Und jetzt platziert Biden als Bombe Harris! kommentiert Eurabier 13. August 2020 at 10:58, auf PI.

Was "Bombe Harris" angeht, so wird diese Bombe nach hinten losgehen! Wer erinnert sich noch an den Vorwahlkampf, in dem Kamala Harris sich als "schwarze Kandidatin", als Afroamerikanerin vorstellt? Afroamerikanerin will sie jetzt um keinen Preis mehr sein, nur noch Schwarze.


Ms. Harris is the most high-profile and politically connected black woman ever to run for president,
The New York Times, 29. Januar 2019
.

Dem New Yorker Provinzblatt fällt nicht auf, daß das Foto nicht zur Aussage paßt, sehr ungeschickt ausgewählt ist. Ihre helle Haut sticht zu sehr ab von den wirklich schwarzen Afroamerikanerinnen. Das einzige, was sie mit einem Schwarzen verbindet, ist ihre gezielte Liaison mit dem 30 Jahre älteren Willie Brown, dem ersten schwarzen Bürgermeister von San Francisco, 1996 bis 2004; und sie verkehrt in linken Kreisen des Geldadels von Pacific Heights, kurz: Kamala Harris schläft sich hoch!

Bei den Demokraten macht sie sich beliebt in deren Kampf gegen Donald Trump.


Kamala Harris startet ihre politische Karriere mit einem 'unterstützten' $120 000 Job
ihres Freundes Willie Brown"
Kamala Harris launched political career with $120K 'patronage' job from boyfriend Willie Brown,
by Alana Goodman, Washington Examiner, June 01, 2019

Linke und linksextreme Provinzzeitungen in Deutschland und Frankreich kolportieren das immer noch: Eine Schwarze, une femme noire, à la fois femme et noire, gleichzeitig Frau und Schwarze. Hier das Pariser Provinzblatt Le Monde:


"Kamala Harris, die Vergeltung der schwarzen Frauen auf der politischen Szene Amerikas.
Der Kampf für die weibliche Vertretung hat die Afroamerikanerinnen lange zur Seite geschoben"
Kamala Harris, la revanche des femmes noires sur la scène politique américaine
Le combat pour la représentation féminine a longtemps laissé de côté les Afro-Américaines.
Par Corine Lesnes, Le Monde, 12 août 2020

Hier das unsägliche, grottenschlechte Berliner Provinzblatt DIE WELT, die immer als letzte begreift, daß die Karawane längst weiter gezogen ist. Dem Blatt fällt nicht einmal auf, daß die Hautfarbe der Kamala Harris durch geschickte Schatten nachgedunkelt wurde:


Das sind die Frauen hinter dem Erfolg von Kamala Harris. Von Maya King, Klaus Geiger,
DIE WELT, 13. August 2020

Medien, die etwas auf sich halten, schreiben nun von "einer Farbigen", une femme de couleur, "die erste Kandidatin mit nicht-europäischer Herkunft", die sich zwar im Vorwahlkampf als Schwarze präsentiert hätte, aber Afroamerikanerin nicht sein wolle, kommentiert Adrien Jaulmes.



Kamala Harris, eine kalifornische Obama, um die demokratische Kandidatur neu zu entzücken"
Kamala Harris, une Obama californienne pour réenchanter la candidature démocrate.
Par Adrien Jaulmes, Le Figaro, 12/13 août 2020

In der Tageszeitung vom 13. August 2020 hält das Blatt es für besser, "Obama californienne" zu titeln, mit Anführungszeichen, weil die Kandidatin diesen Vergleich nicht mag. Denn ja, sie ist noch weniger schwarz als der Mischling Barack Obama, Mutter Weiße, Vater schwarzer Kenianer.

USA-Kenner Philippe Gélie, meinen Lesern bekannt als Barack-Obama-Bewunderer und Donald-Trump-Feind jeweils der ersten Stunde, scheint gereift. Er schreibt im Leitartikel, Le Figaro, 12./13. August 2020: "Es wäre naiv zu glauben, alle Afroamerikanerinnen und alle Asiatinnen würden für sie stimmen."

Kamala Harris in California: Big winner but a polarizing figure. By David Lightman,
The Sacramento Bee, August 11, 2020


Asiatinnen? Es wird kaum erwähnt. Ihre Mutter Shyamala Gopalan (1938 - 2009) stammt aus dem indischen Bundesstaat Tamil Nadu, sie ist Tochter eines Diplomaten und wird in den USA zu einer anerkannten Krebsforscherin. Sie gibt ihren Töchtern Vornamen aus dem Sanskrit, Kamala Devi und Maya Lakshmi. Als Kamala Devi Harris sieben Jahre alt ist, trennen sich ihre Eltern, die sich beim Studium in Berkeley kennengelernt hatten. Der Jamaikaner Donald Harris (1938 - ), Wirtschaftswissenschaftler und später Professor an der Stanford University, ist ebenfalls kein Schwarzer und Afroamerikaner, sondern Mischling. Er behauptet, von einem weißen Plantagenbesitzer, abzustammen. Das könnte passen, so, wie er aussieht. Es könnte sich um den irisch-stämmigen Sklavenbesitzer Hamilton Brown handeln.

