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  1. #31
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    AW: Transgender durch Gruppendruck?

    Da es laut der Protagonisten keine Unterschiede zwischen Mann und Frau gibt, ist die Teilnahme von Männern am "Frauensport" nicht abzulehnen. Kerle, die ansonsten nichts reißen, sind nun auf einmal Siegertypen....

    »Ich hab einfach angekreuzt, dass ich weiblich bin«: Männlicher Sportler wird Zweiter in Frauenrennen
    Der zwei Meter große Informatikstudent Con Óg Ó Laoghaire wollte zeigen, wie unfair und absurd die Zulassung von Trans-Athleten im Frauensport ist.
    Ein Klick reicht zum Identitätswechsel
    Die Anmeldung war leicht: Auf der Webseite seines Campus am Trinity College kreuzte Laoghaire 2019 einfach an, dass er weiblich sei und am Frauenrennen teilnehmen wolle.
    Als er sich am Tag des Wettkampfs seine Nummer abholen wollte, sagte eine Frau des Orga-Teams, als sie ihn sah: „Sie sind männlich, oder?“ Mit einer leicht getriggerten Attitüde entgegnete Laoghaire: „Nein, ich bin weiblich.“ Und schon war das geklärt.

    Keiner traut sich, etwas zu sagen!
    Der nach eigenen Angaben eher unsportliche 22-Jährige schaffte es auf Anhieb auf den Zweiten Platz. Bei der Medaillenverleihung sei es bizarr still gewesen, berichtet er. Viele hätten sich gewundert oder waren irritiert, aber niemand traute sich, etwas zu sagen.
    Laoghaire identifiziert sich nicht als Transgender. Er wollte mit seiner ungewöhnlichen Aktion lediglich darauf hinweisen, wie ungerecht die Teilnahme von Männern im Frauensport ist.

    https://flinkfeed.com/ich-hab-einfac...n-frauenrennen
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  2. #32
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    AW: Transgender durch Gruppendruck?

    Keiner traut sich etwas zu sagen - ist das eine freie Gesellschaft? Wenn sich das "Oregon-Mathematik-Modell" durchsetzt, dann traut sich auch keiner mehr zu sagen, dass 2 + 2 = 4 sind und es nicht viele verschiedene Antworten darauf gibt. Die Chinesen und die Russen und selbst die Muslimischen Staaten, schauen nach Westen und denken sicherlich: "Die zerstören sich selbst, ihre Kultur, ihre Industrie, ihre Wirtschaft, ihre Intelligenz, ihre Zivilisation - man braucht nur zu warten und zu beobachten".
    Geändert von abandländer (26.02.2021 um 10:40 Uhr) Grund: Ersatz Begriff „System“ mit „Modell“
    Was ich schreibe ist meine Meinung und nicht unbedingt die Wahrheit - Regimekritik - Globalists are evil. Im Zweifel ... für die Freiheit.

    Kalifatslehre. Darum geht es.


  3. #33
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    AW: Transgender durch Gruppendruck?

    Hormonbehandlung bei Jugendlichen

    Junge Engländerin warnt vor vorschneller Geschlechtsumwandlung
    Die Engländerin Keira Bell hat davor gewarnt, bei Jugendlichen, die glauben transsexuel zu sein, vorschnell Maßnahmen zur Geschlechtsumwandlung vorzunehmen. „Überstürzt nichts. Wartet, bis ihr vollständig versteht, worauf ihr euch einlaßt“, empfahl sie den Betroffenen in einem Interview mit dem Spiegel. Bell habe Klage gegen die Klinik eingereicht, die sie als Minderjährige behandelt hatte.

    Bell, die sich laut dem Blatt während der Pubertät immer mehr als Junge gefühlt hatte, begann mit 16 Jahren eine Hormonbehandlung und erhielt später Testosteroninjektionen. Daraufhin sei ihr ein Bart gewachsen und ihre Stimme sei tiefer geworden.

    Mit 19 Jahren seien ihr durch eine Mastektomie die Brüste entfernt worden. Zuerst habe sie ihre neue Rolle glücklich gemacht. Doch schon nach einiger Zeit habe Bell festgestellt, daß ihre Probleme mit dem weiblichen Körper eher eine psychologische Komponente hatte und weniger eine geschlechtliche. Heute bereue sie ihren Schritt.

