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  1. #121
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    AW: Filmmacher in der Klemme. Wenn die Realität nicht gezeigt werden darf

    Tom Bohn (63), preisgekrönter Filmemacher und über 30 Jahre lang Tatort-Regisseur hat sich jetzt im Interview mit der NZZ als Tatort-Aussteiger geoutet. Sein Grund: Die Redaktionen achten ihm zu sehr auf politische Korrektheit....Nach mehr als einem Dutzend eigenen Drehbüchern und den dazu gedrehten Tatorten ist für Regisseur Bohn jetzt Schluss mit Tatort. ...Ein paar Mal angeeckt sei er mit Themenvorschlägen: „Eine Geschichte über Flüchtlingshelfer in Afrika und Dealer im Görlitzer Park schwebte mir vor. Da bin ich nicht mit durchgekommen.“

    Aber wie waren die Erklärungen aus den Redaktionsstuben dafür? Falsch verstehen könne man es: „Es könnte den Rechtsradikalen zuspielen. Ist gefährlich zurzeit, machen wir nicht.“ Dahinter stehe noch nicht einmal eine politische Linie, so Bohn, sondern es sei einfach die Sorge, in einem falschen Licht dazustehen.

    Ein Bohn-Drehbuch wurde nicht freigegeben und nach elf Drehbuch-Fassungen war die Ursprungsidee regelrecht wegkorrigiert. Über die Weichzeichnung der rechts -und linksradikalen Figuren, die sich als Protagonisten in seinem letzten Tatort begegneten, meint Bohn:

    „Die beiden Radikalen dürften nicht zu sympathisch wirken, da müsse man aufpassen.“ ... „Es könnte missverstanden werden. Das hört man immer wieder. Es könnte nicht so verstanden werden, wie es die politische Korrektheit erfordert.“

    Was kritische Geister an der alltäglichen Nachrichten-Auswahl und Berichterstattung in den Öffentlich-Rechtlichen monieren, verklebt auch durch das Unterhaltungsprogramm die Synapsen der Konsumenten; selbst der Tatort passt inzwischen ins Narrativ und wird genau genommen damit zur „Volkserziehung“ instrumentalisiert........ https://www.alexander-wallasch.de/ga...ng-des-tatorts
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  2. #122
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    AW: Filmmacher in der Klemme. Wenn die Realität nicht gezeigt werden darf

    Mit der Blackfacing-Sache ging es los. Weiße, die sich schwarz schminkten um Neger darzustellen, waren vor allem in den 20er und 30er Jahren üblich. In späteren Jahren kam das in Filmen nicht mehr vor. Anders bei den Indianern, die noch bis heute teilweise von Weißen dargestellt werden. Nach und nach ändert sich aber das Besetzungsverhalten und schlägt ins andere Extrem. Nun regt sich Schauspieler Matthias Brenner auf....


    ...Matthias Brenner (64) macht die Vorwürfe eines Kollegen öffentlich, die Redakteure und Produzenten der ARD schwer belasten. Wurden Darsteller für Rollen wie für „Polizeiruf 110“ im öffentlich-rechtlichen Fernsehen etwa anhand ihrer Sexualität ausgewählt? Mussten sie in Castings sogar ihre sexuelle Orientierung preisgeben?.... https://www.bild.de/bild-plus/region...1192.bild.html


    ........absurd? Muss man dann nicht soweit gehen, dass nur echte Mörder auch Mörder darstellen dürfen? Dass nur Verheiratete Ehepartner darstellen dürfen?
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  3. #123
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    AW: Filmmacher in der Klemme. Wenn die Realität nicht gezeigt werden darf

    Kulturelle Aneignung ist die Nazi-Keule der Woken. Interessanterweise gilt dies aber nur für Weiße, die die Rollen aus anderen Kulturen spielen. Wenn Schwarze im mittelalterlichen England als Lords auftreten, ist das zwar idiotisch aber für die Woken durchaus akzeptabel. Nun spielt die Kubanerin Ana de Armas in einer Netflix-Produktion Marylin Monroe und alle finden es prima.
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  4. #124
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    AW: Filmmacher in der Klemme. Wenn die Realität nicht gezeigt werden darf

