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    Filmmacher in der Klemme. Wenn die Realität nicht gezeigt werden darf

    Wer hat sich nicht darüber gewundert. In deutschen Krimis sind die Täter fast immer deutscher Herkunft. Angesichts der Realitäten der blanke Hohn. Um die miese Publikumsverarsche noch zu steigern, sind dann in den Reihen der Polizei zahlreiche Migranten zu sehen. Die Filmförderung Hamburg-Schleswig-Holstein will nun die Diversität steigern und als Kriterium ihrer Förderung mehr Filmfiguren, die die Realität abbilden, eingesetzt sehen. Das könnte ganz einfach dadurch geschehen, dass die Kriminalitätsstatistiken realistisch abgebildet werden. Aber das geht aus Gründen der Zensur - auch Political Correctness genannt- eben nicht.

    HAMBURG. Die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein (FFHSH) hat verpflichtende Fragebögen für Filmemacher zum Thema Diversität entwickelt. „Mehr Vielfalt filmen und Geschichten erzählen, die sonst ungehört bleiben: Wir wollen unsere vielfältige, multikulturelle Gesellschaft modern und in all ihren Facetten auf der Leinwand sehen. Auch unsere Fördernehmer*innen wollen wir stärker für das Thema Diversität sensibilisieren“, teilte Filmförderungs-Chef Helge Albers mit.Es sei höchste Zeit, unbewußte Vorurteile und Klischees zu hinterfragen. „Unsere Diversity Checklist und die diversere Besetzung unserer Fördergremien sind dafür ein erster Schritt“, verkündete Albers.
    Fragebögen sollen fortlaufend angepaßt werden
    Wer künftig Fördermittel erhalten will, muß die mehrseitigen Fragebögen für die Kategorien Verleih, Produktion und Entwicklung ausfüllen. Gefragt wird unter anderem: „Sind die Geschlechter in der Geschichte ausgeglichen repräsentiert? Tauchen Figuren mit anderer als heterosexueller Orientierung auf? Ergreifen Sie Marketing-Maßnahmen, die eine vielfältige, multikulturelle und inklusive Gesellschaft anspricht?“ Die Frage nach „Peopole of Color“ im Film ist mit dem Hinweis verbunden, daß laut Statistischem Bundesamt der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland bei 25 Prozent liege.
    Die Listen seien mit Wissenschaftlern und „Diversity-Expert*innen“ in Zusammenarbeit mit Vertretern der Filmbranche entwickelt worden. Sie sollen fortlaufend angepaßt werden und so das Ziel der FFHSH umsetzen, „mehr Vielfalt im Film zu entwickeln“.
    FFHSH-Sprecherin Claudia Hartmann betonte gegenüber dem Deutschlandfunk, je diverser ein Film sei, desto besser sei er meist auch. Die Erfahrung der vergangenen Jahre habe das bewiesen.
    https://jungefreiheit.de/kultur/medi...sitaet-sorgen/

    ....in den USA ist das schon lange gang und gebe. Allerdings gibt es dort keine staatliche Förderung. Die auch dort sehr starke Linke hat nach heftiger Kritik der Schwarzen vor einigen Jahren durchgesetzt, dass mehr Diversität abgebildet werden soll. Das Ergebnis ist oft mehr als skurril. Die Chefin eine Kleinwüchsige, ihre Mitarbeiter ein Latino, ein Schwarzer, ein Asiate, eine Frau (aber bitte keine Blondine) und in der ganzen Geschichte muss natürlich auch noch ein positiv dargestellter Schwuler vorkommen. Manchmal wirkt das wie ein Kuriositätenkabinett, denn die Realität ist das nicht. Vor lauter Diversität vergisst man nämlich jene, die immer noch den größten Bevölkerungsanteil haben: die Weißen.
    Geändert von Realist59 (02.07.2020 um 09:46 Uhr)
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  2. #2
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    AW: Filmmacher in der Klemme. Wenn die Realität nicht gezeigt werden darf

    Was uns in der kommenden Zeit blüht, macht Hollywood bereits jetzt schon vor.............

