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    AW: 70 Jahre ARD: Lügen, tricksen, manipulieren

    Falschaussage zu Kubitschek: ARD-Reschke unterzeichnet Unterlassung

    Letzte Woche feierte die Journalistin Anja Reschke den 60. Gründungstag der Sendung Panorama, die sie selbst seit 20 Jahren moderiert.

    Diese Jubiläen waren der Anlaß für ein Interview mit Reschke, in dem sie sich selbst als kritische, unabhängige und gewissenhafte Journalistin darstellte und unter anderem mich als Gegenbild aufbaute. Sie behauptete, ich hätte wörtlich folgende Losung ausgegeben:

    Wir möchten nicht am Diskurs teilnehmen, wir möchten ihn zerstören.

    Normalerweise halten wir es hier ja mit Gottfried Benn, dem es völlig egal war, ob ihm einer "Sex mit Stubenfliegen" (so seine Wortwahl!) andichtete. Aber die Behauptung, ich wolle nicht am Diskurs teilnehmen, sondern ihn zerstören (und hätte dies sogar als Losung ausgegeben, also Menschen, die schon etwas länger oder auch erst seit kurzem in diesem Land leben, dazu aufgefordert, nicht mehr miteinander zu sprechen, schon gar nicht öffentlich): Dies mir zu unterstellen (dem nach allen Seiten offenen Dorfbrunnen der Neuen Rechten), schlug dem Faß den Boden aus.

    Unterlassungsaufforderung also: Anja Reschke (diese lebende Ikone journalistischer Äquidistanz, unabhängig bis auf die paar Kröten, die aus dem öffentlich-rechtlichen Säckel ihr ausbezahlt werden) solle fortan so Schlechtes, mich Verkennendes nicht mehr über mich behaupten dürfen und habe dafür zu sorgen, daß es dort, wo es schon hunderttausende Leser gefunden habe, getilgt würde, verbunden mit einer Richtigstellung.

    Alles in allem kein ungewöhnlicher Vorgang, jeder kann sich mal irren, kann einen raushauen, ohne nochmal genau nachgeschaut zu haben, ob Diskurszerstörung oder Konsensstörung gemeint war, ob also der Diskurs (ab jetzt: die Auseinandersetzung, das Gespräch, der Streit) abgelehnt oder eben nur in seiner um echt alternative Meinungen erweiterten Form für interessant befunden werde.

    Letzteres natürlich, darauf wiesen wir Frau Reschke anwaltlich höflich hin, bloß: Sie sah es nicht so. Die beiden Zeitungen, die das Reschke-Interview auch online gebracht hatten, lenkten sofort ein und tilgten das Falschzitat, indem sie es durch eine schwammige Formulierung ersetzten. Der Hinweis, daß da zuvor eine miese Unterstellung gestanden hatte, unterblieb freilich.

    Dafür kam ein Anwaltsschreiben, in dem die seit 2007 empört zitierte Passage aus meinem Büchlein Provokation (zum Glück vergriffen) erneut herhalten mußte:

    Und so sind denn auch die Provokationen vieler Künstler, Quer-, In- und Vordenker von der Sorte Provokation, über die wir sprechen, zu unterscheiden. Für jene ist Provokation der Versuch, eine Einladung an die Futtertröge zu erhalten. Für uns ist Provokation keine Verkaufsstrategie, und die Hoffnung auf den Einbau in den satten Diskurs gäbe all unser Tun der Lächerlichkeit preis. Unser Ziel ist nicht die Beteiligung am Diskurs, sondern sein Ende als Konsensform, nicht ein Mitreden, sondern eine andere Sprache, nicht der Stehplatz im Salon, sondern die Beendigung der Party.

    Das fett markierte ist jener unvollständige Satz, den die Kanzlei zitierte, um Reschkes Unterstellung zu rechtfertigen. Bloß wäre selbst dann, wenn man Sätze ganz zu lesen und zu verstehen nicht fähig ist, die richtige Zitierweise eben diese gewesen und nicht die erfundene "Losung" aus dem Interview. Man sollte aber als kritische, tolle Journalistin auf sensiblem Feld überhaupt nicht verkürzt zitieren. Für die Doofen dieses Berufsstands:

    Ich trinke nie Alkohol

    ist etwas anderes als

    Ich trinke nie Alkohol vor dem Mittagessen.

    oder? Gut. Und weil hier einer nicht nie Alkohol trinkt, sondern zum und ab dem Mittagessen vielleicht sogar jede Menge, ist die aus drei Wörtern bestehende Einschränkung "vor dem Mittagessen" eigentlich eine Ausweitung vielleicht sogar ins Exzessive hinein.

    Zurück zum Dorfbrunnen:

    Unser Ziel ist nicht die Beteiligung am Diskurs, sondern sein Ende

    ist etwas völlig anderes als

    Unser Ziel ist nicht die Beteiligung am Diskurs, sondern sein Ende als Konsensform.

