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    Coronavirus Flüchtlinge sorgen für mehr Schutz

    Die positiven Meldungen reißen nicht ab. Für die Herstellung dieser Masken gibt es neben Anerkennung natürlich auch Ehrenamtsmittel und Aufwandspauschalen, die nicht auf das AsylBG angerechnet werden und die Arbeitsmittel und -materialien werden gestellt:

    Coronavirus Flüchtlinge sorgen für mehr Schutz


    Von Torsten Ströbele
    In den Unterkünften werden Bewohner kreativ. Schneider aus Afghanistan und Somalia fertigen Alltagsmasken an.





    Muhudin Abdullahi Ibrahim (l.) und Amin Rajobi (r.) haben Masken hergestellt. Auch Feuerbachs Bezirksvorsteherin Andrea Klöber hat eine bekommen.


    Stuttgart-Feuerbach/Stuttgart-Weilimdorf - Die Corona-Krise hat viele Menschen vor große Herausforderungen gestellt. Auch in den knapp 100 Flüchtlingsunterkünften in der Landeshauptstadt „ist die aktuelle Situation aufgrund der beengten Verhältnisse für die Bewohnerinnen und Bewohner sehr belastend“, sagt Jasmin Bühler, eine Sprecherin der Stadt, auf Nachfrage. ... Aber die Bewohner würden sich an die Regeln halten, heißt es beim Freundeskreis Flüchtlinge Feuerbach (FFF).

    Auch bei der Stadt stellt man die positiven Aspekte in den Vordergrund: „Durch die Wiedereröffnung der Spielplätze am 6. Mai bei den Unterkünften haben zumindest die Familien mit Kindern wieder ein bisschen Abwechslung“, sagt Bühler. Die etwa 5700 Menschen, die derzeit in den Unterkünften leben, „werden im Rahmen des Infektionsschutzes regelmäßig über die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln informiert. Dies erfordert allen beteiligten Personen ein hohes Maß an Disziplin ab“, ergänzt Bühler. „Außerdem hat die Stadt diese Regelungen als mehrsprachiges Video zur Verfügung gestellt. Um ein mögliches Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten, gilt aktuell in den Unterkünften noch ein allgemeines Besuchsverbot.“ Falls es Menschen gibt, die positiv auf Covid-19 getestet werden oder als möglicher Verdachtsfall gelten, „werden diese in besonderen Schutzunterkünften im Rahmen einer häuslichen Isolation untergebracht“.

    Die Corona-Krise hat viele Bewohner kreativ werden lassen. Da wäre zum Beispiel der 39-jährige Amin Rajobi, der seit der Eröffnung der Unterkunft an der Wiener Straße in Feuerbach lebt. Zusammen mit seiner Familie ist er aus Afghanistan geflohen, um in Deutschland Schutz zu suchen. Nun bietet er mit seinen Möglichkeiten und Fähigkeiten anderen Menschen Schutz“, sagt der Heimleiter vom Deutschen Roten Kreuz, Güney Varol. Amin Rajabi hat in Afghanistan 20 Jahre lang als Schneider gearbeitet.


    Auch in Weilimdorf wurden Masken genäht

    Als klar war, dass in kurzer Zeit viele Masken gebraucht werden, damit die öffentlichen Verkehrsmittel genutzt werden können und auch beim Einkaufen ein Mund-Nase-Schutz benötigt wird, machte sich Rajabi ans Werk. „Er war sehr fleißig und hat seinen Mitbewohnern und auch den Ehrenamtlichen schnell helfen können, Masken zu bekommen“, sagt Wolf-Dieter Dorn, der Sprecher des FFF. Rund 170 Bewohner leben in den Unterkünften an der Wiener Straße. Rajabi war aber nicht der einzige, der sich dort in die Arbeit gestürzt hat. Auch Muhudin Abdullahi Ibrahim zeigte Initiative und schneiderte los. Der gebürtige Somalier ist ebenfalls Schneider und seit 19 Monaten in Feuerbach.