    Na ja, das Gute an der ganzen Kacke in Fernsehen und Kino ist, dass man sie nicht anzuschauen braucht und damit die Produzenten abstraft (zumindest im Kino. GEZ-Fernsehen ist natürlich leider was Anderes.). Spätestens wenn keiner mehr diesen Müll sehen will und die Abo-Zahlen von Netflix & Co. weiter einbrechen, dürfte es wieder zu einem Sinneswandel der Bosse kommen. Letzten Endes schauen die alle nur auf's Geld.
    MAn merkt das ja auch an sogenannten Blockbustern in jüngerer Zeit. Die letzte Star Wars Trilogie ist auch so ein abschreckendes Beispiel. Da wollten sie mit aller Gewalt diesem völlig unglaubwürdigen Sternchen die Hauptrolle geben, die noch nicht mal richtig rennen kann und dann ganze Mannschaften von imperialen Kriegern mit ungelenken Kampfszenen zu Boden bringt und es ging in die Hose! Die Filme an sich wären nicht mal so schlecht, aber die weibliche Hauptrolle verdirbt alles. Da können auch die Spezialeffekte nichts mehr retten . . .
    "...und dann gewinnst Du!"

  5. #125
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    AW: Filmmacher in der Klemme. Wenn die Realität nicht gezeigt werden darf

    Da rieb sich sicher so mancher Zuschauer die Augen. Der gestern ausgestrahlte Tatort ließ die linke Zensur einfach links liegen. Am Ende wurde ein Afghane als Vergewaltiger und Mörder überführt, eine linke Tussi schmiss sich auf peinliche Weise an einen Syrer ran und kassierte eine Abfuhr und ein Gutmenschenehepaar suhlte sich wohlig in den Erzählungen ihrer "Flüchtlingsgäste", die von ihren Folterungen berichten mussten. Ein von der Polizei widerrechtlich in Auftrag gegebener DNA-Test überführte den Täter, brachte den ermittelnden Beamten harsche Rassismusvorwürfe und angedrohte Disziplinarverfahren ein und zwischendurch wurde die Kommissarin Lindholm von dicken Türken/Arabern massiv angegangen und an ihrer Arbeit gehindert. Da hat die ARD-Zensurabteilung wohl nicht aufgepasst.
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  6. #126
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    AW: Filmmacher in der Klemme. Wenn die Realität nicht gezeigt werden darf

    Zum Beitrag #125 gibt es noch einen Nachhall.......


    Für den neuen Fall „Die Rache an der Welt“ finden sich in der Mediathek der ARD nur der Trailer und eine Kurzbeschreibung. Darin erfährt man über den Ort des Verbrechens: „Die heile Welt von Göttingen wird erschüttert durch einen Serientriebtäter, der an abgelegenen Ecken Frauen auflauert.“ Doch so heile scheint die Welt in Göttingen gar nicht zu sein.

    Noch während der Sittenstrolch, wegen seines nordischen Dolches „der Wikinger“ genannt, sein Unwesen treibt, werden Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler kann feiern, 20 Jahre Tatortkommissarin zu sein) zur Leiche einer jungen Frau gerufen, die brutal vergewaltigt und ermordet wurde. Sie war in der Flüchtlingshilfe aktiv und nicht weit vom Tatort entfernt liegt ein Fußballplatz, auf dem viele Flüchtlinge an einer Dauerfußballveranstaltung teilnehmen.

    Lindholm gibt, um den Verdacht, dass der Täter aus deren Reihen kommt, gleich auszuräumen, einen für die deutschen Behörden nicht zulässigen, erweiterten Gentest in den Niederlanden in Auftrag. Jedoch: Das Ergebnis legt nahe, dass es sich bei dem Vergewaltiger nicht um einen Mitteleuropäer handelt. Schlimmer noch: Ein Zeuge meint, ein vom Tatort Geflüchteter habe Migrationshintergrund. Außerdem wird der „Wikinger“ geschnappt: Es ist ein Biodeutscher aus einem Vorstadtreihenhaus.

    Die Süddeutsche Zeitung ist irritiert, denn Lindholm stört bei ihren Ermittlungen Flüchtlinge beim Rekordfußballspiel, nutzt einen spröden Tonfall bei Befragungen, und insgesamt sind ihr darin „viele überzeichnete Figuren unterwegs: Schon der Parade-Hater am Anfang sabbelt von stechenden Augen und dunkler Ausstrahlung“ – das sei ein Tatort mit Anspruch, so die Zeitung, „bei dem die Story der Relevanz des Themas nicht gerecht werde“.

    Aber ganz im Gegenteil, muss man da anmerken, denn hasserfüllte Deutsche hat der Film eigentlich ausgespart. Vielleicht ist das einer der Gründe, warum er Einige irritiert. Denn der rüstige Zeuge zum Beispiel (Süddeutsche: „der Hater“) schildert der schwarzen Ermittlerin Schmitz (Florence Kasumba), ohne die geringste Scheu oder eine Miene zu verziehen, den verdächtigen dunklen Fahrradfahrer, bei dem „nur das Hemd nicht schwarz gewesen sei“. Platzwart Henry (Sascha Alexander Gersak) umarmt keck die muslimische Würstelbraterin und lässt ganz unkorrekt-teutonisch den für ihren Rekordversuch eingesperrten Dauerfußballspielern ein Flucht-Türchen für Stadtausflüge offen.