    In Hollywood ist eine Revolution im Gange. Weiße Schauspieler werden gefeuert. Erlasse von Studio-Chefs machen klar, dass nun nur noch Minderheiten, also Farbige – People of Colour (PoC) genannt, oder Menschen aus dem LGBT-Geschlechterwirrwarr-Spektrum – in der Filmindustrie arbeiten dürfen.

    Erschüttert von #MeToo, gelähmt von Covid-19, erwacht die 50-Milliarden-Dollar-Filmindustrie langsam aus einer viermonatigen Sperre und findet sich in einer ganz neuen Welt wieder. Öffentliche Proteste im Zuge von Black Lives Matter haben Amerika polarisiert. Nun erreichen die Auswirkungen Hollywood.
    Eine neue Welle von Vorurteilen, die von manchen als anti-weiß bezeichnet werden, lässt Autoren, Regisseure und Produzenten um ihre Jobs fürchten. Die derzeitige Atmosphäre sei „giftiger als Tschernobyl“, so ein Betroffener laut MailOnline. Bekannte Schauspieler hätten Angst, sich zu äußern, weil sie befürchteten, als rassistisch zu gelten.

    Als erster „Weiße-raus-Rufer“ outete sich einer der mächtigsten schwarzen Regisseure in Hollywood, der Oscar-Preisträger Jordan Peele. Er erklärte öffentlich, er wolle für Hauptrollen niemanden mehr einstellen, der weiß sei.

    „Ich denke nicht, daß ich einen weißen Kerl als Hauptdarsteller in meinem Film verpflichte“, erklärte Peele. „Nicht, dass ich keine weißen Typen mag. Aber ich habe diesen Film schon einmal gesehen.“

    „Wenn ein weißer Regisseur so etwas im Zusammenhang mit einem schwarzen Schauspieler sagen würde, wäre seine Karriere sofort beendet“, so ein Studio-Manager hinter vorgehaltener Hand. Der Manager, der anonym bleiben will, erklärte, daß das Klima jetzt für jeden „weißen Mann mittleren Alters im Showbusiness“ toxisch ist. Dessen Karriere sei „so ziemlich vorbei“.

    Der schwarze Oscar-Preisträger Peele äußert sich lauter als die meisten anderen zu seiner Einstellungspolitik, aber er ist mit seinen Ansichten kein Einzelfall. Dutzende Produzenten, Autoren und Schauspieler hätten sich gegenüber der MailOnline über die Welle des „umgekehrten Rassismus“ geäußert, die die Branche überrollt, so das Blatt.

    In Hollywood würden nur noch Farbige, Frauen oder LGBT-Angehörige eingestellt, um zu schreiben, zu spielen, zu produzieren, hinter Kameras zu stehen oder hinter den Kulissen zu arbeiten. Wer weiß sei, können dazu nichts mehr sagen, weil ihm das sofort als „Rassismus“ ausgelegt oder er für sein „weißes Privileg“ verurteilt werde.

    Alle seien vor Angst gelähmt, weil jedes Wort falsch interpretiert werden könnte und ihre Karriere sofort vorbei sei. Es gebe viele leise Gespräche, aber öffentlich sei jeder verzweifelt daran interessiert, „Vielfalt“ zu fördern. „Es implodiert: Es ist ein totaler Zusammenbruch“, heißt es hinter den Kulissen.

    Das Versäumnis, farbige Darsteller für die Oscars zu nominieren, wurde in den letzten Jahren als ein Schandfleck betrachtet. Doch nun sei das Pendel soweit in die andere Richtung ausgeschlagen, daß die Film- und Fernsehbranche „am Rande eines kollektiven Nervenzusammenbruchs“ stehe.

