Wandere aus, solange es noch geht - Finca Bayano in Panama!
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  1. #1
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    Inflation

    Angeblich ist diese ja nicht vorhanden oder in vernachlässigbarer Höhe, tatsächlich ist die Inflation im vollen Gange. Aufgefallen war mir der Preisanstieg, als ich im Urlaub zu einer Billigsalami griff, die ich ungefähr ein Jahr zuvor auch schon einmal gekauft hatte - Eigenmarke eines Diskounters - und die nun stolze 40 Cent teurer war!

    Also habe ich einmal nachgeschaut - viele Preise sind im Netz leider nicht konserviert - fand auf Anhieb aber den Preis für eine Wagner-Pizza, Preis beim gleichen Händler:

    Kaufland Steinofen Pizza für 0,69€ statt 1,44€







    07.01.2019, 20:31 Uhr

    0,69€ 1,44€





    Bei Kaufland gibt es die Steinofen Pizza versch. sorten für 1,44€ und das beste ist auf couponplatz gibt es dazu auch noch ein rabatt coupon für 0,75€ somit kostet die Pizza nur noch 0,69€ MEGA
    https://www.dealdoktor.de/user-deals...9e-statt-144e/

    Regulär kostete diese Pizza also im Jahr 2019 1,44 Euro.

    Die gleiche Pizza heute, 2020, beim gleichen Diskounter:


    Original Wagner Steinofen Pizza Salami Zuletzt gemeldeter Preis für Kaufland:
    (Packung 320 Gramm)


    2,29 €


    https://www.supermarktcheck.de/kaufl...steller/wagner

    Das wäre also ein Preisanstieg innerhalb eines Jahres um 85 Cent, gemessen am ursprünglichen Ausgangspreis eine Verteuerung um 70 Prozent. Das ist schon eine ganze Menge.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Inflation

    Kommt bei der Preisgestaltung ein Würfel ins Spiel?
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  3. #3
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    AW: Inflation

    Zitat Zitat von Cherusker Beitrag anzeigen
    Kommt bei der Preisgestaltung ein Würfel ins Spiel?
    Das ist die NICHT-Inflation! Merke!
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  4. #4
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    AW: Inflation

    Es wird eine Inflationsrate von 4% angestrebt, aktuell sollen wir laut offiziellen Zahlen bei knapp unter 2% liegen. Dass das nicht stimmen kann, wird jeder bestätigen. Nimmt man den "Warenkorb" der zur Ermittlung der Inflation zusammengestellt wird, dann hatten wir im Juli -1% und im August 0% Inflation. Der Focus schreibt dazu in einem zwar langem aber sehr lesenswerten Artikel...........


