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  1. #811
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    AW: 70 Jahre ARD: Lügen, tricksen, manipulieren

    In der ARD tummeln sich wie selbstverständlich die fiesesten Schweine unter den Journalisten. Leute, die Stalinportraits zu Hause an den Wänden hängen haben. So wie Georg Restle, Anja Reschke oder Daniel Bröckerhoff. Eine miese, linksfaschistische Clique. Sie alle haben in der ARD Einkommen von bis zu 400000 Euro. Sie lügen, hetzen und spalten und sie mobben......


    Der von der ARD gecancelte TV-Moderator Thilo Mischke hat schwere Vorwürfe gegen den Sender erhoben. Anstatt ihn gegen Vorwürfe aus dem linken Spektrum zu verteidigen (JF berichtete), das verhindern wollte, daß er die Moderation des Kulturmagazins „ttt – titel, thesen, temperamente“ übernimmt, habe sich der Sender dem Druck gebeugt, sagte Mischke im Podcast „Hotel Matze“.

    Im Dezember vergangenen Jahres, also während der linken Kampagne, habe er versucht, sich umzubringen, sagte Mischke im Podcast. „Da gibst du keine Interviews mehr. Das ist vorbei. Ich wollte sterben, um dieser Situation zu entfliehen. Ich muß diese drastischen Worte wählen, damit man versteht.“ Auch seine Familie habe schwer unter der Situation gelitten. „Meine Mutter ist kaputt. Immer noch. Die ist nicht repariert. Keine Mutter kann ertragen, wenn ihr geliebtes Kind so leidet.“ Nach eigenen Angaben litt Mischke auch unter Panikattacken, Schlafstörungen und Erschöpfungszuständen.
    ARD gab linker Hetzkampagne nach
    Hintergrund: Nachdem die ARD Mischke Ende vergangenen Jahres als neuen Moderator der Kultursendung vorgestellt hatte, mobilisierten linke, linksextreme sowie andere selbsternannte „Kulturschaffende“ gegen die Berufung des ProSieben-Moderators. Sie warfen Mischke vor, sich in der Vergangenheit „mehrfach öffentlich sexistisch und rassistisch geäußert“ zu haben. Etwa in seinem Buch „In 80 Frauen um die Welt“, in dem er beschreibt, wie er sich auf eine Wette einläßt, bei der er während einer Weltreise 80 Frauen verführen soll. Auch das Buch „Die Frau fürs Leben braucht keinen großen Busen“ aus dem Jahr 2013 wurde ihm zur Last gelegt.

    Ein offener Brief, der dazu aufrief, Mischke zu canceln, wurde unter anderem von Autoren wie Ilko-Sascha Kowalczuk, Annika Brockschmidt oder Sibel Schick unterzeichnet. Anfang Januar war die ARD dann vor der linken Kampagne eingeknickt und hatte die Personalentscheidung zurückgezogen, um „einen weiteren Rufschaden“ für das Magazin „und Thilo Mischke abzuwenden“. Zu Mischke selbst teilte der Sender damals mit, er befinde „sich in einem noch andauernden Prozeß der Auseinandersetzung mit den Ereignissen und wird sich zu gegebener Zeit selbst zur Sache äußern“.
    https://jungefreiheit.de/kultur/medi...lbstmord-nach/
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  2. #812
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    AW: 70 Jahre ARD: Lügen, tricksen, manipulieren

    Schlechte Quoten? Bei privaten Sendern wird dann nicht lange gefackelt und die Sendung abgesetzt. Beim Öffentlich-Rechtlichen Sendern passiert das genaue Gegenteil. Was beim ZDF der unselige Böhmermann ist, ist bei der ARD Louis Klamroth...

    Wir befinden uns im Jahr 2025. Ganz Deutschland ist in der Krise. Ganz Deutschland? Nein, ein von realitätsfremden Journalisten bevölkerter öffentlich-rechtlicher Rundfunk hört nicht auf, der Wirklichkeit Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht günstig für die zahlende Bevölkerung, die den finanzstärksten Rundfunk der Welt mit seinen Zwangsgebühren am Laufen hält. Neuester Protagonist dieses unwürdigen Schauspiels ist der „hart aber fair“-Moderator Louis Klamroth, der von seinem Arbeitgeber – der ARD – zur neuen Galionsfigur des Senders auserkoren wurde. Mit fürstlicher Bezahlung.

    Mitte November wird bekannt, daß der 36jährige künftig weniger Folgen „hart aber fair“ moderieren soll – insgesamt 15 im Jahr. Dafür sind drei neue Formate mit ihm geplant: „hart aber fair 360“, „hart aber fair spezial“ und „Press play“. Auch über eine vierte zusätzliche Sendung mit ihm wird intern diskutiert. Kostenpunkt für die geplanten Projekte: 12,5 Millionen Euro. Klamroths Gehalt: 18.000 Euro pro Folge. Bei 58 Sendungen in zwei Jahren sind das mehr als eine Million Euro. Bei einem Rundfunkbeitrag von aktuell 18,36 Euro müssen demnach 2.270 Menschen zwei Jahre lang nur für das Gehalt Klamroths blechen.

    Die Austauschstudenten sind nur die Spitze des Eisbergs
    Womit die ARD diese Summen rechtfertigt, versteht kein normaler Mensch, denn Klamroth ist nicht einmal beliebt. 2023 übernahm der Schauspieler die Moderation von „hart aber fair“, nachdem Frank Plasberg mehr als 20 Jahre lang durch die Sendung geführt hatte. 2022, in Plasbergs letztem Jahr, erreichte „hart aber fair“ 2,7 Millionen Menschen und hatte einen Marktanteil von etwa 10,2 Prozent. Im ersten Jahr unter Klamroth brachen die Zahlen ein: nur 2,1 Millionen Zuschauer, Marktanteil 8,7 Prozent. 2024 konnten sich die Quoten etwas stabilisieren, kommen aber mit etwa 2,3 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 9,7 Prozent bei weitem nicht an das Plasberg-Niveau heran.

