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  1. #71
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    AW: 70 Jahre ARD: Lügen, tricksen, manipulieren

    Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht: Aber ich spüre eine Polarisierung in unserer Gesellschaft, wie ich sie vorher noch nie erlebt habe. Eine Polarisierung, die an die Schmerzgrenze geht. Die Familien durchschneidet, Freundschaften, Nachbarschaften, Belegschaften. Einen Graben, so tief, so breit, wie ich ihn mir bisher nicht vorstellen konnte bei uns.
    Das ist auch mein Eindruck.
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  2. #72
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    AW: 70 Jahre ARD: Lügen, tricksen, manipulieren

    Im WDR gab es eine Talkrunde zum Thema Rassismus. Die Gästeschar war illuster. ......

    Moderator Steffen Halaschka (49) begrüßte in der WDR-Fernsehsendung „Die letzte Instanz“ vom 30. November 2020 Micky Beisenherz (43), Thomas Gottschalk (70), Janine Kunze (46) und Jürgen Milski (57). Sie diskutierten aktuelle gesellschaftliche Themen,
    ......es bleibt immer das Geheimnis der Sender, nach welchen Kriterien Teilnehmer für derartige Sendungen ausgesucht werden. Sobald die Thematik den Bereich Klamauk verlässt, stoßen solche Talkgäste schnell an ihre Grenzen.........

    Am vergangenen Freitag wurde die Sendung wiederholt ausgestrahlt und ist nun der Grund für eine Empörungswelle unter Twitter-Usern und Zuschauern.
    Auch der Umstand, dass zu einer Diskussion über Rassismus ausschließlich weiße Gäste in die Talkrunde eingeladen worden waren, wurde heftig kritisiert.....habe. „Haltet mich für naiv, nein, sie gehören dazu“, führte sie weiter aus.

    Gottschalk gab darüber hinaus an, bei einer Kostümparty in Los Angeles mit Jimi-Hendrix-Verkleidung das erste Mal erfahren zu haben, „wie sich ein Schwarzer fühlt“......https://www.bild.de/unterhaltung/tv/...1624.bild.html
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  3. #73
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    AW: 70 Jahre ARD: Lügen, tricksen, manipulieren

    Ich erinnere mich an Zeiten, als dagegen protestiert wurde, dass die Grünen nicht in den Talkshows zu sehen waren. Damals waren sie nicht im Bundestag vertreten. Nun sind es also diese Grünen, die andere diskriminieren.


    Der ehemalige ZDF-Moderator Peter Hahne hat den öffentlich-rechtlichen Talksendungen eine einseitige Gästeauswahl vorgeworfen. Politiker der AfD als größte Opposition im Bundestag würden dort ausgegrenzt, sagte Hahne der JUNGEN FREIHEIT. „Daß Talkshows zu Regierungs-Hochämtern trotz völligem Versagen in der Corona- und Impfpolitik mutieren, beweist, daß die Parallelgesellschaft der Medienmacher überhaupt keinen Sensus für die Lebenswelt der AfD-Wähler hat: Lehrer, Polizisten, querdenkende Wissenschaftler, Soldaten, Arbeiter.“

    Es sei offenbar leichter, „der herrschenden Linie der Mächtigen zu huldigen“ als sich in die Materie einzuarbeiten und dann gut vorbereitet dagegenhalten zu können.
    AfD bei Talkshows abgeschlagen auf dem letzten Platz

    Hintergrund ist die Auswertung der Gästelisten der Talksendungen „Anne Will“, „Maischberger“, „Hart aber fair“ und „Maybrit Illner“ nach Parteizugehörigkeit vom vergangenen Jahr. Häufigste Vertreter waren bis Mitte Dezember Politiker von CDU und CSU (94), gefolgt von SPD (83), Grünen (32), FDP (28) und der Linkspartei (19). Die AfD als größte Oppositionspartei im Bundestag lag hier abgeschlagen mit sechs Auftritten auf dem letzten Platz.

    Auch im ersten Monat des Superwahljahrs 2021 änderten die vier Talkshows ihre Einladungspolitik nicht, wie eine Auswertung der JF der Gästelisten vom Januar zeigt. Die Union kam auf 14 Auftritte, die SPD auf elf, die Grünen auf vier Einladungen und die FDP auf drei. Politiker von AfD und Linkspartei durften hingegen kein einziges Mal in den Talkrunden Platz nahmen.

    Der frühere stellvertretende Leiter des ZDF-Hauptstadtstudios zeigte wenig Verständnis für eine solche Gästeauswahl. „Wer die AfD stark machen will, der schneidet sie und gibt damit zu, keine Argumente zu haben. In meiner früheren Sendung war die größte Oppositionspartei angemessen vertreten und ich als Moderator gut vorbereitet.“

    http://www.pi-news.net/2021/02/peter...s-hochaemtern/

    ....besonders dieser Absatz passt......


    „Wer die AfD stark machen will, der schneidet sie und gibt damit zu, keine Argumente zu haben.
    ...schon Sigmar Gabriel warnte seine SPD vor der argumentativen Macht der AfD. Mit Ausnahme von Ralf Stegner sei niemand in der SPD der AfD gewachsen. Und so gehen diese "Demokraten" der AfD aus dem Weg
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  4. #74
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    AW: 70 Jahre ARD: Lügen, tricksen, manipulieren

    ÖFFENTLICH-RECHTLICHE
    Journalistische Inzucht: öffentlich-rechtliches „Duckmäusertum und Gehorsam“
    Ein Gespräch mit Kollegen aus der Anstalt
    Ob ich denn nicht mal erzählen könnte, wie die Kollegen vom Öffentlich-Rechtlichen ticken, wie sie das eigene System sehen, fragen mich immer wieder Leser und Zuschauer. 2019 hatte ich darüber schon einmal geschrieben. Weil die Geschichte kein bisschen an Aktualität eingebüßt hat, im Gegenteil, weil sie aktueller ist denn je, und die beschriebenen Probleme sich eher verschärft haben als gelöst, bringe ich sie hier gerne nochmal:

    Wie brechen autoritäre oder erstarrte Systeme zusammen? Die Geschichte zeigt: Eine der tieferen Ursachen ist meistens eine Abgehobenheit der Herrschaften (m/w/d) in den oberen Etagen. Je strammer die Hierarchien, je strenger die ideologische Auslese und je allgegenwärtiger die Bauchpinseler, umso mehr entfremden sich die Menschen an der Spitze mangels Rückkoppelung von der Wirklichkeit und leben in einer eigenen Welt. Der Elfenbeinturm-Effekt. Bei den öffentlich-rechtlichen Sendern scheint er weit fortgeschritten.