    Das neue Schlagwort in Hollywood heißt jetzt „Bipoc“ – Abkürzung für Black, Indigenous und People of Colour – und „Menemy“, mit dem ein männlicher Weißer bezeichnet wird, der der „Diversitätsbewegung“ ablehnend gegenüber steht.

    „Direktoren haben normalerweise ein Mitspracherecht darüber, wer in ihrem Projekt ist. Das ist vorbei. Es dreht sich alles um ‚Bipoc-Einstellung‘. Und es kommt direkt von den Leitern der Studios, die wissen, dass ihre Jobs auf dem Spiel stehen. Weiße Männer mittleren Alters gelten als Kollateralschäden. Sie sind die Menemy. ‚

    Ein Schauspieler in den Fünfzigern, der an einigen der größten Shows der letzten 20 Jahre gearbeitet hat, beschrieb, wie der Casting-Direktor ihm kürzlich bei einem Vorsprechen sagte, er sei „perfekt für die Rolle“, aber sie seien angewiesen worden, einen PoC, einen Farbigen für die Rolle zu engagieren.

    „Ich verstehe, dass Hollywood noch einen langen Weg vor sich hat, bis farbige Menschen auf dem Bildschirm richtig dargestellt werden. Aber wie soll ich meine Hypothek bezahlen und Essen auf den Tisch stellen? Jeder hat Angst. Und du kannst nichts sagen, weil du dann öffentlich gekreuzigt wirst“, so der Schauspieler.

    „Also, zu den weißen Männern in diesem Thread… wenn Sie nicht den Job bekommen, für den Sie sich entschieden haben, denken Sie bitte daran… Voreingenommenheit kann in beide Richtungen gehen. Das ist 2020″, weist ihn die Regisseurin Ava DuVernay, heute eine der mächtigsten schwarzen Frauen in Hollywood, auf Twitter zurecht.

    Der Kulturwandel ist so groß, dass sich ein Studio jetzt darauf vorbereitet, einen Film mit einer komplett schwarzen Besetzung und Crew zu drehen. Doch als eine weiße hochangesehene Führungskraft mit der Aufsicht der Produktion betraut wurde, hagelte es Kritik.

    „Die Kinder, die den Film machen, sind frische, großartige neue Talente. Aber sie sind Kinder. Keiner von ihnen ist über 25 Jahre alt. Die meisten von ihnen waren noch nie in einem Filmset, geschweige denn in einem Film, der 20 Millionen Dollar kostet. Sie haben keine Ahnung von Gewerkschaftsregeln, regelmäßigen Pausen, die eingelegt werden müssen, oder wie lange ein Drehtag sein darf. Wir müssen unsere Investition schützen. Andernfalls könnten der Zug im Wert von mehreren Millionen Dollar außer Kontrolle geraten“, heißt es hinter den Kulissen von besorgten Kennern. „Das, was sich hier abspielt ist definitiv umgekehrter Rassismus.“

    Eingestellt werde nicht mehr nach Fähigkeiten sondern ausschließlich nach ethnischer Zugehörigkeit, Geschlecht und dem Social-Media-Profile. „Wenn du farbig, weiblich und schwul bist, bist du dabei. Wir alle bekommen Diversity-Training. Wir laufen bei jedem Meeting auf Eierschalen“.

    Die Karriere des weißen Filmcutters Nathan Lee Bush fand ein jähes Ende, als er es wagte, einen Beitrag in einer privaten Facebook-Gruppe zu kritisieren, in dem explizit nach einem schwarzen Cutter gesucht wurde: „Schauen Sie, was wir tolerieren sollen. Die Leute praktizieren offen und stolz Rassismus und nennen jeden einen Rassisten, der es wagt, das zu kritisieren…“ Das hatte für ihn schwerwiegende Folgen: Sein Hauptauftraggeber, die US-Restaurantkette Panera Bread, schwor, nie wieder mit ihm zusammenzuarbeiten. Bush befindet sich seither im Entschuldigungs- und Erklärungsmodus, um vielleicht wieder einen Auftrag zu bekommen.

