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    AW: 70 Jahre ARD: Lügen, tricksen, manipulieren

    So dreist lügen ARD & ZDF über Leipzig
    Chefredakteur fordert faktisch ein Demo-Verbot
    Gäbe es für Agitation und Propaganda eine nach oben offene Richterskala wie für Erdbeben, dann wären ARD und ZDF heute sicher auf fünf oder sechs Punkte gekommen. Ich bin normalerweise sehr vorsichtig mit solchen Urteilen. Aber als jemand, der in Leipzig die Demos vor Ort erlebt und dokumentiert hat, tut man sich schwer, kühl zu bleiben und freundliche Worte zu wählen, wenn man im Fernsehen eine Pervertierung dessen sieht, was dort geschah. Umso mehr, wenn man das auch noch zwangsweise bezahlen muss.
    Ganz vorne an der Propaganda-Front wie immer so oft Rainald Becker. Der Mann, der etwas DDR-Charme versprüht, ist Chefredakteur der ARD. Ein älterer grauer Herr mit griesgrämigem Gesichtsausdruck, der agiert wie ein Regierungssprecher. Im Mai sagte er: „Der Status quo ante, also zurück zur alten Normalität, ist vielen Wirrköpfen, die sich im Netz (…) tummeln, nachgerade ein Herzensanliegen. All diesen Spinnern und Corona-Kritikern sei gesagt: Es wird keine Normalität mehr geben wie vorher. Madonna, Robert de Niro und rund 200 andere Künstler und Wissenschaftler fordern zurecht, nach der Corona-Krise Lebensstil, Konsumverhalten und Wirtschaft grundlegend zu ändern. Diese weltweite Pandemie muss zu etwas Neuem führen.“
    Der Medienkritiker Stefan Schulz schrieb über Becker: „Der ARD-Chefredakteur Rainald Becker bejubelt das Regierungshandeln regelmäßig auf eine Weise, die sogar Regierungssprecher Steffen Seibert peinlich wäre.“ So wünschte sich der öffentlich-rechtliche Journalist auf dem Bildschirm etwa kaum verhohlen einen grünen Kanzler.
    Jetzt kommentierte Becker vor Millionen Zuschauern in den Tagesthemen die Leipziger Demo auf eine Weise, die man nur mit Fremdschämen quittieren kann. „Dass das Oberverwaltungsgericht Bautzen Tausenden Corona-Kritikern in der Leipziger Innenstadt erlaubt hat, ihren Zorn auszuleben, ist nicht nur unverständlich, es ist skandalös.“ Was für eine dreiste Lüge! Wo bitte haben Tausende Zorn ausgelebt? Ich habe sechs Stunden von der Kundgebung gestreamt, Zorn gab es nur in einer Szene durch Provokateure und von Gegendemonstranten. Ansonsten war die Atmosphäre friedlich und freundlich (anzusehen hier). Weiter sagt Becker: „Dabei geht es nicht um das Demonstrations- und Versammlungsrecht, es geht vielmehr um Massenaufläufe, bei denen mit Ansage auf Abstand und Maske verstoßen wird.“ Auch das stimmt nicht. Hätte Becker sich die Mühe gemacht, Videoaufnahmen anzusehen, hätte er sich überzeugen können, wie die Veranstalter oft und vehement zur Einhaltung der Abstände aufgerufen haben. Was die Masken angeht – hat Becker kontrolliert, wie viele Anwesende ein Attest hatten? Die Polizei hat es nicht…