    Kürzlich saß ich mit drei Urgesteinen aus solchen Anstalten im feinen Wilmersdorf in Berlin zum Abendessen zusammen – altgediente Schwergewichte mit so großem Bekanntheitsgrad, dass an den Nachbartischen manches Gespräch verstummte, weil man uns zuhörte.
    Die altgedienten Fernseh-Matadore, inzwischen in Rente aber noch bestens vernetzt, klagten unisono bitter, dass ihre Sender die jungen Leute nicht mehr erreichen. Einer erzählte von einem Vortrag in einer Hochschule, wo er rund 500 junge Zuhörer fragte, wer von ihnen noch abends den Fernseher für die Nachrichten einschalte. Kein einziger meldete sich. Die meisten haben gar keinen Fernseher mehr. Wer von ihnen zumindest noch gelegentlich auf dem Smartphone öffentlich-rechtliche Nachrichten ansehe, wollte er dann wissen. Ein Fünftel habe sich gemeldet. Auf die Frage, wer Netflix nutzte, sei „gefühlt jede Hand“ in die Höhe gegangen.

    Das Fazit der öffentlich-rechtlichen Troika: „Wir erreichen die jungen Menschen nicht mehr. Das ist ein Tsunami, der da auf unsere Sender zuläuft, das droht uns alle wegzufegen“. Die Sender-Oberen, so der Tenor, wollten die Entwicklung nicht wahrhaben. Generell herrsche bei ihnen die Tendenz, sich in den bestens gepolsterten Chefetagen von den Unannehmlichkeiten der Realität unten im Alltag abzuschotten – so sehen das zumindest zwei der drei altgedienten TV-Männer (wobei der dritte auch nicht widersprach, aber das mag an der Gruppendynamik liegen).

    Wenige Tage nach diesem Gespräch stieß ich in einem Zeitschriften-Stapel auf den „Journalist“. Ein Medienmagazin, dessen Zwangsabonnent ich als Mitglied des Deutschen Journalisten-Verbandes“ (DJV) lange war, bevor ich aus dem Verband austrat, weil er zum linksgrünen Gesinnungsverein geworden ist. Die Lektüre erforderte einiges an Toleranz – ist die Ausrichtung des Heftes doch tendenziell stramm einseitig.

    Auf dem Titel: Der Intendant des Bayerischen Rundfunks und ARD-Chef Ulrich Wilhelm – vormals Regierungssprecher von Angela Merkel (allein die Tatsache, dass der frühere Sprecher der Kanzlerin Vorsitzender des größten öffentlich-rechtlichen Sender-Zusammenschlusses ist, besagt einiges über den Zustand von Demokratie und Journalismus im Lande). Als Überschrift prangt auf dem Heft ein Zitat des mächtigen Senderchefs mit dem Hollywood-Charme: „Es gibt da keinen Generationsabriss“. Und weiter: „ARD-Vorsitzender Ulrich Wilhelm widerspricht dem Eindruck, die ARD erreiche die jungen Menschen nicht mehr.“

    Das saß.

    Das, was Wilhelm erzählt, und was mir die TV-Kollegen zuvor beim Abendessen berichtet hatten, klang, als stamme es aus zwei Parallel-Universen. Ach, hätte ich doch nur die Klagen der drei als Interviewfragen an Wilhelm weiterleiten können. Ich hätte ihn dann etwa konfrontiert mit deren Aussage, dass in den meisten Redaktionen eine stramme linke Haltung vorherrsche. Wobei hier noch anzumerken sei, dass die drei sich durchaus selbst als links sehen – aber aus ihrer Perspektive die Redaktionen eben noch deutlicher links bzw. zu links sind. Zitat: „Jeder weiß, wenn er von der vorherrschenden Linie abweicht, wirkt sich das eklatant bei den Karrierechancen aus. Und im sozialen Umgang. Schon in den Vorstellungsgesprächen würde aussortiert, wer mit seinen Aussagen nicht zum Weltbild der Chefs passt.“
    So werde Duckmäusertum gefördert, vorauseilender Gehorsam, und es entstünden „redaktionelle Blasen“, mahnte einer der vom Bildschirm vielen Deutschen gut vertrauten Männer: „Man lebt in den feinen Gegenden der Stadt, geht nur mit seinesgleichen aus, und lebt immer mehr in der eigenen Realität. Für Auslandsposten in weniger feinen Ländern gibt es kaum noch Bewerber – da müsste man ja raus ins Leben. Und wäre von der Karriere-Rolltreppe abgetrennt.“

    Eine Folge dieser Homogenität ist wohl auch die Illusion von Meinungsvielfalt: Mehrmals habe ich jüngere Journalisten vom Öffentlich-Rechtlichen getroffen, die überzeugt und aufrichtig beteuerten, es herrsche völlige Pluralität und Meinungsfreiheit in ihren Redaktionen – schließlich könnten sie ja sagen, was sie wollten. Können sie sicher auch – weil ihre Grundüberzeugung eben zu der dort vorherrschenden passt. Wie wäre es aber, wenn sie Anhänger der AfD wären? Oder auch nur der CSU? Wenn sie skeptisch in Sachen Einwanderung wären oder massive Probleme mit dem Islam hätten? Würden sie das dann auch frei sagen können, ohne Sorge um die Karriere? Die Antwort ist immer ein „theoretisch ja, natürlich“. Blöd ist nur, dass es praktisch in den Programmen genau umgekehrt aussieht.

    Einen möglichen Ausweg aus der Blase habe ich vor kurzem auf Twitter skizziert – ironisch gemeint, aber leider gar nicht so abwegig:


    Ein ARD-Kollege antwortete sofort:


    Das ist ziemlich wortkarg. Ich kann den Gegenbeweis nicht antreten, und der Kollege mag Recht haben. Aber selbst wenn es solche „Rechten“ in den Redaktionen gibt – ob sie sich wirklich trauen, sich zu Wort zu melden? Auf dem Bildschirm jedenfalls offensichtlich kaum.

    In einem waren sich die drei TV-Männer bei dem Abendessen einig: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk sei eigentlich ein sehr gutes System – nur habe er sich stark verkrustet, sei mit den Jahrzehnten zum Opfer von Bürokratie und Hierarchie geworden. Eine der Folgen sei die Quotenhörigkeit.