    Auch in Weilimdorf wurde der Flüchtlingskreis aktiv und hat sich überlegt, wie die Geflüchteten in den Gemeinschaftseinrichtungen mit Masken versorgt werden können. „Es war bekannt, dass die vom Betreiber der Gemeinschaftsunterkünfte bestellten Masken nicht rechtzeitig eintreffen würden“, sagt Werner Bossert, der Sprecher des Flüchtlingskreises Weilimdorf. „Ein Aufruf war außerordentlich erfolgreich.“ Neben über 60 handgenähten Masken, die die Ehrenamtlichen an einem Wochenende angefertigt haben, erhielt der Flüchtlingskreis von der Firma Magna Roof Systems aus Bietigheim-Bissingen 300 weitere waschbare Masken. „Damit konnten die Bewohner an der Solitudestraße und der Steinröhre erst einmal versorgt werden.

    https://www.stuttgarter-zeitung.de/i...5784b19e4.html
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Coronavirus Flüchtlinge sorgen für mehr Schutz

    Jetzt wo die Krise dem Ende entgegen geht, gibt es massenhaft Masken. Vor 8 Wochen hätten wir diese Aktivitäten gebraucht.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  3. #3
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    AW: Coronavirus Flüchtlinge sorgen für mehr Schutz

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Jetzt wo die Krise dem Ende entgegen geht, gibt es massenhaft Masken. Vor 8 Wochen hätten wir diese Aktivitäten gebraucht.
    Deswegen werden Beschränkungen ja auch weitergeführt. Jetzt gilt es nämlich, die inzwischen produzierten Masken an den Mann zu bringen (meinetwegen auch an die Frau).
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  4. #4
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    AW: Coronavirus Flüchtlinge sorgen für mehr Schutz

    Also ich verstehe nicht, warum man sich Masken für die Coronaregelung kauft: der Sabberlappenschutz gilt auch wenn man sich ein "Banditentuch" umbindet - und irgendein Tücherl hat jeder Haushalt welches die Auflagen erfüllt - wer kein Halstuch hat, hat sicherlich ein Geschirrtuch - das tuts genauso.

    Ist ja nicht, daß der Sabberschutz einen selbst vor gefährlichen Sachen schützt - denn dafür brauchts dann neben Partikelfilter sinnvollerweise auch einen Augenschutz...

    Für ernsthafte Gefährdung habe ich persönlich PPF3 Masken + Augenschutzbrille und auch einen Vollschutz von Draeger + genügend Filter - aber da ich das in der gegenwärtigen Situation und auch im April als man die "Hochzeit" an Infizierten hatte, nicht nötig befand, ist das schön eingepackt im Regal für einen evt. Fall wo man das dann braucht.

    Wir haben in D unter 8000 Infizierte- täglich sinkend. Ich bin auch kein Freund von unnötigem Risiko - habe auch schon vor dem Verbot Massenveranstaltungen vermieden, habe auch Mitte März beide Vereinsversammlungen gemieden wo ich Mitglied bin...

    Bei uns im Dorf gabs auch Infizierte -allerdings beschränkten sich diese aufs Altenheim. Außerhalb vom Dorf gabs Auch Fälle die aber damals vor dem großen Ausbruch von Webasto kamen und die schon gesund waren als hier der Lockdown kam.

    Früher mal hat das Infektionsschutzgesetz klar geregelt daß Infizierte in Quaratäne müssen - da war nie die Rede davon, daß die gesamte Bevölkerung gegängelt wird nur weil an gewissen Hotspots es Infizierte gibt...

    Fahrschulen haben offen seit kurzem: ich würde gerne meinen Zusatzschein für 125 ccm Motorrad machen. ABER: Coronavorschrift besagt, daß dieser Kurs nicht stattfinden darf da Vorschrift ist: 5 * 90 Min fahren + 4 Theoriestunden. die Theoriestunden wären kein Problem , ABER es darf da im Normalfall von Autofahrten mit Maskenpflicht ausgegangen wird, nicht über 60 Min gefharne werden wegen der Maske- also fallen meine Fahrstunden aus da ich ja 5* 90 Min fahren muß...
    Aufm Motorrad wo der Fahrlehrer im Auto hinterherfährt und wo ich KEINE Maskenpflicht habe da im Freien - außerdem muß ich eh Integralhelm aufsetzen...

    Zusötzlich meinte mein Fahrlehrer daß er keine Kurse anbietne kann die eine "Erweiterung" des Führerscheins darstellen - hätte ich keinen Schein, dürfte ich den normalen Motorradführerschein (da sind nur Pflichtstunden aufgeführt a 45 Min) oder Autoführerschein machen. Hab zwar dem Gesetz nur entnommen daß keine "Aufbaukurse" gemacht werden dürfen - wenn jmd seinen Führerschein droht zu verlieren und Nachschulungen machen muß) - aber das mit den 90 Min vorgeschrieben a 5 Mal steht leider als Regel für den neuen 125 ccm Schein drin - das andere mag von meiner Fahrschule vielleicht falsch verstanden worden sein - jedenfalls fällt mein 125ccm Schein erstmal flach bis auf unbestimmte Zeit..

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