Wandere aus, solange es noch geht - Finca Bayano in Panama!
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  1. #11
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    AW: taz: der linke Kosmos

    Bei der taz legt man Wert auf „kritischen Journalismus“. Gerade in Corona-Zeiten sei „unabhängiger Journalismus“ wichtiger denn je, heißt es in einer aktuellen Kampagne zur finanziellen Unterstützung der Zeitung. Den Mächtigen auf die Finger schauen und Contra geben, so sieht man sich gern bei der taz. Als Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) dem Blatt kürzlich nach einer Anti-Polizisten-Kolumne mit einer Anzeige drohte, sah man bei der taz schon die Pressefreiheit in Deutschland gefährdet.

    Bei anderen Anzeigen des Innenministeriums ist man hingegen weniger kritisch. Dann nämlich, wenn sie geschaltet werden und es Geld dafür gibt – und das nicht zu knapp. Durch den Geldregen, der aus den Etats der Bundesministerien auf die Tageszeitung herniederprasselt, ist in den vergangenen Jahren ein stattlich-staatliches Sümmchen in die Kassen der taz geflossen.

    Wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des AfD-Abgeordneten Leif Erik-Holm hervorgeht und die der JUNGEN FREIHEIT vorliegt, erhielt die taz für Werbemaßnahmen der Bundesregierung seit 2013 mindestens über eine Viertel Million Euro (276.560 Euro) – viel Geld für eine Zeitung mit weniger als 50.000 verkauften Exemplaren und einer überschaubaren Reichweite.
    2020 könnte neues Rekordjahr werde

    Und obwohl die taz mit Seehofer nicht erst seit dessen Amtsantritt auf Kriegsfuß steht, zählen auch sein Ministerium sowie dessen nachgeordnete Behörden zu den Kunden und buchten beispielsweise 2019 Werbemaßnahmen für 5.468 Euro.

    Das bisher beste Jahr mit der Regierung als Kunde war für die taz 2016. Hier gab es 65.986 Euro Staatskohle. Doch wie es aussieht, wird die taz 2020 einen neuen Bestwert verbuchen können. Denn allein bis Ende Juni wurden laut Bundesregierung für die „reinen Schaltkosten (ohne Agenturhonorare und Kreationskosten)“ 63.577 Euro für das Blatt durch die jeweiligen Ressorts freigegeben.

    Die tatsächliche Gesamtsumme an Regierungsgeldern dürfte jedoch deutlich über 300.000 Euro liegen, denn die Bundesregierung listet nicht alle Zahlungen an die taz auf. Es fehlt in der Antwort an Holm beispielsweise die sechsteilige Anzeigenserie mit Informationen über Familienleistungen, die 2014 vom Familienministerium für rund 91.000 Euro gebucht wurde. Statt dessen schreibt die Bundesregierung – anders als in einer Antwort vom Juni 2018 auf eine AfD-Anfrage (Drucksache 19/2560, S. 124) –, sie und die ihr nachgeordneten Behörden hätten in dem Jahr nur 6.410 Euro für Werbemaßnahmen in der taz ausgegeben.

    Unabhängig von der Höhe sieht Holm solche gekauften PR-Maßnahmen der Bundesregierung kritisch. „Grundsätzlich muß man sich die Frage stellen, ob die Unabhängigkeit der Medien bei solchen Werbesummen überhaupt noch gegeben ist.“ Die Informationsarbeit der Bundesregierung dürfe auf keinen Fall zu einer Pressesubventionierung durch die Hintertür führen, warnt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende gegenüber der JF. Bei einer knappen Viertelmillion Euro Unterstützung aus Steuergeldern allein in den vergangenen fünf Jahren wundere es ihn nicht, daß „die größten Merkel-Fans“ mittlerweile bei der taz säßen.

    Holm: Typisch linke Heuchelei, die Staatsferne nur vorgaukelt

    „Für die Polizisten in Deutschland, die sich in der taz als menschlichen Müll bezeichnen lassen müssen, ist es mehr als ein Schlag ins Gesicht, daß ausgerechnet Seehofers Ministerium das Blättchen sogar mit Werbeanzeigen pampert.“

    Dem Blatt selbst wirft der AfD-Abgeordnete zudem Doppelmoral vor. „Auf der einen Seite Polizisten als Müll bezeichnen, aber auf der anderen ganz vorne mit dabei sein, wenn es darum geht, Staatsknete abzugreifen. Das ist diese typisch linke Heuchelei, die Staatsferne stets nur vorgaukelt, um sich hinten rum die Taschen zu füllen.“

    Es ist nicht das erste Mal, daß die taz mit Anzeigeeinnahmen von staatlicher Seite auffällt. Als die AfD 2014 zur Europawahl eine kleine Anzeige in der taz schaltete, führte das zu einem regelrechten Wutsturm unter den Abonnenten. Und auch 2017 reagierten etliche Leser irritiert über eine Nachwuchsanzeige der Bundeswehr in ihrer Zeitung. Wie die JF damals berichtete, ließ sich das Verteidigungsministerium die Werbung rund 3.200 Euro kosten.

    Und auch Landesregierungen zählen zu den Anzeigekunden der taz. Zwischen April und Juni 2020 schaltetet der Berliner Senat in drei Wellen Anzeigen mit Aufrufen und Informationen zur Corona-Krise in mehreren Medien für insgesamt fast 300.000 Euro. Wie eine Anfrage des Berliner AfD-Abgeordneten Ronald Gläser ergab, zählte dabei auch die taz – neben Massenmedien wie dem Neuen Deutschland und dem Schwulenmagazin Siegessäule – in drei Fällen zu den auserwählten Begünstigten.

    https://jungefreiheit.de/kultur/medi...-fuer-die-taz/
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  2. #12
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    AW: taz: der linke Kosmos

    Die taz als Plattform der Muslimbruderschaft?
    Die taz bietet einem Islamfunktionär aus dem nahen Umfeld der Muslimbruderschaft eine Plattform. Bei den Genossen darf der Herr als Autor unter der Überschrift „Teufelskreis Ausgrenzung“ über den „Aufholbedarf in Sachen Akzeptanz und Vielfalt“ der hiesigen Gesellschaft klagen.