    Statt auf journalistische Schwerpunkte werde immer mehr auf Sport und Unterhaltung gesetzt – obwohl das mit der Idee der Gebührenfinanzierung kaum vereinbar sei. Teilweise werden die Anstalten im Kasernenhofstil geführt – es werde stramm von oben durchkommandiert, was dem Entstehen von kritischem Journalismus mit Querdenken und Hinterfragen nicht unbedingt dienlich ist.

    Zweifel herrschte in der Runde auch darüber, ob von den Sendern selbst in Auftrag gegebene Umfragen, in denen sie sich quasi ein hohes Vertrauen zu ihnen selbst bestätigen lassen, allzu ernst zu nehmen sind – oder ob es sich um ebenso teuren wie gefährlichen Selbstbetrug handelt.

    Hätte man noch Hoffnung, dass die Männer und Frauen an der Spitze der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten auf Stimmen von außen hörten, müsste man ihnen den berühmten Satz von Michail Gorbatschow zurufen: „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“. Vielleicht ist es schon zu spät.

    https://reitschuster.de/post/journal...nnenansichten/
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  5. #75
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    AW: 70 Jahre ARD: Lügen, tricksen, manipulieren

    Der WDR gehört zur Senderkette der ARD und sendet in (passend im Kürzel) NRW.

    WDR entfernte kritischen Beitrag über Laschet

    Ein Beitrag des WDR befasste sich 2019 mit einer Aussage des NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet zur Räumung des Hambacher Forsts. Der Sender löschte den Beitrag kurz darauf – wegen angeblicher journalistischer Mängel. Doch an der Begründung gibt es Zweifel.

    Einen Radiobeitrag über Armin Laschet nahm der Westdeutsche Rundfunk im September 2019 bereits nach wenigen Stunden aus dem Netz. Ein Redakteur soll darin auf ein heimlich gedrehtes Video eingegangen sein, das den NRW-Ministerpräsidenten und neuen CDU-Vorsitzenden Armin Laschet aufgebracht zeigt.

    Laschet äußerte im Video angeblich, die Räumung des Hambacher Forsts für das RWE-Braunkohlegebiet habe er 2018 unter „einem Vorwand“ veranlasst. Bis zu dem Zeitpunkt hatte die Landesregierung Brandschutz als Grund für die Räumung benannt.

    Gelöscht wurde der Beitrag damals wegen angeblicher journalistischer Mängel. Nach Informationen des „Spiegel“ sieht ein hausinterner Schlichtungsausschuss des WDR dies jedoch anders: Er habe den Beitrag in einem Abschlussbericht als „journalistisch einwandfrei“ bezeichnet.

    Justiziar des WDR hatte Veröffentlichung als gerechtfertigt beurteilt

    Beim Entfernen des Radiobeitrags aus der Mediathek soll auch WDR-Programmdirektor Jörg Schönenborn eine Rolle gespielt haben, dies legt eine interne Mail nahe. Der hausinterne Justiziar des WDR hatte jedoch zuvor geurteilt, das Informationsinteresse könne es rechtfertigen, die Äußerung Laschets zu publizieren.

    Innerhalb der WDR-Redaktion gibt es nach Informationen des „Spiegel“ schon länger Unmut. .Grund dafür ist, dass einige Redakteure mangelnde Distanz zwischen dem Sender und der Landes.regierung in NRW kritisieren.

    Der Hamburger Journalistikprofessor Volker Lilienthal sagte dazu dem Nachrichtenmagazin, die Landes.rundfunkanstalt und die Landesregierung hätten sich gut eingerichtet und miteinander arrangiert. Journalisten wie der Autor des gelöschten Beitrags würden da offenbar als störend wahrgenommen.

    https://www.welt.de/politik/deutschl...r-Laschet.html
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  6. #76
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    AW: 70 Jahre ARD: Lügen, tricksen, manipulieren

    Ich bin generell gegen Löschungen a la Zensur.

    Wenn ich Stuß schreibe gibts ja die Möglichkeit mich zu verklagen wenn ich was geschrieben habe was gegen geltendes Recht verstößt.

    Aber der Stuß muß auch nachverfolgbar sein m.E.

    Wenn ein Politiker sagt, daß er gegen geltendes Recht verstößt, dann muß das m.E. auch nachvollziehbar sein und nicht dann nur im 404 enden oder "gelöschter Beitrag". Nein, ich möchte den Originalpost sehen wo sowas geschrieben wurde.

    Ich denke da nur an die Pressekonferenz mit Reitschusters Frage bzg der Coronamaßnahmen. Lifemitschnitt: die Maßnahmen sind nicht wissenschaftlich begrundet sondern politisch begründet laut Merkel. Blöd daß es solche Lifemitschnitte gab... Bei späteren Verbreitungen fürs Volk wurde die PK vor Reitschusters Frage abgebrochen... Könnte ja einen Teil der Bevölkerung verunsichern... Noch findet man die Original PK im Internet - wie lange wohl noch ?
    falsche/Fakenews/beleidigende/strafrechtlich relevante Aussagen müssen nachvollzogen werden können.

    Momentan wird ja wegen Trump Empeachment geredet - ich hab die Rede per Livestream verfolgt. Er hat m.E. NICHT dazu aufgestachelt dort Randale zu machen. Wenn aber diese Streams nicht mehr abrufbar sind, dann gibts auch keine Gegenbeweise mehr...

    Zensur ist m.E. sehr schlecht. Es soll doch jeder nachvollziehen können, was jmd mal geschrieben /gesagt hat - und darf m.E nicht sein daß auf einmal diese Sachen nicht mehr auffindbar sind da sie gelöscht wurden...

    Man kann auch Meinungen revidieren - ich hab mir auch im Jan 2020 Gasmasken besorgt als ich die Berichte aus Wuhan gesehen habe....
    Inzwischen hat sich meiner persönlichen Meinung nach das Coronaproblem inzwischen zu einer Problematik wie der echten Grippe entwickelt.
    Es sterben immunschwache Menschen - wie mit der echten Grippe vorher auch - aber ich sehe nicht die Notwendigkeit mit Gasmaske/Handschuhen,§Elfentenhaut" zum einkaufen zu gehen. Im Jan bereitete ich mich vor quasi auf "Ebola Zustände", aber so sehe ich das persönlich jedenfalls , haben wir momentan Zustände wie mit der echten Grippe (blos hat die echte Grippe keinen vorher interessiert, aber wir erleben Grundrechtseinschränkungen wie wenn wir hier die Pest/Ebola am wüten hätten...