    Wen wundert‘s? Verglichen mit der Themen- und Gästeauswahl Klamroths war die ARD-Talkshow unter Plasberg ein Mekka der journalistischen Neutralität. So heißt eine Folge wenige Wochen nach den Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen im Herbst vergangenen Jahres: „Der Fall AfD: Einfach verbieten?“ Ein Vertreter der inzwischen umfragestärksten deutschen Partei wird dazu natürlich nicht eingeladen. Im Februar dieses Jahres sorgt Klamroth für Spott und Häme, als er in einer Debatte über Migrantenkriminalität und Gruppenvergewaltigungen von „australischen Austauschstudenten“ als potentieller Tätergruppe sinniert.

    Der Rundfunk als Parallelgesellschaft
    Man kann ihm fast nicht böse sein. Sohn des erfolgreichen Schauspielers Peter Lohmeyer, bereits als Zwölfjähriger hat er im Jahr 2001 an der Seite seines Vaters sein Kinodebüt, andere Rollen folgen. Vermutlich mußte Klamroth nie nachts an einem Bahnhof auf seinen Zug warten oder auf dem Sportplatz das Zusammenleben mit gleichaltrigen Muslimen neu aushandeln. Wer so aufwächst, glaubt den Unsinn mit den australischen Austauschstudenten vielleicht sogar wirklich. Seine Partnerin Luisa Neubauer dürfte ihrem Liebsten beim Thema Bodenhaftung kaum helfen, entstammt die Fridays for Future-Ikone, die sich nach eigenen Angaben für einen Ökosozialismus ausspricht, selbst einer steinreichen Familie. Alternative Realitäten muß man sich eben leisten können.

    Wirklich skandalös ist dagegen das Vorgehen der ARD. Einen Talkshowmoderator, der die Quoten seines Vorgängers in den Keller reißt, für seine schlechte Arbeit noch zu belohnen, wäre in der freien Wirtschaft völlig undenkbar. Wenn man das mit der – beim beitragspflichtigen Fußvolk – durchaus beliebten Julia Ruhs vergleicht, die wegen ihrer nicht-linken Weltanschauung vom NDR weggemobbt wurde, kommt man unweigerlich zu dem Schluß: Es geht um Haltung, nicht um journalistische Qualität und Ausgewogenheit.

    Während ganz Deutschland schuftet, spart und Angst vor der Zukunft hat, lebt ein dekadentes Medienimperium in seiner ganz eigenen Welt. Dort gibt es keine schlechten Quoten, nur maulige Zuschauer. Keine inhaltliche Einseitigkeit, nur den heiligen Kampf gegen rechts. Dieses Gebräu aus randständigen Nischenmeinungen, finanziellem Überfluß und arroganter Selbstgerechtigkeit verleiht allerdings nur denen Superkräfte, die darin schwimmen. Alle anderen – wir alle – bezahlen nur die Zutaten. Abschaffen!
    https://jungefreiheit.de/debatte/kom...t-nichts-mehr/
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  3. #813
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    AW: 70 Jahre ARD: Lügen, tricksen, manipulieren

    Völlig legitime und nachweislich korrekte Kritik an Milliardenausgaben für einen so milliardenteuren wie ineffizienten „Klimaschutz“ ist, so findet man beim WDR, „populistisch“. Besser unterlassen, sonst wird die Klimapolitik „ausgebremst“ und das Vertrauen in die Demokratie untergraben!

    Schon jetzt ist sichtbar, dass die Klimaideologie in den letzten Zügen liegt. Nicht einmal auf einen Fahrplan können sich die Teilnehmer des zu Ende gehenden Klimagipfels in Brasilien einigen, weil kaum jemand bereit ist, seinen Wohlstand für Maßnahmen zu opfern, die das Weltklima einfach nicht scheren.

    Doch im WDR, einem Bollwerk der Klima-Ideologen, hält man eisern am Narrativ fest. Weil man den Argumenten der Kritiker nichts mehr entgegenzusetzen hat, versucht das „Wissenschaftsmagazin“ Quarks sie als „Populisten“ zu verunglimpfen, die auf Narrative statt Fakten setzten. Dabei sprechen alle Fakten für die Gegner der Klimaideologie, während die Erzählung vom drohenden Ende der Menschheit durch den von ihr selbst verursachten Klimawandel eben nur das ist: eine Erzählung, ein Narrativ.

    Die Bösen instrumentalisieren Verteilungsfragen!
    Nicht die programmierte Verarmung der Bevölkerung ist das Problem, sondern dass sie den Populisten (natürlich den rechten) nützt:
    Wie bei den grundrechtseinschränkenden Corona-Maßnahmen sollte nichts hinterfragt werden. Wer es dennoch tut, spielt den Feinden der Demokratie in die Hände, so die steile These aus Köln. „Wer genau trägt die Kosten für Klimaschutz?“ Na, du und ich, Quarks! Die Politik sagt „Wir retten das Klima!“ und schickt dann die Rechnung an … na, wen wohl? An den Staat? Nee, der hat kein eigenes Geld, der hat nur unseres. CO2-Steuer, EEG-Umlage, Spritpreise, Heizkosten – alles landet am Ende beim Normalbürger.

    Und dann geht es los – mit den vermeintlich gefährlichen Narrativen aus dem Mund eines unsympathisch zornigen weißen Mannes:
    Belastet der Klimaschutz ärmere Haushalte? Aber ja, sogar jeden normalen Haushalt. Die meisten Menschen heizen mit Gas oder Öl, fahren einen 15 Jahre alten Verbrenner (weil neu unbezahlbar) und dürfen sich jetzt auf die CO2-Steuer freuen, weil sie sich keine Wärmepumpe für 80.000 Euro leisten können.

    „Unternehmen können Maßnahmen für Klimaschutz umgehen.“ Auch korrekt, weil die meisten großen Player einfach die Produktion ins Ausland verlagern („carbon leakage“ heißt das schick) und weiter fröhlich Kohle verfeuern – nur halt in Polen, China oder sonstwo, wo keiner meckert. Der Mittelstand, der nicht einfach mal schnell nach Vietnam umziehen kann, bleibt auf den Kosten sitzen. Wir erleben Abwanderung und massenhaft Insolvenzen, während Quarks im Begleittext zu den Kacheln schreibt, dass der Wirtschaftsstandort Deutschland nur „angeblich“ gefährdet sei.