    Und vor allem: Es könnte sogar die Ausweitung des Gesprächsbedarfs bis ins Exzessive hinein sein, denn stellen wir uns einmal vor, es gäbe plötzlich echte Debatten. Die Konsensdiskurse, dieses 4 gegen 0 bei Maischberger oder Will, dieses Gerede mit nur einer Meinung, dieses Diskurs-Gespiele, Debattenvortäuschen, Mündigkeitstheater - es wäre abgelöst. Das ist es, dessen Ende nicht nur ich mir wünsche, sondern die vielen Millionen Leute ebenso, die trotz des Dauerfeuers aus den Panoramakanonen von Reschke und Co. ihr Kreuzchen dort gemacht haben, wo sie die dringend notwendige Ergänzung und Aufmischung des "Diskurses" vermuten.

    Leute wie Reschke betreiben, was sie uns unterstellen: Diskursverhinderung. Indem sie die Lüge verbreiten, wir hätten kein Interesse an einem Gespräch, einer Auseinandersetzung, einem Wortgefecht, in dem sich tatsächlich einmal zwei oder vier Leute mit ganz unterschiedlichen Auffassungen duellieren, stehen sie selbst als die Wächter der Demokratie, der Meinungsfindung, der offenen Gesellschaft und der Gesprächsbereitschaft da. Dabei sind sie vor allem eines: Umbauhelfer und Sturmgeschütze der Cancel Culture.

    Ich saß ja nun gestern mit meinem Anwalt vier Stunden über dem Schriftsatz, der am Donnerstag unseren Sieg vor Gericht in Halle an der Saale hätte herbeiführen sollen. Aber dann flatterte auf den Abend die gerichtliche Nachricht ein, daß Frau Reschke nun doch den Rechtsstreit nicht mehr fortsetzen wolle, sondern die Unterlassung unterzeichnet habe.

    Damit die Arbeit an unserem Schriftsatz nicht ganz umsonst war, hier die entscheidenden Auszüge:

    -- -- --

    Der Antragsteller wird zum Beleg für seine möglicherweise mangelnde Bereitschaft zum Diskurs mit folgender Aussage aus seinem Buch "Provokation" (2007) zitiert:

    Unser Ziel ist nicht die Beteiligung am Diskurs, sondern sein Ende als Konsensform.

    Das vollständige Zitat, immer noch ohne den davor und danach ganze Buchseiten umfassenden Kontext lautet:

    Unser Ziel ist nicht die Beteiligung am Diskurs, sondern sein Ende als Konsensform, nicht ein Mitreden, sondern eine andere Sprache, nicht der Stehplatz im Salon, sondern die Beendigung der Party.“

    Das entscheidende, vom Antragsteller auf Nachfrage stets erläuterte, von politischen Gegnern stets unterschlagene Wort lautet "Konsensform". Der Antragsteller ist der Auffassung, daß über wesentliche Themen öffentlich nicht debattiert werden sollte, indem man beispielsweise in einer Talkrunde vier Teilnehmer mit grundsätzlich derselben Auffassung sprechen lassen sollte. Das Motto der Diskursbeteiligung des Antragstellers ist "Konsensstörung", also das Einbringen alternativer, streitbarer, nicht von vornherein auf den Konsens ausgerichteter Auffassungen und Standpunkte. Daß es ihm darum geht und nicht um die Zerstörung des Diskurses, zeigen die folgenden drei (von noch viel mehr möglichen) Punkten.

    1. Der Antragsteller hat im August des vergangenen Jahres den Erlös aus dem Verkauf einer Festschrift für eine Veranstaltung bereitgestellt, auf der er und einige seiner Mitarbeiter dezidiert mit weltanschaulich links verortete Wissenschaftlern ins Gespräch kommen wollen. Bisher ist es dem Antragsteller nicht gelungen, geeignete Gesprächspartner aufzutreiben. Die Absagen weisen im Tenor stets auf das Phänomen der sogenannten Cancel Culture hin, das in den vergangenen Monaten in der politischen Kultur kontrovers diskutiert wurde: Man wolle sich durch eine Zusage zur Diskussion mit dem Antragsteller nicht den Mechanismen der Cancel Culture aussetzen. Cancel Culture herrscht dort, wo Vertreter abweichender Meinungen nicht mehr am Diskurs beteiligt werden sollen. Prominente Beispiele der jüngeren Zeit, die zu Diskussionen über die Legitimität der Cancel Culture führten, sind:

    + die Ausladung des Malers Axel Krause von der Leipziger Jahresausstellung 2019,

    + die Löschung eines Beitrags von Dieter Nuhr zum 100. Jahrestag der Deutschen Forschungsgemeinschaft im Frühjahr 2020 und

    + die Ausladung der der Kabarettistin Lisa Eckhart vom Harbour-Literatur-Festival in Hamburg, ebenfalls 2020.