  7. #77
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    AW: 70 Jahre ARD: Lügen, tricksen, manipulieren

    Es gab mal Zeiten, da war so etwas ein großes Fest für Journalisten.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  8. #78
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    AW: 70 Jahre ARD: Lügen, tricksen, manipulieren

    WDR finanziert mit Rundfunkbeitrag Wahlkampfhilfe für die Grünen

    Der Panik-Hype um den Klimawandel hat die Grünen vor über einem Jahr auf fast 25 % getrieben. Davon sind sie augenblicklich weit entfernt. Im Lockdown will kaum mehr jemand über neue Ökosteuern und teure E-Autos reden. Das muss sich ändern, dachte sich der WDR und gründete einen neuen Instagram-Kanal mit dem wenig neutralen Namen „klimaneutral“.

    Wirtschaftskrise, Bildungskrise, Kinder- und Altersarmut? Themen, für die die Grünen keine Lösung haben und Felder, die sie auch nicht sonderlich interessieren. Entsprechend hat das auch junge Menschen nicht zu interessieren.

    Dürften nur die Mitarbeiter von ARD und ZDF den Bundestag wählen, hätten die Grünen vermutlich eine Zweidrittel-Mehrheit. Das jedenfalls sagen die wenigen veröffentlichten Umfragen unter Journalisten und Moderatoren. Ihre politischen Präferenzen bilden zumindest die Wahlpräferenz der Gesellschaft nicht einmal annähernd ab. Das ist zwar nicht erst seit gestern so, fällt aber immer stärker ins Gewicht, je mehr sich die einstmals politische Mitte offen für Koalitionen mit linken Parteien zeigt.

    Junge Wähler ökosozialistisch umerziehen
    Keine Altersgruppe lässt sich leichter beeinflussen als junge Menschen. Das liegt in der Natur der Sache. Je weniger Lebenserfahrung, umso größer die Bereitschaft, sich von falschen Vorbildern verführen zu lassen. Das weiß auch die grünrote Mehrheit der ARD-Mitarbeiter. Auf die Wähler zwischen 18 und 30 wird es bei der nächsten Bundestagswahl ankommen. Und der Weg zu Macht führt nicht über die Waffe, sondern die Wahlurne. Diese Erkenntnis erlangte schon der Kreis des Bösen um Adolf Hitler nach dem gescheiterten Münchener Putsch.
    Mit Schlüsselbegriffen wie „Arbeit für alle“ und „Reparationslasten minimieren“ errang die NSDAP in der schweren Wirtschaftskrise jene Erfolge, die Hitler an die Macht spülten. Einmal dort angekommen, konnte er die ganze Agenda verwirklichen, die in „Mein Kampf“ niedergelegt war. Einem Werk, dass bis dahin die wenigsten seiner Wähler gelesen hatten. Die Partei- und Wahlprogramme der Grünen dürften auch die wenigsten ihrer Wähler gelesen haben. Vor allem die jüngere Generation nicht. Der Schlüsselbegriff der Buntfaschisten auf dem Weg zur Macht ist der Klimawandel. Nur sie können die Welt noch vor dem Untergang bewahren, wie einstmals der kleine Österreicher Deutschland vor dem totalen Niedergang.

    Kein Thema ist wichtiger als die Klimakrise…
    …denn „bei diesem Thema brennt es die ganze Zeit“, während Altersarmut, die Bildungskatastrophe oder eine neue drohende Weltwirtschaftskrise nur Strohfeuer sind. So wollen es uns die jungen dynamischen Moderatoren – allesamt selbst Mitglied bei den Grünen bzw. offene Sympathisanten linker Parteien – in dem Einführungs-Video suggerieren. Die Botschaft ist klar: Nur eine Partei hat die Lösung des wirklich wichtigen Themas. Die anderen Parteien verzetteln sich auf Nebenkriegsschauplätzen.

    Mit Angst in den Sozialismus führen
    „Sterben unsere Wälder. Geht uns sogar in Deutschland bald das Wasser aus? Oder werden wir vom Plastik überschwemmt?“ fragt der vertrauenswürdige junge Moderator. „Nein!“, sollen wir ihm wohl zurufen, „Denn wir sind bereit, unser Leben klimaneutral zu gestalten und in den Dienst der neuen Einheit unter der Führung der Ökosozialisten zu stellen.

    „Wäre es nicht geil, wenn für unser Fleisch auf dem Teller bald kein Tier mehr sterben müsste?“ „Jaaa, tierloses Fleisch fänden wir alle geil!“ erwartet er vermutlich als Rückmeldung! Die kritische Frage, wie noch Fleisch auf dem Teller liegen soll, obwohl dafür kein Tier stirbt, dürfte als „Voll Nazi“ gelöscht und der Account des Fragestellers sofort „gemeldet“ werden. Denn was Buntfaschisten noch mehr hassen als den Diskurs sind kritische Fragen, die nicht noch radikaler Maßnahmen fordern.

    Wir helfen, damit Ihr Euch unsere Meinung bilden könnt
    Nein, so sagen sie das selbstverständlich nicht, aber so meinen sie es: „Wir sind Journalistinnen und Journalisten und wir gucken uns Eure Themen von allen Seiten an, damit Ihr Euch eure Meinung bilden könnt!“ Klingt ja eigentlich ganz gut! Doch dann kommt: „Hey, wir sind klimaneutral, der neue Instagram-Kanal der WDR-Landespolitik.“ Und was macht die Landespolitik-Redaktion des WDR sonst so? Sie bildet in den Nachrichten stets unkritisch die Meinung von bündnisgrünen Politikern und „Fridays For Future“ ab. Letztere sind die, die aktuell nach neuen ANTIFA-Partnern suchen.

    Und sie versteht ihre Arbeit auch als Beitrag zur politischen Bildung. Wenn sich aber ein Kanal „klimaneutral“ nennt, so ist er politisch bereits nicht mehr neutral. Was wir hier sehen, ist ein Instagram-Kanal, der im Sinn von Bündnis 90/Die Grünen politisch einseitig bildet und im Superwahljahr 2021 Wahlhilfe leistet. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. und das mit dem Rundfunkbeitrag aller Bürger. Dreister gehts nimmer? Doch, dreister gehts immer! Der nächste Instagram-Kanal soll schon in Vorbereitung sein und #sozialismusaffin heißen! Zu verantworten hat diesen dann der MDR. Das besagen jedenfalls Gerüchte aus dem Zentralkomitee der ARD. ��


    https://philosophia-perennis.com/202...r-die-gruenen/
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  9. #79
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    AW: 70 Jahre ARD: Lügen, tricksen, manipulieren

    Wie weiter mit dem deutschen Journalismus?