    ........Kassenbon wird kürzer - aber teurer
    „Die Regierung spricht von zwei bis drei Prozent Inflation - wir persönlich haben eher den Eindruck, als seien es zehn Prozent. Woher kommt der Unterschied?“, fragt auch Dirk Müller in seinem Bestseller „Crashkurs“. „Sie kennen das: Der Bonzettel im Supermarkt wird zwar immer kürzer, der Betrag, der unten als Summe steht, aber immer höher. Und dennoch haben wir angeblich kaum Inflation. Wie geht denn das?“, wundert sich der ehemalige Börsenhändler.
    Seine Antwort - mit einem kräftigen Schuss Ironie versehen: „Man bilde einen sogenannten ,Warenkorb': Da komme einfach alles rein, was der Bürger (angeblich) braucht, und schaue dann, wie sich diese Preise verändern. Das klingt ganz gut, ermöglicht aber eine Menge Tricks“, weiß Müller. „Ich kann die Zusammenstellung in meinem Warenkorb beispielsweise so ändern, dass ich von den Dingen, die teurer werden, einfach weniger in den Warenkorb lege und dafür mehr von jenen Dingen, deren Preise fallen.“
    Genau das sei geschehen, folgert Müller: So wurde beispielsweise die Gewichtung von Lebensmitteln, deren Preise in den letzten Jahren dramatisch anzogen, von 13,1 Prozent im Jahr 1995 auf 10,4 Prozent im Jahr 2005 reduziert! Gleichzeitig wurde der Anteil von Freizeit und Kultur, zu dem auch die immer billiger werdenden Fernreisen zählen, von 10,4 auf 11,6 Prozent erhöht. „Im Klartext heißt das: Man will der armen Rentnerin erklären, dass sie halt Pech hat, wenn ihr ganzes Geld, das sie nach den Ausgaben für Wohnen und Heizen noch übrig hat, für immer teurere Lebensmittel draufgeht“, illustriert der Experte. „Würde sie weniger essen und stattdessen öfter nach Mauritius fliegen, hätte sie auch nicht so eine hohe persönliche Inflationsrate - was für ein Zynismus!“, empört sich Müller.
    Dazu komme dann auch noch die hedonische Methode. Das klinge schon so, dass man sich gar nicht erst damit beschäftigen will, meint Müller - und so solle es auch sein. „Auf Deutsch klingt das schon viel interessanter: 'Lustzugewinn' - da wird man doch hellhörig“, sagt der Experte. Zur Erklärung führt er ein Beispiel an: ein neuer Computer. Für einfache Word-Anwendungen und etwas Internet-Surfen reicht das simpelste Modell. Der PC kostet 1100 Euro. Im Jahr zuvor waren es noch 1000 Euro - heute sind es zehn Prozent mehr. „Aber am Ausgang steht ein Statistiker und rechnet Ihnen vor: 'Nein, nein! Das sehen Sie völlig falsch! Letztes Jahr hatte der PC zwei GHz. Jetzt hat der Prozessor vier GHz. Da haben Sie ja einen Lustzugewinn von 100 Prozent!! Und das für nur zehn Prozent mehr Geld.“ Für den Statistiker ist der Computer also viel billiger geworden. Ob der Kunde die Mehrleistung überhaupt will oder braucht, danach fragt der Statistiker natürlich nicht - warum sollte er auch? Das Ziel der Berechnungsmethode ist doch erreicht.
    Der amerikanische Informationsdienst Shadowstats.com, der seit Jahren eine andere Art der Inflationsberechnung durchführt, nennt weitere Beispiele für die hedonische Berechnung - und deren Absurdität: In Seminarunterlagen für amerikanische Studenten setzten die Verlage ab einem bestimmten Zeitpunkt Farb- statt Schwarz-weiß-Bilder ein. Nach Meinung der Statistiker eine klare Verbesserung. Mit der Folge, dass die Unterrichtsbücher bei der Bemessung für den Warenkorb billiger wurden. Ein Student rechnet aber anders: Welches Budget muss ich am Anfang des Semesters für Bücher einplanen? Ob die Bilder dann farbig sind oder nicht, ist ihm dabei völlig egal. Er braucht ohnehin nur den Text. „Der Verbraucher muss die neuen Entwicklungen erst einmal aus seinem Geldbeutel und seinem Nettogehalt bezahlen - unabhängig davon, wie die Regierung hedonische Verbesserungen festgelegt hat“, kritisieren die Experten von Shadowstats.com.
    Schlechtere Produkte nicht einberechnet
    Ein weiterer Kritikpunkt: Vermeintliche Produktverbesserungen fließen in die Warenkorbberechnung ein, nicht aber eine Verschlechterung. Als Beispiel nennen die Shadowstats.com-Experten die amerikanischen Fluggesellschaften: Die haben in den vergangenen Jahren immer mehr Passagiere auf immer schmaleren Sitzen in ihre Maschinen gequetscht, am Essen und Trinken gespart und Verspätungen auf Grund von Einsparungen bei der Flugzeugwartung in Kauf genommen. So wie in Deutschland auch. Der Preis für die Flugtickets blieb aber weitgehend gleich. Wendete man das hedonische Prinzip im Umkehrschluss an, würde das bedeuten, dass im Warenkorb der Preis für ein Ticket steigen müsste. Das aber gilt nicht für die amtlichen US-Statistiken.
    Die Berechnungen von Shadowstats.com ergeben, dass die Inflationsrate im Zeitraum von 1980 bis Ende 2011 im Durchschnitt um 0,7 Prozentpunkte pro Jahr zu niedrig angegeben wurde. Zu den Auswirkungen der hedonischen Berechnungsmethode kamen vor allem Änderungen in der Zusammensetzung des offiziellen Warenkorbs - die von der Politik so gewollt waren und es heute noch sind.