    Cancel Culture als Diskussionsverhinderungsstrategie lehnt der Antragsteller nicht zuletzt deshalb ab, weil er selbst, wie soeben ausgeführt, Leidtragender dieser Machttechnik wurde.

    + So hat auf Druck von Politik und Medien der ehemalige Innenminister des Landes Sachsen-Anhalt, Holger Stahlknecht, seine Zusage zu einer öffentlichen Debatte mit dem Antragsteller in Magdeburg im November 2016 wieder zurückziehen müssen.

    + Ebenso konnte eine Diskussion des Antragstellers im Rahmen der Studienstiftung des Deutschen Volkes im Februar 2019 nicht durchgeführt werden. Unter dem Titel "Diskurs(-), Feindschaft und das Politische" sollte der Antragsteller sich in einer Arbeitsgruppe den Fragen von Studenten stellen und danach an einer Podiumsdiskussion teilnehmen. Der öffentliche Druck, medial inszeniert von der Frankfurter Rundschau, war so groß, daß sich die Studienstiftung zuletzt sogar für die Einladung entschuldigte.

    2. Der Antragsteller war im April 2019 neben Hendryk M. Broder und zwei weiteren Diskussionsteilnehmern zu Gast in der Talkshow "Hangar 7" des österreichischen Senders Servus TV. Er nahm diese Einladung so selbstverständlich an, wie er auch Einladungen zum Talk in deutschen Fernsehsendern annehmen würde.

    3. Der Antragsteller hat vor wenigen Wochen ein Buch veröffentlicht, das zwei Briefwechsel mit den Professoren Armin Nassehi und Claus Leggewie dokumentiert: Nassehi, ich und Leggewie, kaplaken 75. Diese Briefwechsel mit eher linksstehenden Persönlichkeiten sind in den Medien vielzitierte Belege für die Diskussionsbereitschaft des Antragstellers. Und mehr: Gerade an dieser Diskussionsbereitschaft wurde von den politischen Gegnern scharfe Kritik geübt: Man warf Nassehi und Leggewie wiederum ihre Bereitschaft zur Diskussion vor, weil man im Dialog eine Form von Öffnung für die Denkweise des Antragstellers sah und sieht.

    Zusammengefaßt: Die Behauptung der Gegenseite, der Antragsteller habe die Losung ausgegeben, den Diskurs zu zerstören, entbehrt jeder Grundlage. Erschwerend kommt hinzu, daß "Losung" mehr ist als eine persönliche Meinung. Die Gegenseite hat damit behauptet, der Antragsteller habe nicht nur selbst kein Interesse am Diskurs, sondern habe darüber hinaus seine Leser und Zuhörer dazu aufgefordert, den Diskurs zu zerstören.

    Diese Unterstellung hat vor dem Hintergrund der Mechanismen der Cancel Cultur, aufgrund der Prominenz und der medialen Reichweite der Gegenseite und der bisher nicht erfolgten Gegendarstellung die Diskurswilligkeit des Antragstellers öffentlich ins Gegenteil verkehrt – ein Beispiel für die subtile Zerstörung des Diskurses.

    https://sezession.de/64404/anja-resc...e-unterlassung
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  2. #142
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    AW: 70 Jahre ARD: Lügen, tricksen, manipulieren

    Studie: Politik-Journalisten auf Schmusekurs mit den Grünen
    Medienwissenschaftler bestätigen Präferenz für die Öko-Partei

    „Polit-Propaganda auf Kosten der Gebührenzahler: Das grüne Weltbild der ARD“, titelte Reitschuster.de Anfang Mai an dieser Stelle. Das Erste Deutsche Fernsehen macht keinen Hehl aus seiner Grünenliebe. „Bei der ARD hat die Grünenliebe System“, schrieb der Branchendienst „Meedia“ Anfang Mai, das „Groupie-Gebaren, wenn es um die Grünen geht, reicht bis ganz nach oben“.

    Die Wissenschaft hat bisher indes nur wenige Erkenntnisse darüber geliefert, wie die Kommunikations- und Interaktionsmuster zwischen Vertretern der Politik und der Medien aussehen. Nun präsentiert die „Neue Zürcher Zeitung“ eine Studie, die die Partei-Präferenz deutscher Polit-Journalisten der öffentlich-rechtlichen und auch privaten Medien untersucht.

    Die am 16. Juni im “International Journal of Press/Politics“ veröffentlichte Arbeit trägt den Titel „Towards New Standards? Interaction Patterns of German Political Journalists in the Twittersphere” und analysiert, wie in der Bundespressekonferenz registrierte Journalisten mit Abgeordneten des Deutschen Bundestages auf Twitter interagieren und welche Art von Inhalten sie miteinander austauschen.