    „Solche Narrative können die Unterstützung für Klimapolitik schwächen, etwa indem sie das Vertrauen in die Fairness und Wirksamkeit politischer Maßnahmen untergraben.“ Nicht auszudenken! Und wer glaubt, dass die Politik nur unser Bestes will, ist ein Demokratiefeind!

    Steile These? „Klimapolitik belastet unsere Volkswirtschaft“
    Kommen wir zur letzten Aussage: „Klimapolitik belastet unsere Volkswirtschaft.“ Klar, und zwar richtig! Wir haben aktuell die höchsten Strompreise in Europa, Industrie wandert ab, weil Energie einfach unbezahlbar wird, und gleichzeitig subventionieren wir mit Milliarden Solarparks in Spanien und Windräder vor Schottland, während wir Strom teuer zukaufen, wenn der Wind mal wieder Pause macht oder die Sonne nicht scheint.

    Und das ist nicht „populistisch“, das ist gesunder Menschenverstand. Wenn du jedes Jahr hunderte Milliarden in Maßnahmen steckst, die global genau gar nichts bringen (Deutschland verursacht gerade mal 1,8 Prozent der weltweiten Emissionen), aber dafür deine eigene Wirtschaft in die Knie zwingst, dann darfst du als Bürger ruhig mal fragen: „Äh … und was genau war nochmal der Plan?“
    Das sind aber alles Argumente, die Quarks nicht diskutieren will. Obwohl sie vor lauter Fakten kaum laufen kann, geht sie inhaltlich nicht auf die Kritik ein – der Vorwurf des (natürlich gefährlichen) Populismus muss reichen. „Wir“ und „die anderen“, diese Unterscheidung darf man treffen, wenn es gegen die bösen Rechten geht, aber festzustellen, dass die „Eliten“ eine eigene Agenda auf Kosten der Bürger macht, ist nicht statthaft.
    Denn: Sie machen die wackeren Kämpfer gegen die „brennende Erde“ traurig. Jetzt ist der Klimaschutz sabotiert, die Politiker stehen als Betrüger da und das Vertrauen in die Demokratie geht verloren – nur weil Sie hier kleinliche Fragen nach Kosten und Effizienz stellen. Oder gefährlichen Menschen zuhören, die dieselben Fragen stellen, aber nur, um irgendwann die Macht zu ergreifen. Gut, klingt vielleicht ein bisschen unterkomplex, aber das ganz dicke Brett will man beim WDR ja auch nicht bohren. It's the Angstmache, stupid!

    Und das gelingt nur, wenn man sehr ausgewählte Quellen nutzt, die Quarks auch noch angibt – etwa „Narrative zur Verteilungswirkung von Klimapolitik können Populismus stärken“ (DIW, 2025), „Wie kann Wirtschaftspolitik zur Eindämmung des Populismus beitragen?“ (Wirtschaftsdienst, 2021) oder „Rechtspopulismus und Demokratie: Demokratie in Gefahr?“ (bpb, 2024). Daraus klöppelt der Praktikant in der Social-Media-Abteilung dann dieses lahme Agitprop-Stück.

    Zum Schluss die bange Frage: Was hilft? Nicht gegen die drohende Deindustrialisierung, sondern gegen die, die davor warnen?
    So sieht die To-do-Liste für die Politik aus: Einfach nicht mitmachen bei der Nörgelei am Klimaschutz! Betrifft vor allem die AfD. Und für die ganz armen Teufel muss es doch noch das „Klimageld“ geben, um soziale Härten durch steigende Energiepreise abzufedern. Gut, das zahlen wieder alle anderen, aber das ist eben „Klimagerechtigkeit“!

    „Besserer Klimaschutz“ wird Hamburg ruinieren
    Jetzt mal Butter bei die Fische: Wie böse es ins Auge gehen kann, wenn die nötigen Fragen nicht gestellt werden, kann man an den Folgen sehen, welche die kürzlich per Bürgerentscheid beschlossene vorzeitige „Klimaneutralität“ (bis 2040) für die Bürger Hamburgs haben werden. „Besserer Klimaschutz“ bedeutet dort: Explodierende Energiekosten. Strom- und Wärmepreise steigen massiv durch teure grüne Gase (Wasserstoff, Biogas), Abschaltung günstiger Kohle-/Gaskraftwerke und Netzausbau. Milliarden-Schulden der Stadt: Bis 2035 ca. 40 bis 60 Milliarden Euro zusätzliche Investitionen (Fernwärmeumbau, Gebäudesanierung, Hafen-Umstellung, Verkehr), das geht größtenteils auf Kredit. Teure Zwangs-Sanierung privater Gebäude. Höhere Mieten und Wohnkosten (Mietsteigerungen von mehreren hundert Euro monatlich möglich).

    Sowie: Verlust von Industrie- und Hafenarbeitsplätzen. Teurer ÖPNV und Mobilität durch Elektrifizierung von Busflotte, Hochbahn und Fähren. Zwangsabgabe fossiler Heizungen. Und Vermögensverluste bei Immobilien: Unsanierte Gebäude werden unverkäuflich oder stark im Wert verlieren („stranded assets“).

    Das war jetzt aber mal wieder richtig populistisch.
    https://www.nius.de/medien/news/pein...2-c59fede6d69b
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  4. #814
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    AW: 70 Jahre ARD: Lügen, tricksen, manipulieren

    In Ostfriesland sorgt aktuell ein kritischer Flyer zur sogenannten Corona-Impfung für helle Aufregung. Ein österreichischer TV-Sender weist auf dem Papier auf die Gefahren des „Piks“ hin, einige Anwohner seien deshalb „besorgt“, behauptet der NDR in der Aufmachung eines entsprechenden Berichts. Aber: konkrete Beispiele solcher angeblich besorgten Bürger finden sich in dem betreffenden Artikel nicht, entsprechende Zitate fehlen ebenso.