    Khallad Swaid ist laut Tichys Einblick seit Ende 2017 Präsident der Deutschen Muslimischen Gemeinschaft. Die Deutsche Muslimische Gemeinschaft e.V. (DMG), bis vor kurzem noch unter dem namen Islamische Gemeinschaft in Deutschland e.V. (IGD) für Allah unterwegs, ist eine der ältesten muslimischen Organisationen in Deutschland. Die 1958 gegründete Gemeinschaft wird der extremistischen Muslimbruderschaft zugeordnet. Der Verfassungsschutz geht davon aus, dass ihre führenden Mitglieder vorhaben, die westliche Kultur zu unterwandern und versuchen – auch in Deutschland – „mittelfristig einen islamischen Staat zu gründen“. Der Verfassungsschutz in NRW sieht die Muslimbruderschaft als eine Bewegung, die letztlich gefährlicher einzustufen sei als die Salafisten. Die Verfassungsschützer in Baden-Württemberg warnen zudem davor, dass die Muslimbrüder mit einem „Marsch durch die Institutionen“ versuchen werden, ihr Ziel zu erreichen.
    Nun mag die Taz links-grünen Genossen durchaus als Institution gelten, per se ist es das defizitäre Blatt jedoch nicht. Dennoch gibt es wohl keine geeignetere Plattform für den Muslimbruder Swaid als die taz, um über angebliche Ausgrenzung von Muslimen zu lamentieren. Geschickt darf der Islam-Frontmann in der taz die Bestrebungen seiner Organisation verharmlosen, indem er die Forderungen der AfD nach Verboten und Überwachung von islamistischen Vereinen und Verbänden kritisiert: „Dass Vertreterinnen und Vertreter aus Sicherheitskreisen und Politik ernsthaft der Auffassung sein wollen, eine Unterwanderung Deutschlands zur Errichtung eines Gottesstaates sei auch nur im Entferntesten möglich, ist für uns mittlerweile absurd, fast schon lächerlich. Wer im über 60-jährigen Engagement der DMG für eine Beheimatung des Islam in Deutschland nur eine Verschleierungstaktik zu erkennen glaubt, entzieht jedem konstruktiven Dialog die Grundlage“, so Swaid in seinem taz-Artikel „Teufelskreis Ausgrenzung“, der mit der klaren Ansage schließt, weiterhin gegen die Nennung im Verfassungsschutzbericht zu klagen.


    https://www.journalistenwatch.com/20...taz-plattform/
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  3. #13
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    AW: taz: der linke Kosmos

    Eines der wesentlichen Merkmale der Linken ist ihre Infantilität. Hat es je eine derart naive und dumme Erwachsenengeneration gegeben? Leute, die mit 30 immer noch lebensuntüchtig sind, sich keiner Verantwortung stellen können und kindlichen Träumereien nachhängen? Katarina Schipkowski ist taz-Redakteurin und nicht klar bei Verstand. Das legt ihr an Dummheit und Ignoranz kaum zu überbietender Artikel zum Thema "Abschaffung der Polizei" nahe.....................


    Debatte um Abschaffung der Polizei
    :Lieber solidarisch leben
    Die Forderung nach einer Welt ohne Polizei richtet sich gar nicht primär gegen Uniformierte. Sie ist eine Utopie verantwortungsvoller Gemeinschaft.
    Bei Bedrohungen oder nach Schädigungen, genauso wie bei Straftaten, die wir beobachtet haben, wenden wir uns an die Polizei. Das ist schön einfach, man gibt die Verantwortung ab. Aber es ist nicht immer eine gute Idee. Manchmal kostet es sogar Menschenleben, wie am 18. Juni in Bremen das von Mohamed I. Er wurde vor seiner eigenen Haustür durch Polizeischüsse getötet.
    ...war klar. Ein Fall wird als exemplarisches Beispiel für Polizeigewalt aufgebauscht. Jene, die immer von Einzelfällen reden, wenn ihre Migranten-Schützlinge kriminell werden, stellen die Polizei als gesellschaftliches Problem dar. Und weiter gehts...........


    Für marginalisierte Gruppen wie BPoC, Arme, Obdachlose, Drogen- oder Sex.arbeiter*innen ist es ohnehin oft keine Option, die Polizei zu rufen. Sie könnten sich dadurch noch stärker gefährden oder in den Fokus von Ermittlungen oder Schikanen bringen. Denn die Polizei ist eben nicht dazu da, Ordnung und Sicherheit für alle herzustellen, sondern dafür, herrschende Machtverhältnisse aufrechtzuerhalten und das Eigentum der Besitzenden zu sichern. Black Lives Matter und andere BPoC-Bewegungen fordern deshalb schon lange, die Polizei abzuschaffen.
    ....aha, die linke Ideologie lässt eben klares Denken nicht zu


    Nach den großen Protesten anlässlich des Todes von George Floyd hat der Stadtrat von Minneapolis beschlossen, die Polizei in ihrer jetzigen Form aufzulösen. Auch in Seattle wurde die Forderung diskutiert; dort hielten Black-Lives-Matter-Aktivist*innen über Wochen eine polizeifreie Zone aufrecht. Aber wie organisiert man eine polizeifreie Gesellschaft dauerhaft?