    Journalisten äußern sich generell negativ – nur nicht über die Grünen
    „Durch eine Kombination aus Inhalts- und Netzwerkanalyse werden neue Erkenntnisse über die Konversationsstruktur generiert“, heißt es in der Zusammenfassung der Studie, „die Ergebnisse zeigen einen Trend in der Nutzung von Twitter unter den Akteuren als politisches Meinungsmedium.“

    Während die Meinungsverbreitung unter Politikern stabil bleibe, nutzten Journalisten Twitter-Interaktionen im Zeitverlauf mehr zur Äußerung einer subjektiven und kritischen Sichtweise und weniger zur Nachrichtenberichterstattung. Die drei an der Universität Trier forschenden Medienwissenschaftler Nina Schumacher, Peter Maurer und Christian Nuernbergk kommen zum Ergebnis, dass sich Journalisten generell negativ über die Parteien äußern – nicht aber bei den Grünen.

    Ein weiteres Fazit lautet, dass nur ein kleiner Teil der Tweets als Berichterstattung klassifiziert werden kann. „Journalisten nutzten den Dienst eher, um ihre subjektive, meist kritische Meinung zu äußern.“ Für seine Untersuchung wertete das Forscher-Trio Tweets im vergangenen Jahr und 2016 aus. Sämtliche Polit-Berichterstatter waren – ebenso wie der Gründer dieser Seite – Mitglieder der Bundespressekonferenz. Im ersten Zeitraum waren es 425 Journalisten, im zweiten 512.
    Aufschlussreich, wenn auch wenig überraschend: Während Politiker vermehrt auf Kooperation setzen, suchen Journalisten eher die Konfrontation. Indes offenbaren sich deutliche Unterschiede in den Parteien. Während sich 66 Prozent der Abgeordneten der Linkspartei in ihrer Kommunikation mit den Pressevertretern am häufigsten kooperativ zeigten, waren AfD-Abgeordnete mit 25 Prozent wenig konziliant.

    Hält man sich die größtenteils negative Berichterstattung über diese Partei vor Augen, verwundert dies wenig. Bei den Sozialdemokraten lag der Anteil der kooperativen Tweets bei 61 Prozent, die Union kam auf 59 Prozent. Große Unterschiede gab es auch, wenn die Interaktionen von den Medienvertretern ausgingen.

    Schon 2016 war eine Präferenz für die Grünen feststellbar
    Während im vergangenen Jahr 51 Prozent aller Tweets an Abgeordnete der Öko-Partei im Ton verbindlich waren, traf dies im Dialog mit Unions- und SPD-Abgeordneten nur auf 37 Prozent der Fälle zu.

    Die Präferenz für die Grünen manifestiert sich auch darin, dass die Umweltpartei und ihre Protagonisten im zweiten Untersuchungszeitraum kein einziges Mal negativ beurteilt wurden. Auch 2016 wurden sie wohlwollender behandelt: 37,5 Prozent negative Tweets standen einer „überwältigenden Mehrheit“ an ungünstigen Kurznachrichten an die Adresse der übrigen Parteien gegenüber (genaue Angaben liefern die Autoren hier nicht).

    Faktenchecker mögen die geringe Datenbasis bemängeln. Die „Neue Zürcher Zeitung“ zitiert eine Nachfrage eines Journalisten der Plattform Netzpolitik, auf die Co-Autor Maurer mitteilte, dass beispielsweise die 79 gezählten Beurteilungen des zehnwöchigen Untersuchungszeitraums im vergangenen Jahr von 28 Accounts stammten.

    Selbst wenn die Datenbasis vor diesem Hintergrund ausbaufähig ist, bestätigt die Studie der Universität die zuletzt immer wieder beobachtbare Zuneigung vieler politischer Berichterstatter zu den Grünen. Zudem ist es bezeichnend, dass mit der NZZ eine der traditionsreichsten europäischen Zeitungen dieser Thematik viel Platz einräumt.

    https://reitschuster.de/post/studie-...t-den-gruenen/
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  3. #143
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    AW: 70 Jahre ARD: Lügen, tricksen, manipulieren

    Die Grünen-Anhänger in den Medien laufen heiß. Wie in den totalitären Staaten üblich, verteidigen gewissenlose Gestalten die Verbrecher in der ihnen genehmen Parteien............


    KRUDE VERSCHWÖRUNGSTHEORIE
    WDR fabuliert von „Kampagne“ gegen Baerbock
    Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock (40) wird vorgeworfen, Teile ihres Buchs abgeschrieben zu haben. Doch den WDR interessiert offenbar nicht, ob das stimmt.

    Stattdessen springt in der „Aktuellen Stunde“ Philipp Menn, Korrespondent im ARD-Hauptstadtstudio, für die Grünen offen in die Bresche – und behauptet, dass hinter den Vorwürfen eine bösartige Kampagne stecke.