    Weiter macht Becker mit Diffamierung: „Klar, in einer Demokratie haben auch Kinds- und Querköpfe das Recht, für die merkwürdigsten Inhalte zu demonstrieren.“ Dann fordert der ARD-Chefredakteur faktisch ein Demo-Verbot: „Aber muss das auch in pandemischen Zeiten erlaubt werden? Und warum nicht auf dem freien Feld, sondern in Innenstädten?“ Also faktisch der Wunsch, Unzufriedene mit ihrem Protest dorthin zu verbannen, wo sie niemand sieht. Weiter führt Becker aus: „Extreme Kontaktbeschränkungen einerseits, genehmigte Großdemonstrationen andererseits, das bringen viele Menschen nicht mehr zusammen.“ Demonstrationen werden in Deutschland – wie in Demokratien üblich – noch ohne Genehmigung angemeldet, Herr Becker! Oder leben Sie gedanklich schon in einem autoritären Staat?
    Sodann greift der Chef-Farmer noch tiefer in die Diffamierungskiste: „Denn schon bei nur mittelmäßig entwickelter Vorstellungskraft ist klar, dass sich diese Melange aus Wutbürgern, Corona-Kritikern, Rechtsextremen oder einfach nur Mitläufern einen feuchten Husten um Hygiene-Vorschriften schert.“ Da fehlt mir die Kraft, so etwas noch zu kommentieren. Frei nach Tucholsky: So tief kann ich nicht schießen. Und weiter: „Mit Querdenken hat das nichts mehr zu tun. Was also folgt aus Leipzig? Die Gerichte müssen noch sorgfältiger abwägen, was sie genehmigen.“ Nochmal, Herr Becker: Wir leben in einer Demokratie. Demonstrationen werden nicht genehmigt, sondern angemeldet“

    Zum Abschluss fordert Becker: „Gefragt ist jetzt die Politik. Das Versammlungsrecht unter Pandemie-Bedingungen muss dringend geregelt werden. Um es klar zu sagen: Es muss Schluss sein mit dieser Art von genehmigten Super-Spreading-Events.“ Was für eine dreiste Manipulation! Bislang gibt es keinerlei Beleg dafür, dass Demonstrationen in freier Luft Super-Spreading-Events sind. In Weißrussland werden sie von der Bundesregierung ausdrücklich gelobt – gerade erst am Montag von Merkel-Sprecher Steffen Seibert, der auf meine Frage, wie es dann da mit den Masken stehe, gereizt und ausweichend reagierte. Auch bei den „richtigen“ Demos in Polen und Siegesfeiern in den USA kümmert Becker & Co. die Maskenpflicht nicht. Der Berliner Senat musste zudem bestätigen, dass nach den Großdemos ohne Einhaltung der Hygiene-Regeln in Berlin kein Anstieg der Fallzahlen zu verzeichnen war (siehe hier).
    In der gleichen Liga wie die Tagesthemen spielte auch das ZDF-Morgenmagazin (und andere Sendungen vielleicht auch, aber mehr konnte ich mir nicht antun). Der Bericht im Mittagsmagazin wirkte wie aus dem Propaganda-Lehrbuch (anzusehen hier ab Minute 11.00). Die Anmoderation: „Nach dem Chaos und den Ausschreitungen am Samstag bei Protesten von Corona-Leugnern und Rechtsextremen fordert Sachsens Linke den Rücktritt von CDU-Landesinnenminister Wöller. Tausende hatten ohne Maske demonstriert und das, während deutschlandweit die Infektionszahlen steigen.“ Wie dreist! Kritiker der Corona-Maßnahmen als Leugner des Virus zu bezeichnen, ist schlicht Lüge. Ja Hetze. Und was für eine geschichtliche Ironie, dass die umbenannte SED den Rücktritt eines Ministers fordert, weil der eine Demonstration in Leipzig nicht niederknüppeln ließ. Weiter hieß es in dem Beitrag ZDF: „Stundenlang, dicht an dicht, stehen die Corona-Leugner zusammen“. Schon wieder das Diffamierungswort.