    Mit der Pubertät begann die Odyssee
    „Ich war zu jung, um zu verstehen, wofür ich mich da eigentlich entscheide. Ich glaube, daß es vielen Kindern so geht. Wenn man einmal auf den Zug aufsteigt, ist es schwer, wieder abzuspringen.“

    Bell ging im Januar 2020 juristisch dagegen vor, daß Minderjährige mit Pubertätsblockern behandelt werden dürfen. Ihrem Antrag sei im Dezember vom High Court of Justice, dem dritthöchsten englischen Gericht, in weiten Teilen zuerst stattgegeben worden. „Ich wünschte, dieses Urteil wäre früher gefällt worden“, hätte Bell nach dem Urteil gesagt. „Dann wäre mein Leben heute ganz anders.“

    Doch schon im März habe ein weiteres Urteil den Einsatz von Pubertätsblockern für unter 16jährige mit dem Einverständnis der Eltern wieder erlaubt. Da die beklagte Klinik gegen das Urteil Berufung eingelegt habe, erwarteten Prozeßbeobachter nun eine abschließende Klärung vor dem britischen Verfassungsgericht.

    Begonnen hatte Bells Odyssee laut eigenen Angaben während ihrer Pubertät. Sie habe Probleme gehabt, Freunde zu finden. Sie empfand sich nicht weiblich genug und vermutete daraufhin, womöglich ein Junge zu sein. Sie habe sich dann immer stärker selbst abgelehnt. Ihre alkoholkranke Mutter und ihr Vater seien keine Stütze gewesen.

    Als sie 14 Jahre alt war, habe Bell im Internet eine Checkliste gefunden, mit Hilfe derer man herausfinden konnte, ob man im „falschen Körper geboren“ sei. Am Ende habe sie die Fragen alle mit Ja beantworten können. Fragen wie: Leiden Sie stark unter Ihrem Körper; Waren Sie schon immer eine untypische Frau / ein untypischer Mann? Oder Sind Ihnen Brustwachstum und Periode unangenehm?

    Schon bald kamen Zweifel
    „Jeder Punkt traf auf mich zu. Ich dachte: Das bin ich. Hier ist die Wurzel all meiner Probleme. Und eine Lösung für sie“, erklärte sie. Wenig später habe sie von Mitschülern gefordert, „Quincy“ genannt zu werden.

    In der „Tavistock-Klinik“ in London, in der Bell die Hormonbehandlung erhielt, seien ihr vorab ein paar oberflächliche Fragen gestellt worden. „Hast du als Kind lieber mit Jungs oder mit Mädchen gespielt? Was waren deine Hobbys? Solche Sachen. Wenn ein Teenager dort hinkommt und Hormone möchte, dann stellen sie das nicht infrage. Sie sagen: Wer sind wir, daß wir deine innere Identität debattieren?“ Ihre Entwicklung oder Probleme in der Familie, wie die alkoholkranke Mutter, die Scheidung der Eltern und anderes, seien nie thematisiert worden.

    Nach der Geschlechtsumwandlung habe sich Bell ein knappes Jahr in ihrem neuen Körper wohl gefühlt, dann seien die Zweifel gekommen. Der Umgang mit anderen Menschen sei ihr nach wie vor schwergefallen, hinzu traten Schmerzen im Unterleib, die durch den Mangel an Östrogenen ausgelöst worden waren. Sie habe sich verlorener, einsamer und verwirrter als vor der Behandlung gefühlt.

    „Anstatt mich äußerlich zu verändern, hätte man mir helfen müssen, mich innerlich besser zu fühlen. Zu akzeptieren, daß ich eben nicht den klassischen Rollenbildern entspreche. Und daß ich das auch nicht muß, um eine Frau zu sein“, beklagte Bell in dem Interview.

    Bell glaubte heute, daß Ärzte und Psychologen Minderjährige zu leichtfertig bei ihrem Vorhaben unterstützten. Die Befürworter der Pubertätsblocker argumentieren laut Spiegel damit, daß die gezielte Gabe von Hormonen den betroffenen Menschen ein Leben ohne das Stigma ermögliche, optisch weder eindeutig Mann noch Frau zu sein und den Kindern jahrelanges Leid erspare.