    Die angeblichen Drahtzieher: „CDU-Influencer“ und der „Springer-Konzern“.
    Ähnlich wie Jürgen Trittin (66, Grüne), der von einer „Dreckskampagne von BILD gegen Annalena Baerbock“ spricht, wittert auch der WDR-Journalist eine Verschwörung: „Es ist ja so, dass dieser Mann (der Plagiatsforscher; Anm.) schon mal Vorwürfe erhoben hat im Zusammenhang mit diesem Lebenslauf. Und es ist ein ähnliches Muster. Er veröffentlicht Vorwürfe auf seiner Homepage und ganz zufällig kommen dann wenige Stunden später CDU-Influencer, die das ganze bei Social Media reinschreiben, und dann kommt der Springer-Konzern – und fertig ist die Kampagne.“
    ▶︎ Doch Fakt ist: Am Dienstag berichteten sämtliche großen Medien, darunter „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, „Focus“, „Zeit“, „Spiegel“, „Tagesspiegel“, „Berliner Zeitung“ und auch WELT und BILD (gehören zur Axel Springer SE) über die Vorwürfe. Mehrere Medien veröffentlichten ihre Berichte sogar deutlich vor BILD.

    Auch die „Tagesschau“ berichtete am Dienstagabend über die Vorwürfe gegen die Grünen-Kanzlerkandidatin.

    All das ließ der WDR-Journalist unerwähnt. Am Ende seines Beitrags rief er die Zuschauer fast unverhohlen dazu auf, die Grünen zu wählen: „Ob das so funktioniert, das haben Sie in der Hand, liebe Wählerinnen und Wähler.“.....Doch nicht nur der WDR nimmt einseitig Partei für Baerbock. Auch ein ZDF-Mann war ihr am Dienstag beigesprungen: Rechtsexperte Felix Zimmermann schaltete sich mit insgesamt 16 Twitter-Beiträgen in die Diskussion ein. Er erklärte: An den Vorwürfen sei „NICHTS“ dran, da kein „urheberrechtlicher Schutz“ für die abgeschriebenen Texte vorgelegen habe.

    Pikant dabei: Zimmermann arbeitete nach eigenen Angaben drei Jahre lang als Medien-Anwalt – und zwar ausgerechnet in der Kanzlei von Medien-Anwalt Christian Schertz (55), der Baerbock jetzt vertritt und ebenfalls von einer „Kampagne“ gegen die Grünen-Kandidatin spricht.

    Denn Baerbock, die sich zur Sache noch nicht geäußert hat, holte sich am Dienstag Promi-Anwalt Schertz – auch wenn die Vorwürfe gar nicht juristischer Natur sind, sondern die Frage betreffen, ob sie bei ihrem Buch ehrlich und sauber gearbeitet hat.

    Die Grünen freuten sich jedenfalls über die Tweets von Zimmermann. Bundesgeschäftsführer Michael Kellner (43) verschickte die Twitter-Beiträge des ZDF-Manns an Tausende Grünen-Anhänger, forderte sie auf, Baerbock zu unterstützen.

    https://www.bild.de/politik/inland/p...8660.bild.html
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  4. #144
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    AW: 70 Jahre ARD: Lügen, tricksen, manipulieren

    RKI, ARD und die Normalität des Lügens: Zwei Meldungen reichen, die Lügner zu entlarven
    Lügen ist gar nicht so einfach (so wie das Fälschen von Statistiken nicht einfach ist).

    Ein Lügner muss sich ständig an seine Lügen erinnern, ein Inventar seiner Lügen führen, damit er nicht in Widerspruch zu seinen eigenen Lügen gerät. Da Lügen zumeist eine Realität falsch darstellen, die korrekte Darstellung der Realität aber das ist, was intuitiv auch dem Lügner einfällt, ist dieses Inventar elementar.

    Aber menschliches Denken ist beschränkt. Keiner von uns kann immer alles berücksichtigen, was er berücksichtigten müsste, um stets vollinformierte Entscheidungen zu treffen. Alle Entscheidungen, alles Handeln, alle Aussagen über das, was aus eigenen Handlungen resultiert, unterliegt der Unsicherheit, die sich schon daraus ergibt, dass niemand in der Lage ist, alle Folgen des eigenen Handelns abzuschätzen.

    Deshalb scheitern Lügner.
    Sie scheitern, weil sie in Situationen kommen, in denen sie, aufgrund der Agenda, die hinter ihren Lügen liegt, etwas behaupten müssen, was wiederum mit vorherigen Lügen nicht kompatibel ist, diesen widerspricht. Ein Netz aus Lügen zerfällt über kurz oder lang, weil der Lügner sich in Widersprüche verstrickt, die daraus resultieren, dass er zwar Falsches über die Realität behaupten kann, dieses Falsche aber nichts daran ändert, dass der Lügner keine Kontrolle über die Realität hat, sich letztere in einer Weise entwickeln kann, die dem Lügner zum Verhängnis wird.

    Das ist eine Möglichkeit, den diametralen Widerspruch, der heute Eingang auf die Seite der ARD-tagesschau gefunden hat, zu erklären.