    „40 Angriffe gegen Journalisten wurden gemeldet, die Corona-Leugner radikalisieren sich immer stärker und immer schneller“, hieß es weiter. Woher stammt die Zahl? Woher kommt die Behauptung von der „Radikalisierung“? Sodann wird ein gewisser Alexander Häusler als Experte präsentiert, der wirkt, als ob er einen Kater hätte, und Kronzeuge für die Radikalisierung sein soll: „Man kann feststellen, dass diese Bewegung eine starke Radikalisierung nach rechts vorgenommen hat!“ Häusler ist laut Wikipedia wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus der Fachhochschule Düsseldorf und „beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Islamfeindlichkeit und Rechtspopulismus“. Zudem ist er Mitherausgeber der wissenschaftlichen Reihe Edition Rechtsextremismus.
    Wie bitte genau der wissenschaftliche Mitarbeiter (ob an Hochschule oder Fachhochschule sei dahingestellt) diese Bewegung „feststellen“ konnte, erfährt der Zuschauer nicht? Weiter sagt Häusler über die Bewegung der Corona-Kritiker: „Mittlerweile ist sie zum Bezugspunkt von allen rechtsradikalen Szenen geworden“. Und wieder kein Beleg, nicht einmal ein Anhaltspunkt. Sodann wird in dem Beitrag behauptet, die „Corona-Leugner“ von Querdenken hätten geplant, unwirksame Masken an Kinder zu verteilen. Querdenken bestreitet dies. Leicht abgewandelt das gute alte Motiv vom Rattenfänger. Verfängt immer, weil es um Kinder geht. Der Sprecher des Beitrags spricht das Wort „Corona-Leugner“ immer derart verächtlich aus, als spräche er von Kinderschändern.
    Aufmerksam gemacht auf den Beitrag hatte mich einer meiner Gastautoren. Er schrieb mir eine SMS: „ZDF-MiMa anschauen! Die linke Randale in Leipzig wird den „Coronaleugnern“ zugerechnet. IRRE!“ Auf Nachfrage erläuterte er: „Vom Augustusplatz (bei Tageslicht) ging es nahtlos zu Bildern mit Feuern hinter Absperrungen in Connewitz. Wie wenn die gelegten Feuer von den Coronademonstranten gelegt worden wären. Das Wort Connewitz kam nicht vor.“ Etwas später kam die dritte SMS: „Die ärgerliche Sequenz, mit der die Corona-Demo nahtlos mit den Auswüchsen in Connewitz assoziiert wurde, ist nicht mehr da. Jetzt um 17.20 wurden im ZDF die Connewitzbilder richtig benannt.“

    Auf eine Presseanfrage ans ZDF, ob er Beitrag nachträglich geändert wurde, kam bislang keine Antwort.

    Interessant ist, dass die massiven Gewalttaten der linken Szene in Leipzig am gleichen Tag entweder kaum Aufmerksamkeit in den Medien bekamen – oder teilweise tatsächlich so präsentiert wurden, als seien sie der Corona-Demo zuzuordnen, wie hier bei Focus-Online: Vielleicht wäre es ehrlicher, das ZDF umzubenennen. In Zweite Deutsche Framing-Anstalt. Denn wer würde den ersten Platz der ARD streitig machen? Die könnte dann als „Arbeitsgemeinschaft für regierungskonformes Denken“ figurieren.


    https://www.reitschuster.de/post/so-...ueber-leipzig/
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  2. #42
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    AW: 70 Jahre ARD: Lügen, tricksen, manipulieren

    Ganz vorne an der Propaganda-Front wie immer so oft Rainald Becker. Der Mann, der etwas DDR-Charme versprüht, ist Chefredakteur der ARD. Ein älterer grauer Herr mit griesgrämigem Gesichtsausdruck, der agiert wie ein Regierungssprecher. Im Mai sagte er: „Der Status quo ante, also zurück zur alten Normalität, ist vielen Wirrköpfen, die sich im Netz (…) tummeln, nachgerade ein Herzensanliegen. All diesen Spinnern und Corona-Kritikern sei gesagt: Es wird keine Normalität mehr geben wie vorher. Madonna, Robert de Niro und rund 200 andere Künstler und Wissenschaftler fordern zurecht, nach der Corona-Krise Lebensstil, Konsumverhalten und Wirtschaft grundlegend zu ändern. Diese weltweite Pandemie muss zu etwas Neuem führen.
    Ja, habe ich live gehört und ähnliches in allen Sendungen der ARD und des ZDF. Erschreckend:

    . „Dass das Oberverwaltungsgericht Bautzen Tausenden Corona-Kritikern in der Leipziger Innenstadt erlaubt hat, ihren Zorn auszuleben, ist nicht nur unverständlich, es ist skandalös.
    „Dabei geht es nicht um das Demonstrations- und Versammlungsrecht, es geht vielmehr um Massenaufläufe, bei denen mit Ansage auf Abstand und Maske verstoßen wird.“
    „Klar, in einer Demokratie haben auch Kinds- und Querköpfe das Recht, für die merkwürdigsten Inhalte zu demonstrieren. Aber muss das auch in pandemischen Zeiten erlaubt werden? Und warum nicht auf dem freien Feld, sondern in Innenstädten? Denn schon bei nur mittelmäßig entwickelter Vorstellungskraft ist klar, dass sich diese Melange aus Wutbürgern, Corona-Kritikern, Rechtsextremen oder einfach nur Mitläufern einen feuchten Husten um Hygiene-Vorschriften schert.“
    „Mit Querdenken hat das nichts mehr zu tun. Was also folgt aus Leipzig? Die Gerichte müssen noch sorgfältiger abwägen, was sie genehmigen.“ Nochmal, Herr Becker: Wir leben in einer Demokratie. Demonstrationen werden nicht genehmigt, sondern angemeldet“
    Meine Vorstellungskraft reicht nicht aus, Becker und Konsorten mit Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu verbinden.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  3. #43
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    AW: 70 Jahre ARD: Lügen, tricksen, manipulieren

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    Der Mann, der etwas DDR-Charme versprüht
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  4. #44
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    AW: 70 Jahre ARD: Lügen, tricksen, manipulieren

    Zitat Zitat von Cherusker Beitrag anzeigen
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    Da ist er aber noch gut getroffen.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  5. #45
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    AW: 70 Jahre ARD: Lügen, tricksen, manipulieren

    Wie die ARD die „Impffreude“ puscht
    Merkwürdige Umfrage in der Tagesschau
    Die Überschrift ist eindeutig: „Klare Mehrheit zu Impfung bereit“, titelt die Tagesschau. Weiter schreibt sie: „Trotz eines leichten Rückgangs will sich weiterhin eine Mehrheit der Deutschen impfen lassen, sobald ein Corona-Impfstoff vorliegt.“ Die ARD beruft sich dabei auf Telefoninterviews von Infratest Dimap, bei denen 1004 Menschen befragt wurden vom 9. bis 11. November. Die Botschaft, die per Statistik an die Internet-Leser und Millionen Zuschauer im Fernsehen gesendet wird: 71 Prozent werden sich in jedem Fall oder wahrscheinlich impfen lassen. 29 Prozent nicht. Das Erstaunliche: Ich habe eine Woche vorher eine repräsentative Umfrage bei INSA in Auftrag gegeben, die zu einem ganz anderen Ergebnis gekommen ist (mit mehr als doppelt so vielen Befragten und einer Kombination aus Online- Und Telefonbefragung).

    Das Ergebnis meiner Umfrage: „Ich werde mich selbst sofort, wenn es eine Impfung gegen das Corona-Virus gibt, impfen lassen“ – dieser Aussage stimmten 42 % der Befragten zu. 35 % stimmten nicht zu. 20 % antworteten mit „weiß nicht“, drei Prozent machten keine Angaben (Details siehe hier).

    Wie kommt es zu diesen völlig unterschiedlichen Ergebnissen? Traue keiner Umfrage, bei der du nicht selbst durch die Auswahl der Fragen „Framing“ betrieben hast, könnte man frei nach Winston Churchill sagen. Im konkreten Fall ist es bei der ARD-Umfrage, zumindest wenn man der Wiedergabe auf dem Bildschirm und der Internet-Seite glauben kann, so, dass den Befragten ein „Weiß ich nicht“ nicht angeboten wurde. Dafür die sehr unverbindliche Aussage „wahrscheinlich“, die so verbindlich ist wie die Aussage, dass jemand verbindlich schwanger ist. Nur vor die Alternative gestellt, sich entweder „wahrscheinlich“ impfen zu lassen oder „wahrscheinlich“ nicht, und ohne die Möglichkeit „weiß ich nicht“ zu antworten, entscheiden sich offenbar viel mehr Menschen für das „wahrscheinlich impfen“, als wenn sie klar mit „Ja“ oder „Nein“ antworten würden.