    Der ARD-Presseclub gewährt mit seiner Sendung zu Nawalny einen Einblick in die Entwicklungen des deutschen Journalismus. Er ist zunehmend demokratiefeindlich, elitär und desinformierend, kurz: im Autoritarismus angekommen, auf den sich Deutschland und die EU zubewegen.
    Es war eine bizarre Sendung, die die ARD zum Thema Nawalny unter der Überschrift "Wie weiter mit Russland" ihren Zuschauern zugemutet hat. Schon der Titel wirkt anmaßend, suggeriert er doch eine politische Stärke und ein Potential gegenüber Russland, über das weder Deutschland noch die EU aktuell verfügen.

    Das wird schon wenige Tage nach der Sendung deutlich, als der russische Außenminister Sergei Lawrow in einem Interview mitteilt, welchen künftigen Umgang Russland mit Deutschland und der EU für denkbar hält, wenn diese ihre aggressive Politik gegenüber Russland nicht einstellen: Gar keinen, lautet da die Antwort. Die russische Seite stellt den Abbruch der Beziehungen in Aussicht. Die Empörung in der EU und in Deutschland ist umfassend. Unmittelbar nach Ausstrahlung des Interviews mit Lawrow ist die Rede von Dialogbereitschaft, die der Westen immer signalisiert hätte und die Russland nun brüsk zurückweisen würde. Nur ist von tatsächlicher Dialogbereitschaft gerade im deutsch-russischen Verhältnis auf deutscher Seite nichts zu sehen.
    Gerade hier macht der Fall Nawalny deutlich, welch bizarre Ideen Deutschland in Bezug auf russische Dialogbereitschaft hat: Deutschland klagt an, Russland hat auf deutschen Zuruf seine Unschuld zu beweisen. Die "Beweise", die zur Anklage führten, bleiben freilich deutsche Verschlusssache. Jede Anfrage aus Russland bleibt entweder unbeantwortet oder wird mit allgemeinen, nichtssagenden Statements zurückgeschickt, jede Zusammenarbeit wird verweigert. Wenn sich Russland gegen diesen Umgang und den damit verbundenen arroganten Ton zur Wehr setzt, kann das nach Auffassung deutscher Politik und Medien nur an der mangelhaften Dialogbereitschaft und dem Unwillen zur Aufklärung Russlands liegen. So sieht die deutsche Dialogbereitschaft faktisch aus. Sie ist ein aggressiver Akt der Eskalation.

    Im von Jörg Schönenborn moderierten Presseclub kann nun deutlich nachgezeichnet werden, wie sich der deutsche Journalismus von seinem aufklärerischen Anspruch völlig verabschiedet und den Allmachtanspruch der deutschen Außenpolitik nicht nur stützt, sondern befördert.

    In der Sendung diskutieren Ina Ruck (ARD-Studio Moskau), Alice Bota (Die Zeit), David Schraven (Rechercheplattform Correctiv) und Christian Trippe (Deutsche Welle).

    Bis auf Trippe warten alle mit Fragmenten und Falschinformationen auf, die zwar in sich nicht zusammenpassen, aber das mediale Russlandbild einer korrupten Diktatur unter Putin stützen und pflegen. Dazu arbeiten die anwesenden Journalisten mit Auslassungen, mit Anmaßungen, mit Verdrehungen und faktischen Falschinformationen. Das lässt Rückschlüsse auf den Journalismus der GEZ-Medien zu.

    Es fängt schon bei der Frage nach der Ausweisung von drei Diplomaten an. Ina Ruck vom ARD-Studio Moskau kann diese Ausweisungen nicht erklären, findet sie willkürlich und intransparent. Sie sind ihr ein Hinweis darauf, dass die Geheimdienste in Russland längst die Macht an sich gerissen haben. Konkrete Belege bringt sie dafür freilich nicht, es ist eine wilde Spekulation Rucks. Man könnte auch sagen, eine Verschwörungstheorie, die die GEZ-Journalistin hier entwirft und verbreitet.

    Diese Deutung Rucks kann nur durch eine Auslassung zustande kommen, denn die Ausweisungen haben einen ganz konkreten Anlass, den Ruck hier allerdings verschweigt. Entgegen allen Gepflogenheiten waren Diplomaten aus Schweden, Polen und Deutschland an den nicht genehmigten Protesten beteiligt, zu denen Alexei Nawalny aufgerufen hatte. Bekommt man diese kleine Hintergrundinformation geliefert, wirkt die Ausweisung gleich deutlich weniger willkürlich, wenig intransparent, sondern durchweg verständlich. Man muss dann auch nicht spekulieren, die Geheimdienste hätten mit einem Putsch im Verborgenen die Macht an sich gerissen.
    Da dieser kleine Hinweis das Verhalten Russlands nachvollziehbar gemacht hätte, unterbleibt er auch. Ruck weiß um diesen Sachverhalt, sie verschweigt ihn wissentlich. Dass man in Russland ganz besonders sensibel für das Anstacheln von Protesten durch ausländische Diplomaten ist, hat sicherlich auch etwas mit dem Putsch in der Ukraine zu tun, in dessen Vorfeld westliche Diplomaten auf dem Maidan dauerpräsent waren und die Demonstranten in ihrem Protest anfeuerten, indem sie sie westlicher Unterstützung versicherten. Aber auch davon unabhängig kann man sich vorstellen, was in Deutschland los gewesen wäre, hätten russische Diplomaten im Sommer an der Querdenken Demo in Berlin teilgenommen und die Demonstranten so der russischen Solidarität versichert.

    Festhalten lässt sich bereits an dieser Stelle: Die Sendung läuft noch keine fünf Minuten und schon zeigt sich die erste massive Manipulation der Zuschauer. Auch wenn sich die Deutung im Detail unterscheiden mag, sind sich alle vier Gäste der Sendung inklusive ihrem Moderator einig: Russland hat die EU brüskiert, diese trifft die Brüskierung völlig unverschuldet.