    Die alternative Erklärung rekurriert auf Dummheit, darauf, dass dumme Personen dem Irrtum aufsitzen, sie könnten andere manipulieren, andere übers Ohr hauen, dass dumme Personen denken, sie hätten über eine manipulierte Wirklichkeit die volle Kontrolle über Andere. Weil dem so ist, legen sie keinen Wert auf Konsistenz ihrer Behauptungen, denn sie denken, niemand kommt ihnen auf die Schliche, denn alle Anderen sind dazu zu dumm. Diesen Irrtum, dem nur Dumme erliegen, haben bereits Dunning und Krueger beschrieben und dieser Irrtum ist die zweite Möglichkeit, den diametralen Widerspruch auf der Seite der ARD-tagesschau zu erklären, diesen Widerspruch:
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    Zwischen beiden Meldungen liegt eine halbe Seite ARD-tagesschau.

    Wenn mindestens 85% der 12- 59jährigen geimpft werden müssen, warum, das weiß bei der ARD-tagesschau wohl niemand [Es geht wohl darum, Herdenimmunität zu erreichen, jedenfalls das, was man beim RKI als Herdenimmunität bezeichnet], es ist halt wegen DELTA notwendig, man könnte auch Grumpf statt DELTA schreiben, aber DELTA klingt für seichte Gemüter gebildeter als Grumpf, die Impfstoffe aber nicht zu 95% gegen DELTA effektiv sind, wie behauptet, sondern nur zu 65%, dann reicht eine Impfquote von 85% nicht zur Herdenimmunität Marke RKI.

    Rein rechnerisch wäre dazu eine Impfquote von 112% notwendig. Man kann natürlich nicht 112% der Bevölkerung impfen, schon weil es nur 100% Bevölkerung gibt. Aber genau diese Unmöglichkeit müsste man durchführen, wenn die Berechnung des RKI auch nur ansatzweise einen Sinn enthalten würde. Es ist eben nicht möglich, Entwicklungen vorherzusagen und bei den eigenen Lügen alle Eventualitäten zu berücksichtigen: Wenn man auf Basis einer viel zu hohen Effektivität, die aus politischen Gründen zu hoch angesetzt wird, eine ebenso extraordinär hohe Quote für diejenigen, die geimpft werden müssen, um Herdenimmunität zu erhalten, bestimmt, ebenfalls aus politischen Gründen, dann hat das zur Folge, dass dann, wenn herauskommt, dass die Effektivität der Impfstoffe geringer ist als (fälschlicherweise) behauptet, die aus politischen Gründen viel zu hoch angesetzte Impfquote durch die Decke ins Absurde entweicht und den Lügner bloßstellt.

    Wie gesagt, Lügen scheitern meist daran, dass ein Lügner Entwicklungen nicht vorhersehen kann und sich deshalb in Situationen wiederfindet, die ihn als das bloßstellen, was er ist, ein gedungener Lügner der politischen Klasse.

    Übrigens kommen seriöse Wissenschaftler wie Sunetra Gupta dann, wenn sie die Frage beantworten, welcher Anteil der Bevölkerung notwendig ist, um Herdenimmunität zu erreichen, zu ganz anderen Ergebnissen als das RKI, wenig überraschend zu viel geringeren Werten, Werte, die zu gering sind, als dass sich mit Ihnen auch nur ansatzweise eine Impfnotwendigkeit begründen ließe.

    https://sciencefiles.org/2021/07/06/...-zu-entlarven/
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  5. #145
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    AW: 70 Jahre ARD: Lügen, tricksen, manipulieren

    Nach RTL will sich nun auch die ARD neu ausrichten um die immer stärker zu den Streaming-Diensten abwandernden jungen Leute an sich zu binden. Anders als bei RTL geht es der ARD aber nicht um Werbekunden, sondern um die staatlich geforderte politische Einflussnahme, auch Bildungsauftrag genannt. Nun sollen Sendungen, die junge Leute nicht interessieren, ins Spätprogramm. So wie der "Weltspiegel", der seit fast 60 Jahren gesendet wird. Besser wäre es, solche Hassfiguren wie Resstle und Reschke rauszuwerfen. Diese Leute stehen in der unheilvollen Tradition eines Karl-Eduard von Schnitzler.
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  6. #146
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    AW: 70 Jahre ARD: Lügen, tricksen, manipulieren