    Gehen die Steakpreise nach oben, fließen mehr Hamburger ein
    Beispielsweise dürfen in den USA höherpreisige Waren gegen billigere ersetzt werden, wenn die Preise für die teuren Güter zu stark steigen: Es fließen, vereinfacht gesagt, mehr Hamburger ein, wenn die Steakpreise nach oben gehen. Aber die Statistiker gehen noch einen Schritt weiter: Sie setzen auf ein rein mathematisches Modell, bei dem das Gewicht von Gütern, die im Preis steigen, einfach im gleichen Maß herabgesetzt wird. Dieses Verfahren wird im Übrigen auch bei der deutschen Inflationsberechnung angewandt.
    Neben der Berechnungsmethode von Shadowstats.com gibt es eine einfache Faustformel, die in der volkswirtschaftlichen Forschung eingesetzt wird. Danach entspricht die Inflationsrate dem Wachstum der Geldmenge minus dem Wirtschaftswachstum. Das ist logisch. Denn eigentlich sollte die Geldmenge durch die Wirtschaftsleistung eines Staates gedeckt sein. Ist sie das nicht, steht der Geldvermehrung keine gestiegene Wirtschaftsleistung gegenüber. Das Ergebnis heißt Inflation. Aus dieser Berechnungsmethode ergibt sich für Deutschland, dass die Preise von 2001 bis Ende 2012 um 66 Prozent gestiegen sind - und nicht um gut zwölf Prozent, wie es die offizielle Statistik glauben machen will. In anderen Worten: Die „wahre“ Inflationsrate lag im Durchschnitt dieser Jahre eher bei sechs als bei den offiziell vermeldeten 1,55 Prozent. Zwar ging die Steigerung der Geldmenge in den vergangenen Monaten deutlich zurück, aber das in den Vorjahren geschaffene „frische Geld“ steckt immer noch im Finanzsystem - und entfaltet weiterhin seine Wirkung.
    Die niedrigere Inflationsrate hat Auswirkungen auf andere Konjunkturdaten: Weltweit ist es üblich, beispielsweise das Bruttoinlandsprodukt auf realer Basis anzugeben - das heißt nach Abzug der Inflationsrate. Da ist es natürlich deutlich schöner, wenn auf der abzuziehenden Seite, sprich bei der Inflation, ein kleinerer Wert steht.
    Zinseszinseffekt lässt Schuldenberg wachsen
    Ist das aber der einzige Grund, warum die Behörden in Deutschland, in den USA und in vielen anderen Ländern die Inflationsraten gern nach unten rechnen? Wohl kaum. Ein Zitat des berühmten britischen Ökonomen John Maynard Keynes (1883-1946) dürfte es auf den Punkt bringen: „Mit dem kontinuierlichen Prozess der Inflation kann der Staat heimlich und unbeachtet einen großen Teil des Reichtums seiner Bürger konfiszieren. Mit dieser Methode können die Regierungen nicht nur konfiszieren, sondern willkürlich konfiszieren (. . .) Der Prozess stellt alle verborgenen Kräfte der ökonomischen Gesetze in den Dienst der Zerstörung, und er macht es auf eine Art und Weise, die nicht einer aus einer Million Menschen zu erkennen vermag.“
    Wie es zu diesem Prozess kommt, beschreibt Bestsellerautor Dirk Müller in seinem „Crashkurs“ anschaulich: „Unser Wirtschaftssystem ist auf Verschuldung angelegt, auf Konsumieren und Investieren, bevor die eigentliche Leistung erbracht wurde. Also wird einfach mehr Geld herausgegeben, als Wirtschaftsgüter existieren. Der Staat nimmt zum Beispiel einfach mal aus dem Nichts heraus neue Schulden auf (schafft also de facto neues Geld), um Straßen zu bauen.“ Allerdings sorge unser System dafür, dass dies von Jahr zu Jahr neu geschehe. Nämlich immer mehr Verschuldung, um immer wieder Jahr für Jahr die Wirtschaft neu wachsen zu lassen. Das wäre so weit kein Problem, gäbe es nicht den Zins- und Zinseszinseffekt. „Denn von Jahr zu Jahr wachsen der Schuldenberg und die Zinslast. Also muss der Staat immer mehr Geld neu schaffen (Kredit aufnehmen), von dem ein immer größerer Teil nicht mehr zur Stimulierung der Wirtschaft, sondern zur Bedienung der Zinsen verwendet wird“, erläutert Müller.
    „Die US-Notenbank muss Staatsanleihen ausgeben, nur um die Zinsen bezahlen zu können“, wettert Marc Faber. Der berühmte Großanleger und Investmentexperte rechnet vor: Schon jetzt halte die Notenbank knapp ein Drittel aller US-Schuldpapiere. Jede Woche kämen 0,23 Prozent hinzu, analysiert Faber. „Irgendwann würden sich die USA vollständig über die Notenpresse finanzieren müssen“, meint der Experte.