    Seit dem Beginn der Black Live Matters Welle haben Studios wie Disney, Warner Bros, CBS und Netflix der BLM-Bewegung ihre Unterstützung zugesichert und wollen Millionen US-Dollar für die Förderung von Vielfalt und Inklusion ausgeben.

    Viele fürchten, daß die Bemühungen den gegenteiligen Effekt haben werden. Ein mit dem Emmy Award nominierter weißer Schriftsteller sagte: „Ich habe noch nie so viele verängstigte Menschen getroffen. Häuser werden zum Verkauf angeboten. Die Leute ziehen aus, denn selbst wenn sich die Dinge nach der Pandemie wieder normalisieren, wird es keine Arbeit mehr für sie geben…Die Leute denken, Hollywood sei ein Ort, an dem Träume wahr werden, aber für Leute wie mich wird es zu einem Albtraum.“

    Jetzt rächen sich die Jahre der politischen Korrektheit: „In den letzten Jahren hat die Konformität stetig zugenommen. Zunehmend wurde uns gesagt, was wir sagen, hören, sehen und wissen dürfen. Der linke Mob zieht durch das Internet und bringt jede abweichende Stimme zum Schweigen und bringt jeden frei denkenden Menschen um seinen Job. Sie haben es geschafft. Jetzt wollen sie uns auch noch diktieren, mit wem wir schlafen dürfen“, klagt der Schriftsteller mit dem Hinweis auf die Killing Eve-Schauspielerin Jodie Comer. Ihr Verbrechen? Sie hatte die Online-Trolle mit einem Foto wütend gemacht, das sie mit dem amerikanischer Lacrosse-Spieler James Burke zeigt. Und der soll Republikaner und Donald Trump-Fan sein. In Hollywood gilt das als Verbrechen und zieht laute Rufe nach einem Arbeitsverbot nach sich.

    Das totalitäre Verhalten habe sich mit „erstaunlicher Leichtigkeit“ breit gemacht. Es ist das Produkt einer rachsüchtigen Linken, deren Ideologie früher auf bestimmten US- Universitäten beschränkt gewesen sei. Nun bahnt sie sich den Weg in alle Bereiche der Gesellschaft. Ironie der Geschichte: Die ersten Opfer der Säuberungswelle sind genau die, die an politische Korrektheit geglaubt, sie gelebt und befeuert haben.

    Das sei „Faschismus. Roter Faschismus, aber eben Faschismus“, erkennen sie nun bitter im Angesicht der totalen Zerstörungswut, die über das „liberale“ Hollywood hereinbricht. (MS)


    https://www.journalistenwatch.com/20...ten-hollywood/
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  3. #3
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    AW: Filmmacher in der Klemme. Wenn die Realität nicht gezeigt werden darf

    Das also ist die tiefere Wahrheit: Diese Kleingeister wollen nichts anderes als einen Krieg.

    An diesem Fiasko ist Deutschland übrigens nicht unbeteiligt:

    Der Filmfinanzierungsexperte eines US-amerikanischen Investmenthauses bringt es auf den Punkt: "Seit fünf Jahren fungiert Deutschland als die Finanzierungsquelle schlechthin. Wenn sie verschwinden würde, dann verschwände auch ein Großteil der Hollywood-Filmbranche."
    Und nicht nur als Anleger, sondern mit Einfluss auf die Produktion, als Hersteller. Die Vorgeschichte dazu:

    Bislang klappt das Finanzierungsinstrument: Deutsche Spitzenverdiener bekommen in der Regel die Hälfte ihrer Hollywood-Investitionen direkt vom Finanzamt wieder. Die Risiken sind also begrenzt. Um hierzulande Steuern zu sparen, investierten sie in Medienfonds, die wiederum in Hollywood Filme wie "Terminator 3", "Gangs of New York" oder "Chicago" finanziell überhaupt erst ermöglichten. Da es sich bei Filmen nach deutschem Steuerrecht um "immaterielle Wirtschaftsgüter" handelt, konnten sie ihre Aufwendungen bislang sofort in voller Höhe steuerlich geltend machen.
    In Zeiten äußerst knapper Kassen aber hat sich nun das Bundesfinanzministerium auf ein acht Jahre altes Urteil des Bundesfinanzhofs, dem obersten Bundesgericht in Steuerangelegenheiten, besonnen.
    Nach diesem Urteil soll die steuerliche Begünstigung von Filmproduktionen nur noch gewährt werden, wenn der Anleger als "Hersteller" anzusehen ist, nicht aber schlicht als Erwerber von Anteilen. Als Hersteller gilt er jedoch nur dann, wenn er wesentlichen Einfluss auf die Produktion hat, bei Filmen also auf den Filmstoff, das Drehbuch, die Besetzung, Drehplan, Kostenkalkulation und Finanzierung.
    Weiter hier:

    https://www.dw.com/de/deutsche-fonds...filme/a-957017
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  4. #4
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    AW: Filmmacher in der Klemme. Wenn die Realität nicht gezeigt werden darf

    Der Filmfinanzierungsexperte eines US-amerikanischen Investmenthauses bringt es auf den Punkt: "Seit fünf Jahren fungiert Deutschland als die Finanzierungsquelle schlechthin. Wenn sie verschwinden würde, dann verschwände auch ein Großteil der Hollywood-Filmbranche."
    Das erklärt die zunehmend qualitative Verschlechterung der Hollywood-Produktionen.
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  5. #5
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    AW: Filmmacher in der Klemme. Wenn die Realität nicht gezeigt werden darf

    Zitat Zitat von Cherusker Beitrag anzeigen
    Das erklärt die zunehmend qualitative Verschlechterung der Hollywood-Produktionen.
    Sollte sich jemand fragen, wieso Hollywoodfilme mitunter teilweise in Deutschland produziert werden (z.B. mit Tom Cruise etc.), so hängt dies mit der staatlichen deutschen Filmförderung zusammen, die diese Produktionen fördert. Und nun denke man nicht, dass so etwas keinen Einfluss auf Inhalte und Besetzung hat....


    Nur in Kürze, das Thema angerissen:

    Allgemein
    Skandal? Warum Deutschland bei US-Filmproduktionen so beliebt ist
    Die meisten Bundesländer haben Filmförderanstalten, die sie mit üppigen Budgets ausstatten – besonders das Land Berlin leistet sich mit 30,5 Mio Euro pro Jahr einen großzügigen Fonds, um Produktionen anzulocken. Die Bundesregierung fördert über ihren eigenen “Deutschen Filmförderfonds” (DFFF) in- und ausländische Filme, die anteilig auch in Deutschland produziert werden, mit 50 Millionen Euro pro Jahr. Diese “Zuwendungen” des Deutschen Filmförderfonds werden als “nicht rückzuzahlende Zuschüsse” vergeben. Auf der Webseite des “Deutschen Filmförderfonds” heißt es Zitat:

    “Wenn Sie Ihren Spiel-, Dokumentar- oder Animationsfilm in Deutschland produzieren und mindestens 25% Ihres Budgets im Land ausgeben, können Sie einen Zuschuss in Höhe von bis zu 20% der anerkannten Kosten erhalten.”