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Nach RTL will sich nun auch die ARD neu ausrichten um die immer stärker zu den Streaming-Diensten abwandernden jungen Leute an sich zu binden. Anders als bei RTL geht es der ARD aber nicht um Werbekunden, sondern um die staatlich geforderte politische Einflussnahme, auch Bildungsauftrag genannt. Nun sollen Sendungen, die junge Leute nicht interessieren, ins Spätprogramm. So wie der "Weltspiegel", der seit fast 60 Jahren gesendet wird. Besser wäre es, solche Hassfiguren wie Resstle und Reschke rauszuwerfen. Diese Leute stehen in der unheilvollen Tradition eines Karl-Eduard von Schnitzler.
    Stattdessen kommen dann die sogenannten Bildungssendungen "Wissen vor Acht" mit dem senilen Sänger von "Die fantastischen 4", die die jungen Menschen vielleicht so interessieren wie tote Hosen, im Vorabendprogramm, in denen der Schwerpunkt der in das Meer gesetzten Windräder dann eben nicht in der Energiegewinnung, -speicherung und Weiterleitung liegt und auch nicht im Unfalldesaster der Zug- und Meeresvögel an den Rotorblättern dieser ungeheuerlich großen Windräder, deren Rotorblätter genau auf Flughöhe liegen, liegt, sondern in der die Bauphase als problematisch für Fische und eine Walsorte, die in Nord- und Ostsee vorkommt, liegt. Aber, das Schöne, das Problem ist durch die Politik wahrgenommen worden und es wurden Schallschutzrichtlinien für den Baulärm erlassen.
    Manipulation, demnächst auch im Internet. Die guten Sendungen sind sowieso schon rausgenommen worden wie z.B. das Philosophische Quartett und das Nachtstudio (bis 2012 im ZDF) mit seinerzeit sehr hohen Einschaltquoten.
    Geändert von Turmfalke (09.07.2021 um 14:27 Uhr)
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  7. #147
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    AW: 70 Jahre ARD: Lügen, tricksen, manipulieren

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Eine Zuschauerbefragung des WDR habe demnach herausgefunden, dass die Mehrheit der Teilnehmenden sich nicht für Bücher interessiere. .... https://www.msn.com/de-de/unterhaltu...out&li=BBqg6Q9
    Bestellt wie geliefert bzw. geliefert wie bestellt.

    Da sich die Mehrheit nicht für Politik interessiert, müßten auch die Nachrichtenformate Tagesschau etc. eingestellt werden, nein, noch mehr, die Mehrheit möchte auch keinen staatlichen Bezahlrundfunk mehr, möchte keine GEZ zahlen.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  8. #148
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    AW: 70 Jahre ARD: Lügen, tricksen, manipulieren

    Tagesthemen missbrauchen Hochwasser-Katastrophe für Propaganda

    In Zeiten von Katastrophen, in denen viele Menschen ihre Existenz oder gar ihr Leben verlieren, sollten alle zusammenrücken, und man sollte auf billige Polemik und die üblichen politischen Spielchen verzichten. So weit die Theorie. Wie weit diese an der Realität vorbei geht, zeigte jetzt die ARD in ihrer Sendung „Tagesthemen“.

    Opfer des Hochwassers, die sich über fehlende staatliche Hilfe etwa durch die Feuerwehr oder das Technische Hilfswerk beschwerten, würden solche Hilfe ablehnen, weil sie rechtsradikale Querdenker seien – so wurde es nun in der wichtigen Nachrichtensendung verkündet. Propaganda der finsteren Art und Instrumentalisierung der Katastrophe für politische Zwecke, und das auch alles noch finanziert durch die Gebühren derjenigen, die sich derart verleumden lassen müssen.

    Ansehen können Sie sich den gesamten Beitrag hier (Tagesthemen, 20.07.2021, 22:15 Uhr, ab Minute 7:02).

    Der Blogger Michael Ziesmann schreibt dazu noch auf Twitter:

    „Liebe @tagesthemen. Ich empfinde körperlichen Ekel dabei, wie Sie #Flutopfer verhöhnen, wonach es rechtsradikale Querdenker seien, die Hilfe von THW und Feuerwehr ablehnen, und nicht etwa weil diese Hilfe oft gar nicht vorhanden ist. Was soll der Quatsch? Und wie passt diese volksverhetzende #Propaganda zu Georg Restle, wonach „obskure Helfer“ nicht helfen durften? Können Sie Ihre Hetze nicht immerhin schlüssig aufeinander abstimmen, wie es das DDR-Fernsehen besser konnte? Wie kaputt muss ein Land sein, um Flutopfer zu verhöhnen, wonach diese gar keine Hilfe wollen würden, weil es rechtsradikale Querdenker seien – nachdem man sie tagelang nicht vorgewarnt hatte und deshalb ca. 200 Menschen ertrunken sind?

    So traurig es ist – aber dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

    Außer vielleicht der Spruch von Max Liebermann: „Ick kann janich so viel fressen, wie ick kotzen möchte!“



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    https://reitschuster.de/post/tagesth...er-propaganda/
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  9. #149
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    AW: 70 Jahre ARD: Lügen, tricksen, manipulieren

    Gute und böse Demonstranten – brav zurecht „geframed“ in der ARD
    Christopher Street Day in Berlin erlaubt, Corona-Demo in Kassel verboten
    Im alten Preußen gab es ein Dreiklassen-Wahlrecht. In der neuen Bundesrepublik gibt es ein Zweiklassen-Demonstrationsrecht. Kritikern der Corona-Maßnahmen wird inzwischen fast schon routinemäßig in vielen Orten ein Grundrecht verweigert, das laut unserer Verfassung eigentlich unveräußerlich sein sollte: Das Recht, sich friedlich unter freiem Himmel zu versammeln.