    Schönenborn zitiert Außenminister Lawrow, der gesagt hatte, die EU sei kein verlässlicher Partner mehr. Schönenborn hält das neben der Ausweisung von Diplomaten während des Besuchs des EU-Außenbeauftragten Borrell für eine zusätzliche verbale Ohrfeige. Dabei ist es einfach ein Fakt. Egal ob es um das Lavieren bei Nord Stream 2 geht, um gegebene Versprechen im Rahmen der Wiedervereinigung Deutschlands oder im Hinblick auf die Minsker Vereinbarungen zur Befriedung der Ukraine: Die EU und insbesondere Deutschland brechen in schöner Regelmäßigkeit ihre Versprechen, halten ihre Verpflichtungen und Absprachen nicht ein. Dabei ist die Aufzählung hier natürlich noch lange nicht vollständig. Die Ausführungen zur Ausweisung der Diplomaten sind wissentlich völlig verkürzt, damit falsch und absichtsvoll manipulativ.

    Ganz erstaunlich ist die Haltung der Runde gegenüber dem russischen Souverän. Auch hier ist Ina Ruck am deutlichsten. Ihre Position ist durchweg elitär und antidemokratisch. Sie verachtet einfache Menschen, Arbeiter, Angestellte. Sie macht das an mehreren Stellen deutlich. Gefragt nach der Unterstützung für Nawalny, streicht sie heraus, es seien zwar wenige, die ihn unterstützen und für ihn auf die Straße gehen. Aber es seien eben die Jüngeren, die Kreativen, die Unternehmer, die Künstler und die Gebildeten. Es seien die, die die Nation nach vorne bringen und nicht die, die auf dem Land sitzen und nur Staatsfernsehen schauen. Ein steile These, aus der eine tiefe Verachtung gegenüber der russischen Mehrheitsgesellschaft spricht.

    Mal abgesehen davon, dass das Fernsehangebot in Russland landesweit sehr breit ist und in keiner Region ausschließlich aus staatlichen Kanälen besteht, drückt sich hier eine tiefe Verachtung gegenüber einfachen Bürgern und eine grundsätzlich antidemokratische Haltung aus.

    Ruck will mit vielen Demonstranten gesprochen haben und macht da die geistige und kreative Elite des Landes aus. Die Tatsache, dass Nawalny in Umfragen nur minimale Unterstützung im einstelligen Prozentbereich erfährt, relativiert Ruck mit der Altersfrage. Bei den Jungen seien es bis zu 40 Prozent. Das hält sie für "enorm". Ihrer Meinung nach haben "die … verstanden, dass Nawalny richtig gefährlich ist". Mit "die" ist die russische Regierung gemeint.
    Nawalny sei nach Putin die zweitwichtigste politische Person im Land, versteigt sich Ruck. Er könne Wahlen beeinflussen mit seinem System des Smart-Votings. Smart-Voting bedeutet, man kann sich bei auf den Seiten Nawalnys informieren, wem man seine Stimme geben muss, um der Regierungspartei maximal zu schaden. Ob das tatsächlich funktioniert, sei mal dahingestellt, aber die Position Rucks dazu muss festgehalten werden. Sie begeistert sich hier für ein System, das nicht Regierungsverantwortung oder fundierte Opposition bilden möchte, sondern dem es einfach nur um die Beschädigung der Regierungspartei geht.

    Interessant ist an dieser Stelle Rucks implizites Zugeständnis, dass es in Russland tatsächlich ein breit aufgestelltes Parteienspektrum gibt, die russischen Wähler also tatsächlich die Wahl haben. Sie entscheiden sich aber nach Auffassung von Nawalny und auch Ruck mehrheitlich regelmäßig für das Falsche. Hier trägt eine Journalistin in einem von uns allen finanzierten Fernsehformat ihre absolute Verachtung gegenüber demokratischen Prozessen vor und wird von niemandem reglementiert oder auch nur kritisch befragt. Im Gegenteil, Schraven und Bota sprechen im Hinblick auf Russland kontinuierlich und penetrant von einem "Regime". Schraven meint, alles in Russland diene der Repression. Das ist offensichtlich falsch. Die Russen haben die freie Wahl zwischen unterschiedlichen Parteien.

    Übrigens distanzieren sich sowohl die Kommunistische Partei der Russischen Föderation (KPRF) als auch die sozial-liberale Partei Jabloko von Nawalnys Smart-Vote-System. Sie verwahren sich gegenüber diesem System und die unfreiwillige Umarmung durch Nawalny. Jabloko plädiert für "maximale Distanz" zu Nawalny. Ruck verschweigt das alles.

    Etwas später negiert Ruck ihre eigene Aussage von der breiten Wahlmöglichkeit in Russland. Gefragt, um was es den Protestierenden geht, antwortet sie: "Es geht bei den Protesten darum, dass es eine Wahl gibt, dass man sich entscheiden kann zwischen verschiedenen Präsidentschaftskandidaten. Das gibt es bislang nicht."

    Auch hier belügt sie ihr Publikum. Es gab bei der letzten Präsidentenwahl acht Kandidaten. Die Wahl entsprach den Standards und wurde insgesamt nicht beanstandet. Die überwältigende Mehrheit wählte Putin – so sieht es in der realen Welt außerhalb des deutschen Journalismus aus. Der zimmert für seine Zuschauer eine Nachrichtenwelt zurecht, die mit tatsächlichen Entwicklungen nichts zu tun hat.
    Diese Realität will Ruck nicht wahrhaben. Sie will vor allem nicht, dass ihre Zuschauer mit dieser Realität in Berührung kommen. Es ist absolut erschreckend, aber es ist reinste Propaganda, die hier über den GEZ-Bildschirm flimmert.

    Übrigens: Russische Bürger können auf föderaler Ebene die Zusammensetzung der Staatsduma wählen, also des russischen Parlaments, und den Präsidenten direkt. Deutsche Bürger können nur über die Zusammensetzung des Bundestages direkt entscheiden. Wer Kanzler wird, dazu werden die Deutschen ebenso wenig befragt wie dazu, wer das Präsidentenamt innehaben soll.

    Zudem gibt es in Russland Referenden auf föderaler Ebene, die in Deutschland nicht vorgesehen sind. Die Befragung der Bürger bei Verfassungsänderungen fällt in Deutschland aus. Stattdessen hat sich beim russischen Referendum zur Verfassungsänderung ein Heer von deutschen Journalisten in Bewegung gesetzt, um nachzuweisen, dass es sich hier nicht einmal im Ansatz um einen demokratischen Prozess handelte. Das Referendum auf der Krim 2014 war ja nach Maßstäben deutscher Journalisten auch schon nichts wert. Die Verachtung des deutschen Journalismus für Mehrheitsentscheidungen, wenn sie nicht ins geopolitische oder wirtschaftspolitische Konzept passen, ist grenzenlos, zeigt aber auch, wo die Antidemokraten tatsächlich sitzen. Sie sitzen nicht in der russischen Regierung.