    Die Finanzierung der Staatsschulden durch die Notenpresse schadet den Sparern massiv - sie erhalten nur noch Minizinsen. Wenn sie überhaupt noch etwas für ihre Einlagen bekommen. Kommt noch ein Aufflammen der Inflation dazu, schmelzen Ersparnisse und die Altersvorsorge schnell zusammen. Und: Lautete die Faustformel vor zehn Jahren, dass die Bürger rund zehn Prozent ihres Nettoeinkommens für die Altersvorsorge zurücklegen sollten, brauchen sie in Zeiten der staatlich verordneten Minizinsen mindestens 15 Prozent. Auch das schmälert den Geldbeutel.
    Bei Sachwerten entsteht eine Blase
    Die Notenbanken finanzieren durch die Ausweitung ihrer Bilanzen die Staatsverschuldung - vor allem in den USA, aber auch in Europa und in Japan. Ein anderes Wort für die Ausweitung ist: Gelddrucken. Dieser Prozess läuft seit 2008, seitdem die Notenbanken alles dafür tun, die Folgen der schwersten Wirtschafts- und Finanzkrise seit dem Zweiten Weltkrieg zu dämpfen. Bisher hat das Gelddrucken rund um den Globus noch nicht dazu geführt, dass die offiziellen Verbraucherpreise steigen. Das wäre auch nicht im Sinn der hochverschuldeten Staaten. Denn: Bei höheren Inflationsraten verlangen die internationalen Investoren höhere Zinsen, wenn sie den Regierungen Geld leihen sollen. Und die können sich die USA, Europa oder Japan angesichts ihrer Rekordverschuldung überhaupt nicht leisten.
    Bei Sachwerten entsteht dagegen zurzeit sehr wohl eine Blase: „Wir haben eine Phase gewaltiger Inflation bei Aktien, Anleihen und Immobilien. Wir haben im Grunde genommen eine riesige weltweite Vermögensblase. Alles ist massiv aufgeblasen“, orakelt Vermögensverwalter Faber.
    Professor warnt vor beschleunigter Inflation
    Dabei ist noch nicht einmal klar, wie viele Billionen auf dem Spiel stehen. Zwar sinkt die Bilanzsumme der Europäischen Zentralbank offiziell seit Monaten. Aber Berichten zufolge ist in diesen Zahlen nicht die ganze Wahrheit enthalten: Im sogenannten STEP-Programm, mit dem die französische Nationalbank unkontrolliert Anleihen der einheimischen Banken als Sicherheit für Kredite ausgeben kann, sollen sich nach Schätzungen von Experten Kreditschulden von 1300 Milliarden Euro türmen. Damit wäre der Rückgang der Bilanzsumme schon weit mehr als ausgeglichen.