SLAVE REGISTERS FROM LONDON. Name The Slaves Kamala Harris’ Ancestor Owned.
By Patrick Howley, Big League Politics, July 1, 2019

Auf einem von Kamala Harris zur Veröffentlichung freigegebenen Foto sieht man, daß ihre Urgroßmutter Iris Finegan (1888 - 1981) eine Schwarze ist. Mehr schwarz kommt aber nicht vor.

Diese Geschichte erinnert an die bis Anfang des 20. Jahrhunderts lebendige dunkle Seite des Heuerlingswesen in Deutschland. Dem Plantagenbesitzer gefiel halt die schmucke Iris.

How Kamala Harris’ immigrant parents shaped her life — and her political outlook.
By Casey Tolan, The Mercury News, February 10, 2029

Nun kann man die Frage stellen, wie es auf Inder und auf Afroamerikaner wirkt, daß Kamala Harris sich als Schwarze, wenn auch nicht als Afroamerikanerin sieht. Die Medien erwähnen die indische Komponente ihrer Identität kaum, obgleich sie wesentlich ist für ihre Entwicklung. Die indische Gemeinde in den USA ist immer in großer Mehrheit auf Seiten der Demokraten gewesen. Einen indischen Freund, der inzwischen 30 Jahre in den USA lebt, habe ich gefragt, was er von der Kandidatin hält. Seine Antwort: Yes, we are very excited about Kamala Harris and Joe Biden.

Democrats have a loyal base in Indian Americans, but Trump is fast pulling them to his side.
By Seema Sirohi, ThePrint [India], 12 August 2020

Aber ein Wechsel zu Donald Trump und zu den Republikanern ist im Gange. Der Grund liegt in ihrem Herkunftsland Indien. Wie die Demokraten und die Republikaner sich jeweils zu Indien positionieren, so wird sich die Mehrheit der indisch-stämmigen Wähler verhalten. Donald Trump gilt im Gegensatz zu Joe Biden und seine "Agenda for Muslim-American Communities" als Freund Indiens. Wenn man dann vielleicht noch den Vornamen Kamala nicht als Hindi = Lotus, sondern - wie bei uns aus Unkenntnis Muslima - mit lateinischer Endung, als weibliche Form des arabischen ???? kamal" interpretiert, nämlich "die Vollendete", dann paßt Kamala Harris gut zur American-Muslim Community.

Bliebe noch das Verhältnis der USA zu China. Nikki Haley, die inzwischen als Ersatz für Mike Pence gehandelt wird, ist wie Kamala Harris bekannt für ihre Kritik an China, allerdings aus anderen Gründen als diese. Während Nikki Haley sich für die Demokratie in Indien und gegen das totalitäre System und die Außenpolitik Chinas wendet, vor allem auch gegen Chinas Politik in der UNO, sorgt sich Kamala Harris vor allem um die Behandlung der muslimischen Uighuren durch die chinesische Regierung.

Die Verbrechen der Uighuren und ihres East Turkestan Islamic Movement innerhalb und außerhalb Xinjiangs sind hinreichend bekannt. Das hindert Kamala Harris nicht, Mit-Initiatorin des inzwischen vom mehrheitlich republikanischen Senat der USA, am 14. Mai 2020, verabschiedeten H.R.649 - Uyghur Human Rights Policy Act of 2019 zu werden. Donald Trump unterzeichnet den Uighur Human Rights Policy Act of 2020, am 17. Juni 2020. Na, dann auf gute Zusammenarbeit gegen China!

Darauf kann man antworten: Es ist nicht Islamophobie, wenn sie Dich wirklich ermorden wollen!

Kamala [Devi] Harris or [Nimrata] Nikki Haley –
Indian-Origin US Politicians To Give A Hard Time To China?
By the Asian Times Desk, The EurAsian Times, 13 August 2020


Bretonen in der ersten Reihe, ansonsten jede Menge Muslime!

Die chinesische Provinz wird von von der Unrepresented Nations & Peoples Organization mit dem von den Separatisten gewählten Namen East Turkestan bezeichnet. Es ist ähnlich wie mit "Palästina", das gibt es ebenfalls nicht. Man ahnt ja nicht, wie viele solcher Nationen und Völker es auf der Welt gibt!




Weiterlesen...