    Vielmehr handelt es sich um einen offenen Aufruf, aktiv gegen „falsche“ Meinungen vorzugehen. So schreibt der Staatsfunk etwa: „Wer Flyer, Flugblätter oder Broschüren mit mutmaßlichen Falschinformationen im Briefkasten hat, sollte sich an die Polizei wenden. Vor allem wenn man dadurch verunsichert sei – das rät eine Sprecherin der Polizeiinspektion Emden/Leer.“ Nur so könne herausgefunden werden, ob es sich um eine Straftat handele oder nicht – und gegebenenfalls der Staatsschutz eingeschaltet werden.

    Das ist starker Tobak! Wenn auf Flyern vor vermeintlichen oder auch tatsächlichen Gefahren der Corona-Impfung gewarnt wird, soll künftig also mit Kanonen auf Spatzen geschossen werden. Empfohlen vom Staatsfunk, finanziert durch Zwangsgebühren! Auch die Behörden in Niedersachsen zeigten sich dem NDR-Bericht zufolge alarmiert. Das Landesgesundheitsamt (NLGA) spricht von „eindeutigen Falschinformationen“, die durch den Flyer in Umlauf gebracht worden seien. Das Innenministerium beklagt, dass „immer wieder eine Vielzahl von Falschinformationen zum Thema Impfen und der Corona-Pandemie verbreitet“ würden, die man nicht immer alle „richtigstellen“ könne.

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    Doch worum geht es überhaupt? In dem Flyer ist unter anderem davon die Rede, dass es sich um eine Plandemie handele, also um eine von Regierungen geplante globale Gesundheitskrise. Zudem sollen die Impfungen sogenannten „Turbo-Krebs“ verursachen können. Zugegeben, das sind steile Thesen, die man entweder teilen kann oder eben nicht. Aber ist so etwas auch strafbar oder muss eine gesunde Demokratie nicht vielmehr auch solche, sicher nicht immer mehrheitsfähigen Meinungen aushalten können, ohne gleich nach Polizei und Staatsschutz zu rufen?
    Auch reitschuster.de berichtet seit Beginn der Impf-Kampagne immer wieder über Gefahren und Risiken insbesondere der mRNA-Impfungen. Erst zuletzt wieder in einem Artikel über eine Studie aus Südkorea, die – bei nüchterner Betrachtung – auf einen zumindest möglichen Zusammenhang zwischen der Impfung und der Zunahme von Krebsdiagnosen hinweist. Oder über die gerade zu Beginn der Kampagnen durch ranghohe Politiker immer wieder verbreiteten Falschinformationen über die angeblich vollständige Abwesenheit jeglicher Nebenwirkungen oder einen „vollständigen Schutz“, den der „Piks“ biete. Solche „Informationen“ waren damals schon falsch – heute erscheinen sie schlicht lächerlich.

    Bei dem umstrittenen Flyer dürfte es sich zudem um eine Gegenkampagne zu den gerade jetzt wieder hoch im Kurs stehenden Impfaufrufen der Pharmaindustrie handeln. Der Zeitpunkt der Verteilung wird also kaum Zufall sein. So warb etwa Biontech vor wenigen Wochen in einem bezahlten Artikel via BILD für sein Corona-Produkt und verbreitete dabei gleich mehrere fragwürdige bis irreführende Informationen.

    Das beginnt gleich im ersten Satz mit der Feststellung, das Coronavirus sei „leider gekommen, um zu bleiben“. Fakt ist hingegen, anders als hier offensichtlich suggeriert wird, dass es Coronaviren schon lange vor 2019 gab und diese natürlich bleiben werden – genau so, wie sich zum Beispiel auch Influenza-Erreger niemals ausrotten lassen werden.

    Besonders dreist ist dann aber die folgende Behauptung: Im Jahr 2024 habe es in Deutschland rund 72.000 Hospitalisierungen „aufgrund von Corona“ gegeben und damit in etwa so viele wie wegen der Grippe. Biontech verweist dabei im Kleingedruckten auf die „Fallzahlberechnung für die deutsche Gesamtbevölkerung auf Basis der SARI-Hospitalisierungsinzidenzen des Robert-Koch-Instituts“. Das ist nichts anderes als bezahlte Panikmache in der größten deutschen Tageszeitung, die nach anfänglicher Impf-Euphorie scheinbar zu einer Kehrtwende angesetzt hatte, jetzt aber dieses Geld anscheinend gerne mitnimmt.

    'Wegen oder mit' Corona – entscheidende Frage wird wieder ausgeblendet
    Tut man aber das, was der durchschnittliche BILD-Leser kaum machen wird, und geht der oben genannten Quelle näher auf den Grund, erfährt man beim RKI dazu folgendes: Unter „SARI“ bzw. der entsprechenden Inzidenz werden „die wöchentlichen Inzidenzen schwerer respiratorischer Infektionen auf Bundesebene“ zusammengefasst und dargestellt. Mehrfach wird explizit auf den Umgang mit der Erfassung von Corona hingewiesen.

    So heißt es in der Zusammenfassung etwa: „Neben der Gesamtheit aller SARI-Fälle werden auch Fälle mit zusätzlicher COVID-19-, Influenza- oder RSV-Diagnose separat erfasst.“ Oder im Absatz zur „Datenerhebung und -aufbereitung“ heißt es weiter: „Zudem werden drei Untergruppen der SARI-Hospitalisierungsinzidenz (Gesamt) dargestellt: Inzidenz von SARI-Fällen mit einem ICD-10-Diagnosecode für eine COVID-19-Erkrankung (U07.1) in einer der Nebendiagnosen (COVID-SARI).“

    Es bleibt angesichts „zusätzlicher Diagnosen“ oder „Nebendiagnosen“ also völlig unklar – ob es nun um Inzidenzen (pro 100.000 Einwohner) oder absolute Zahlen geht (wie in der Biontech-Werbung) – wie viele Menschen wegen oder mit einer Corona-Infektion im Krankenhaus behandelt wurden und werden. Eben dieses „wegen oder mit“ entpuppte sich schon in der Hochphase der Corona-Krise als echtes Hütchenspiel, um den Hardlinern stets möglichst hohe Hospitalisierungs- oder sogar Todesfälle zu liefern – und damit die Alarmstimmung in der Bevölkerung hochzuhalten.
    https://reitschuster.de/post/flyer-u...oll-ermitteln/
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  5. #815
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    AW: 70 Jahre ARD: Lügen, tricksen, manipulieren

    Sie werden immer dreister, sehen überall nur Feinde. Die linken Journalisten in diesem Land agieren wie tollwütige Hunde. Ein typisches Verhalten von Menschen, die tief in ihrem Innersten wissen, dass sie Unrecht haben.....