    Trotz des offenkundigen Mehr an demokratischer Mitbestimmung im Vergleich mit dem deutschen System gilt Russland in Deutschland als autoritärer Staat, dem es an Demokratie mangele. Da haben deutsche Journalisten wie Ruck, Bota, Schraven und Co. ganze Arbeit geleistet und ihre Konsumenten hermetisch von der Realität abgeschirmt.

    Ruck und ihre Kollegen machen das systematisch. Wenn Ruck beispielsweise darauf hinweist, in Russland seien seit zehn Jahren die Einkommen nicht gestiegen, wird sie immerhin von Schönenborn korrigiert, der den Zeitraum um einige Jahre verkürzt. Schaut man dann hin, seit wann in Russland die Löhne nur noch spärlich steigen, dann landet man im Jahr 2014, dem Beginn der Sanktionen gegen Russland. Auch diesen Zusammenhang verschweigt Ruck. Es geht dem Westen mit seinen Sanktionen um die direkte Schädigung der russischen Wirtschaft. Die Lohnstagnation zeigt, dass es einen gewissen Erfolg gab, wobei allerdings das Ziel einer fundamentalen ökonomischen Erschütterung der russischen Wirtschaft verfehlt wurde.
    Apropos Sanktionen: Es ist schon erstaunlich, wie locker und leicht die Anwesenden weitere Sanktionen gegen Russland fordern. Dabei sind schon die bisherigen Sanktionen gegen das Land ein Verstoß gegen Völkerrecht und internationale Abkommen. Es bräuchte nämlich ein Mandat des Sicherheitsrates der UN, um ihnen Legitimität zu verschaffen. Ansonsten stellen Sanktionen einen einseitigen aggressiven Akt dar. Aber das Völkerrecht ist zu vernachlässigen, wenn es um die Durchsetzung deutscher Interessen in Russland geht. Da scheinen sich die Journalisten in der Runde weitgehend einig.

    Doch ungeachtet der bisherigen Sanktionen kommt Russland besser durch die Corona-Krise als Deutschland, die Eurozone und die EU kommen. Der Einbruch ist weniger stark, zwischen 3,1 und 3,9 Prozent wird der Rückgang des BIP von unterschiedlichen Quellen beziffert, die Erholung setzt dank kluger Lockdown-Politik in der zweiten Welle und der frühen Verfügbarkeit von Impfstoffen früher ein als in der EU und in Deutschland. Ruck suggeriert aber im Gegenteil, die russische Wirtschaft würde wegen politischer Fehlentscheidungen perspektivlos darniederliegen. Das ist absolut falsch. Ruck weiß das auch, sie sitzt in Moskau. Es kann ihr nicht entgangen sein.

    Während Deutschland im Lockdown vor sich hin dämmert und Grundrechte eingeschränkt bleiben, konnte Ruck in Moskau Cafés und Restaurants besuchen, konnte durch die Läden flanieren und abends ins Theater oder ins Kino – Ruck erwähnt dieses bessere Krisenmanagement mit keinem Wort. Die Tagesschau lässt ihr Publikum lediglich wissen, dass es sich bei dieser Freiheit ähnlich wie bei den Referenden um einen Bluff handeln könnte. Gar keine echte Freiheit, gar keine echte Demokratie. Alles ein großer russischer Bluff.

    Fakt ist aber: Russland ist in diesem historischen Moment für alle sichtbar deutlich freier als Deutschland. Die Runde um Jörg Schönenborn verschweigt es. Es würde das Bild der autoritären, korrupten Putin-Diktatur stören.

    Das, was hier überwiegend für Ruck nachgewiesen wurde, gilt auch für Bota und Schraven. Lediglich der Deutsche Welle-Korrespondent Trippe fällt an der ein oder anderen Stelle durch relativierende Sachlichkeit auf, die allerdings von Schönenborn nicht zum Aufhänger für eine Diskussion genommen wird. Im Gegenteil. Als Trippe darauf hinweist, dass auf den Demonstrationen für Nawalny laut Befragung lediglich 20 Prozent tatsächliche Unterstützer Nawalnys sind, weitere 20 Prozent sich von ihm abgrenzen und der größte Teil indifferent ist, unterbricht Schönenborn diesen eigentlich interessanten Einwurf für Zuschauerfragen.
    Das, was Trippe hier einleitet, ist aber von Bedeutung: Nawalny hat in Russland keinen Rückhalt und keine Unterstützung. Er gilt der Mehrheit wahlweise als Spinner, wahlweise als vom Ausland bezahlter Agent, wahlweise als Staatsfeind, der Mehrheit aber als absolut irrelevant.

    Wer den Ausführungen Rucks folgt, findet das sogar bestätigt. Sie weiß es, versucht es aber zu übertünchen und spielt die ihrer Auffassung nach bedeutungsvollere gesellschaftliche Stellung der wenigen Demonstranten gegen die absolut überwältigende Mehrheit derjenigen aus, die Nawalny nicht unterstützt. Nawalny ist ein Geschöpf für die westlichen Medien, das der Eskalation des Verhältnisses zu Russland dient. In Russland ist er unbedeutend.

    Mehrere Zuschauer scheinen das zu vermuten und fragen nach der Bedeutung von Nawalny. Die versammelten Journalisten verweigern die Antwort. Ihre Verachtung ist nämlich nicht nur für den russischen Souverän groß. Auch für den deutschen GEZ-Zahler, der den Anspruch hat, angemessen, faktennah und differenziert informiert zu werden, haben Ruck, Schraven und Bota nur ein müdes Achselzucken übrig.

    Schraven, der wohl naivste in der Runde, glaubt an ein systematisches Schema der Korruption, das Nawalny mit seinem Film über Putins Palast aufgedeckt haben will. Für ihn steht Putin vor der russischen Bevölkerung nackt da. Schraven ist ein Nawalny-Groupie, völlig kritiklos gegenüber seinem Meister und dessen Ausführungen. Völlig unkritisch auch gegenüber den Klickzahlen des Films, die so hoch sind, dass sie auch große Produktionen in den Schatten stellen, deshalb auf Clickbots deuten, glaubt er, die Mehrheit der Russen hätte den Film gesehen und würde dessen Argumentation folgen. Putin bereichere sich persönlich, sei hoch korrupt und habe einen korrupten Hofstaat um sich geschart, ist die zentrale Aussage des Films.

