmen kann, wird jeder bestätigen. Nimmt man den "Warenkorb" der zur Ermittlung der Inflation zusammengestellt wird, dann hatten wir im Juli -1% und im August 0% Inflation. Der Focus schreibt dazu in einem zwar langem aber sehr lesenswerten Artikel...........


    ........Kassenbon wird kürzer - aber teurer
    „Die Regierung spricht von zwei bis drei Prozent Inflation - wir persönlich haben eher den Eindruck, als seien es zehn Prozent. Woher kommt der Unterschied?“, fragt auch Dirk Müller in seinem Bestseller „Crashkurs“. „Sie kennen das: Der Bonzettel im Supermarkt wird zwar immer kürzer, der Betrag, der unten als Summe steht, aber immer höher. Und dennoch haben wir angeblich kaum Inflation. Wie geht denn das?“, wundert sich der ehemalige Börsenhändler.
    Seine Antwort - mit einem kräftigen Schuss Ironie versehen: „Man bilde einen sogenannten ,Warenkorb': Da komme einfach alles rein, was der Bürger (angeblich) braucht, und schaue dann, wie sich diese Preise verändern. Das klingt ganz gut, ermöglicht aber eine Menge Tricks“, weiß Müller. „Ich kann die Zusammenstellung in meinem Warenkorb beispielsweise so ändern, dass ich von den Dingen, die teurer werden, einfach weniger in den Warenkorb lege und dafür mehr von jenen Dingen, deren Preise fallen.“
    Genau das sei geschehen, folgert Müller: So wurde beispielsweise die Gewichtung von Lebensmitteln, deren Preise in den letzten Jahren dramatisch anzogen, von 13,1 Prozent im Jahr 1995 auf 10,4 Prozent im Jahr 2005 reduziert! Gleichzeitig wurde der Anteil von Freizeit und Kultur, zu dem auch die immer billiger werdenden Fernreisen zählen, von 10,4 auf 11,6 Prozent erhöht. „Im Klartext heißt das: Man will der armen Rentnerin erklären, dass sie halt Pech hat, wenn ihr ganzes Geld, das sie nach den Ausgaben für Wohnen und Heizen noch übrig hat, für immer teurere Lebensmittel draufgeht“, illustriert der Experte. „Würde sie weniger essen und stattdessen öfter nach Mauritius fliegen, hätte sie auch nicht so eine hohe persönliche Inflationsrate - was für ein Zynismus!“, empört sich Müller.
    Dazu komme dann auch noch die hedonische Methode. Das klinge schon so, dass man sich gar nicht erst damit beschäftigen will, meint Müller - und so solle es auch sein. „Auf Deutsch klingt das schon viel interessanter: 'Lustzugewinn' - da wird man doch hellhörig“, sagt der Experte. Zur Erklärung führt er ein Beispiel an: ein neuer Computer. Für einfache Word-Anwendungen und etwas Internet-Surfen reicht das simpelste Modell. Der PC kostet 1100 Euro. Im Jahr zuvor waren es noch 1000 Euro - heute sind es zehn Prozent mehr. „Aber am Ausgang steht ein Statistiker und rechnet Ihnen vor: 'Nein, nein! Das sehen Sie völlig falsch! Letztes Jahr hatte der PC zwei GHz. Jetzt hat der Prozessor vier GHz. Da haben Sie ja einen Lustzugewinn von 100 Prozent!! Und das für nur zehn Prozent mehr Geld.“ Für den Statistiker ist der Computer also viel billiger geworden. Ob der Kunde die Mehrleistung überhaupt will oder braucht, danach fragt der Statistiker natürlich nicht - warum sollte er auch? Das Ziel der Berechnungsmethode ist doch erreicht.
    Der amerikanische Informationsdienst Shadowstats.com, der seit Jahren eine andere Art der Inflationsberechnung durchführt, nennt weitere Beispiele für die hedonische Berechnung - und deren Absurdität: In Seminarunterlagen für amerikanische Studenten setzten die Verlage ab einem bestimmten Zeitpunkt Farb- statt Schwarz-weiß-Bilder ein. Nach Meinung der Statistiker eine klare Verbesserung. Mit der Folge, dass die Unterrichtsbücher bei der Bemessung für den Warenkorb billiger wurden. Ein Student rechnet aber anders: Welches Budget muss ich am Anfang des Semesters für Bücher einplanen? Ob die Bilder dann farbig sind oder nicht, ist ihm dabei völlig egal. Er braucht ohnehin nur den Text. „Der Verbraucher muss die neuen Entwicklungen erst einmal aus seinem Geldbeutel und seinem Nettogehalt bezahlen - unabhängig davon, wie die Regierung hedonische Verbesserungen festgelegt hat“, kritisieren die Experten von Shadowstats.com.
    Schlechtere Produkte nicht einberechnet
    Ein weiterer Kritikpunkt: Vermeintliche Produktverbesserungen fließen in die Warenkorbberechnung ein, nicht aber eine Verschlechterung. Als Beispiel nennen die Shadowstats.com-Experten die amerikanischen Fluggesellschaften: Die haben in den vergangenen Jahren immer mehr Passagiere auf immer schmaleren Sitzen in ihre Maschinen gequetscht, am Essen und Trinken gespart und Verspätungen auf Grund von Einsparungen bei der Flugzeugwartung in Kauf genommen. So wie in Deutschland auch. Der Preis für die Flugtickets blieb aber weitgehend gleich. Wendete man das hedonische Prinzip im Umkehrschluss an, würde das bedeuten, dass im Warenkorb der Preis für ein Ticket steigen müsste. Das aber gilt nicht für die amtlichen US-Statistiken.
    Die Berechnungen von Shadowstats.com ergeben, dass die Inflationsrate im Zeitraum von 1980 bis Ende 2011 im Durchschnitt um 0,7 Prozentpunkte pro Jahr zu niedrig angegeben wurde. Zu den Auswirkungen der hedonischen Berechnungsmethode kamen vor allem Änderungen in der Zusammensetzung des offiziellen Warenkorbs - die von der Politik so gewollt waren und es heute noch sind.

