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  1. #11
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    AW: Facebook: Zensur immer absurder

    Facebook löscht Heinrich Heine

    Stralsund – Im „Land der Dichter und Denker“ geraten jetzt auch deutsche Klassiker ins Visier der Zensoren. Zumindest auf Facebook, der weltweit größten Internetplattform.

    Es geht um Heinrich Heine (1797-1856), einer der bedeutendsten Dichter und Schriftsteller des 19. Jahrhunderts. Von ihm stammt u.a. der bekannte Aphorismus:

    „Der Deutsche gleicht dem Sklaven, der seinem Herrn gehorcht ohne Fessel, ohne Peitsche, durch das bloße Wort, ja durch einen Blick. Die Knechtschaft ist in ihm selbst, in seiner Seele; schlimmer als die materielle Sklaverei ist die spiritualisierte. Man muß die Deutschen von innen befreien, von außen hilft nichts.“


    Facebook-Nutzer Dirk Schwarzrock (59) hatte dieses Zitat kürzlich in seinem Profil veröffentlicht – und war dann bass erstaunt. Der Social-Media-Konzern entfernte die Heine-Worte mit dem Hinweis, dass der Beitrag gegen die Gemeinschaftsstandards zu Hassrede und Herabwürdigung verstoße.
    Der Stralsunder Kaufmann: „Ich habe das Zitat daraufhin erneut gepostet, was wiederum zur Löschung führte. Zudem wurde ich als Nutzer erst drei und dann sieben Tage bei Facebook gesperrt.“

    Dirk Schwarzrock fühlt sich an finstere DDR-Zeiten erinnert. „Ich bin über das Verbot des Heine-Zitates entsetzt“, sagt er. „1986 bin ich einst aus dem SED-Regime ausgereist, nachdem ich den NVA-Wehrdienst verweigerte und inhaftiert wurde. Ich hätte mir nicht vorstellen können, dass die freie Meinungsäußerung einmal wieder so eingeschränkt werden würde.“

    Der Stralsunder will sich das nicht bieten lassen. Über Promi-Anwalt Joachim Steinhöfel (58) ließ er Klage beim Landgericht Stralsund einreichen. Gerichtssprecher Kai Klingmüller bestätigt: „Ein entsprechendes Verfahren wird bei uns geführt. Die Zustellung der Klage an die irische Verteidigung von Facebook ist bereits erfolgt. Der Streitwert wurde auf 1000 Euro festgesetzt.“

    Nicht bezifferbar dürfte der ideelle Wert sein...

    https://www.bild.de/regional/mecklen...7616.bild.html
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  2. #12
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    AW: Facebook: Zensur immer absurder

    Wer meint, sich mit dem „Fratzenbuch" an andere wenden zu müssen, darf sich nicht wundern, wenn ihm eine Fratze grinsend die Feder führt.
    Diese Plattform ist bestrebt, alles gleich und auf System zu bügeln.
    Wer sich damit abfindet, sollte auch nicht klagen.
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  3. #13
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    AW: Facebook und Twitter: Zensur immer absurder

    ER SCHRIEB ÜBER GEWALT VON ZUWANDERERN
    Twitter sperrt FDP-Politiker
    „Die Zahlen, die die „Bild“ heute vorlegt, sind eindeutig: Das Problem der Gewaltkriminalisierung von „Zuwanderern“ ist keine Erfindung von bösen Rechtsradikalen, sondern brutale Realität. Wenn die Politik weiter beharrlich wegschaut, zerstört sie das Vertrauen der bürgerlichen Mitte.“

    Das twitterte der ehemalige Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion Gerhard Papke (60), bezog sich auf einen Bild-Artikel – und wurde daraufhin von Twitter gesperrt.

    Die Twitter-Begründung: „Verstoß gegen unsere Regeln zu Hass schürendem Verhalten.“ Was genau an dem Beitrag Hass schüren soll – völlig unklar!


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    Das will Papke sich nicht gefallen lassen, er geht gegen die Sperrung vor. Natürlich müssten Hass und Verunglimpfung überall bekämpft werden – auch im Internet, so Papke.