    Die EZB senkt den Leitzins auf Rekordtief
    Noch verursachen die frisch gedruckten Billionen Euro, Dollar und Yen keine Inflation auf der Ebene der Verbraucherpreise. Noch. „Wenn sich die Wirtschaft erholt und Banken bessere Gelegenheiten bekommen, ihre Reserven als Kredite zu vergeben, könnte die Ausweitung der Zentralbankbilanzen dazu führen, dass die Kreditbedingungen lockerer werden, die Geldmengenaggregate schneller wachsen und sich die Inflation beschleunigt“, warnt Gert Peersman, Professor an der Universität Gent, in einer großen Studie für das Global Finance Institute, einem Think Tank, der von der Deutschen Bank unterstützt wird. Dann steigt auch die offizielle Inflation.

    https://www.focus.de/finanzen/news/d...d_3442132.html

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  5. #5
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    AW: Inflation

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Es wird eine Inflationsrate von 4% angestrebt, aktuell sollen wir laut offiziellen Zahlen bei knapp unter 2% liegen. Dass das nicht stimmen kann, wird jeder bestätigen. Nimmt man den "Warenkorb" der zur Ermittlung der Inflation zusammengestellt wird, dann hatten wir im Juli -1% und im August 0% Inflation. Der Focus schreibt dazu in einem zwar langem aber sehr lesenswerten Artikel...........




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    Nun, ja, da ich aber keine Fernseher esse, liegt meine persönliche Inflation deutlich über diesen 2,5 Prozent. 70 Prozent Teuerung=Inflation ergab der obige Preisvergleich. Das ist schon ein Sümmchen.
    Bei der Gelegenheit fällt mir gerade ein Ärgernis ein. Rewe, das die befristete Corona-Mehrwertsteuererleichterung "in voller Höhe an die Kunden weitergibt", rühmt sich mit roten Zettelchen an den Regalreihen für geringere Preise. Und ich staunte nicht schlecht: Mövenpick-Joghurt und -Bircher Müsli konnte ich bislang für 0,75 Cent die Packung im Rewe-Kühlregal erwerben, nun kostet mit Corona-Ermäßigung der Spaß gleich einmal 0,78 Cent.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  6. #6
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    AW: Inflation

    Inflation = Geldmenge - Wirtschaftswachstum. Es wird also noch viel schlimmer mit der Inflation.

    Geldmenge erhöht sich um mind. 500Mia.€ (Wiederaufbaufonds) und die gesamte Eurozone befindet sich in der Rezession (die gesamte Weltwirtschaft), d.h. schrumpfende Wirtschaftsleistung, durch Insolvenzen usw.

    Aber diese 500Mia.€ werden ja u.A. auch dazu benötigt, diese Insolvenzen zu verschleppen - die sogenannte Zombiewirtschaft - damit das unvermeidbare hinausgezögert wird, wie bei der Griechenlandrettung. Anstatt ein Ende mit Schrecken, wird der Weg des Schreckens ohne Ende gegangen - allgemein bekannt. Wieso dieser Weg gewählt wird, ist jedoch weniger bekannt, man vermutet, um die Fehlkonstruktionen Euro und EU in der jetzigen Form um jeden Preis zu retten.
    Was ich schreibe ist meine Meinung und nicht unbedingt die Wahrheit - Regimekritik - Globalists are evil. Im Zweifel ... für die Freiheit.

    Kalifatslehre. Darum geht es.