    ....und natürlich kein Wort darüber, wie anarchisch und gewalttätig es in dieser "polizeifreien Zone" zuging. Recht schnell hatten sich autoritäre Strukturen gebildet und Schlägertruppen tyrannisierten die Bewohner. Für Linke ein Traum, sie lieben das Chaos, die Anarchie und kommen nicht auf den Gedanken, dass diese von ihnen so geliebte Gewalt auf sie zurückschlägt............


    „We look out for each other“, also „Wir passen aufeinander auf“, ist ein Slogan, den migrantische Communitys und anarchistische Gruppen oft verwenden, wenn sie für Alternativen zum Ruf nach der Staatsgewalt werben. Denn Alternativen braucht es – wie sonst regelt man Schadensansprüche nach Verkehrsunfällen, wie geht man gegen organisierte Kriminalität vor, wie gegen Menschenhandel und Ausbeutung, was passiert mit Vergewaltigern und Mörder*innen?

    Das Konzept der Community Accountability, auf Deutsch: Gemeinschaftsverantwortung, zielt darauf, Sicherheit und Gerechtigkeit herzustellen, ohne dabei auf Gefängnisse, Jugendämter und die Polizei zurückzugreifen. Stattdessen ist die Community, also die Nachbarschaft, eine Gruppe von Freund*innen, ein Arbeitszusammenhang oder auch eine Kirchengemeinde, zuständig.
    Die Netzwerke sollen direkt auf Gewalttaten reagieren, indem sie mit unbewaffneten Interventions- und Mediationsteams Täter*innen dazu bringen, Verantwortung für ihre Taten zu übernehmen, und sie dabei unterstützen, sich künftig anders zu verhalten.

    Statt zu bestrafen, sollen sich die Teams um Täter-Opfer-Ausgleiche bemühen und auch präventiv wirken, also Bildungsprogramme gegen Gewalt und Unterdrückung entwickeln und durch persönliche Beziehungen eine Kultur der kollektiven Verantwortungsübernahme herstellen. Und wo ist der Druck, sich an Regeln für ein friedliches Miteinander zu halten, größer als im direkten sozialen Umfeld?

    ......oh Mann, was für eine Tussi.


    Klar, in Berlin-Kreuzberg oder Hamburg-St. Pauli mag das ein attraktives Szenario sein. Aber sobald man es nach Chemnitz verlegt, kriegt man Bauchschmerzen: Wer will allen Ernstes den Chemnitzer Durchschnittshutbürger in die Verantwortung bringen, für Sicherheit auf den Straßen zu sorgen? Schreckensbilder von rechten Bürgerwehren drohen am Horizont. Nur sieht der Status quo der sächsischen Polizei ja gar nicht so anders aus.

    .......ja, klar. In linksfaschistischen Kreisen ist von Linken ausgehende Gewalt akzeptabel, aber wehe, das favorisierte Modell der polizeifreien Gesellschaft wird von angeblich rechten Kreisen übernommen.


    Historische Beispiele für nachbarschaftliche Sicherheitsstrukturen gibt es einige. Die US-Bürgerrechtsbewegung entwickelte in den 1970er Jahren Community-Verteidigungsprogramme, bei denen bewaffnete Aktivist*innen der Black Panther Party for Self Defense durch die Viertel zogen, um Polizeigewalt zu verhindern und Bürger*innen über ihre Rechte zu informieren. Sie organisierten Frühstück für Schulkinder, gründeten Wohnungsgenossenschaften und Gemeinschaftsgärten und stellten medizinische Versorgung bereit. Zeitgleich fingen Frauen in den USA an, sich kollektiv gegen sexualisierte Gewalt zu organisieren. Sie patrouillierten auf den Straßen, begleiteten Frauen, installierten selbst gemachte Alarmsysteme und gründeten schließlich die ersten Krisenzentren für Menschen mit Vergewaltigungserfahrungen und richteten Frauenhäuser ein.
    ......ein klares Plädoyer für Bürgerwehren. Bilden sich aber solche Bürgerwehren, sind Linke wie diese dusslige Autorin die ersten die nach Polizei und staatlichem Gewaltmonopol rufen.



    Ein anderes Beispiel für die Beschränktheit der etablierten Strafverfolgung ist die öffentlich wahrnehmbare Drogenkriminalität. Der Aufwand, mit dem schwarze Straßendealer in deutschen Großstädten verfolgt werden, ist riesig, aber alles, was dabei rauskommt, sind überfüllte Untersuchungsgefängnisse. Nach wenigen Tagen stehen die Anfang 20-Jährigen geflüchteten Männer wieder auf St. Pauli oder im Görlitzer Park, weil ihnen der legale Arbeitssektor verschlossen bleibt.

    ....der typische linke Blödsinn. Solche Scheinargumente entlarven die beschränkte Sicht linker Ideologen.


    Es wird kein Gramm Koks weniger verkauft, weil deutsche Polizis.t*in.nen sie durch die Straßen jagen. Eine besser ausgebaute Drogen- und Suchthilfe, ein umfassenderes Gesundheits- und .Sozialsystem sowie ein für Migrant*innen zugänglicher Arbeitsmarkt würde sehr viel mehr bewirken.

    Koks wird nicht in Parks verkauft. Die Dealer sind auch nicht vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen und das Sozialsystem ist weltweit einmalig. Aber linke Idioten wissen all das nicht.