    Eine „Allianz aus vorgeblichen Naturschützern, Kommunalpolitikern, Querdenkern und Rechtsextremen“: So hat ein Moderator der Hessenschau Menschen bezeichnet, die sich gegen die Errichtung von Windrädern im Reinhardswald stellen. Die Formulierung löste auf X Empörung aus und führte zu einer Programmbeschwerde. HR-Intendant Florian Hager räumt nun ein: „Die Anmoderation entspricht nicht unseren Standards.“ Konsequenzen gibt es bislang allerdings nicht.

    Es war Ende Oktober, als Moderator Andreas Hieke einen Beitrag über den umstrittenen Windpark im Reinhardswald – einem sensiblen Naturschutzgebiet in Hessen – anmoderierte und Kritiker dabei als radikale Randgruppe pauschalisierte. Der ÖRR-Blog berichtete auf X über die despektierlichen Worte des Moderators.
    Dr. Christoph Canne von Vernunftkraft, dem Dachverband für Bürgerinitiativen gegen Windkraft und die Energiewende, kritisierte die Entgleisung auf X scharf: „Journalistische Neutralität ist das Fundament des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Die hessenschau hat mit dieser Anmoderation diese Grenze weit überschritten – indem legitime Naturschützer und Kommunalpolitiker pauschal mit Querdenkern und Rechtsextremen gleichgesetzt wurden.“

    Verstoß gegen Vorgaben des Medienstaatsvertrags
    Canne reichte Programmbeschwerde ein und forderte: „Nach meiner Auffassung verstößt diese Formulierung gegen die Programmgrundsätze des Hessischen Rundfunks sowie gegen die Vorgaben des Medienstaatsvertrags.“

    Canne sieht darüber hinaus auch einen Verstoß gegen das Diskriminierungsverbot und die Achtung der Menschenwürde. „Die pauschale Gleichsetzung von anerkannten Naturschutzverbänden und demokratisch legitimierten Kommunalpolitikern mit extremistischen Strömungen stellt eine Diffamierung dar, die den Respekt gegenüber den weltanschaulichen Überzeugungen anderer vermissen lässt. Die Anmoderation nimmt weder Rücksicht auf die legitime Funktion von Opposition und Protest in einer Demokratie noch auf die Rolle kommunaler Mandatsträger als Teil der öffentlichen Willensbildung. Eine solche Pauschalisierung ist mit dem Respektgebot nicht vereinbar.“

    Intendant Florian Hager antwortete auf Cannes Beschwerde in einem offiziellen Schreiben, macht darin Zugeständnisse: Die Anmoderation habe die verschiedenen Perspektiven der Debatte „unzulässig miteinander verknüpft.“ Hager weiter: „Dadurch entstand der Eindruck, engagierte Bürgerinnen und Bürger würden mit solchen Akteuren gleichgesetzt. Dies war nicht beabsichtigt, entspricht nicht unseren Standards, und wir bedauern dies ausdrücklich.“ Man habe das auch auf der Korrekturenseite der Hessischen Rundfunks transparent gemacht.
    Canne nennt die bisherige Reaktion des Hessischen Rundfunks – ein knapper Hinweis auf der Homepage und eine unklare interne Kommunikation – gegenüber NIUS „vollkommen unzureichend“, sagt: „Aus meiner Sicht hat der HR die Programmbeschwerde bereits klar anerkannt und hieraus müssen Konsequenzen folgen. Nun muss der Rundfunkrat als Kontrollinstanz die weiteren Schritte übernehmen, um den Verstoß institutionell zu behandeln.“

    https://www.nius.de/medien/news/ard-...b-bb855c4932da
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  6. #816
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    AW: 70 Jahre ARD: Lügen, tricksen, manipulieren

    Der ÖRR testet immer weiter die Untiefen der Programmgestaltung aus. Die Vorwürfe der Lügen, Tricksereien, der Einseitigkeit und mangelnder Distanz zu linken Parteien perlt an ihm ab. Man gibt sich keine Mühe mehr, das Offensichtliche abzustreiten und viele Sendungen sind inzwischen der ausgestreckte Mittelfinger Richtung Zuschauer. Das ARD-Format "die 100" stand von Anfang an in der Kritik. Viele Teilnehmer, die als Normalbürger verkauft werden, sind in Wirklichkeit linke Politiker. Gab man sich noch unter der Moderation von Ingo Zamperoni den Anstrich des Seriösen, ist das Format nun völlig dem Klamauk verfallen. Offenbar hält der Sender sein Publikum für unendlich dumm. ......