    „Aber es kann nicht sein, dass unangenehme Wahrheiten unterdrückt werden, nur weil einige sie nicht hören wollen.“....In dem Artikel, auf den Papke sich in seinem Tweet bezog, geht es um eine aktuelle Polizei-Statistik, die aufzeigt, wie groß der Anteil „nichtdeutscher“ Tatverdächtiger und Täter bei Gewaltkriminalität, Mord, Totschlag, Vergewaltigung und sexueller Nötigung ist. Papke bezeichnete diese Zahlen in seinem Tweet als „brutale Realität“ und warnte die Politik, nicht weiter wegzuschauen. https://www.bild.de/politik/inland/p...0862.bild.html
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  4. #14
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    AW: Facebook und Twitter: Zensur immer absurder

    Totalsperre ohne Grund – Du bist dann mal weg
    Die Öffentlichkeit gewöhnt sich schulterzuckend daran, dass soziale Netzwerke willkürlich Meinungen zensieren und User aussperren. Die Autorin dieses Beitrags berichtet von ihrer Verbannung.



    Als ich gestern morgen aufwachte und feststellte, dass sowohl mein Instagram- als auch mein Twitter-Account deaktiviert waren, kam mir spontan der Anfang von Kafkas „Der Prozess“ wieder in den Sinn. Denn ich fühlte mich ein bisschen wie Josef K., der gar nicht wusste, was er angestellt hatte: „Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne, dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet.“ Nun gut, verhaftet wurde ich nicht. Aber ich bin weg. Und meine Leser können meine Social-Media-Seiten nicht mehr aufrufen. Und daher dieser Beitrag zur Information für meine Leser und zum Teilen, damit möglichst viele wissen, was da passiert.

    Vorab hatte mich Facebook schon für einen Monat gesperrt, weil ich mich gegen die Beleidigung eines Mannes auf meiner Seite zur Wehr gesetzt hatte. Warum – nachdem eine Zeit lang halbwegs Ruhe war – das Sperren jetzt in dieser Intensität betrieben wird, weiß ich nicht. Ich bin wohl jedoch derzeit nicht die einzige, die diese Sperrorgie betrifft.

    Anders als bei Facebook, habe ich bei der zeitgleichen Deaktivierung von Twitter und Instagram zudem weder eine Begründung erhalten noch eine Angabe zum Sperrzeitraum. Von Instagram erhielt ich auf meine Support-Anfrage lediglich die Antwort, dass ich mit meinem Account wohl gegen die „Terms of Use“ verstoßen hätte und dieser deshalb deaktiviert worden sei.

    Eine Möglichkeit, daran etwas zu ändern, scheint es nicht zu geben. Wenn es nach Twitter und Instagram geht, sollen meine Accounts dauerhaft gelöscht bleiben. Eine Beschwerde bei Twitter blieb bis jetzt ohne Erfolg, und ein Einspruch gegen die Entscheidung von Instagram ist gar nicht erst möglich, da ich mich dafür anmelden müsste, was mir mittlerweile von Instagram verwehrt wird.

    Was eine solche Sperre bedeutet
    Es ist schwer, Menschen, die die sozialen Medien nicht beruflich nutzen, zu erklären, was eine solche Sperre aus heiterem Himmel und ohne Grund für jemanden wie mich bedeutet. Mein Einkommen generiere ich im Wesentlichen über das, was ich auf meinen Social-Media-Kanälen täglich an Content für meine Leser liefere, die das mit Spenden fördern. Ohne diese Plattformen kein Inhalt, ohne Inhalt kein Einkommen. Eine dauerhafte Sperrung auf diesen Kanälen kommt damit einer Vernichtung meiner ökonomischen Existenz von heute auf morgen gleich.

    Für einen privaten Nutzer dieser Seiten mag es mitunter einfach sein, sich abzumelden und auf Telegram oder der neuen Trump-Plattform GETTR eine neue virtuelle Heimat unter Gleichgesinnten zu finden, aber für mich bedeutet das Ende des Austausches über die eigene Bubble hinweg zugleich das Ende jeder Sinnhaftigkeit der sozialen Medien.