    Wer indes Gegendemonstrationen gegen solche Kundgebungen durchführen will, darf ebenso regelmäßig damit rechnen, dass sie genehmigt werden. Wie am heutigen Samstag in Kassel. Eine geplante Demonstration von Maßnahmen-Gegnern wurde verboten – ihre Gegner dagegen durften ungehindert aufmarschieren. Was schon ein Widerspruch in sich ist. Parallel galt auch in der Kasseler Innenstadt ein „temporäres“ Maskengebot – Kritiker argwöhnten, es sei gezielt gegen potentielle Demonstranten gerichtet gewesen. Da läge dann der Verdacht nahe, dass hier gezielt rechtsmissbräuchliche Regeln erlassen werden, um Kritiker der Regierungspolitik zu behindern.

    Der zuständige Verwaltungsgerichtshof zeigte sich ganz staatsnah und bestätigte das Verbot: Aus seiner Sicht hat die Stadt „die überzeugende Prognose gestellt, dass es bei der Durchführung der angemeldeten Versammlung wiederum zu Verstößen gegen derartige Auflagen und Verbote kommen werde“, zitiert das Lokalblatt HNA die Richter: „Da die Anmelderin von etwa 3.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ausgehe, könne die Polizei solchen Verstößen nicht effektiv begegnen. Daher bestehe eine ‘Gefahr für Leib und Leben der Allgemeinheit durch die weitere Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus‘.“

    Gleichzeitig konnten in Berlin seelenruhig 65.000 Teilnehmer des Christoper-Street-Days auf die Straße. Und die Nicht-Einhaltung der Hygieneregeln war dort offenbar auch kein Problem – obwohl sie bei Anti-Corona-Maßnahmen-Demonstrationen in der Hauptstadt akribisch verfolgt werden. Und Teilnehmer ohne Maske regelmäßig in Polizeigewahrsam genommen werden.

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    Die Tagesschau in der ARD führte ihre Zuschauer in die Irre, indem sie in der Anmoderation ein Bild einblendete, unter dem geschrieben stand, es habe ein Abstandsgebot gegeben. Formal mag das stimmen – die Bilder sprechen allerdings eine ganz andere Sprache. Allerdings nicht die, die in der Tagesschau gezeigt wurden. Selbst der Reporter vor Ort trug eine Maske und sagte, die meisten Teilnehmer hätten sich an die Maskenpflicht gehalten.
    Trotz dieses völlig offensichtlichen Zwei-Klassen-Demonstrationsrechts verweisen die Sprecher von Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der Bundespressekonferenz fast schon regelmäßig darauf, wie wichtig, ja heilig, ihnen das Demonstrationsrecht ist. Und klagen bitter über andere Länder, in denen regierungskritische Demonstrationen unter Verweis auf Corona verboten werden.

    Wenn Doppelmoral stinken würde, müsste man das Kanzleramt und viele Behörden, die für Kundgebungen zuständig sind, weiträumig sperren. Im selbsternannten „besten Deutschland aller Zeiten“ (BeDaZ – nicht zu verwechseln mit GröFaZ) gilt das Grundgesetz in voller Ausprägung offenbar nur noch für diejenigen, die dem quasi-amtlichen Zeitgeist huldigen und der Regierung die nötige Ehre und Anerkennung erweisen.

    https://reitschuster.de/post/gute-un...ed-in-der-ard/
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  10. #150
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    AW: 70 Jahre ARD: Lügen, tricksen, manipulieren

    Dass die ARD nicht objektiv berichtet, ist hinlänglich bekannt. Was man bisher nur vermuten konnte, wurde nun von Jan Hofer bestätigt. Der langjährige Tagesschausprecher wechselte vor einiger Zeit zum Sender RTL.......

    EX-TAGESSCHAU-SPRECHER ÄUSSERT SICH IN PODCAS
    Selbstzensur in der ARD?
    Jan Hofer spricht von „Schere im Kopf“

    Musste sich Jan Hofer (71) bei der „Tagesschau“ selbst zensieren?

    Diesen Eindruck erweckt Hofer zumindest mit einer brisanten Aussage in einem Podcast des Männermagazins „GQ“. Der langjährige „Tagesschau“-Moderator wechselte im März dieses Jahres zu RTL. Hofer wörtlich über sein neues Team und die Arbeit bei RTL im Vergleich zur ARD: „Natürlich anders, aber kleiner, hoffentlich effektiver und ohne Schere im Kopf“.

    Schere im Kopf? Diesen Ausdruck verwendet man, wenn sich Menschen selber zensieren, in vorauseilendem Gehorsam bestimmte Dinge weglassen. Für einen ehemaligen „Tagesschau“-Sprecher ein pikanter Seitenhieb gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber........https://www.bild.de/politik/2021/pol...6624.bild.html


    ......diese Selbstzensur ist existent und bei den meisten Journalisten durchaus beliebt. Objektivität ist der links-grünen Blase völlig fremd.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

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