    „Die 100“: Selbst bei der Volksverdummung gibt sich die ARD keine Mühe mehr

    Einhundert Menschen stehen in einem grell ausgeleuchteten Studio. Auf ihren Köpfen thronen Deutschland-Hüte, um den Hals tragen sie Deutschland-Hawaii-Ketten, in der Hand wird eine Deutschland-Fahne geschwenkt. Am Rand steht Bundeskanzler Friedrich Merz als Pappfigur mit schwarz-rot-goldener Blumengirlande. Daneben Moderatorin Anna Planken, die eine „Deutschland-Party“ ausruft. Es erklingen Stadion-Gesänge, Maskottchen „Schlandi“ reißt die Hände in die Luft und die frohe Botschaft, Deutschland habe „allen Grund zu feiern“, wird verkündet. Was passiert hier? Testet das Privatfernsehen ein neues Krawallformat, weil „Promis unter Palmen“ nicht mehr zieht? Leider nein. Dieses Spektakel ist offiziell keine Trash-Show, sondern eine ARD-Sendung, tatsächlich aber ein weiterer Beleg, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk längst zur Karikatur seiner selbst verkommen ist. „Die 100: Was Deutschland bewegt“ will zeigen, wie gut wir regiert werden. So zumindest kündigte es die ARD an. Herausgekommen ist ein Format, das wirkt, als hätten sich eine Social-Media-Abteilung, eine Eventagentur und die PR-Agentur der Bundesregierung in einem Studio eingeschlossen und ausbaldowert, wie sich aus der Krise dieses Landes eine Motto-Party machen lässt. Während Moderatorin Anna Planken mit Maskottchen und bunten Grafiken belegt, wie großartig Wirtschaft, Wohlstand und Investitionspakete angeblich sind, dürfen hundert Bürger im Hintergrund Statisten spielen und Fähnchen schwenken. Der erste Moment der einstündigen Sendung, in der einem einmal wieder der Gedanke durch den Kopf geht, den eigenen Fernseher nun endlich aus dem Fenster zu werfen. Besonders grotesk wurde es, als Anna Planken sich in ein Hochbett setzte und verkündete, die Bundesregierung habe in puncto Migration „geliefert“. Die Flüchtlingszahlen seien stark zurückgegangen, deshalb brauche man diese Betten, die in Flüchtlingsheimen stehen, eigentlich gar nicht mehr. Weniger Menschen, die kommen, bedeute „weniger Stress an Schulen, weniger Stress auf dem Wohnungsmarkt“, so die Moderatorin. Nicht nur die Kulisse ist absurd, sondern auch die Darstellungsform, die politisch hochkomplexe Entwicklungen auf zwei Sätze schrumpft. Denn selbst wenn die Zahl der Neuankünfte sinkt, es kommen noch immer Hunderttausende. Und die Menschen, die bereits hier sind, bleiben sowieso. Integration hört nicht auf, nur weil eine ARD-Moderatorin im Hochbett sitzt und verkündet, dass die Durchführung von Grenzkontrollen tatsächlich zu geringeren Flüchtlingszahlen führt. Diese Verknappung der Realität ist vor allem eines: journalistisch unlauter. Der Tiefpunkt des Abends: ein „Hautfarben-Check.“ Moderator Till Nassif hält einer Frau und einem schwarzen Mann eine Farbskala vor das Gesicht, die zwischen „OK“ und „NICHT OK“ unterscheidet. Angeblich als ironische Referenz auf Internetkritik. Doch Ironie funktioniert nur, wenn man weiß, was man tut. Die ARD wusste es nicht und reproduziert rassistische Stereotype, verkauft diese als pädagogisches Experiment und garniert sie mit Betroffenheitsmiene. Diese Sendung ist nicht nur peinlich, propagandistisch und unangenehm. Sie belegt ein für alle Mal, dass der ÖRR gar nicht mehr zu verheimlichen versucht, wie sehr er die Bürger dieses Landes verhöhnt. Während draußen, in der realen Welt, über steigende Lebenshaltungskosten, machtlose Migrationspolitik und überlastete Schulen diskutiert wird, feiert das Erste im Studio eine Deutschland-Party mit Schaumstoff-Hüten und nennt das dann Debattenkultur. Mit das Schlimmste daran ist, dass „Die 100“ keine einmalige Vollkatastrophe ist. Das Format hat sich über Monate hinweg einen Ruf erarbeitet, bei dem man nicht mehr genau sagen kann, ob die Verantwortlichen die Grenzen des guten Geschmacks testen oder die Geduld ihres Publikums. Bereits in früheren Folgen kam es zu Situationen, die die Glaubwürdigkeit des Formats massiv beschädigten: etwa als am Ende einer Debatte ausgerechnet ein Teilnehmer das Schlusswort sprach, der sich später als erfahrener TV-Statist entpuppte. Ein Zufall, wie der Sender erklärte. Und doch ein Zufall, der schwer wog, weil er die Grundidee des Formats – echte Menschen, echte Reaktionen – unterlief. Solche Vorfälle wären Warnsignale genug gewesen. Doch statt daraus Konsequenzen zu ziehen, wurde die Inszenierungsschraube weiter angezogen. Nach dem Laiendarsteller-Skandal hätte „Die 100“ jeden Anlass gehabt, einen Gang runterzufahren, stattdessen hat die ARD beschlossen, noch eine Schippe Künstlichkeit draufzulegen. Dabei entsteht ein irritierender Eindruck, der sich kaum noch wegdiskutieren lässt: Es beschleicht einen das Gefühl, der öffentlich-rechtliche Rundfunk teste gerade systematisch aus, wie viel Misstrauen er noch verkraftet, bevor die Gebührenzahler des Rundfunkbeitrags endgültig die Schnauze voll haben.

    https://www.msn.com/de-de/unterhaltu...743ca876&ei=73
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  7. #817
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    AW: 70 Jahre ARD: Lügen, tricksen, manipulieren

    Sind es 10 Millionen Euro? Oder knapp darunter? In diesen Preiskategorien produzieren die öffentlich-rechtlichen Sender ihre Filmchen vom Schlag des Dreiteilers "Mozart/Mozart". Diese Produktion zeigt wieder einmal deutlich, dass die Sender ARD und ZDF keine Existenzberechtigung haben. Das Geld des Gebührenzahlers wird mit grottenschlechtem Müll zum Fenster rausgeworfen. Es ist schon ein Unding, Wolfgang Amadeus und dessen Schwester von Türken darstellen zu lassen, aber noch schlimmer ist der üble Versuch die Historie einfach umzuschreiben, indem man die Mozartschwester als das Genie in der Familie verkauft und Wolfgang Amadeus zum Trittbrettfahrer degradiert. Das alles ist derart furchtbar umgesetzt, dass man sich vollkommen verarscht vorkommt......


    „Mozart“-Serie im Ersten
    Die schlechteste Serie der Welt

    Die ARD-Serien-Produktion „Mozart/Mozart“ zeigt in nahezu sensationellem Ausmaß total miserables Fernsehen. Lieber Gott, bitte mach, dass es keine zweite Staffel gibt!..... https://www.sueddeutsche.de/medien/a...3?reduced=true

    ....„Opulent, lautstark und heutig“, sei diese „Event-Serie“ der ARD mit dem Titel „Mozart/Mozart“, jubelt die Katho­lische Nachrichtenagentur. Was die Regisseurin Clara Zoe My Linh von Arnim nach dem Buch von Andreas Gutzeit und Swantje Oppermann in sechs Teilen erzählt, ist „die Geschichte der Geschwister Mozart, nicht wie die historische Überlieferung sie schreibt, sondern die Vorstellungskraft“, stellt der Vorspann klar.