    Mein Ziel war es immer, über die Blase der politisch interessieren Konservativen und Liberalen hinweg, Menschen für die von mir vertretenen Inhalte und für Politik an sich zu begeistern. Ich schreibe und poste nicht, um Kollegen zu gefallen, sondern um im Rahmen meiner eigenen begrenzten Möglichkeiten den Fokus auf Themen zu richten, die mir wichtig erscheinen und dabei eben auch neue Leser zu gewinnen. Vor allem Instagram gab mir die Chance dazu, die vermeintlich verlorene Generation der 18- bis 30-Jährigen thematisch anzusprechen und aufzuzeigen, dass es mehr gibt als Links und Grün. Die wachsende Reichweite gab mir recht.

    All das aufzugeben, mich nicht mehr der Konfrontation in einem Raum zu stellen, auf dem viele verschiedene politische Ansichten vertreten werden und stattdessen nur noch meine Blase zu bedienen, kommt für mich einem Bankrott des demokratischen Diskurses und einem intellektuellen Inzest gleich, der mich sicherlich finanziell über Wasser halten würde, aber mir jedweden ideellen Wert meiner Arbeit und damit meine Motivation nimmt. Sicherlich wird der eine oder andere insistieren, dass man sich nicht in so hohem Maße abhängig von solchen Plattformen machen sollte und finanziell gesehen hat er damit sicherlich recht.
    Ist ihnen bewusst, was sie anrichten?
    Ab und zu frage ich mich auch, ob denjenigen, die gerne unliebsame Meinungen verschwinden lassen, tatsächlich bewusst ist, was sie damit anrichten. Ob man wirklich so wenig Weitblick besitzen kann, dass man nicht imstande ist, zu erkennen, dass man damit die endgültige Spaltung der Gesellschaft vorantreibt und eine Selbstradikalisierung bei vielen vorprogrammiert ist.

    Der Zeitgeist entscheidet darüber, wer gerade am längeren Hebel sitzt. Wer heute über den einen richtet, indem er ihn cancelt, kann morgen schon selbst gecancelt werden. Genau aus dem Grund hat man einmal die Meinungsfreiheit und den liberalen Rechtsstaat erfunden. Aber von diesem Bewusstsein scheint nicht mehr viel übrig zu sein.

    „Freiheit stirbt immer zentimeterweise“, zitierte Guido Westerwelle bei einer Rede einst Karl-Hermann Flach. Und genau deshalb empört sich niemand. Weil die Veränderungen schleichend kommen. Weil sie zunächst nur ein paar Leute wie mich betreffen. Und weil man da vielleicht noch sagt: „Die Schunke mochte ich eh noch nie.“ Aber Meinungsfreiheit ist nichts, was an persönliche Animositäten geknüpft ist. Sie ist vorhanden oder eben nicht.

    https://www.achgut.com/artikel/total...t_dann_mal_weg
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  5. #15
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    AW: Facebook und Twitter: Zensur immer absurder

    „Fakten sind nur Meinungen …“

    Immer wieder bricht die Debatte über angebliche „Fake-News“ auf. Schon immer bestand der Verdacht, dass „Fake-News“ das sind, was man früher schlicht Regierungskritik nannte. Diesen Verdacht bestätigten jetzt die Anwälte der Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer, die Facebook gegen TE vertreten; wobei der Hamburger Medienrechtler Joachim Steinhöfel unsere Sache verficht.

    Es geht um einen Sachverhalt, der mittlerweile als bestätigt gilt: Dass – aus welchen Gründen auch immer – Migranten einen übergroßen Anteil an Corona-Erkrankten und Patienten in Intensivstationen stellen und deshalb, so eine Forderung auf TE, die Präventionsmaßnahmen hier notwendigerweise intensiviert werden müssen.

    Am 03.03.2021 berichtete TE:
    „Lange dauerte es, bis die hochbrisante Nachricht aus einer Schaltkonferenz des RKI-Chefs mit Chefärzten an die Öffentlichkeit durchsickerte: Über 90 Prozent der Corona-Intensivpatienten sollen in einer Lungenklinik Migrationshintergrund haben, bundesweit weit über 50 Prozent.“

    Wie Correctiv Fakten verdreht
    Correctiv greift nun diese Meldung an und versucht mit einem „Warnhinweis“ auf der Facebook-Seite von TE unsere Leser zu manipulieren und TE in der Reichweite zu beschränken. Die Absicht ist klar: TE-Artikel sollen als „Fake-News“ gebrandmarkt werden.