    Laut eigenen Angaben hat Bell die Hormone mittlerweile wieder abgesetzt. Sie fühle sich zwar wieder als Frau. Doch sie werde immer noch jeden Tag mit „Sir“ angesprochen. Die Menschen dächten, sie sei ein Mann. Sie müsse nun für den Rest ihres Lebens mit den Konsequenzen leben.

    https://jungefreiheit.de/kultur/gese...htsumwandlung/
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  4. #34
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    AW: Transgender durch Gruppendruck?

    Ich hab den Bullshit auch schon genutzt: mußte pinkeln - Messe - Fraunenklo: da hätte ich mir in der Schlange in die Hose gemacht -Männerklo Warteschlange 5 Min... Hab mich an die Männerschlange angestellt. Keinerlei Probleme gehabt - hab mich innerlich schon auf Diskussion eingestellt...Es hat mich der Klomann/Frau/divers nicht angemecktert warum ich als Frau die Männertoilette betrete- auch kam keinerlei Beschwerden von den männlichen Leuten.. Ich hab mich in die abgetrennte Toi verzogen - und durfte mein Geschäft privat machen... Ich hätte auch in die Pißrinne gemacht als Frau wenn keine Toi Kabine mäglich gewesen wäre... Wenn man muß, dann muß man halt.. Ich hab keine ANgst daß mir ein Mann was "geguckt" . genauso wenig wie ich wenn ich Notdurft verrichte Interesse am Schw.. des Toilettenbenutzers habe - ich verrichte meine Notdurft..Ich muß pinkeln wie auch andere...

  5. #35
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    AW: Transgender durch Gruppendruck?

    Die Lifestyle-Linke im reichen Westen hat ein neues Lieblingsobjekt: es ist der Transmensch. Als Mann geboren, aber sich als Frau definierend, oder umgekehrt, flirrt dieser zwischen den Geschlechtern und unterläuft die angeblichen Herrschaftszumutungen von Biologie, Tradition und Gesellschaft. Er verkörpert die Utopie einer entgrenzten, vom Schicksal erlösten Welt, in der die eigene Befindlichkeit als Realität verabsolutiert wird und in der alle Wünsche in Erfüllung gehen, wenn man nur fest daran glaubt und nicht daran gehindert wird.

    Ein eigentlicher Kult hat sich um diese kleine Minderheit von Menschen entwickelt, die unter Genderdysphorie oder Geschlechtsinkongruenz leiden, also jener seltenen psychiatrischen Störung, die dem bedauernswerten Zeitgenossen das quälende Gefühl gibt, im falschen Körper geboren zu sein. Modehäuser schicken Transgender-Models auf den Catwalk; Hollywood-Stars präsentieren stolz ihre Transkids; in Music Clips, TV-Serien und Filmen tauchen plötzlich vermehrt Transfiguren auf; Prominente, die sich einer operativen Geschlechtsumwandlung unterziehen, schaffen es aufs Titelblatt von Hochglanzmagazinen und werden wie Freiheitshelden gefeiert.
    Transgender zu sein, ist glamourös, und indem man sich mit der Trans-Community solidarisiert, fällt nicht nur ein wenig von deren Glanz auf einen zurück, sondern man kann auch öffentlich seine Toleranz und Aufgeschlossenheit signalisieren.
    Mädchen, die Jungen sein wollen
    Parallel zur Popularisierung der Transideologie explodierte die Zahl der Kinder und Teenager, die ihr naturgegebenes Geschlecht ablehnen und sich als transgender identifizieren. Schwedens staatliche Behörde für Gesundheit und Soziales zum Beispiel vermeldete, dass zwischen 2008 und 2018 die Anzahl von Genderdysphorie-Diagnosen bei Jugendlichen um 1.500 Prozent zugenommen habe. Ähnliche Befunde liefern auch Großbritannien, Australien, Kanada, Finnland, Deutschland, die USA, die Schweiz. Auffällig ist dabei der Umstand, dass die starke Zunahme vor allem auf die Mädchen zurückzuführen ist, die siebzig bis achtzig Prozent der Betroffenen ausmachen, während eine Dekade früher das Verhältnis zu den männlichen Jugendlichen ausgeglichen war.

    Was ist die Ursache für diese Entwicklung? Ist sie die Folge der Aufklärung über ein Thema, das man lange verdrängt hatte? Oder hat man es eher mit dem Phänomen einer zeitgeistigen subkulturellen „Cluster-Bildung“ zu tun, mit „sozialer Ansteckung“ unter den mit Internet aufgewachsenen Kindern und Jugendlichen, wie einzelne Studien nachzuweisen versuchen? Und warum sind autistische Jugendliche mit bis zu fünfzig Prozent Anteil signifikant übervertreten bei der Gruppe der Transgeschlechtlichen?