    Zur Vorstellungskraft der Autoren gehört, dass Amadeus – er benutzte „Amadeus“ nie, sondern meist „Amadé“, wurde von Liebmeinenden gern „Wolferl“ genannt – drogensüchtig ist und in eine Entzugsklinik muss. Da litauische und lettische Geldgeber wichtige Ko-Produzenten dieser „Event-Serie“ sind, sieht diese Klinik aus wie das Schloss eines bal­tendeutschen Barons aus dem späten 19. Jahrhundert (Mozart und dessen Frau trugen schon bei der Hochzeit Blumenkränze im Haar wie bei lettischen Jānis-Festen am Johannistag). Zur Vorstellungskraft der Autoren gehört auch, dass wegen dieser Drogensucht ihres Bruders Maria Anna das Singspiel „Die Entführung aus dem Serail“ komponiert. Amadeus konnte nämlich gar nicht komponieren, zuvörderst aus gesundheit­lichen Gründen.
    Zur Vorstellungskraft der Autoren gehört ferner, dass Leopold Mozart, der Vater der Geschwister, vor 21 Jahren eine afroeuropäische Geliebte hatte, die aufgrund ihrer Hautfarbe – „Schauen Sie mich doch an!“ – keine Karriere als Opernsängerin machen konnte. Ausgerechnet diese Eleonora Maxim, kurz „Nora“ genannt (Ibsen, ick hör dir trapsen!), wird von Maria Anna überredet, im Ari­enwettstreit mit dem fiesen, aber feschen Antonio Salieri um die Vergabe eines Auftrags von Kaiser Joseph II. zur neuen „Volksoper“ anzutreten.

    Bloß keine Arie, lieber einen Popsong
    Und was schreibt Maria Anna, als Amadeus verkleidet, für diesen Wettbewerb um eine Musik, die alle verstehen? Richtig! Keine Arie wie der fiese, aber fesche Salieri, sondern einen mitreißenden, opulenten, lautstarken und heutigen Popsong! Oper, Arien, Hoch­kultur, das ist etwas für die perverse Elite. „Hochkulturaffin“ ist nämlich identisch mit „elitär und pervers“, auch mit „lebensfern“. Als Amadeus in Constanzes Folkband, das „Glas- und Blasorchester“, gerät, wo gefiedelter Ethnopop mit Afrobeats gepflegt wird, jubelt er: „So sollte sich Musikmachen anfühlen.“ Echter Mozart, Messen, Opern, Sonaten – alles Mist!
    Während uns der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen Mozart unterschiebt, der nicht komponieren kann und seine eigene Musik verachtet, zeigt uns die Konkurrenz des Bezahlsenders Sky/Wow in dem Fünfteiler „Amadeus“ einen fanatischen Mozart, der von Ehrgeiz und Hochbe­gabung getrieben wird. Es ist die Musik selbst mit ihrem ureigenen Kunstanspruch, die dieses Leben wie den Film befeuert. Der britische Fünfteiler in der Regie von Julien Farino und Alice Seabright nach dem Drehbuch von Joe Barton greift das Theaterstück „Amadeus“ von Peter Shaffer aus dem Jahr 1979 wieder auf, das schon Miloš Forman 1984 als Grundlage seines Films diente.

    Politisch korrekter Nonsens
    Allerdings muss auch bei Farino und Seabright rückwirkend in der Geschichte Teilhabegerechtigkeit für verschiedenste soziale Gruppen hergestellt werden. Deshalb ist Mozarts Schüler Franz Xaver Süßmayr eine person of colour und Lorenzo da Ponte, Mozarts Lieblingslibrettist, nicht nur schwarz, sondern auch schwul. Dass der genetische Abstand Süßmayrs und da Pontes zu Afrika, der Mutter der Menschheit, geringer war als bei Mozart selbst, wäre ein neuer Befund, ist aber wahrscheinlich nur eine politisch korrekte historische Inkorrektheit. Genauso wie die Perückenfrau am Violoncello in der kaiserlichen Hofkapelle bei der Aufführung des „Don Giovanni“. Anders als bei der peniblen Rekonstruktion von Jabots, Tressen, Dekolleté-Schleifen und Kniebundhosen war man in Fragen von Geschlecht und Hautfarben freizügig. Ausstattung um 1785, Sitten um 2025, Schönheit von damals, Freiheit von heute. Gutes kann so billig sein.


    ......... Nach der Ausstrahlung wird das öffentlich-rechtliche Fernsehen in Deutschland sicher einige Tausend Befürworter weniger im Land haben und die AfD einige Tausend potentielle Wähler aus bildungs­nahen Schichten mehr. So nimmt die ARD ihren Auftrag zur Stärkung der Demokratie wahr.
    https://www.faz.net/aktuell/feuillet...110803636.html

    .......und wie kam der ganze Schwachsinn beim Zuschauer an?.....

    «Mozart/Mozart» legt Fehlstart hin.....Bereits vor der Ausstrahlung kam «Mozart/Mozart» beim deutschen Feuilleton nicht besonders gut weg. Die „Süddeutsche Zeitung“ schrieb etwa von „der schlechtesten Serie der Welt“. Die erste Folge mit dem Namen „Skandal“ holte um 20.15 Uhr nur 2,41 Millionen Fernsehzuschauer und generierte 10,1 Prozent Marktanteil. Bei den jungen Erwachsenen wurden 0,28 Millionen ermittelt, das führte zu 6,4 Prozent.