    Gehen die Steakpreise nach oben, fließen mehr Hamburger ein
    Beispielsweise dürfen in den USA höherpreisige Waren gegen billigere ersetzt werden, wenn die Preise für die teuren Güter zu stark steigen: Es fließen, vereinfacht gesagt, mehr Hamburger ein, wenn die Steakpreise nach oben gehen. Aber die Statistiker gehen noch einen Schritt weiter: Sie setzen auf ein rein mathematisches Modell, bei dem das Gewicht von Gütern, die im Preis steigen, einfach im gleichen Maß herabgesetzt wird. Dieses Verfahren wird im Übrigen auch bei der deutschen Inflationsberechnung angewandt.
    Neben der Berechnungsmethode von Shadowstats.com gibt es eine einfache Faustformel, die in der volkswirtschaftlichen Forschung eingesetzt wird. Danach entspricht die Inflationsrate dem Wachstum der Geldmenge minus dem Wirtschaftswachstum. Das ist logisch. Denn eigentlich sollte die Geldmenge durch die Wirtschaftsleistung eines Staates gedeckt sein. Ist sie das nicht, steht der Geldvermehrung keine gestiegene Wirtschaftsleistung gegenüber. Das Ergebnis heißt Inflation. Aus dieser Berechnungsmethode ergibt sich für Deutschland, dass die Preise von 2001 bis Ende 2012 um 66 Prozent gestiegen sind - und nicht um gut zwölf Prozent, wie es die offizielle Statistik glauben machen will. In anderen Worten: Die „wahre“ Inflationsrate lag im Durchschnitt dieser Jahre eher bei sechs als bei den offiziell vermeldeten 1,55 Prozent. Zwar ging die Steigerung der Geldmenge in den vergangenen Monaten deutlich zurück, aber das in den Vorjahren geschaffene „frische Geld“ steckt immer noch im Finanzsystem - und entfaltet weiterhin seine Wirkung.
    Die niedrigere Inflationsrate hat Auswirkungen auf andere Konjunkturdaten: Weltweit ist es üblich, beispielsweise das Bruttoinlandsprodukt auf realer Basis anzugeben - das heißt nach Abzug der Inflationsrate. Da ist es natürlich deutlich schöner, wenn auf der abzuziehenden Seite, sprich bei der Inflation, ein kleinerer Wert steht.
    Zinseszinseffekt lässt Schuldenberg wachsen
    Ist das aber der einzige Grund, warum die Behörden in Deutschland, in den USA und in vielen anderen Ländern die Inflationsraten gern nach unten rechnen? Wohl kaum. Ein Zitat des berühmten britischen Ökonomen John Maynard Keynes (1883-1946) dürfte es auf den Punkt bringen: „Mit dem kontinuierlichen Prozess der Inflation kann der Staat heimlich und unbeachtet einen großen Teil des Reichtums seiner Bürger konfiszieren. Mit dieser Methode können die Regierungen nicht nur konfiszieren, sondern willkürlich konfiszieren (. . .) Der Prozess stellt alle verborgenen Kräfte der ökonomischen Gesetze in den Dienst der Zerstörung, und er macht es auf eine Art und Weise, die nicht einer aus einer Million Menschen zu erkennen vermag.“
    Wie es zu diesem Prozess kommt, beschreibt Bestsellerautor Dirk Müller in seinem „Crashkurs“ anschaulich: „Unser Wirtschaftssystem ist auf Verschuldung angelegt, auf Konsumieren und Investieren, bevor die eigentliche Leistung erbracht wurde. Also wird einfach mehr Geld herausgegeben, als Wirtschaftsgüter existieren. Der Staat nimmt zum Beispiel einfach mal aus dem Nichts heraus neue Schulden auf (schafft also de facto neues Geld), um Straßen zu bauen.“ Allerdings sorge unser System dafür, dass dies von Jahr zu Jahr neu geschehe. Nämlich immer mehr Verschuldung, um immer wieder Jahr für Jahr die Wirtschaft neu wachsen zu lassen. Das wäre so weit kein Problem, gäbe es nicht den Zins- und Zinseszinseffekt. „Denn von Jahr zu Jahr wachsen der Schuldenberg und die Zinslast. Also muss der Staat immer mehr Geld neu schaffen (Kredit aufnehmen), von dem ein immer größerer Teil nicht mehr zur Stimulierung der Wirtschaft, sondern zur Bedienung der Zinsen verwendet wird“, erläutert Müller.
    „Die US-Notenbank muss Staatsanleihen ausgeben, nur um die Zinsen bezahlen zu können“, wettert Marc Faber. Der berühmte Großanleger und Investmentexperte rechnet vor: Schon jetzt halte die Notenbank knapp ein Drittel aller US-Schuldpapiere. Jede Woche kämen 0,23 Prozent hinzu, analysiert Faber. „Irgendwann würden sich die USA vollständig über die Notenpresse finanzieren müssen“, meint der Experte.