    Zentrale wissenschaftliche und therapeutische Fragen sind völlig ungeklärt. Doch die Trans-Lobby hat kein Interesse, sie zu lösen. Man versteht sich als Bewegung, deren höherer Auftrag es ist, die wahren Genderidentitäten aus der gesellschaftlichen Zwangsjacke von Vorurteil und Konvention zu befreien. Und wer beispielsweise den Wunsch einer pubertierenden, unstabilen 14-Jährigen, ein Junge zu sein, nicht vorbehaltlos unterstützt, muss damit rechnen, von den gut organisierten Transaktivisten in den sozialen Medien als „transphob“ und „Hasser“ bloßgestellt und diffamiert zu werden.

    Die absurden Dogmen der Trans-Weltanschauung
    Die Drohung mit dem Internet-Pranger wirkt. Es finden sich kaum noch Stimmen, die sich kritisch zu den schrillen Thesen und absurden Dogmen der Trans-Weltanschauung äußern. Eine Ausnahme bildet Keira Bell, eine heute 24-jährige Engländerin, die es mit dem Transestablishment aufnahm, indem sie dieses zwang, sich mit ihrer Geschichte auseinanderzusetzen.

    Keiras Vater verschwand früh aus der Familie, die Mutter war Alkoholikerin und psychisch krank. Keira fühlte sich verloren und einsam, ein Zustand, der sich noch verschlimmerte, als die Pubertät einsetzte. Sie hasste ihre wachsenden Hüften und Brüste, und sie realisierte verwirrt, dass sie sich von Mädchen angezogen fühlte. Sie kapselte sich ab, ging nicht mehr zur Schule, verfiel in Depressionen. Im Internet erfuhr sie von Frauen, die sich in Männer umwandeln lassen, und in ihr wuchs der Gedanke, dass all ihr Unglück daher rührte, dass sie in Wirklichkeit ein Junge war, der in einem Mädchenkörper steckte.

    Sie wurde mit 15 Jahren an die Londoner Tavistock-Klinik überwiesen, spezialisiert auf Jugendliche mit Genderidentitäts-Problemen. Dort bestätigte man ohne Umschweife ihre Selbstdiagnose, und ab da ging es nur noch in eine Richtung. Mit 16 bekam sie Pubertätsblocker, mit 17 Testosteron-Injektionen und mit 20 ließ sie sich die Brüste abschneiden. Sie hieß jetzt Quincy, nach Quincy Jones, trat dominant auf und trug ein Bärtchen. Für kurze Zeit fühlte sie sich in einem Hoch.

    Eine verstümmelte Frau
    Bald aber regten sich böse Zweifel. Sie realisierte, dass sie trotz Brachialmedikation und Skalpell-Kosmetik kein Mann war und nie einer sein werde. „Die Genderdysphorie war ein Symptom meiner Misere und nicht deren Ursache.“ Sie war eine Frau, wie die Natur es bestimmt hatte, jetzt allerdings eine verstümmelte. Sie hatte keine Brüste mehr, ihre Vagina war durch die Medikamente geschrumpft und sie würde nie Kinder gebären können, während ihr der strenge Bartwuchs und die tiefe Stimme von ihrem Experiment als Mann bis ans Lebensende bleiben werden.

    Keira Bell war zutiefst verzweifelt. Doch anstatt sich umzubringen, machte sie etwas Sinnvolleres. Sie verklagte die Tavistock-Klinik. Diese habe ihre jungen Patienten nicht geschützt und schon Zehnjährigen Medikamente wie Pubertätsblocker verabreicht, ohne die möglichen Langzeitfolgen zu kennen oder zu kontrollieren. Vor einigen Monaten gab der High Court in London der Klägerin recht. Die Tavistock-Klinik stellte umgehend die Verschreibung von Pubertätsblockern an Kinder ein. Transaktivisten beschimpften Keira als Verräterin. Doch diese hatte die Genugtuung der Siegerin. Keira hatte die Debatte über den Transgenderismus neu geöffnet und verändert und wahrscheinlich viele Jugendliche und Kinder davor bewahrt, die gleiche schreckliche Erfahrung durchzumachen wie sie selbst.

    https://www.achgut.com/artikel/das_q...eboren_zu_sein
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  6. #36
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    AW: Transgender durch Gruppendruck?