    Nun ist es verlockend, zu argumentieren: In einer gerechten, freien und glücklichen Gesellschaft bräuchten wir keine Polizei mehr, also müssen wir erst mal die Utopie verwirklichen, .bevor wir die Polizei abschaffen. Das lässt sich leicht sagen, wenn man selten mit der Polizei zu tun hat. Anderen dauert das aber zu lange. Die Aktivis.t*innen in Minneapolis fordern, statt Geld für überausgestattete Polizist*innen zu verschwenden, Programme für Bildung und Sozialarbeit zu finanzieren. Was in den Vereinigten Staaten sicherlich .nötiger ist als hierzulande, wäre auch hier richtig. Trotzdem bleiben Leerstellen.

    ...was diese "Dame" da Utopie nennt, ist nichts anderes als das, was es schon mal gab, nämlich Sozialismus. Und war der polizeilos? Nein, ganz im Gegenteil aber auch das verdrängt diese Autorin.


    Schrittweise Abschaffung
    Um Geflüchtete auf den primären Arbeitsmarkt zu bringen, müsste man die Asylgesetze ändern. Um sexualisierte Gewalt besser verfolgen zu können, mindestens das Patriarchat abschaffen. Nicht jeder Psychopath wird sich außerdem überreden lassen, kollektive Verantwortung zu übernehmen, nicht jeder kleingeistige Idiot davon absehen, sich auf Kosten der Gemeinschaft Vorteile zu verschaffen. Auch will man natürlich keine bewaffneten Gangs, die wie in brasilianischen Favelas Polizei und Sozialstaat ersetzen. Internationalen Menschenhändlerringen wird die Nachbarschaft auch nicht beikommen können.

    Davon sollte man sich aber nicht entmutigen lassen, sondern zweierlei ableiten: Erstens kann die Abschaffung nicht auf einen Schlag erfolgen, sondern muss schrittweise umgesetzt werden – zuerst die Bereitschaftspolizei, vor allem die Aufstandsbekämpfungs- und Prügeleinheiten wie die Beweissicherungs- und Festnahmeeinheiten (BFE) oder das bayerische Unterstützungskommando (USK). Später die Landeskriminalämter, die Abteilung Organisiertes Verbrechen und Interpol. Möglichst sofort sollte der Besitz von Betäubungsmitteln ebenso entkriminalisiert werden wie ticketloses Bahnfahren, Verstöße gegen Meldeauflagen und andere auf Arme und Mi.gran.t*innen zugeschnittene Bagatelldelikte.

    Zweitens, und das ist der eigentlich wichtige, wenn auch mit großem Zeitaufwand verbundene Punkt, muss sich die Gesellschaft insgesamt eben doch verändern. Es funktioniert einfach nicht, die Forderung nach „Sicherheit für alle“ isoliert von der nach Wohnraum für alle, Gesundheitsversorgung, Recht auf Arbeit und Bewegungsfreiheit für alle zu betrachten. Ein System aber, das darauf basiert, dass wenige gewinnen und viele verlieren, verlangt eben nach einer Instanz, die gewaltvoll verhindert, dass die vielen sich erfolgreich organisieren und Gerechtigkeit einfordern. Die Polizei abzuschaffen und den Kapitalismus aufrechtzuerhalten funktioniert also nicht.



    ...na bitte, nach langer Schwafelei kommt die Autorin zum Kern. Der Sozialismus muss her und alles wird gut.


    Das beste Angebot
    Um das Gedankenexperiment einer Gesellschaft ohne Polizei trotzdem zu Ende zu führen, sei noch einmal auf den Community-Aspekt verwiesen. Es ist an der Gesellschaft, an uns allen, ein so gutes Angebot zu machen, dass es kaum jemand ablehnen will. Man kann die Menschen ja vor die Wahl stellen: Entweder sie entziehen sich der gemeinsamen Verantwortung und halten sich nicht an kollektiv ausgehandelte Regeln. Dann können sie, wie gewohnt, nach ihrem achtstündigen Arbeitstag, an dem sie nebenbei die Kinder wegorganisiert, die Oma im Altersheim besucht, Widerspruch gegen die Mieterhöhung eingereicht und mit der Krankenkasse über die Kostenübernahme für die Bandscheiben-OP verhandelt haben, abends allein auf dem Sofa sitzen und sich mit Siri unterhalten.

    Wer kein sirifähiges Handy hat, weil es bei vier Stunden Arbeit eben auch nicht so viel Geld gibt, was aber nicht schlimm ist, weil die Miete .moderat ist und Bildung und Gesundheit staatlich finanziert werden, kann sich ja im Gemeinschaftsgarten bekochen lassen. Wenn die Person sich außerdem nicht allein um Kinderbetreuung und die Pflege von Angehörigen kümmern muss und auch sonst ohne Existenzängste lebt, ist sie abends wahrscheinlich noch fit genug, mit den Nach.bar*innen darüber zu diskutieren, wie sie das Gute Leben für Alle er.möglichen und aufrechterhalten können.https://taz.de/Debatte-um-Abschaffun...izei/!5701855/

    ....was für ein absurder Schwachsinn, aber völlig ernsthaft gemeint. Warum laufen die Linken immer als erste zur Polizei? Sie plädieren für deren Abschaffung, wollen aber immer geschützt werden. Fangen wird doch einfach damit an, dass es für Linke keinen Personenschutz mehr gibt, dass Straftaten, die sich gegen Linke richten, nicht mehr verfolgt werden.
    Wer ist die Autorin des taz-Schwachsinns? Schipkowski ist, wie man unschwer erkennen kann, eine linke Fanatikerin. Sie ist von Neid auf erfolgreiche Menschen zerfressen und sieht sich benachteiligt. Sie hält nichts von Arbeit und flüchtet sich in eine linke Traumwelt, wo Nassauerinnen wie sie von ehrlich und hart arbeitenden Menschen mit durchgeschleppt werden.


