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    Pforzheimer Flüchtlinge werden zu Betreuern für Demenzkranke qualifiziert

    Ein neuer Beruf entsteht. Objekt und Mittelpunkt dieses neu erlernbaren Berufes sind Demenzkranke:

    Pforzheimer Flüchtlinge werden zu Betreuern für Demenzkranke qualifiziert

    Pforzheim. Um dem demographischen Wandel und Fachkräftemangel entgegenzuwirken, hat das Jobcenter Pforzheim in Zusammenarbeit mit der ProJob gGmbH eine Qualifi-zierungsmaßnahme für Migrantinnen und Migranten konzipiert: Sie bildet diese zu Betreuungskräften für Demenzkranke weiter.


    Deutschland steht in den kommenden Jahren vor erheblichen demografischen Veränderungen und sieht sich mit einem wachsenden Mangel an Arbeitskräften sowie Auszubildenden in vielen Segmenten seines Arbeitsmarktes konfrontiert. Entsprechend ergeben sich auch in Pforzheim neue Handlungsfelder. Dazu gehört eine erfolgreiche Integration der Migrantinnen und Migranten in den lokalen Ar-beitsmarkt. Dies setzt voraus, dass diese über ausreichende Deutschkenntnisse und über berufsspezifische Fähigkeiten und Fertigkeiten verfügen. „Wir sehen die Zuwanderung als Chance für die Pflege. Pflegekräfte mit Migrati-onshintergrund können bei der “kultursensiblen Pflege„, also dem Eingehen auf Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, helfen, bisher bestehende Defizite zu überwinden.“, erklärt Stephanie Schake, Amtsleiterin des Jobcenters Pforzheim, die gemeinsame Initiative.
    Im Unterricht lernen die Teilnehmenden berufsbezogene Wörter, Grammatik und Redewendungen, die Sie brauchen, um kompetent mit Kollegen, Kunden und Vor-gesetzten sprechen zu können. Ein weiterer Schwerpunkt des Kurses ist die Schriftsprache. Hier erlernen die Teilnehmenden, wie man aus Texten schnell die notwenigen Informationen entnimmt oder was sie beim Schreiben von E-Mails und Briefen beachten müssen.



    Neben dem Sprach- und Fachunterricht ist die praktische Erprobung ein wesentlicher Teil der Qualifizierung. In individuellen Einzel- und Gruppencoachings werden Erfahrungen ausgetauscht und mit den theoretischen Bildungsinhalten der Maßnahme abgeglichen. So werden auch alltagspraktische Themen besprochen, wie beispielweise der Umgang mit Geld und Finanzen. Ein Bewerbungstraining, inklusive der Erstellung hochwertiger Bewerbungsunterlagen, soll die Integration in das Berufsleben fördern und die Schulungsinhalte abrunden. „Ich freue mich ganz besonders über das hohe Engagement und den Enthusias-mus der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. So macht Bildung Spaß und verspricht gleichzeitig Perspektive für die Zukunft.“, so Stephanie Schake über den Erfolg des Projektes. Dieser wird an der sehr aktiven Teilnahme, der hohen Zuverlässigkeit und den regelmäßigen Rückmeldungen der Teilnehmenden ersichtlich.


    Aufgrund des Erfolgs bei der ersten Durchführung startet im nächsten Jahr eine weitere Gruppe in die Qualifizierung. „Die zahlreichen Anfragen lokaler Pflegeein-richtungen stimmen uns zuversichtlich, auch bei den folgenden Lehrgängen Teilnehmerinnen und Teilnehmer für den Arbeitsmarkt fit zu machen und letztlich in die Berufswelt zu integrieren.“, so Jürgen Fleischer-Heuß, Standortleiter der ProJob gGmbH. Von Seiten der Unternehmen, die ein Praktikum angeboten hatten, wurde angeregt, frühzeitig eine Betriebsbesichtigung oder praktische Unterrichtseinheiten im Betrieb durchzuführen. Dies unterstreicht das Interesse der Unternehmen und zeigt, dass sich die Teilnehmenden mit der Qualifizierung in der Pflege gute Einstiegschancen in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung erarbeitet haben.

    https://www.pz-news.de/pforzheim_art...d,1324738.html
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Pforzheimer Flüchtlinge werden zu Betreuern für Demenzkranke qualifiziert

    Die armen Kranken können sich ja nicht wehren.
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  3. #3
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    AW: Pforzheimer Flüchtlinge werden zu Betreuern für Demenzkranke qualifiziert

    Flüchtlinge werden also zu Betreuern für Demenzkranke ausgebildet und lernen

    Im Unterricht lernen die Teilnehmenden berufsbezogene Wörter, Grammatik und Redewendungen, die Sie brauchen,
    um kompetent mit Demenzkranken kommunizieren zu können? (Wobei es in diesem Falle keine berufsbezogenen Wörter geben würde, denn es unterhält sich dann ja nicht Fachkollege mit Fachkollege)

    um kompetent mit Kollegen, Kunden und Vor-gesetzten sprechen zu können.
    Nein, also doch nicht, um mit Demenzkranken zu sprechen!

    Weiterer Schwerpunkt, um mit Demenzkranken zu kommunizieren? Fehlanzeige, sie lernen

    Ein weiterer Schwerpunkt des Kurses ist die Schriftsprache. Hier erlernen die Teilnehmenden, wie man aus Texten schnell die notwenigen Informationen entnimmt oder was sie beim Schreiben von E-Mails und Briefen beachten müssen.
    Und nun folgt die praktische Erprobung. Nein, damit ist nicht etwa eine praktische Beschäftigung mit Demenzkranken gemeint:

    praktische Erprobung ein wesentlicher Teil der Qualifizierung. In individuellen Einzel- und Gruppencoachings werden Erfahrungen ausgetauscht und mit den theoretischen Bildungsinhalten der Maßnahme abgeglichen. So werden auch alltagspraktische Themen besprochen, wie beispielweise der Umgang mit Geld und Finanzen. Ein Bewerbungstraining, inklusive der Erstellung hochwertiger Bewerbungsunterlagen, soll die Integration in das Berufsleben fördern und die Schulungsinhalte abrunden.
    Sie unterhalten sich in der Gruppe miteinander, darunter auch über ihre alltagspraktischen Themen und Probleme wie ihren Umgang mit Geld und Finanzen. Und sie lernen, sich zu bewerben.

    Die Demenzkranken kommen offensichtlich nur als Rechtfertigung für diesen gut finanzierten Beschäftigungskurs vor. Man sollte es ihnen fast wünschen, denn eine Betreuung ohne Fach- und Deutschkenntnisse für Menschen, die so sehr auf Zuwendung und auf Kommunikation und auf Förderung und Erhaltung ihrer Fähigkeiten und Sprachkenntnisse angewiesen sind, wäre eine solche Laienbetreuung durch Fremde, die gelernt haben, sich mit sich selber beschäftigen, nicht sinnvoll.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  4. #4
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    AW: Pforzheimer Flüchtlinge werden zu Betreuern für Demenzkranke qualifiziert

    Bevor ich ins Heim gehe und mich den Christenhassern ausliefere, setze ich meinem Leben freiwillig ein Ende.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  5. #5
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    AW: Pforzheimer Flüchtlinge werden zu Betreuern für Demenzkranke qualifiziert

    So werden auch alltagspraktische Themen besprochen, wie beispielweise der Umgang mit Geld und Finanzen.
    Darauf wette ich!
    "...und dann gewinnst Du!"

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