    Insofern haben wir es hier mit einem klaren Fall von Framing zu tun: Die Frage wird geschickt so gestellt, dass eine möglichst große Zahl die offenbar gewünschten Antworten gibt. Zudem stellt sich noch die Frage, inwieweit es auf die Ergebnisse Einfluss hat, dass nur per Telefon befragt wird, und nicht auch (natürlich repräsentativ) online wie bei INSA. So wird mit Umfragen Stimmung erzeugt: Menschen neigen dazu, sich an der Mehrheit zu orientieren. Und hier wird im öffentlich-rechtlichen Fernsehen der Eindruck erweckt, dass eine große Mehrheit sich impfen lassen wird. Was nach meiner Umfrage mit doppelt so vielen Befragten und mehr Plattformen (Telefon und Online) genau umgekehrt ist.

    Unklar bleibt auch, wie die Frage genau gestellt wurde. Laut Vorspann des ARD-Berichts war die Fragestellung, wer sich „sofort impfen lassen“ wolle, „sobald ein Corona-Impfstoff vorliegt.“ In der gezeigten Graphik ist diese sehr wichtige Einschränkung auf „sofort“ aber nicht mehr vorhanden. Entweder ist hier also der Vorspann falsch oder die Angaben auf der Graphik sind irreführend.

    Als in der Bundespressekonferenz am Mittwoch deutliche Zuversicht angesichts der bevorstehenden Entwicklung eines Corona-Impfstoffes aufkam, verwies ich auf meine Umfrage, wie deren Ergebnis zusammenpasse mit der Aussage von Jens Spahn, dass eine Impfrate von 60 Prozent nötig sei und bei ihm Optimismus herrsche, dass diese erreicht werde. Spahn-Sprecher Hanno Kautz antwortete, er gehe davon aus, dass die Impfbereitschaft mit der Zeit steige. Nachdem ich die ARD-Umfrage gesehen habe, ahne ich, wie sie steigen könnte.

    Der Fall zeigt, wie wichtig es ist, mit eigenen Umfragen gegen das Framing der öffentlich-rechtlichen zu halten. Ich nehme nicht für mich in Anspruch, hundert Prozent objektiv zu sein. Ich kann es nur versuchen, aber jeder von uns ist subjektiv. Und insofern kann man auch sicher bei meiner Fragestellung immer etwas zum Mäkeln finden. Aber ich halte es für entscheidend, dass mündige Bürger unterschiedliche Sichtweisen kennenlernen können. Und auch unterschiedliche Umfragen.

    https://www.reitschuster.de/post/wie...schaft-puscht/
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  6. #46
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    AW: 70 Jahre ARD: Lügen, tricksen, manipulieren

    3.650 Planstellen gegen eine: SWR gegen reitschuster.de
    Meine Antwort auf die Attacke von Intendant Gniffke
    In einem Antwortbrief an einen Leser hat der Intendant des SWR, Kai Gniffke, mich und meine Seite angegriffen (ganz offensichtlich liest er sie). Hier meine Antwort an ihn – mit der Aufforderung, sich einem Dialog zu stellen:
    Hallo Herr Prof. Dr. Gniffke!

    Sie haben in einem Brief an einen meiner Leser, der Ihnen geschrieben hat, folgende Bemerkung zu meiner Seite gemacht:

    „Gestatten Sie mir zum Abschluss noch eine persönliche Note: Ich halte es für sehr wichtig, immer wieder Quellen zu hinterfragen. Wenn Sie sich genauso kritisch mit den Veröffentlichungen von www.reitschuster.de auseinandersetzen würden wie mit unserem Programm, könnte Ihnen auffallen, dass in den Beiträgen auf der Website häufig vor allem eine bestimmte Weltsicht präsentiert wird, ohne andere Meinungen zuzulassen. Aus meiner Sicht das genaue Gegenteil von aufrichtigem Journalismus.“

    Ich finde das bemerkenswert, weil Sie damit unterschwellig in den Raum stellen, dass für einen privaten Blog die gleichen Kriterien gelten sollten wie für eine öffentlich-rechtliche Anstalt, die alle über Gebühren mitfinanzieren müssen und die per Gesetz zur Ausgewogenheit verpflichtet ist.
    Sie unterstellen mir „das genaue Gegenteil von aufrichtigem Journalismus“. Das ist schwerer Tobak aus dem Munde eines Intendanten einer großen Anstalt.

    Ganz offenbar haben wir von Journalismus wirklich sehr unterschiedliche Auffassungen.