  7. #7
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    Märchen von der niedrigen Inflation

    Wir leben in einer Lügenrepublik. Seit Jahren wird behauptet, dass die Inflationsrate bei unter 2% liegt. Trotz allem haben die Bürger einen anderen Eindruck. Zurecht, denn die Preise steigen exorbitant. Viele Lebensmittel sind deutlich teurer geworden.........

    Die Deutschen mussten im vergangenen Jahr deutlich mehr für Lebensmittel ausgeben als in den Vorjahren. Vor allem die Preise für Obst und Fleisch stiegen zwischen 2010 und 2020 massiv, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken-Abgeordneten Sabine Zimmermann hervorgeht, aus der das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND, Dienstagsausgaben) zitiert. Die Preise für Obst lagen im vergangenen Jahr demnach um 39,5 Prozent höher als 2010, bei Fleischwaren betrug der Anstieg 28,7 Prozent.
    Insgesamt lagen die Preise im vergangenen Jahr um 24 Prozent über jenen aus dem Jahr 2010. Im Vergleich zum Jahr 2015 betrug der Anstieg 9,8 Prozent.
    Da Daten für Dezember 2020 nicht vorlagen, wurde für das vergangene Jahr nur der Zeitraum von Januar bis November berücksichtigt. Bei der Interpretation der Statistik sei außerdem zu berücksichtigen, dass sich die Corona-bedingte Mehrwertsteuersenkung im zweiten Halbjahr 2020 preisdämpfend ausgewirkt habe, heißt es in der Antwort der Bundesregierung.
    Zimmermann kritisierte, dass eine ausgewogene gesunde Ernährung angesichts der steigenden Preise für viele „immer schwieriger“ sei. Die Corona-Pandemie habe die Einkommenssituation von Millionen Menschen deutlich verschlechtert, insbesondere von denjenigen, deren Einkommen schon vorher gering gewesen sei, sagte sie dem RND. Sie warnte vor einer „sozialen Katastrophe“, sollte es keine bessere Unterstützung für Menschen mit geringen Einkommen geben.
    Preise für Lebensmittel um 24 Prozent gestiegen (trtdeutsch.com)
    ......die Einkommen stagnieren in vielen Bereichen, sind teilweise gar rückläufig. Die Menschen hierzulande haben eine Kaufkraft wie vor 40 Jahren. Trotzdem sind vor allem die Grünen daran interessiert, dass die Preise erheblich steigen. Die Massenarmut ist Realität.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  8. #8
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    AW: Märchen von der niedrigen Inflation

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Wir leben in einer Lügenrepublik. Seit Jahren wird behauptet, dass die Inflationsrate bei unter 2% liegt. Trotz allem haben die Bürger einen anderen Eindruck. Zurecht, denn die Preise steigen exorbitant. Viele Lebensmittel sind deutlich teurer geworden.........



    ......die Einkommen stagnieren in vielen Bereichen, sind teilweise gar rückläufig. Die Menschen hierzulande haben eine Kaufkraft wie vor 40 Jahren. Trotzdem sind vor allem die Grünen daran interessiert, dass die Preise erheblich steigen. Die Massenarmut ist Realität.
    Es ist nicht nur ein "Eindruck" und es ist nicht nur gefühlt, sondern die Preissteigerungen lassen sich belegen. Da helfen auch keine Zaubertricks der Regierung wie die Annahme, die dem statistischen Warenkorb zugrunde liegt, die Menschen würden Unterhaltungselektronik essen und täglich zum Friseur gehen....
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  9. #9
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    AW: Märchen von der niedrigen Inflation