    Hass macht hässlich. Kommunistenfanatikerin Schipkowski

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  4. #14
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    AW: taz: der linke Kosmos

    „Begreifst du denn nicht, dass Neusprech nur ein Ziel hat: nämlich den Gedankenspielraum einzuengen? (…) Mit jedem Jahr werden die Wörter immer weniger, und der Bewusstseinsspielraum wird immer kleiner werden.“

    (Aus dem Roman „1984“ von George Orwell)

    Eines kann man der „Tageszeitung“ sicher nicht vorwerfen: mangelnde Deutlichkeit.

    Das chronisch klamme Printprodukt aus dem natürlich nur rein zufällig ebenfalls chronisch klammen Berlin bekennt sich ausdrücklich und offensiv dazu, links zu sein. Die klare politische Verortung findet ihre Entsprechung in einer nicht weniger klaren Sprache. Ex-„Bild“-Chef Kai Diekmann nannte die taz einst „Deutschlands kleinste Boulevardzeitung“, er meinte das als Lob.

    Um große Worte ist man bei der kleinen Zeitung nicht verlegen. „Das Sein bestimmt das Klimabewusstsein“: So beginnt eine Pressemitteilung, mit der die taz verkündet, „als erstes Medienhaus in Deutschland“ eine „klimagerechte Sprache“ einzuführen.
    Die sogenannte „geschlechtergerechte Sprache“ kennt man ja schon länger: Da wird der Lesefluss mit einem Gender-Sternchen oder einem Binnen-I ruiniert. Beides hat die taz, feministisch korrekt, längst im Repertoire – zwangsweise, nicht-gegenderte Texte werden nicht mehr veröffentlicht.

    Die „klimagerechte Sprache“ entsteht nach taz-Angaben nun dadurch, dass der Redaktion Empfehlungen an die Hand gegeben werden, welche Begriffe bei der Klimaberichterstattung zu bevorzugen sind: Erderwärmung oder Erderhitzung? Klimaskeptiker oder Klimaleugner? Klimawandel oder Klimakrise – oder nicht doch gleich Klimanotstand?

    Oder noch besser: Klimakatstrophe?

    Erfunden hat dieses Konzept von Klima-Neusprech ein Mann namens Torsten Schäfer. Im Hauptberuf ist er Professor für Journalismus an der Universität Darmstadt – man tut ihm aber wohl kein großes Unrecht, wenn man sagt, dass er seine persönliche Berufung als Klima-Aktivist gefunden hat.

    Genau genommen, hat er die möglichst wirksame sprachliche Unterstützung des Klima-Aktivismus zu seinem Geschäftsmodell gemacht. Es läuft ganz gut, die üblichen Verdächtigen des grüngewirkten Mainstreams haben aus den von ihnen verwalteten Steuergeldern Preise und Stipendien spendiert. Fürs Klima kämpfen lohnt sich dieser Tage.
    Jetzt also auch bei der taz. Da soll Schäfer der Redaktion „dabei helfen“, auf die Nutzung der „richtigen Begriffe“ zu achten.

    Das klingt noch recht harmlos, immerhin gibt es ja immer noch mehrere Begriffe zur Auswahl. Wie die theoretische Vielfalt dann aber praktisch aussieht, hat der britische „Guardian“ vorgeführt. Das Ergebnis war zwar absehbar, ist aber dennoch ernüchternd.
    Die traditionsreiche und einstmals zurecht als unabhängig, seriös und undogmatisch angesehene Zeitung ist in den vergangenen Jahren zu einer Art taz mutiert, nur erfolgreicher. 2019 gab die Redaktionsleitung den Journalisten neue Sprach-Richtlinien für die Berichterstattung über Klimathemen vor.

    “Wir wollen sicherstellen, dass wir wissenschaftlich präzise arbeiten und mit unseren Lesern klar über dieses wichtige Thema kommunizieren”, sagte Chefredakteurin Katharine Viner damals. “Die Bezeichnung ‘Klimawandel’, zum Beispiel, klingt eher passiv und sanft, während Wissenschaftler doch über eine Katastrophe für die Menschheit sprechen.” Seitdem kommt der Klimawandel im „Guardian“ praktisch nicht mehr vor, stattdessen ist dort jetzt die Klimakatastrophe Standard.

    Glaubt irgendjemand ernsthaft, bei der taz wird es anders – nämlich sprachlich vielfältiger – kommen?
    Die Einführung der „klimagerechten Sprache“ ist nach Angaben der „Tageszeitung“ „eine weitere Aktion im Rahmen der Klimaoffensive der taz, die das gesamte Handeln des Medienhauses dem Erhalt der Lebensgrundlagen unterordnen soll.“

    Uff. Das gesamte Handeln der Zeitung wird also offiziell einem Ziel untergeordnet – und es ist kein journalistisches, sondern ein politisches. Das, mit Verlaub und bei allem Respekt vor dem taz-Kollektiv, ist kein Journalismus. Das ist wahlweise Aktivismus oder Propaganda. Sehr wahrscheinlich ist es beides.

    „Die Zeitung ist der wahrheitsgetreuen Berichterstattung verpflichtet; sie bekennt sich zur Tradition ihrer publizistischen Sprache, sie widersteht dem Druck der Stereotype und des sprachlichen und thematischen Konformismus,“
    (Redaktionsstatut der taz, § 3, Abs. 6)

    Das, liebe Kolleginnen und Kollegen in Berlin, solltet Ihr jetzt ehrlicherweise streichen.

