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    BAMF-Forschungszentrum: Teilnahme am religiösen Leben kann Integration erleichtern

    BAMF-Forschungszentrum: Teilnahme am religiösen Leben kann Integration erleichtern

    Welchen Religionen fühlen sich Geflüchtete zugehörig, welchen Stellenwert haben Religion und Glaube in ihrem Leben und wie sozial eingebunden sind die Angehörigen der unterschiedlichen Glaubensrichtungen? Diesen Fragen sind die Forscherinnen und Forscher des Bundesamts nachgegangen anhand von Daten der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten, die in den Jahren 2013 bis einschließlich 2016 nach Deutschland gekommen sind.



    „Durch den Zuzug Geflüchteter wird das religiöse Leben in Deutschland insgesamt vielfältiger“, erläutert der Autor der Studie, Dr. Manuel Siegert. Die überwiegende Mehrheit der Geflüchteten (71 %) rechnet sich dem Islam zu, mit deutlichem Abstand folgt das Christentum (17 %).

    Damit unterscheidet sich die religiöse Zugehörigkeit der Geflüchteten deutlich von der religiösen Zugehörigkeit der in Deutschland ansässigen Gesamtbevölkerung. Von dieser gehörten im Jahr 2010 mehr als 60 % dem Christentum und nur eine Minderheit (ca. 5 %) dem Islam an. Auch der Anteil der Konfessionslosen war hier deutlich höher als unter den Geflüchteten. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass die Geflüchteten hinsichtlich ihrer religiösen Zugehörigkeit nicht notwendiger Weise repräsentativ für die jeweilige Bevölkerung in ihren Herkunftsländern sind. Vielmehr sind insbesondere religiöse Minderheiten zum Teil überrepräsentiert, wie zum Beispiel christliche Geflüchtete aus dem Iran.


    Rund 73 % der muslimischen Geflüchteten stammen aus Syrien, Afghanistan und Irak. Die sonstige muslimische Bevölkerung in Deutschland ist dagegen mehrheitlich türkeistämmig. Entsprechend wird sich der Anteil der türkeistämmigen Personen unter den muslimischen Religionsangehörigen in Deutschland weiter verringern. „Es ist daher anzunehmen, dass aufgrund der unterschiedlichen lokalen Traditionen auch das muslimische Leben in Deutschland vielfältiger wird“, so Dr. Siegert.


    Eine weitere Erkenntnis der Studie ist, dass Glaube und Religion besonders den befragten christlichen Geflüchteten wichtig zu sein scheinen. Die befragten muslimischen Geflüchteten entsprechen diesbezüglich eher den in Deutschland lebenden Menschen christlichen Glaubens – Den muslimischen Geflüchteten scheinen Glaube und Religion etwas weniger wichtig zu sein als den sonstigen muslimischen Religionsangehörigen in Deutschland.


    Teilnahme am religiösen Leben und soziale Einbindung stehen in einem positiven Zusammenhang


    Die Teilnahme am religiösen Leben kann Geflüchteten die Integration in Deutschland erleichtern, da beim Besuch religiöser Veranstaltungen beispielsweise Kontakte zu Personen der Aufnahmegesellschaft geknüpft werden können. „Geflüchtete, die sich am religiösen Leben beteiligen, sind etwas stärker sozial eingebunden als Geflüchtete, die dies nicht tun. Dabei steht der häufige Besuch religiöser Veranstaltungen auch in einem positiven Zusammenhang mit der Zeit, die speziell mit Deutschen verbracht wird. Das heißt, es gibt keine Hinweise darauf, dass die Teilnahme am religiösen Leben mit einer Abschottung von der Aufnahmegesellschaft ein-hergeht“, sagt Dr. Siegert.


    Zur Studie:
    In der bundesweiten Studie sammelt das Forschungszentrum des Bundesamtes Erkenntnisse über die Lebenssituation von Schutzsuchenden. Die gemeinsame Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), des Forschungszentrums des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF-FZ) und des Sozio-Oekonomischen Panels (SOEP) am DIW Berlin basiert auf einer repräsentativen Wiederholungsbefragung von Personen, die im Zeitraum vom 1. Januar 2013 bis einschließlich 31. Dezember 2016 nach Deutschland gekommen sind und hier einen Asylantrag gestellt haben.
    Die Studie finden Sie unter folgendem Link:
    http://www.bamf.de/kurzanalyse-religion

    Originalpublikation:
    Siegert, Manuel (2020): Die Religionszugehörigkeit, religiöse Praxis und soziale Einbindung von Geflüchteten. Ausgabe 02|2020 der Kurzanalysen des Forschungszentrums Migration, Integration und Asyl des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, Nürnberg.

    https://nachrichten.idw-online.de/20...n-erleichtern/
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: BAMF-Forschungszentrum: Teilnahme am religiösen Leben kann Integration erleichtern

    Was für Vollidioten!

    Teilnahme am religiösen Leben und soziale Einbindung stehen in einem positiven Zusammenhang


    Die Teilnahme am religiösen Leben kann Geflüchteten die Integration in Deutschland erleichtern, da beim Besuch religiöser Veranstaltungen beispielsweise Kontakte zu Personen der Aufnahmegesellschaft geknüpft werden können.
    …..wo bitte sind in einer Moschee Personen der Aufnahmegesellschaft zu finden?
    Der ganze Blödsinn ist wieder so eine Studie für den Kamin.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  3. #3
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    AW: BAMF-Forschungszentrum: Teilnahme am religiösen Leben kann Integration erleichtern

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Was für Vollidioten!



    …..wo bitte sind in einer Moschee Personen der Aufnahmegesellschaft zu finden?
    Der ganze Blödsinn ist wieder so eine Studie für den Kamin.
    Die paar Personen der Aufnahmegesellschaft sind als Konvertiten schon längst im IS ums Leben gekommen. Oder verurteilt.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

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