    Die Finanzierung der Staatsschulden durch die Notenpresse schadet den Sparern massiv - sie erhalten nur noch Minizinsen. Wenn sie überhaupt noch etwas für ihre Einlagen bekommen. Kommt noch ein Aufflammen der Inflation dazu, schmelzen Ersparnisse und die Altersvorsorge schnell zusammen. Und: Lautete die Faustformel vor zehn Jahren, dass die Bürger rund zehn Prozent ihres Nettoeinkommens für die Altersvorsorge zurücklegen sollten, brauchen sie in Zeiten der staatlich verordneten Minizinsen mindestens 15 Prozent. Auch das schmälert den Geldbeutel.
    Bei Sachwerten entsteht eine Blase
    Die Notenbanken finanzieren durch die Ausweitung ihrer Bilanzen die Staatsverschuldung - vor allem in den USA, aber auch in Europa und in Japan. Ein anderes Wort für die Ausweitung ist: Gelddrucken. Dieser Prozess läuft seit 2008, seitdem die Notenbanken alles dafür tun, die Folgen der schwersten Wirtschafts- und Finanzkrise seit dem Zweiten Weltkrieg zu dämpfen. Bisher hat das Gelddrucken rund um den Globus noch nicht dazu geführt, dass die offiziellen Verbraucherpreise steigen. Das wäre auch nicht im Sinn der hochverschuldeten Staaten. Denn: Bei höheren Inflationsraten verlangen die internationalen Investoren höhere Zinsen, wenn sie den Regierungen Geld leihen sollen. Und die können sich die USA, Europa oder Japan angesichts ihrer Rekordverschuldung überhaupt nicht leisten.
    Bei Sachwerten entsteht dagegen zurzeit sehr wohl eine Blase: „Wir haben eine Phase gewaltiger Inflation bei Aktien, Anleihen und Immobilien. Wir haben im Grunde genommen eine riesige weltweite Vermögensblase. Alles ist massiv aufgeblasen“, orakelt Vermögensverwalter Faber.
    Professor warnt vor beschleunigter Inflation
    Dabei ist noch nicht einmal klar, wie viele Billionen auf dem Spiel stehen. Zwar sinkt die Bilanzsumme der Europäischen Zentralbank offiziell seit Monaten. Aber Berichten zufolge ist in diesen Zahlen nicht die ganze Wahrheit enthalten: Im sogenannten STEP-Programm, mit dem die französische Nationalbank unkontrolliert Anleihen der einheimischen Banken als Sicherheit für Kredite ausgeben kann, sollen sich nach Schätzungen von Experten Kreditschulden von 1300 Milliarden Euro türmen. Damit wäre der Rückgang der Bilanzsumme schon weit mehr als ausgeglichen.