    „Die Mehrheit umringt die Meinungsfreiheit mit einer hochragenden Mauer,“ schrieb Alexis de Tocqueville im Jahr 1830. Drinnen kann man alles sagen – aber wehe, jemand überwindet diesen Kerker des korrekten Diskurses: „Ihm droht zwar nicht der Scheiterhaufen, aber doch die Verachtung.“

    „Wir freuen uns über Berichterstattung“, schreibt die taz in ihrer Pressemitteilung, in der sie das neue ideologische Sprachgefängnis für ihre Mitarbeiter anpreist. Nun denn: Berichterstattung ist hiermit erfolgt.

    Gern geschehen.

    https://www.reitschuster.de/post/klimaschere-im-kopf/
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  5. #15
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    AW: taz: der linke Kosmos

    Journalismus ist inzwischen Aktivismus und Propaganda. Auch in den Öffentlich-Rechtlichen, die sich mit solchen Journalisten wie dem Aktivisten Restle aufgerufen fühlen, Zuschauer im richtigen Sinne ordentlich zu beeinflussen.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  6. #16
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    AW: taz: der linke Kosmos

    Die Türkei und der Iran sind Corona-Hotspots. Es sind islamische Länder. Eigentlich passt das nicht zusammen, wenn man die taz liest.............

    TAZ-Kolumnist empfiehlt den Koran gegen Corona

    „Gesicht verdecken, Alkoholverbot, Senior*innen schützen oder Händewaschen.“ Die lebenswichtigen Maßnahmen in der Pandemie ständen so auch schon im Koran, liest man in der "Taz". Eine Albernheit, aber eine, die man nicht überall gefahrlos parieren kann...........Weil sich strenggläubige Frauen oder Frauen gläubiger Muslime oder Frauen von rückständigen Muslimen voll verschleiern, sind sie besser gegen Corona geschützt, als westliche Frauen, also ist der Koran gut..............https://www.tichyseinblick.de/feuill...-gegen-corona/

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  7. #17
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    AW: taz: der linke Kosmos

    Wenn Moslems auf selbstbewusste deutsche Frauen treffen, kann es lustig werden. Die aggressiven Landnehmer in der Opferrolle......

    Deutsch-marokkanischer taz-Autor hat Angst vor rassistischen weißen Frauen in dunklen Parks
    Mohamed Amjahid ist freier Journalist und Autor. In seinen Büchern schreibt der Deutsch-Marokkaner über das Leben unter privilegierten Weißen und antirassistisches Denken. Seit wenigen Monaten ist er auch für die taz tätig – und sein neuester Artikel hat es in sich.
    Amjahid beschreibt, wie er sich an Neujahr mit seinen arabischstämmigen Freunden trifft und Opfer eines rassistischen Angriffs wird. Der Angreifer: Eine weiße Frau, die Amjahid nur White Woman nennt.
    Seinen Angaben nach habe die Frau ihn und seine Freunde ohne Vorwarnung rassistisch beleidigt, auf den Boden gespuckt und die verdutzt dreinblickenden Männer einfach stehen lassen.

    Es ist okay, wenn man es selber macht
    Im Nachhinein gibt sich der taz-Autor zerknirscht: Zu passiv habe er sich in die Opferrolle gefügt, zu mutlos wäre er angesichts der rassistischen Konfrontation aufgetreten. Seine Erklärung: das Setting!
    Dunkler Park mit flackernder Beleuchtung wie aus Aktenzeichen XY – das, was vielen Frauen im heutigen Deutschland Angst macht, beunruhige auch Amjahid und seine Freunde.
    Der Artikel glaubt damit zu provozieren, dass weiße Frauen in Parks auch Täter statt Opfer sein können. Tatsächlich aber zeigt er lediglich die Doppelstandards der Linken: Statt die Frau als Einzelfall zu nehmen, wird die Situation benutzt, um gleich den „deutschen Alltag“ pauschal des Rassismus zu verdächtigen. Statt die Herkunft der Frau auszublenden, wird sie, wie Linke im umgekehrten Fall sagen würden, „rassifiziert“.

    Die Lehre des Ganzen? Amjahid nimmt sich vor, „die Spontanität Deutschlands und White Women“ nicht noch einmal zu unterschätzen.

    https://flinkfeed.com/deutsch-marokk...-dunklen-parks

    .....da stellt sich natürlich die Frage, ob diese Geschichte tatsächlich wahr ist oder lediglich der Fantasie des Autors entspringt. Da gibt es ein Detail, was nicht ganz stimmig ist..........


    Seinen Angaben nach habe die Frau ihn und seine Freunde ohne Vorwarnung rassistisch beleidigt, auf den Boden gespuckt

    .....es ist die typische Reaktion einer Südländerin. Deutsche spucken nicht.

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    hmmmm, sieht irgendwie queer aus
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  8. #18
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    AW: taz: der linke Kosmos

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Wenn Moslems auf selbstbewusste deutsche Frauen treffen, kann es lustig werden. Die aggressiven Landnehmer in der Opferrolle......




    .....da stellt sich natürlich die Frage, ob diese Geschichte tatsächlich wahr ist oder lediglich der Fantasie des Autors entspringt. Da gibt es ein Detail, was nicht ganz stimmig ist..........





    .....es ist die typische Reaktion einer Südländerin. Deutsche spucken nicht.