    Was Ernährung anbetrift kann sich jeder mitsamt Familie gut gesund und auch günstig über die Runden bringen.Es ist mir unbegreiflich, wenn ich sehe, wie offenbar ärmere Familien am Monatsanfang massiv einkaufen und viel Geld für totalen Schwachsinn ausgeben. Wer unbearbeitete Lebensmittel kauft, der hat mit 8 Kg Mehl ( 4 Euro ) für Brot, Pizza, Pfannkuchen, Brötchen den ganzen Monat satt versorgt. Mit 6 Euro für 10 Kg Kartoffel und 5 Lt Sonnenblumenöl für 5,50 Euro und 8 Pakete Butter sowie 40 Eier für 7,50 Euro und zwanzig Naturjoghurt für 5 Euro ( plus dazu Marmelade, u. z.B Kakau ) 5 Kg Nudeln ,5 Pak Frischkäse,5 Pak Käse,5 Pak Pizzakäse,3 Kg Zwiebel,2 Weisskohl,2 Rotkohl, 3 Pakete Karotten, 100% Fruchstsäfte ( zu zwei drittel mit Wasser gemischt ) Hackfleisch ,Beinscheiben usw usw schon für unter hundert Euro VIER Leute gesund und lecker satt bekommen. Kartoffelpuffer,Pfannkuchen,Bratkartoffel,Frikadel len,Pizza,Eintöpfe,Brot,Brötchen,Aufläufe,Nudelsoß en mit Tomatenbasis usw usw
    Das alles und noch viel mehr kostet nach wie vor sehr wenig, aber leider fehlt die Lust bei den meisten.
    Nur ein Flügelschlag eines Schmetterlings kann einen Wirbelsturm auslösen

  10. #10
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    AW: Märchen von der niedrigen Inflation

    ich hab jahrelang extrem sparsam leben müssen - nicht weil man nix gelernt hat, nicht fleißig war, sondern weil man für jmd gearbeitet hat der einen immer vertröstet hat mit Zahlungen - da bekam man dann mal einen 50er zugesteckt pro Woche... Am Ende hatten wir 40.000 E Schulden und der Kunde hat sich umgebracht - wir waren nicht die einzigen dem er Geld für erbrachte Leistungen schuldete...

    Ich koche selbst und kaufe günstig ein: Hackfleisch vom Rind, paar Dosen Tomaten , Knolle Knofi, Zwiebeln, Gewürze ergibt 20 Portionen Spaghettisauce: pro Nase 125g Rohware Nudeln ergibt ausgiebige Mahlzeit. Ich kauf halt das Hack als 5 kg Pack ein oder laß das Fleisch selbst durch den Fleischwolf - mich kommt die Portion Bolo inkl. Nudeln inkl. Käse auf unter einem Euro pro Portion - war bei 86 Cent für alles inklusive Pfeffer,Salz,Gewürze)
    Meine Freundin wollte mal Foodtruck eröffnen - deswegen habe ich mal einen großen Pott Sauce gekocht und ALLES an Zutaten - auch Salz Berechnet um auf reine Zutatenkosten zu kommen. Die nimmt man für gewöhnlich in der Gastro mal 4 um auch den Koch, Strombedarf,Servicekräfte etc zu berücksichtigen...


    Ich koche generell in Portionen von 5-10 Personen und friere das in 2er Portionen ein - für meinen Mann und mich. Bei Sonderangeboten wecke ich vieles ein oder mache es haltbar...

    Ich koche schon seit JAHREN nach diesem Schema - bin kein Mensch der 2er Pack Steak teuer einkauft oder Hühnerbrust abgepackt kauft. Ich nehm das ganze oder halbe Tier und portioniere mir das dementsprechend... Beim Reh/Wildschwein bekomme ich das Tier ohne Innereien und muß es selbt aus der Decke schlagen, zerlegen...

    Inzwischen haben wir uns finanziell erholt, aber man spart dennoch weiterhin weil man nicht einsieht viel für Einzelprodukte zu zahlen

    2020 konnte ich sehr viel Fleisch sehr sehr günstig erwerben - da das Ostergeschäft ausfiel und die Händler drauf sitzen blieben... Da war Lamm - was sonst immer zu teuer war auf einmal bei einem Preis von argentinischem Rindfleisch und das Argentinische Rinfdleisch beim Preis von Schwein....Nicht im Supermarkt, sondern beim Großhandel wo man halt dann eben 5 kg Fleisch Mindestmengen hat die man sich dann selbst portionieren /einfrieren muß.