    Solche Filmförderungen werden wie beim DFFF als Zuschüsse, von anderen Förderanstalten oft aber auch als Darlehen vergeben. Die großen Studios gründen für kostenintensive Produktionen extra eigene Tochtergesellschaften – für den Fall der Pleite des Films ist dann nur diese Tochtergesellschaft in der Haftung gegenüber der deutschen Filmförderung – ist sie pleite, erhält die Filmförderung ihren Kredit nicht zurück.
    Exemplarisch möchten wir anhand des Films “Grand Budapest Hotel” analysieren, in dem Stars wie William Dafoe, Ralph Fines, Bill Murray und Jeff Goldblum mitspielten, warum es gerade teure Produktionen aus dem Ausland nach Deutschland, und vor allem nach Berlin lockt. Die Gesamtkosten des vom Hollywood-Konzern “Twentieth Century Fox” produzierten Films lagen bei 23 Millionen Euro – der Film hat weltweit 174 Millionen Dollar an Erlösen eingespielt.

    Der Deutsche Filmförderfonds (DFFF) war mit 3,2 Mio Euro nicht rückzahlbarem Zuschuss dabei. Die “Mitteldeutsche Medienförderung” (Sachsen/Sachsen-Anhalt/Thüringen) ließ sich nicht lumpen und legte zu diesem Film 900.000 Euro dazu. Das “Medienboard Berlin-Brendenburg” war mit 450.000 Euro dabei. Ebenfalls 450.000 Euro gab die “Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg“. Insgesamt rieselten also 5 Millionen Euro deutsche Steuergelder auf “Twentieth Century Fox” hernieder – ein Großteil davon als Zuschuss, nicht als Kredit. Also wurden bei 5 Mio Förderung und 23 Mio Budget satte 21,7% der Produktionskosten vom deutschen Steuerzahler bezahlt… das nimmt man doch gerne mal mit – solche Geschenke gibt´s vom US-Steuerzahler nicht. Und das war jetzt nur mal das Beispiel eines einzelnen Films.

    Wie die Quote der nicht zurückgezahlten Darlehen ist, weil Filme floppten, ließ sich leider nicht gesichert feststellen. Woran das wohl liegen mag? Könnte das Ergebnis vielleicht in der Öffentlichkeit nicht so gut ankommen?
    Was bringt´s für Deutschland ?

    Wo versteuern die Hollywood-Schauspieler ihre Gagen, die sie von der Filmproduktion bekommen? Natürlich nicht in Deutschland, da sie sich hier ja nur ein paar Wochen aufhalten. Und die hunderten oder tausenden Komparsen, die in großen Produktionen im Hintergrund ein zwei Mal durchs Bild huschen? Da erhalten hunderte deutscher Laien (Studenten/Rentner etc), die ein oder zwei Tage Zeit haben, für ihre Teilnahme am Film vielleicht so zwischen 150-200 Euro. Wird ein Student das versteuern müssen, wenn er eh kein sonstiges Einkommen hat? Auch nicht.

    Wenn man durch die Produktionen entstehende indirekte Steueraufkommen und nachgelagerte Folgeinvestitionen berücksichtigt, und dazu noch annimmt, dass ein gewisser Teil der geförderten Produktionen in der Lage waren die Fördergelder zurückzahlen, kann die Filmförderung für Staat und Steuerzahler unter Umständen kostendeckend oder sogar ein Gewinngeschäft sein. Dies letztendlich zu kalkulieren, wird unmöglich sein. Aber dennoch bedenklich ist, dass gerade ausländische Filmproduktionen sich mangels Alternativen in ihren Heimatländern deutscher Steuergelder bedienen – notgedrungen müssen sie dann einen Teil ihrer Produktionen in Deutschland herstellen. Das Entscheidende dabei ist aber: man verlagert sein marktwirtschaftliches Risiko auf den deutschen Staat – fährt der Film genügend Umsatz ein, zahlt man den Förderkredite zurück – floppt der Film, gibt´s eben keine Erlöse und der deutsche Staat bleibt auf seiner Forderung sitzen. Das Prinzip hat man in den letzten Jahren doch schon mal in einer anderen Branche gehört: “Verluste verstaatlichen und Gewinne…”