    Correctiv ist ein ursprünglich von SPD-Politikern motiviertes Unternehmen, das behauptet, Fakten prüfen zu wollen. Facebook übernimmt solche Hinweise von Correctiv und zahlt dafür einen namhaften, aber nicht genau veröffentlichten Geldbetrag. Correctiv gibt sich gern als Faktenchecker aus, gemeinnützig, edel, und gut. Doch unter dem Deckmantel verbirgt sich Deutschlands seltsamster Konzern, der es mit Transparenzvorschriften nicht so genau nimmt.

    Schauen wir uns die Begründung von Correctiv an. Die TE-Behauptung, so Correctiv, sei unbelegt, denn dazu könne „gar keine statistisch begründete Aussage getroffen werden: Nationalitäten, Herkunft, Religion oder Geburtsorte werden bei Covid-Meldungen laut Bundesgesundheitsministerium nicht erfasst oder gemeldet.“

    Das alles hat TE auch nicht behauptet, sondern sich auf umfangreiche Aussagen von RKI-Chef Wieler berufen, über die BILD berichtete. Dass es dazu bereits eine amtliche Statistik gebe, hat niemand behauptet – außer Correctiv selbst in seinem imaginären „Faktencheck“. Immer sind es zuerst Phänomene, die beobachtet und dann gelegentlich zur amtlichen Statistik werden. So entstehen neue Sichtweisen, ehe sie zur „herrschenden Meinung“ werden und wegen ihrer Brisanz statistisch abgebildet.

    Es ist ein seltsames Verständnis von Pressefreiheit, auf das Correctiv sich beruft: Demnach dürfte nur noch berichtet werden, worüber es eine amtliche Statistik gibt.

    Die Wahrheit liegt aber bekanntlicherweise nicht in der Statistik; diese wird nach Interessenlage erstellt und häufig erst nach Hinweisen der Öffentlichkeit überhaupt ermittelt. (Lesen Sie dazu das Buch von Walter Krämer).

    Schlimmer noch: Mittlerweile hat sich der zunächst aus drei Kliniken stammende Verdacht bundesweit bestätigt.

    „Seitdem es hier wieder losgeht, haben alle neuen Patienten einen Migrationshintergrund. Ich spreche das an, weil es mir Sorgen bereitet,“ berichtete Funktionsoberarzt Cihan Çelik von Klinikum Darmstadt bereits im August 2020. „In den Kliniken werden viele Menschen mit Migrationshintergrund behandelt.“
    „Eine Landrätin schlägt Alarm: Sie seien Treiber der Pandemie, weil sie die Regeln ignorierten. Forscher verweisen eher auf den schwierigen sozialen Hintergrund“.

    „Dokument aus Kölner Klinik: 2 von 3 Corona-Intensivpatienten haben Migrationshintergrund“, meldete Focus im April.

    Gewissermaßen amtlich bestätigte dann noch ebenfalls im April Gesundheitsminister Jens Spahn unseren Bericht:

    „Es ist eine große Herausforderung, bei Migranten für Impfung zu werben“, sagte Spahn nach der Präsidiumssitzung der CDU. Staatsministerin Annette Widmann-Mauz ergänzt, Migranten seien auf dem konventionellen Weg nicht zu erreichen.

    Grund dafür sei offenbar, dass ein Teil dieser Gruppe nur wenig oder gar kein Deutsch versteht. Das zumindest glaubt RKI-Präsident Lothar Wieler. Er stützt seinen Standpunkt auf die hohe Anzahl der Coronapatienten in dieser Gruppe. Mehr als 50 Prozent der Coronapatienten auf den Intensivstationen hätten Migrationshintergrund. Bei einem Anteil von nur knapp fünf Prozent an der Gesamtbevölkerung, ein dramatischer Wert.“