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    hmmmm, sieht irgendwie queer aus
    Ersies wird wohl unter „divers" einzuordnen sein.
    Ach ja, sie haben es schon schwer, diese Moslems mit ihrem gestörten Verhältnis zur Wahrheit.
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  9. #19
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    AW: taz: der linke Kosmos

    Wie wird man Zeuge des Wahnsinns? Man muß nur die „taz“ lesen. Die schonungslose Medienkritik, bei der kein Auge trocken bleibt.
    Wollen Sie Zeuge des Wahnsinns werden? Folgen Sie mir zur „taz“ und erfahren Sie alles über die „Diskriminierung in Videochats“. Wer sind die Diskriminierten? – Was für eine Frage. Die Weiber natürlich. – Warum? Deshalb: „Die Klangfilter von „Zoom“ und Co lassen Stimmen von Frauen weniger ausdrucksstark erscheinen – und bewirken eine strukturelle Benachteiligung.“ – Sie glauben das mit der „strukturellen Benachteiligung“ nicht? Ich auch nicht. Weil ich nämlich noch nie gehört habe, daß sich eine der hunderttausenden von Weibspersonen, die vor der Webcam Schweinkram herzeigen, bei ihrem Provider darüber beschwert hätte, daß ihre Stimme nicht ausdrucksstark genug beim zahlenden Männe rübergekommen sei. Woraus sich schließen läßt, daß das fortgesetzte Weibsgenöle über die „strukturelle Benachteiligung“ in züchtigen Videokonferenzen seinen wahren Grund in der Tatsache haben muß, daß die Konferenzweiber ihre Klamotten anbehalten. Freilich könnte das auch ein Trugschluß sein, einer gewissen Voreiligkeit geschuldet – und einer sexistischen Drecksmännerattitüde außerdem. Alt und weiß, wie meinereiner ist, hat er einen fatalen Hang zu beidem. Das sollte aber kein Problem sein im Lande der gleichberechtigten Meinung.

    Die fehlerhafte Entwicklung ist männlich

    „Die Stimmen von Frauen werden in Onlinegesprächen benachteiligt, haben Fort.sche.r*in.nen herausgefunden. Meldungen wie diese bringen das Bild „nüchterner“ Technologie zum Bröckeln. Doch wenn digitale Anwendungen diskriminieren, liegt das meist an den Menschen, die sie entwickeln.“ – yeah, diese „Fortscher*innen“ sind wahre Tausendsass:innen. Sofort fällt mir jene „Fortscher*in“ ein, die sich über Menschen irgendeines Geschlechts beschwerte – Männer wahrscheinlich, Unmenschen also – , die möglichst sichere Automobile entwickeln. Diese Unmenschen, schrieb die „Fortscher*in“, würden ausschließlich männliche Crash-Test-Dummies verwenden in ihren Sicherheitstests, was dazu führe, daß Weibspersonen, die außer einer großen Geschwätzigkeit nichts entwickeln, bei Autounfällen strukturell benachteiligt seien, da sie ein um 47 Prozent erhöhtes Sterberisiko hätten. Mich alarmierte das in meinem ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeiten aller Art derartig, daß ich die Behauptungen der „Fortscher:in“ im „Crätshtetschzentrum“ eines namhaften Automobilherstellers überprüfte und hernach einen wertvollen Erkenntnisgewinn beisteuern konnte: Männliche Crash-Test-Dummies sind schwul. Und die Personen irgendeines Geschlechts, die sie entwickeln, erstrecht. Schwul-schwuler-am schwulsten.
    Aber zurück zum Thema. „In Zusammenarbeit mit der dänischen Universität Sønderborg fanden Wis.sen.schaft.le.r*in.nen heraus, dass Frauen wegen der Stimmverarbeitung in Onlinegesprächen benachteiligt sind. Nicht alle Anteile der Sprache werden übertragen, gerade höhere Frequenzen werden ausgedünnt, heißt es dort. In der Konsequenz werden weibliche Redebeiträge als weniger ausdrucksstark, kompetent und charismatisch wahrgenommen.“ – Ha! Das könnte ebenfalls ein Trugschluß gewesen sein. Meinereiner nimmt nämlich videokonferenzierende Weibspersonen als besonders ausdrucksstark, kompetent und charismatisch wahr und vermutet schon länger, es könne daran liegen, daß die höheren Frequenzen ausgedünnt worden sind. An dem, was Weibspersonen in Videokonferenzen gesagt haben, kann der überaus vorteilhafte Eindruck, den sie bei meinemeinen hinterließen, nicht gelegen haben. Inhaltlich unterschieden sie sich nämlich nicht von Weibern, wie man sie als Zeuge eines Plauschs unter ihresgleichen vor dem Eingang zu jenem Kindergarten kennt, an welchem man zügig vorbeizukommen trachtet. Sehr wahrscheinlich liegt es nicht an der Ausdünnung höherer Frequenzen, wenn jemandem, ganz anders als meinemeinen, Weibspersonen in Videokonferenzen weniger charismatisch, kompetent und ausdrucksstark vorkommen. Auch das habe ich überprüft, indem ich einen Nachmittag mit Weibsbeobachtung an der örtlichen Großtankstelle verbrachte. Ergebnis: Selbst dann, wenn Frauen nur etwas tun, ohne dabei zu sprechen, stellt sich der Eindruck ein, es handle sich um Personen, die wenig charismatisch, ausdrucksstark und kompetent sind. Seither treibt mich die Frage um, ob bei der Entwicklung von Tankstellen ausschließlich männliche Tank-Test-Dummies verwendet werden. Und ob sie schwul sind.