    Wahl in Mexiko: 18 männliche Politiker erklären sich zu „Transfrauen“
    Am kommenden Sonntag sind 93 Millionen Mexikaner aufgerufen, 500 Abgeordnete und 15 Gouverneure sowie weitere Vertreter auf lokaler Ebene und für 1900 Gemeinderäte zu wählen. Wie das christliche Online-Portal Mercatornet berichtet, gehört die erst vor zwei Jahren gegründete Partei „Fuerza por Mexico“ (Macht für Mexiko; FxM) zu den Newcomern. Wie alle neuen Parteien mache auch sie den Mexikanern große Versprechungen. So vertrete sie beispielsweise radikale feministische Forderungen. In einem auf Mercatornet verlinkten Wahlkampf-Video fordert eine der Bewerberinnen „al feminicida córtale los huevos!“, – dass Frauenmörder lebenslang inhaftiert und kastriert werden sollten. Daher könne es „überhaupt keinerlei Zweifel an der absoluten Aufrichtigkeit“ der feministischen Agenda der Fuerza por Mexico geben.

    Wie man den Forderungen von Geschlechterparität entsprechen will
    Doch im östlich von Mexico City gelegenen Bundesstaat Tlaxcala habe die Partei Schwierigkeiten gehabt, den bundesweiten Forderungen nach einer Geschlechterparität auf den Wahllisten zu genügen. 18 ihrer Kandidaten liefen Gefahr, von der Liste gestrichen zu werden.

    Doch „glücklicherweise“ – so heißt es ironisch auf der christlichen Plattform – „entdeckten die 18 Kandidaten der FxM ihre wahre Genderidentität. Trotz ihres männlichen Erscheinungsbildes sind sie Frauen, und sie sind es immer gewesen. Bis vor einigen Tagen gab es nur einen Transgender-Kandidaten, Valeria Lorety Díaz, der sich für ein Amt im Gemeinderat von Tlaxcala beworben hat. Jetzt gibt es deren 19. Die nationale Wahlbehörde stellte in Aussicht, dass die Wahl am 6. Juni die ‚inklusivste‘ Wahl in der Geschichte Mexikos sein werde“.

    Es überrasche nicht, so treibt Mercatornet die Ironisierung weiter voran, „dass sich transphobe Stimmen erhoben, die gegen die Gender-Erleuchtung der FxM Einspruch einlegten. So sagte Valeria Lorety Díaz gegenüber dem nationalen Fernsehsender Televisa: ‚Sie täuschen mit einer falschen Identität. Sie sind als Transfrauen registriert, aber wie verhalten sie sich? Sie sollten sich wie Transfrauen wie ich benehmen‘“.

    Genderselbstidentifizierung soll nicht angezweifelt werden
    Doch, so widerspricht Mercatornet, damit liege Valeria Lorety Díaz ganz falsch. Denn die Wahlkommission von Tlaxcala habe kürzlich eine lebhafte Debatte auf Zoom geführt: „Die Teilnehmer kamen zu dem Ergebnis, dass es falsch sei, die Realität der Genderselbstidentifizierung der Kandidaten anzuzweifeln, und dass es keinen Beweis gebe, der Vorwürfe eines fingierten Geschlechtswandels unterstützt. Wie sollte das auch sein? Nur die Kandidaten selbst wissen, ob sie männlich oder weiblich oder was auch immer sind. Biologie hat damit nichts zu tun“.

    Auch der Vorsitzende der FxM, Luis Vargas, habe Kritik vom Tisch gefegt. Er sagte, dass die Frage nach der Transgender-Identität sehr weit gefächert sei: „Ich kann nicht in die Privatsphäre der Menschen eindringen und ihnen sagen ‚Sie ja, Sie aber nicht‘“.

    Die Genderselbstidentifizierung sei in Mexiko durchaus gängig, erläutert Mercatornet. 2018 „bejubelte Human Rights Watch eine Gerichtsentscheidung in Bezug auf das Recht einer Person, sein Geschlecht zu ändern“. 2019 habe der Gesetzgeber von Tlaxcala die Genderselbstidentifizierung als grundlegendes Menschenrecht anerkannt. Ein medizinischer Eingriff sei nicht nötig dafür.

    https://www.tichyseinblick.de/kolumn...u-transfrauen/
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