    Damit steht fest: TE hat völlig korrekt berichtet, und auch die von Correctiv angegriffene Behauptung des RKI-Chefs Lothar Wieler hat dieser explizit bestätigt.
    Doch statt ihren Fehler einzuräumen, greifen Correctiv und Facebook TE weiter an und unterstellt uns Falschbehauptung. So weit so schlimm. Warum Correctiv im Auftrag von Facebook so vorgeht, offenbart ein Anwaltsschreiben: Es geht darum, abweichende Sichtweisen ohne Rücksicht auf Fakten zu bekämpfen und möglichst auszuschalten. Denn statt dass die Faktenchecker ihren Irrtum einräumen, lassen sie jetzt durch ihre Anwälte behaupten: Bei der Prüfung von Fakten gehe es ihnen gar nicht um Fakten, sondern um Meinung. Und die Äußerung jeder wie auch immer gearteten, vielleicht sogar falschen Tatsachenbehauptung sei durch den grundgesetzlichen Artikel 5 gedeckt, weil die Darstellung „einer Tatsache als richtig oder falsch eine Bewertung, d.h. Meinung, ist“. Und selbstverständlich falle dies unter das Grundrecht der Meinungsäußerung. Zu berücksichtigen sei, dass die „Wiedergabe des Ergebnisses einer Faktenprüfung (einschließlich der Einstufung einer Tatsache als wahr oder unwahr) auch wertende Elemente enthält, also ein Werturteil ist.“

    Mit anderen Worten: TE hat zwar korrekte Fakten reportiert, aber im Auftrag von Facebook kamen die Faktenprüfer von Correctiv halt zu dem Urteil, dass dies mangelhaft sei. Kurz gesagt: Faktenprüfer prüfen keine Fakten, Faktenprüfer prüfen, ob eine Meinung salonfähig ist. Wer davon abweicht, wird der Verbreitung von Fake-News beschuldigt, auch wenn die Fakten sich bestätigen. Wie passt das zusammen?

    Wir brauchen im Einzelnen gar nicht auf die vielen Fehler, Unterstellungen, Verdrehungen und Falschbehauptungen eingehen, mit denen Correctiv seine auf grober Faktenfälschung beruhende Meinung unterfüttert. Dies finden Sie bereits im früheren Beitrag. Facebook bekennt sich aber jetzt via seiner Anwälte dazu, dass es diese Behauptung über die aller anderen stellt und auf Facebook Konkurrenten im Meinungskampf wie TE versucht zu benachteiligen, in der Reichweite zu beschränken und im Ansehen der Konsumenten herabzusetzen.

    Es ist ein umfangreiches Verfahren. Bestritten wird auch, dass dagegen überhaupt in Deutschland gerichtlich vorgegangen werden dürfe. Facebook hat seinen Sitz in Irland und versucht, den dortigen Gerichtsstand durchzusetzen – um so mögliche Kläger mit noch höheren Kosten abzuschrecken.

    Auch dagegen geht TE vor. Facebook mag ein US-Konzern mit Sitz in Irland sein; solange Facebook in Deutschland publiziert, Meinung macht und gigantische Umsätze mit deutschen Kunden und Anbietern, kann sich Facebook nicht so einfach davonstehlen.

    Es ist damit ein Grundsatzstreit, den wir durchfechten werden:

    Gegen Facebook soll auch in Deutschland geklagt werden können, und Facebook und seine Handlungsbeauftragten wie dpa und Correctiv sind nicht befugt, abweichende Meinungen zu diffamieren und zu zensieren.

    Wir verteidigen Artikel 5 und die darin garantierte Meinungsfreiheit. Insbesondere dürfen faktenbasierte Artikel nicht benachteiligt werden, bloß weil sie nicht in das Meinungsbild des Mainstreams passen. Wir danken unseren Lesern und Unterstützern dafür, dass sie es uns ermöglichen diesen aufwändigen Prozess, mittlerweile in zweiter Instanz beim Oberlandesgericht Karlsruhe, zu führen.

    https://www.tichyseinblick.de/daili-...nungsfreiheit/
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  6. #16
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    AW: Facebook und Twitter: Zensur immer absurder

    Twitter und Facebook sind gross genug und haben Communities innerhalb der Community - sie sollten eigentlich das gesamte Spektrum abbilden und nicht sperren und zensieren - das tun sie nur seit dem NetzDG - weil sie nun für die Inhalte verantwortlich gemacht werden - also auf Regierungslinie sein müssen.

    Dorseys Wehklage wegen Nigeria sind Heuchelei - da fiel es auf Twitter selbst zurück.

    Wenn uneindeutig strafrechtliche Inhalte gepostet werden, dann hat das über den Rechtsweg zu gehen und nicht im Zweifel Zensur auch für harmlose Inhalte mit Quellverweis.