    Schraven nimmt all die Recherchen nicht zur Kenntnis, die belegen, dass es sich beim Film Nawalnys um einen großen Fake handelt. Es ist Nawalny, der nackt dasteht, und neben ihm steht Schraven in Unterhose.
    Dabei ist es selbst in Deutschland recherchierbar: Der oberste Korruptionsbekämpfer in Russland heißt nicht Nawalny, er heißt immer noch Putin. Er wechselt ganze Regionalregierungen aus. Der vor einigen Jahren ganz offiziell aufgenommene Kampf gegen Korruption trifft Bürgermeister, Gouverneure und in Korruption involvierte Beamte. Nawalny hat dazu absolut nichts beizutragen.

    Zum Vergleich: Der oberste deutsche Korruptionsbekämpfer, wenn es um Fehltritte von Bundestagsabgeordneten geht, heißt Wolfgang Schäuble. Ein besserer Witz lässt sich kaum machen. Das Gesicht und der Inbegriff deutscher Korruption soll über Korruption wachen, und gleichzeitig schwingen sich deutsche Journalisten zum moralischen Maßstab gegenüber Russland auf.

    Schraven betreibt Realitätsverweigerung in umfassender Form. Er weigert sich gegenüber einer Zuschauerfrage, einen Vergleich zu ziehen zwischen Assange, der seit über einem Jahr in einem Hochsicherheitsgefängnis interniert ist, und Nawalny, der ebenfalls nun wegen Verstoß gegen Bewährungsauflagen im Gefängnis sitzt. Und während Assanges Haftbedingungen von Experten als Folter betrachtet werden, sendet Nawalny aus dem Gefängnis zu Valentinstag Liebesgrüße an seine Frau, die sich inzwischen wieder in Deutschland aufhält. Es bleibt Schraven kaum etwas anders übrig, als sich jeden Vergleich zu verbieten, denn es steht schlecht um den Rechtsstaat in der westlichen Hemisphäre. Wir sprechen einfach nicht darüber.
    So geht deutscher Journalismus.


    https://de.rt.com/meinung/113241-wie...-journalismus/
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  10. #80
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    AW: 70 Jahre ARD: Lügen, tricksen, manipulieren

    Der Öffentlich-rechtliche Rundfunk hat eine sehr lange Tradition unliebsame Musiker totzuschweigen. Der NDR spielte in seinen Radioprogrammen nie Titel von Heino und das seit 50 Jahren. Viele Radiohörer ärgern sich über den akustischen Müll, den man ihnen zumutet. Auch hier agieren die linken "Medienmacher", die ausschließlich ihren eigenen Geschmack für den Richtigen halten. In ihrem Wahn, die Hörer erziehen zu müssen, versteigen sich die Linksradikalen in den Sendern ganz gerne mal. So auch beim Sender Bayern3, wo ein Moderator über die Koreanische Pop-Band "BTS" herzog und einen weltweiten Shitstorm auslöste.........

    „Diese kleinen Pisser!“

    Die K-Pop-Band BTS ist ein wahres Musikphänomen. Die sieben Sänger aus Südkorea stellen mit ihren Songs einen Rekord nach dem anderen auf. Fans weltweit feiern die sieben Jungs und ihre Songs.

    Kein Fan von BTS hingegen ist „Bayern 3“ Moderator Matthias Matuschik (56). In seiner Radiosendung vom vergangenen Mittwoch lästerte er ausgiebig über die Jungs und ihre Musik ab. .......und verglich die Band mit einem „scheiß Virus......„Diese kleinen Pisser“, wetterte Matuschik weiter. Wegen ihrer neuesten Coldplay-Coverversion „werden sie in Nordkorea Urlaub machen für die nächsten 20 Jahre“.

    Wer sich mit BTS anlegt, legt sich allerdings auch mit ihren Fans an. Denn: Die Millionen Anhänger der Band nennen sich selbst „Army“ und kämpfen für ihre Idole. Das bekam nun auch Matuschik zu spüren.

    Seine Kommentare lösten einen weltweiten Shitstorm aus. Millionen Zuhörer warfen ihm Rassismus vor. „Asiatische Menschen mit einem Virus gleichzusetzen und nach Nordkorea zu wünschen, weil man das Cover Scheiße fand, ist Rassismus“, so ein User auf Twitter.

    Und nicht nur der Moderator wurde hart kritisiert. Der Sender selbst trendete auf Twitter innerhalb weniger Stunden mit dem Hashtag „#Bayern3Racist“.

    Kurz danach veröffentlichte der Sender eine Stellungnahme: „Es ist Charakter dieser Sendung und auch des Moderators, seine Meinung klar, offen und ungeschminkt zu äußern.“
    „In diesem Fall ist er aus dem Versuch heraus, seine Meinung ironisch-überspitzt und mit übertrieben gespielter Aufregung darzustellen, in seiner Wortwahl übers Ziel hinausgeschossen und hat damit die Gefühle der BTS-Fans verletzt.“

    „Das hatte er aber, das hat er uns versichert, in keiner Weise beabsichtigt. Er wollte nur seinen Unmut über die oben genannte Coverversion äußern.“
    Der Sender positionierte sich klar und stellte sich hinter seinen Moderator. Es handele sich um seine „persönliche Meinung“. Fremdenfeindlichkeit und Rassismus seien Matuschik fern. Im Gegenteil: Der Sender verwies auf Matuschiks Arbeit in der Flüchtlingshilfe und seinen Einsatz gegen Rechtsextremismus.

    Viel Verständnis von den aufgebrachten Fans gab's dafür nicht: „Mal wieder eine Entschuldigung, die keine Entschuldigung ist“, kommentierte ein User.

    Matuschik selbst hat sich zu dem Fall noch nicht geäußert.

    https://www.bild.de/unterhaltung/leu...9108.bild.html


    ...natürlich. Sobald diese linken Rassisten des Rassismus überführt werden, ist alles nicht so gemeint gewesen. Satire, natürlich und klar, der linke Rassist "arbeitet" in der Flüchtlingshilfe und ist damit für alle Zeiten auf der "richtigen" Seite. Schafft diese Lügenanstalten endlich ab. Keine Propagandasender mehr!
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

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