    Ich kaufe schon seit Jahren nicht mehr im normalen Supermarkt mein Fleisch - aber wo ich kaufe, ist seit Corona während Restaurants geschlossen der Fleischpreis dank Nichtabnahme durch Restaurants sehr viel billiger.

    Was ich in Supermärkten kaufe und wo ich starke Preissteigerungen bemerke: Obst/Gemüse...

    Ich brauche frisches Obst/Gemüse für meine Papageien... Da steigen die Preise enorm an....Auch das Papageienfutter wo ich immer 60 KG pro Jahr bestelle - 3 Säckezu je 20 kg ist um 25 % gestiegen...

    Ich bin jmd der bei Blaukraut Niedrigpreis zuschlägt und dann schnibbelt und 40 Weckgläser einkocht...

    Wer Bienen hält wird auch der enorm gestiegene Zuckerpreis aufgefallen sein...

    Die Lebensmittelpreise steigen - was nützt das wenn im statistischem Warenkorb dann der Bildschirm jedes Jahr billiger wird oder das Handy.
    Lebensmittel brauche ich täglich - meinen letzten Bildschirm hab ich da mein alter kaputtging vor 6 Jahren erneutert und Handy hab ich eh keins...

    Gehalt ist seit über 15 Jahren gleichgeblieben während die Preise immer gestiegen sind. Mitarbeiter die meinte, daß Gehaltsanpassungen mal stattfinden sollten wurden instant rausgeschmissen... Ich bin nur froh daß mein Grundstück inzwischen seit Kauf vor 13 Jahren inzwischen das 6 fache Wert ist.. Seit 2015 stieg es drastisch und seit Corona ist das nochmals drastisch gestiegen. Ein Käufer hat Silvester sich gemelet weil er hätze, wir wollen verkaufen wenn jmd uns den Preis zahlt den wir haben wollen. Der Käufer will zahlen - nur die Gemeinde muß dem geplantem Großprojekt zustimmen ...Sollte der Verkauf zustandekommen, dann sind wir hoffentlich noch in diesem Jahr ausgewandert. Nach investment von 450.000 E + den ganzen Anwalts/resettlementkosten bleiben dann noch 1,2 Mio Euro um damit zu überleben...Dafür bekomm ich aber ein Haus + 150.000 m2 Grundstück wo schon eine Bambusschule/Kakaopflanzunge ist und so nebenbei Ananas, Zitronen, Limonen, Bananen, Kochbananen, Orangen und zahlreiches anderes Obst/Gemüse wächst... Fürs Geld bekommt man noch Zinsen und hat nicht nur Strafzinsen...
    Ich bin weg sobald das Geld auf meine Konto eingeht...

    Ich hab viele Sendungen per Internet geguckt - TV hab ich seit 20 Jahren nimmer. Bei den ganzen H4 Kack hab ich zu 90 % gesehen daß die Leute zu dumm waren um sinnvoll einzukaufen... Man kauft saisonal günstig ein , weckt ein , macht haltbar....Erdbeeren gibts teilweise zum spottpreis - man muß halt selbst pflücken... Die Erdbeeren kann man zu Marmelade verkochen... Saft/Wein/Essig draus machen...
    Mein Pflaumenbaum gab etliche Marmelade, eingefrorenen "Zwetzgendatschi"...

    Wer keinen Garten hat kann im Fenster div. Kräuter züchten - ich hab noch eingewecktes Pesto von 2018 als die Ernte von Basilikum grandios war - 2019/2020 hatte ich schlechte Ernte. Das Eingeweckte ist noch immer hervorragend...Ich hab als "Pesto" nur das Basilikum eingeweckt in Olivenöl) da ich persönlich mit Knofi /Parmesan eingeweckt nicht gut Erfahrung gemacht habe. Aber ich hab noch zig Gläser mit Basilikum-Ol. Mischung - bei mir unter Pesto gelistet - da kommt dann nur Knofi + Käse dazu...

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