    Im Freien Markt haben Zensur-Plattformen einen erheblichen Wettbewerbsnachteil. Alternativen sind im Aufbau.
    Was ich schreibe ist meine Meinung und nicht unbedingt die Wahrheit - Regimekritik - Globalists are evil. Im Zweifel ... für die Freiheit.

    Kalifatslehre. Darum geht es.


  7. #17
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    AW: Facebook und Twitter: Zensur immer absurder

    Ein hanebüchener Diskurs ! Die Facebook Twitter Zensur ist nicht das Problem sondern die logische Ursache des eigentlichen Problems ! Und dieses Problem ist auf beiden Seiten des Atlantik politisch gewollt und verursacht . Vor Monaten las ich ein altes Interview aus 2009 oder 2010 vom Faceburg Sugarbergl.Damals sah er sich mit der Frage konfrontiert warum er NICHT zensiert. Seltsam kam mir vor das ausgerechnet Journalismus der für Meinungsfreiheit naturgemäß stehen sollte fehlende Zensur bemängelt.
    "Das Sugarbergl" antwortete völlig logisch und vernünftig : Soziale Netzwerke sind ähnlich wie Post ,Telefongesellschaften "Meinungstransportunternehmen" und der Inhalt der transportierten Informationen geht die transportierenden Technologieunternehmen nichts an. Basis ergo der logische Gedankengang das weder Post ,Social Networks noch Telefongesellschaften der Inhalt der Informationen etwas angeht. Noch Mitte der Neunziger galt gleiches für Banken ,jeder konnte ein Konto eröffnen und Geld anlegen oder transportieren ,die Bank sah sich lediglich als das den Geildverkehr organisierende Technologie Unternehmen.
    All diese Dinge der Normalität gehören zusammen ,kein Mensch wäre je auf die Idee gekommen den Postboten wegen Vertrieb von Kinderpornos anzuklagen weil sich später herausstellte das irgendein Depp die heiße Ware per Post erhalten hat. Gleiches gilt für Telefongesellschaften ,kein Telefondienstleister wurde je angeklagt weil Kunden zwei Nummern der Tefon Company zur Vorbereitung eines Terroranschlag nutzten.
    Der Unterschied verschlossener Brief -Telefongespräch ist sicher weit größer als der Unterschied Telefongespräch und z.B Post von einem Tweed auf einem sozialen Netzwerk. Automatisch wirft das die Frage auf warum A & B als reine Technolgie Unternehmen gelten und C eben nicht. Warum ist der Betreiber eines Sozialen Netzwerkes für die Inhalte verantwortlich und die Telefon Gesellschaft nicht ? Ob ich aus Gründen der Zensur höre oder lese macht erst einmal keinen Unterschied. Die unterschiedliche Reichweite ist ebenso ein schlechtes Argument da zumindest theoretisch die gleiche Reichweite auch am Telefon erzielt werden kann - z.b. bei Info Nummern.
    Verblüffend ,aus heutiger Sicht , das Sugarbergl selbst sah die Beurteilung strittiger Inhalte als Sache zwischen Gesetzgebern und Nutzern an ,er begründete es sogar ganz gut indem er das recht meinungsfreie Gesetz der USA zum Vorbild der Freiheit für unfreiere Länder ansah.
    Hier zeigte sich allerdings die Crux der Clinton Administration aus de facto Vor Internet Social Network Zeiten. Internet companys sind Privat Unternehmen die eigene Regeln für ihre Nutzer aufstellen können - kaum anzunehmen das die Clinton Adminidstration im Erstentwurf bereits an Millionen Social Network Nutzer gedacht hat. Dann wäre sicher aufgefallen das es damit US Firmen (und anderen mit US Reichweite) möglich ist die US Gesetze zu brechen. Brechen exakt in dem Moment wo sie ein de facto Monopol erreicht haben was es Nutzern verunmöglicht auf gemäß USA gesetzeskonforme Networks auszuweichen.
    Natürlich rechnete niemand damit das Privatfirmen "Gesetze privat verschärfen" , jeder hatte nur die umgekehrte Variante der Gesetzesbeugung im Auge.
    Der Rest ist reine wirtschaftliche Logik ,Social Networks wollen Reichweite und nehmen die zahlungskräftigere erste welt als Maßstab. Eine knappe Milliarde Menschen mit 2 Dutzend Gesetzeswerken. Völlig klar das sich die "privaten Weltgesetzes der Social Network Monopolisten" an der Gesetzeslinie orientieren die unter den 2 Dutzend am restrikstivsten ist.
    Natürlich nicht ohne Gegenleistung ,der vollkommen idiotische 15% Minimum Steuer Bullshit für Globalunternehmen wird natürlich aus Gründen der Machbarkeit völlig am Social Network Bereich vorbeigehen.
    Vielleicht könnte man Automobilfirmen mit phisisch realen pfändbaren Werten in die Steuermangel nehmen ,aber niemals Social Network Firmen die theoretisch die gesamte Welt von Nauru oder Tuvalu aus bedienen könnten. Ergo sind diese Steuerzahlungen auf freiwilliger Basis und zur Not auch nicht monetär mit gewünschten "Gemeinschaftsstandard Verschärfungen" zu begleichen.
    Belegbar ist das ganze allein dadurch ,anfangs gab es ja im Social Network Bereich keine Zensur ,Protagonisten wie das Sugarbergl verteidigten das wie beschrieben noch vor relativ kurzer Zeit. Lebensfremd anzunehmen ,die Social Network Pioniere wären quasi über Nacht zu kleinen Meinungsdiktaturen mutiert ! Nein ,sie sind lediglich zu Geschäftsmännern ,monetär und idealismusfrei mutiert die aufgrund ihrer monopolistischen Größe zu regierungsnahen Geschäftspartnern wurden.
    Belegbar allein mit dem Fall TRUMPAMERICA : 300 Millionen loyale Anhänger weltweit , Milliadär bestens vernetzt und trotzdem gelingt es ihm nicht den Twitter Verlust zu ersetzen.Das ist das Ergebnis o.E. händele das ich mit eigener Erfahrung verstärkt belegen kann.
    Twitter ,Facebook veröffentlichen ja auf Wunsch sämtliche Clickzahlen ihrer User. April 2020 kaufte ich dank public life stop Covid meinen ersten Computer , 80 ,90 Accounts hatte ich binnen 6 Wochen eröffnet ,Publikum gabs aber eigentlich nur auf Twitter ,Facebook. Im August lag ich summiert beim Freundes ,Abo Maximum um die 10.000 und erzielte beui Twitter monatlich 300.000 clicks ,summiert 1 Million clicks pro Monat. Plötzlich ging es mit Zensur und Sperre los ,erstaunlicherweise waren oft April tweets der Grund. Ich erfuhr das beide Companys im 1.000/10.000/100.000 etc. System arbeiten. Heißt übersetzt ,für tweets die keiner liest ,abonniert werde ich nicht gesperrt - liest sie dann aber doch eine höhere Zahl User kann die Sperre auch mit Monaten Zeitverzug kommen.
    Erstaunlich offen verwiesen