    „An der Entwicklung von Informationstechnik sind nun mal vor allem Männer beteiligt. Im Jahr 2018 waren beispielsweise im deutschen IT-Bereich nur knapp 17 Prozent aller Angestellten Frauen“, erklärt Lisa Hanstein und bezieht sich dabei auf eine Untersuchung der auf Tech-Jobs spezialisierten Plattform „Honeypot“. – das ist ja jetzt kein Beinbruch. Noch nicht einmal ein Thema ist es. Schließlich liegt der männliche Anteil im Schweinkram-Webcam-Gewerbe ebenfalls nicht bei mehr als 17 Prozent. Nur der Anteil zahlender Männer ist wesentlich höher. Ungefähr so hoch wie der Anteil der Männer, die bei der Entwicklung der digitalen Schweinkram-Technik ausdrucksstark, charismatisch und kompetent mitwirkten. Aber das ist ein alter Hut. Obwohl Männer so gut wie alles erfunden haben, gibt es immer wieder Weibspersonen irgendeines Geschlechts, die man dabei beobachten kann, wie sie, konfrontiert mit einer männlichen Erfindung, die Augen verdrehen und den folgenden Stoßseufzer gen Himmel schicken: „Diesen Scheißdreck hat doch bestimmt wieder ein Mann erfunden!“. Daß dem so ist, scheinen sie also wenigstens begriffen zu haben.

    Der konstruierte Rassismus des Seifenspenders

    Frau Lisa Hanstein sei selbst lange bei SAP beschäftigt gewesen, heißt es in der „taz“. Weswegen sie Erfahrung habe mit den Übeln, die eine fehlende Diversität in der Belegschaft zeitige. Die „Belange zahlreicher gesellschaftlicher Gruppen“ würden „bei der Entwicklung neuer Anwendungen schlicht nicht mitgedacht„. Um ihre Behauptung zu untermauern, liefert sie ein auf den ersten Blick besorgniserregendes Extrembeispiel: „Besondere Aufmerksamkeit erlangten etwa automatische Seifenspender, deren Infrarot-Sensor nur die Hände von weißen Menschen erkennt, nicht aber die von Schwarzen. Ein mehrere Millionen Mal geklicktes Video, in dem ein Schwarzer Mann demonstriert, dass besagte Technologie zwar nicht auf seine Hand, dafür aber ein weißes Papierhandtuch reagiert, führt die teils absurden Auswirkungen des Problems vor Augen.“ – tja, was soll man dazu noch sagen? Ein Seifenspender, der die schwarzen, ölverschmierten Hände eines Weißen nicht erkennt, ist tatsächlich mit einem lausigen Infrarot-Sensor versehen.
    So ein Gelumpe braucht kein weißer Automechaniker. Vielleicht hat aber der schwarze Seifendiskriminierungs-Experte seine Hände auch nur neben den Seifenspender gehalten, statt untendrunter. Könnte ja sein. Vielleicht hätte er auch nur die Hand-Innenfläche unter dem Seifenspender nach oben halten müssen – und nicht den Handrücken. Die Handinnenflächen von schwarzen Seifenspender-Testern sind nämlich im sauberen Zustand gar nicht so schwarz. Und sogar, wenn der Seifenspender sich nuancenreich weigert, eine so gut wie weiße Handinnenfläche mit einem weißen Handtuch gleichzustellen, wäre für den Schwarzen noch nicht aller Dreckstage Abend. Er müßte zunächst nur ein weißes Handtuch unter den rassistischen Seifenspender halten, das Handtuch dann unter den Wasserhahn – und könnte sich die Hände mit einem nassen und seifegetränkten Handtuch abwaschen. Unterstellt, daß Frau Lisa Hanstein selbst an die Geschichte vom rassistischen Seifenspender glaubt, müsste man sie eine Rassistin nennen, weil sie ihrerseits offensichtlich unterstellte, Schwarze seien geistig nicht flexibel genug, um einen rassistischen Seifenspender auszutricksen. Prinzipiell hätte sie natürlich recht: Dirty Black Hands Matter.

    Licht am Ende des digitalen Fehlertunnels

    Immerhin hat man auch bei der „taz“ noch optimistisch stimmende Aspekte der frauenfeindlichen und rassistischen Digitalwelt entdeckt. „Als Beispiel für eine KI, die gesellschaftlichen Problemen ausdrücklich entgegenwirken könnte, nennt sie (Lisa Hanstein, Anm.d.Verf.) das Projekt „Decoding Antisemitism“. Die Alfred Landecker Foundation arbeitet unter anderem mit der Technischen Universität Berlin und dem King’s College London an einer Open-Source-Lösung, die implizite Hassrede, beispielsweise in Form von verunglimpfenden Stereotypen oder Verschwörungsmythen in den sozialen Medien, ausfindig machen soll.“ – so toll das auch klingt: Mir wäre die Entwicklung einer menschlichen Intelligenz statt einer künstlichen deutlich sympathischer. Man stelle sich vor, die Menschen wären „ganz ohne digital“ eines Tages so intelligent, daß sie einen „taz“-Artikel als „Scheißdreck“ identifizieren können, den „bestimmt wieder eine Frau erfunden hat“. – Traumhaft! „Implizite Haßrede per Open-Source-Lösung ausfindig machen“ – ein absolut wahnsinniger Scheißdreck, der von „die Menschen“ auch als solcher identifiziert werden könnte, wenn sie erst einmal intelligent geworden sind. Da rechnen sich sämtliche Entwicklungskosten. Ganz ehrlich.

    https://www.journalistenwatch.com/20...ahnsinns-eine/
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  10. #20
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    AW: taz: der linke Kosmos

    Der Teil mit dem Seifenspender ist sehr politisch inkorrekt. Musste aber lachen. Vielleicht gerade deshalb. Ich dachte immer IR Sensoren reagieren auf Wärme - aber egal.
    Was ich schreibe ist meine Meinung und nicht unbedingt die Wahrheit - Regimekritik - Globalists are evil. Im Zweifel ... für die Freiheit.

    Kalifatslehre. Darum geht es.


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