    Die EZB senkt den Leitzins auf Rekordtief
    Noch verursachen die frisch gedruckten Billionen Euro, Dollar und Yen keine Inflation auf der Ebene der Verbraucherpreise. Noch. „Wenn sich die Wirtschaft erholt und Banken bessere Gelegenheiten bekommen, ihre Reserven als Kredite zu vergeben, könnte die Ausweitung der Zentralbankbilanzen dazu führen, dass die Kreditbedingungen lockerer werden, die Geldmengenaggregate schneller wachsen und sich die Inflation beschleunigt“, warnt Gert Peersman, Professor an der Universität Gent, in einer großen Studie für das Global Finance Institute, einem Think Tank, der von der Deutschen Bank unterstützt wird. Dann steigt auch die offizielle Inflation.

    https://www.focus.de/finanzen/news/d...d_3442132.html

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    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  5. #5
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    AW: Inflation

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Es wird eine Inflationsrate von 4% angestrebt, aktuell sollen wir laut offiziellen Zahlen bei knapp unter 2% liegen. Dass das nicht stimmen kann, wird jeder bestätigen. Nimmt man den "Warenkorb" der zur Ermittlung der Inflation zusammengestellt wird, dann hatten wir im Juli -1% und im August 0% Inflation. Der Focus schreibt dazu in einem zwar langem aber sehr lesenswerten Artikel...........




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    Nun, ja, da ich aber keine Fernseher esse, liegt meine persönliche Inflation deutlich über diesen 2,5 Prozent. 70 Prozent Teuerung=Inflation ergab der obige Preisvergleich. Das ist schon ein Sümmchen.
    Bei der Gelegenheit fällt mir gerade ein Ärgernis ein. Rewe, das die befristete Corona-Mehrwertsteuererleichterung "in voller Höhe an die Kunden weitergibt", rühmt sich mit roten Zettelchen an den Regalreihen für geringere Preise. Und ich staunte nicht schlecht: Mövenpick-Joghurt und -Bircher Müsli konnte ich bislang für 0,75 Cent die Packung im Rewe-Kühlregal erwerben, nun kostet mit Corona-Ermäßigung der Spaß gleich einmal 0,78 Cent.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  6. #6
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    AW: Inflation

    Inflation = Geldmenge - Wirtschaftswachstum. Es wird also noch viel schlimmer mit der Inflation.

    Geldmenge erhöht sich um mind. 500Mia.€ (Wiederaufbaufonds) und die gesamte Eurozone befindet sich in der Rezession (die gesamte Weltwirtschaft), d.h. schrumpfende Wirtschaftsleistung, durch Insolvenzen usw.

    Aber diese 500Mia.€ werden ja u.A. auch dazu benötigt, diese Insolvenzen zu verschleppen - die sogenannte Zombiewirtschaft - damit das unvermeidbare hinausgezögert wird, wie bei der Griechenlandrettung. Anstatt ein Ende mit Schrecken, wird der Weg des Schreckens ohne Ende gegangen - allgemein bekannt. Wieso dieser Weg gewählt wird, ist jedoch weniger bekannt, man vermutet, um die Fehlkonstruktionen Euro und EU in der jetzigen Form um jeden Preis zu retten.
    Was ich schreibe ist meine Meinung und nicht unbedingt die Wahrheit - Regimekritik - Globalists are evil.

    Kalifatslehre. Darum geht es.


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