  8. #18
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    AW: Facebook und Twitter: Zensur immer absurder

    Zitat Zitat von EddyNova3122 Beitrag anzeigen
    Ein hanebüchener Diskurs ! Die Facebook Twitter Zensur ist nicht das Problem sondern die logische Ursache des eigentlichen Problems ! ....
    "Das Sugarbergl" antwortete völlig logisch und vernünftig : Soziale Netzwerke sind ähnlich wie Post ,Telefongesellschaften "Meinungstransportunternehmen" und der Inhalt der transportierten Informationen geht die transportierenden Technologieunternehmen nichts an. ....
    In der Tat eine schwierige Situation.
    Der Unterschied besteht in der Öffentlichkeit. Telefonate oder schriftliche Mitteilungen per Post betreffen Absender und Empfänger. Facebook und Co. sind aber für jedermann einsehbar. Prinzipiell gebe ich Zuckerberg recht. Allerdings hat auch Facebook Allgemeine Geschäftsbedingungen an die sich die User halten müssen.
    In diesem Thread geht es aber nicht um anstößige Fotos oder rassistische Äußerungen auf die FB oder Twitter reagieren, sondern um normale Regierungskritik oder auch nur darum, dass auf öffentlich zugängliches Material einer Behörde verwiesen wird.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

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