    Der Freund des Opfers Elmo (Leonard Carow) hat nicht nur sein Fahrrad inklusive Code fürs Fahrradschloss dem ganzen Asylbewerberheim geborgt, sondern reagiert, selbst als seine Freundin dem späteren Hauptverdächtigen Munir Kerdagli (Eidin Jalali) schöne Augen macht, „entspannt“. Rentnerehepaar Kaul (Michaela Hanser und Jogi Kaiser), das Flüchtlinge bei sich aufnimmt, ist „dankbar für das Geschenk des Austauschs und so zu begreifen, was auf der Welt los ist“, und bekommt bei der Erinnerung feuchte Augen. Währenddessen spielt im Dachgeschoss eine Afrikanerin für einen Geflüchteten Klavier.

    Die falschen Bilder im falschen Film?
    Die „Zeit“ findet, der Film setze sich mit dem Mord „auf plakative, unterreflektierte Weise auseinander“, das ganze Projekt (des Films, Anmerkung) sei infam. „Da will ein Verantwortlicher (Redakteur Granderath) in einem strukturkonservativen öffentlich-rechtlichen Sender, dem das Dauergelärm der AfD erfolgreich eingeredet hat, er stünde kurz vor der Linksradikalität, einmal tapfer heiße Eisen anpacken – und dann kommt eine Geschichte dabei heraus, die komplett besinnungslos durch die rassistischen Bildarchive surft“.

    Für SWR3 hat der Tatort „nicht funktioniert“, denn er sei „viel zu intellektuell. Zu kompliziert. Die Szenen sind immer trist, auch oft langweilig und altbacken gefilmt“.

    Man begreift nach einigen Schlüsselszenen, was Buch (Daniel Nocke) und Regie (Stefan Krohmer) hier trotz der bemüht harmonischen Darstellung von Flüchtlingsarbeit falsch gemacht haben: Sie hätten zunächst einmal nie den echten Freiburger Mordfall und dessen heimtückischen Hintergründe (Helferin wird vom Schützling missbraucht und umgebracht) zur Grundlage der Geschichte machen dürfen. Vielleicht haben sie diese giftige Mischung einfach unterschätzt. Und obwohl das Narrativ der einen politischen Seite mit den oben geschilderten Szenen durchaus bedient wurde – Wir schaffen es, bunt, vielfältig und weltoffen zu sein –, haben sie zugelassen, dass eine ganze Reihe von Misstönen die eigentlich positive Stimmung zum Kippen bringen.

    Deshalb sieht der Krimi-Kolumnist der Augsburger Allgemeinen „zu starke Anleihen an einem echten Fall …, dem einer Freiburger Studentin, die 2016 von einem afghanischen Geflüchteten vergewaltigt und ermordet worden war.“ In diesem derart gesellschaftspolitisch überladenen „Tatort“ werde das zum Filmstoff und führe zu einem bemühten Spiel mit dem Thema „politische Korrektheit“. „Schließlich wird ein gut integrierter und zum Glück nicht stereotyp gezeichneter Geflüchteter verdächtigt, eine deutsche Flüchtlingshelferin vergewaltigt und ermordet zu haben.“ Und „alle haben Angst, etwas falsch zu machen“, heiße es im Presseheft.

    https://www.tichyseinblick.de/feuill...r-hintergrund/
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  7. #127
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    AW: Filmmacher in der Klemme. Wenn die Realität nicht gezeigt werden darf

    Es wird immer dreister. Nachdem eine Schwarze als Tatortkommissarin ermittelt, gibt es nun einen schwarzen Kommissar in einer ARD-Serie "Flensburg-Krimi". Hier werden die Realitäten vollends auf den Kopf gestellt. Die Täter sind ausschließlich ethnische Deutsche und die Guten die Zugewanderten. Tatsache ist, dass es keinen Schwarzen in ganz Deutschland gibt, der als Kommissar arbeitet. Kriminelle Schwarze hingegen gibt es wie Sand am Meer. Die linke Scheinrealität driftet immer mehr ab, die Linken flüchten sich in einer Märchenwelt.
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  8. #128
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    AW: Filmmacher in der Klemme. Wenn die Realität nicht gezeigt werden darf

    Wer sich einen „Tatort" antut, ist es selbst schuld.
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

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