    Die Serie mit Havana Joy als Maria Anna Mozart verzeichnete mit der zweiten Folge 2,09 Millionen Zuschauer und freute sich über 9,1 Prozent Marktanteil. Bei den jungen Erwachsenen holte das Buch von Swantje Oppermann und Andreas Gutzeit einen Marktanteil von 4,3 Prozent, es schalteten 0,19 Millionen ein. Die dritte Folge „Fantasie“ erreichte ab 21.45 Uhr 1,94 Millionen Zuschauer ab drei Jahren und fuhr 9,5 Prozent Marktanteil ein. Unter den jungen Menschen waren 0,12 Millionen dabei, die 3,1 Prozent Marktanteil mitbrachten. Damit ist das Kind in den Brunnen gefallen, am Mittwoch laufen drei weitere Episoden und die enttäuschenden Werte werden fortgesetzt..... https://www.quotenmeter.de/n/167326/...-fehlstart-hin
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  8. #818
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    AW: 70 Jahre ARD: Lügen, tricksen, manipulieren

    Noch mal Mozart/Mozart.... ich habe mir diese Serie angetan und bin nachhaltig schockiert von einem derartigen Schwachsinn. Nichts, aber auch gar nichts hat gestimmt. Es wäre besser gewesen, man hätte auf die Namen der Mozarts verzichtet und fiktive Personen erfunden. Die Serie ist so, als würde man Hitler als Grünen-Politiker darstellen, der in Afrika Entwicklungshilfe leistet. Die Zuschauer haben sich den Müll nicht angetan, die Quoten sind unterirdisch. Das dürfte allerdings in der ARD-Blase niemanden interessieren und so dürften diverse Auszeichnungen incl. Grimme-Preis zu erwarten sein.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  9. #819
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    AW: 70 Jahre ARD: Lügen, tricksen, manipulieren

    Die Mediatheken wurden als Ergänzung zum linearen Fernsehen geschaffen. Als Archiv, wo man sich Sendungen ansehen konnte, die man verpasst hatte oder noch einmal sehen wollte. Doch im Lauf der Zeit hat sich das geändert, ja völlig umgekehrt. Sendungen werden vor ihrer Ausstrahlung im TV in der Mediathek gezeigt und es gibt mittlerweile Produktionen, die nur dort gezeigt werden und nicht mehr im TV. Der Hintergrund ist, dass man zum einen die Zwangsabgabe auch für Leute ohne Fernsehgerät rechtfertigen will und zum anderen meint, so jüngere Leute ansprechen zu können. Die Logik der ÖRR-Sender ist, dass die jungen Leute eben nicht am TV-Gerät sitzen, sondern am Computer. Und wer Netflix guckt, der guckt eben auch ARD oder ZDF. Nun geht die ARD einen weiteren Schritt und will sich auch linear verjüngen. Serien und Sendungen, die teilweise gute Quoten haben, werden abgesetzt.....


    ....ARD und ZDF befinden sich aktuell in einer umfassenden Programmumstrukturierung, um verstärkt jüngere Zielgruppen anzusprechen und neue, innovative Formate zu etablieren. Dabei werden langjährige Serien, die teils noch eine treue Zuschauerschaft haben, eingestellt, um Platz für frische Inhalte mit zeitgemäßer Aufbereitung zu schaffen.

    Die Umstellung umfasst neben der Programmgestaltung auch technische Neuerungen, wie den Relaunch der Mediatheken, die speziell auf die Nutzungsgewohnheiten jüngerer Zuschauer optimiert wurde. Ziel ist es, die Reichweite und Relevanz der öffentlich-rechtlichen Sender im digitalen Zeitalter zu sichern......Gründe für die Absetzungen: Sparmaßnahmen und digitale Neuausrichtung
    Viele Absetzungen resultieren aus massiven Sparmaßnahmen im Rahmen der ARD-Strukturreform. Der Sender verlagert Mittel ins Digitalangebot und in die Mediathek. Sinkende Quoten und veränderte Sehgewohnheiten führen zur Neuausrichtung des Programms.

    Die ARD will künftig jüngere Zielgruppen ansprechen. Traditionelle Langformate und klassische Unterhaltung werden eingeschränkt. Der Fokus liegt auf modernen Formaten und digitalen Angeboten, die online verfügbar sind. Auch das ZDF setzt aus diesem Grund 8 bekannte Serien ab.

    Besonders betroffen sind Formate mit älterem Zielpublikum. Viele der abgesetzten Serien erreichten beim jungen Publikum nur geringe Marktanteile. Der Sender reagiert damit auf sinkende Einschaltquoten im linearen Fernsehen und steigende Nutzung von Streaming-Angeboten. Fans müssen sich nun an neue Formate gewöhnen oder auf Wiederholungen ihrer Lieblingsserien hoffen. https://www.msn.com/de-de/unterhaltu...e1f3b896&ei=38


    .......so verprellt man natürlich die Älteren. Wenn die Serie Mozart/Mozart ein Vorgeschmack auf kommende Zeiten ist, dann gute Nacht
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  10. #820
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    AW: 70 Jahre ARD: Lügen, tricksen, manipulieren

    In einer echten Firma wären solche Entscheidungsträger schon längst per Fußtritt entsorgt worden. Nicht so bei den öffentlich-rechtlichen Sendern. Die ARD landete schon wieder einen enormen Flopp. Die extrem teure Serie "Schwarzes Gold" - die rund 25 Millionen Euro gekostet haben dürfte - erlebte an der Quotenfront ein Fiasko. Dabei hatte man hochkarätige Schauspieler engagiert und sogar Hans Zimmer als Komponisten für die Filmmusik gewonnen. Die Story - zumindest theoretisch - vielversprechend. War es die Ankündigung, hier würde es sich um eine Art Western handeln, so abturnend, dass die Zuschauer sich das Alles nicht antun wollten? Oder die Tatsache, dass die Serie an einem Abend weggesendet wurde? Es war wohl eher die Botschaft, die da gesendet wurde. Es wurden Themen der Grünen einfach in die Zeit um 1900 verpflanzt. Es hätte nicht verwundert, wenn sich dort junge Leute festgeklebt hätten um die Arbeiten am Ölfeld zu verhindern. Die Zuschauer haben ein feines Gespür entwickelt, wollen den ganzen Betroffenheits-Scheiß nicht auch noch den ganzen Abend ertragen. Um die 2 Millionen Zuschauer sahen die ersten beiden Teile. Zum Schluss waren es nur noch ein paar Hunderttausend.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

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