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    AW: Inflation

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Die Zeiten günstiger Lebensmittel gehen definitiv zu Ende.......
    Das wäre natürlich ein Fiasko,

    denn die Löhne bleiben günstig
    die Mieten sind teuer und explodieren
    die Mobilität in Deutschland ist teuer
    die Stromkosten sind die teuersten der Welt
    die Energiekosten sind teuer
    die Steuern und Sozialabgaben ergeben die höchsten Pro-Kopf-Abgaben der Welt
    Gemeindesteuern sind teuer
    Gebühren sind teuer
    Auflagen kosten Geld

    da rettete den Normalbürger eben die noch relativ niedrigen Lebensmittelpreise, wenigstens das.

    Die Politiker, die für sich reklamieren, für 50 Euro keinen Handschlag zu machen und ihre selbstbestimmten Gehälter oder Apanagen zu Größenordnungen wachsen zu lassen, die mit ihrer Qualifikation nichts mehr zu tun haben und sich bestenfalls noch mit Managern der größten Konzerne der Welt vergleichen, sollten bedenken, dass auch der kleine Bürger nicht für einen Hungerlohn arbeitet. Tut er es dennoch, liefert er keine Qualität ab, hat er Ausweichmöglichkeiten, wird er diese nutzen. Immerhin wird in diesem Land im weltweiten Vergleich noch auf sehr hohem Niveau mit einer Arbeitsverdichtung, die selbst anderen Industrieländern fern ist, gearbeitet. Der Gegenwert solcher Arbeit ist immerhin auch eine gewisse Lebensqualität. Ist sie nicht gewährleistet, kippt das System.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #22
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    AW: Inflation

    Zitat Zitat von Turmfalke Beitrag anzeigen
    ......da rettete den Normalbürger eben die noch relativ niedrigen Lebensmittelpreise, wenigstens das. ......


    Es gibt Millionen Menschen im angeblich so reichen Deutschland, die sich grundsätzlich einschränken müssen und bewusst am Samstag Nachmittag einkaufen gehen, weil viele Läden dann die Preise reduzieren um die Waren am Montag nicht wegwerfen zu müssen.
    Wal Mart, der US-Lebensmittel-Gigant, konnte in Deutschland nicht Fuß fassen, weil Aldi und Lidl die Preise diktieren und Wal Mart da nicht mithalten konnte. Eine weltweit einmalige Situation für den US-Konzern.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  3. #23
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    AW: Inflation

    TOP-ÖKONOM BERECHNET
    „Gefühlte Inflation“ in Deutschland explodiert


    Die Preise steigen in der Wahrnehmung deutscher Verbraucher deutlich stärker als offiziell gemessen.

    Die sogenannte „gefühlte Inflation“ weist für Mai eine Rate von 4,1 Prozent aus, wie Berechnungen von Ökonomen der italienischen Großbank UniCredit ergaben. „Das ist der höchste Wert seit mehr als neun Jahren“, sagte Deutschland-Chefvolkswirt Andreas Rees am Mittwoch.

    Die OFFIZIELLE Teuerungsrate war zuletzt fünf Monate in Folge geklettert und liegt nun bei 2,5 Prozent.
    Die große Differenz zwischen wahrgenommener und offiziell gemessener Inflationsrate kommt zustande, weil die UniCredit-Experten die Waren und Dienstleistungen stark nach ihrer Kaufhäufigkeit gewichten.

    Heißt: Preisänderungen bei Produkten wie Lebensmittel oder Benzin, die teils mehrmals wöchentlich gekauft werden, fallen Kunden stärker auf als bei sehr selten gekauften Waren wie Möbeln, Waschmaschinen oder Computern.

    ► So haben die Kraftstoffpreise einen Anteil von rund zehn Prozent am Warenkorb von UniCredit, fast dreimal so viel wie beim Statistischen Bundesamt.

    „Hauptgrund für die stark gestiegen Wahrnehmung von Inflation sind die Preise für Kraftstoffe“, so Rees.
    Diese verteuerten sich im Mai um 27 (!) Prozent zum Vorjahresmonat, als die Preise wegen der Corona-Rezession in den Keller gerauscht waren und nun mit der Erholung der Weltkonjunktur wieder gestiegen sind.

    Der Volkswirt: „Hinzu kommt noch, dass wir den Lockdown hinter uns haben, die Leute wieder mobiler werden und häufiger Tanken, wodurch sie den Preisanstieg an den Zapfsäulen stärker wahrnehmen.“
    Einer repräsentativen Umfrage des Forsa-Instituts unter 500 Verbrauchern in Deutschland im Auftrag der Fondsgesellschaft Union Investment zufolge machen 66 Prozent die Inflationsentwicklung an den Benzinpreisen fest.

    ► Auch Nahrungsmittel (1,4 Prozent Inflation laut Statistischem Bundesamt, „Destatis“) sind bei Ökonom Rees stärker gewichtet. Während „Destatis“ sie zu 9,7 Prozent in die offizielle Inflationsberechnung miteinbezieht, machen sie bei Rees 27 Prozent aus.

    Die Preise ziehen weiter an
    Rees geht davon aus, dass die Preise in den kommenden Monaten weiter steigen dürften.

    ► „Bei den jetzt wieder möglichen Restaurant-Besuchen könnten die Preise von den Gastwirten heraufgesetzt werden, zumal eine starke Nachfrage zu erwarten ist.“ Gleiches gelte für andere Dienstleistungen, etwa Pauschalreisen. „Hinzu kommt noch der Mehrwertsteuereffekt in der zweiten Jahreshälfte“, sagte der Experte.

    Die Bundesregierung hatte die Steuersätze im zweiten Halbjahr 2020 von 19 auf 16 beziehungsweise von sieben auf fünf Prozent gesenkt, um die Konjunktur anzukurbeln. Künftig werden die Preise mit dem damals gesenktem Niveau verglichen, was die gemessene Inflation nach oben treiben dürfte.
    Prof. Gunther Schnabl (Uni Leipzig) führt die deutlich gestiegene „gefühlte Inflation“ nicht nur auf persönliches Empfinden der Menschen zurück.

    ► Schnabl zu BILD: „Es ist auch denkbar, dass die offizielle Inflationsmessung den Kaufkraftverlust der Bürger nicht ausreichend abbildet. Zum Beispiel werden die stark steigenden Preise für Wohnimmobilien, die die Kaufkraft von jungen Familien stark reduzieren, bei der offiziellen Inflationsmessung nicht berücksichtigt.“
    https://www.bild.de/geld/mein-geld/m...3008.bild.html
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

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