    Bosse großer Hollywood-Studios bestätigten öffentlich schon vor Jahren, dass große Blockbuster ohne die staatlichen Fördergelder aus Deutschland nicht produziert worden wären. Man hat sich also liebend gern der Gelder bedient, die einem hier angeboten werden.
    Weiter hier:

    https://finanzmarktwelt.de/skandal-w...ebt-ist-12744/

    In diesem Sumpf gedeihen dann auch die politisch korrekten Filme, auf denen Hollywood draufsteht. Und in diesem Milieu sind auch die neuesten Ereignisse in Hollywood zu verstehen.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  6. #6
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    AW: Filmmacher in der Klemme. Wenn die Realität nicht gezeigt werden darf

    In diesem Sumpf gedeihen dann auch die politisch korrekten Filme, auf denen Hollywood draufsteht. Und in diesem Milieu sind auch die neuesten Ereignisse in Hollywood zu verstehen.
    Ich habe den Eindruck, daß ein Großteil der Deutschen dem politisch korrekten Film noch nicht einmal ablehnend gegenübersteht.
    Vielleicht ist das u.a. der andauernden Indoktrination durch Fernsehproduktionen wie „Tatort" zu verdanken, die von den Zuschauern kritiklos regelmäßig konsumiert werden.
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  7. #7
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    AW: Filmmacher in der Klemme. Wenn die Realität nicht gezeigt werden darf

    Habe ich erst gestern gelesen. Das wird aber zum Schuß ins eigene Knie für Hollywood werden! Letzten Endes zählt doch wieder nur, was in den Kinokassen klingelt und wenn man nur noch Schwarze, Homos und Frauen für Hauptrollen hernimmt, wird Hollywood dies sehr, sehr stark im Geldbeutel spüren! Ich habe das die ganzen letzten Jahre schon kritisiert. Man konnte praktisch keinen Film mehr schauen, in dem nicht mindestens ein Homo oder Schwarzer dabei, sämtliche Familienverhältnisse der Hauptdarsteller kaputt, die Hauptrolle eine feministische, dürre Kuh, die reihenweise athletische Männer verprügelt, waren . . . Das kann man echt nicht mehr anschauen! Das ist widernatürlich und krank! Aber sollen sie nur machen . . !
    "...und dann gewinnst Du!"

  8. #8
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    AW: Filmmacher in der Klemme. Wenn die Realität nicht gezeigt werden darf

    Zitat Zitat von Clark Beitrag anzeigen
    Habe ich erst gestern gelesen. Das wird aber zum Schuß ins eigene Knie für Hollywood werden! Letzten Endes zählt doch wieder nur, was in den Kinokassen klingelt und wenn man nur noch Schwarze, Homos und Frauen für Hauptrollen hernimmt, wird Hollywood dies sehr, sehr stark im Geldbeutel spüren!.......
    Es ist wie überall: der Kunde bestimmt und wenn die Filme vor leeren Stuhlreihen abgespielt werden, dann erledigt sich das Thema von selbst.
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  9. #9
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    AW: Filmmacher in der Klemme. Wenn die Realität nicht gezeigt werden darf

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Es ist wie überall: der Kunde bestimmt und wenn die Filme vor leeren Stuhlreihen abgespielt werden, dann erledigt sich das Thema von selbst.
    Das heißt doch, daß die Zuschauer den Schrott wirklich wollen?
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  10. #10
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    AW: Filmmacher in der Klemme. Wenn die Realität nicht gezeigt werden darf

    Zitat Zitat von Cherusker Beitrag anzeigen
    Das heißt doch, daß die Zuschauer den Schrott wirklich wollen?
    Das wird sich zeigen. Bisher wurden ja noch weiße Schauspieler eingesetzt. Sollten Filme nur noch mit "Pocs" besetzt werden, dürfte die große Masse an Zuschauern nicht mehr in die Kinos gehen.
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