    Sie haben erst kürzlich in einer Antwort an einen Leser geschrieben, Sie würden Experten wie Prof. Dr. Bhakdi bei sich nicht zu Wort kommen lassen.

    Damit gaben Sie ganz offen zu, dass Sie kritische Meinungen, die Ihnen nicht behagen, ausblenden.

    Genau deshalb kommen sie bei mir zu Wort. Nicht weil ich beurteilen könnte, ob sie Recht haben. Sondern weil ich gegen Maulkörbe bin. Und jene zu Wort kommen lassen will, deren Stimmen Sender wie der Ihre unterdrücken. Ich lasse gerne auch Sie bei mir zu Wort kommen. Das Angebot steht. Obwohl Sie es ja umgekehrt nicht so halten. Das Angebot gilt nicht nur heute. Sondern auch in Zukunft. Auch, wenn sich die Zeiten kardinal ändern sollten und Sie vielleicht einmal keine Plattform mehr finden.

    Dass, wie Sie schreiben, auf meiner Seite „häufig vor allem eine Weltsicht präsentiert wird“, ist eine böswillige Unterstellung. Richtig ist, dass vor allem regierungskritische Stimmen (mit ganz unterschiedlichen Weltsichten) zu Wort kommen. Und das liegt daran, dass Sie kritische Stimmen in Ihrer Anstalt mundtot machen.

    Ich würde das genauso umgekehrt tun, wenn Sie nur noch Regierungskritiker zu Wort kommen ließen. Aber diese Gefahr ist wohl gering. Ich habe bereits kritisch über Corona geschrieben und davor gewarnt, es zu verharmlosen, als in der ARD Warner als rechte Verschwörungstheoretiker diffamiert wurden. So wie ich den Regierungskurs immer kritisch hinterfrage, machen Sie Stimmung gegen diejenigen, die das tun. Ich halte ersteres für Journalismus. Sie offenbar letzteres.

    Anders als Sie mit gigantischen Geldsummen kann ich kein „Vollprogramm“ liefern, sondern mit meinen bescheidenen Mitteln nur da Gegenakzente setzen, wo Sie versagen.

    Sie sind Chef der zweitgrößten Anstalt der ARD mit 3650 Planstellen. Mit einer Unmenge von Mitarbeitern schaffen Sie es nicht, ein ausgewogenes Programm auf die Beine zu bringen, in dem auch liberale, konservative und bürgerliche Standpunkte sowie nicht-linke Kritiker der Regierung ausreichend zu Wort kommen! Und Sie werfen mir als Ein-Mann-Betrieb, der da versucht, etwas gegenzuhalten, vor, ich sei unausgewogen? Das ist dreist. Das ist Realsatire. Und das zeigt, wie weit Sie sich mit Ihren Gebühren-Millionen von der Lebenswirklichkeit entfernt haben.
    Denn Sie erwarten offenbar, dass ich die Hälfte meines 16-Stunden-Arbeitstages aus Gründen des „Proporzes“ mit dem ausfülle, was bei Ihnen unzählige Mitarbeiter den ganzen Tag machen – dem politischen Zeitgeist Geltung zu verschaffen.

    Wenn Sie schon kritische Stimmen wie meine konsequent aus Ihrem Programm ausblenden, werfen Sie diesen bitte nicht vor, nicht auch noch mit Ihrem Strom zu schwimmen und in den großen Chor regierungskonformer Berichte einzustimmen.

    Ich biete Ihnen einen fairen „Deal“ an: Sie lassen Kritiker wie mich in Ihrem Medium zu Wort kommen, und ich dann ebenso Sie bzw. Ihre Mitarbeiter – obwohl ich nicht von Gebühren finanziert bin und nur meinen Lesern Rechenschaft schulde. Ich hoffe, Sie haben den Mut, dies mit mir öffentlich zu diskutieren. Ort und Zeit können Sie gerne wählen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Boris Reitschuster

    https://www.reitschuster.de/post/3-6...itschuster-de/
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    AW: 70 Jahre ARD: Lügen, tricksen, manipulieren

    Ein bisschen Pranger ist doch kein Problem, Frau Reschke?
    AutorVera LengsfeldVeröffentlicht am27. November 2020
    Gestern hat die Sendung Panorama sich selbst übertroffen und ein Lehrstück in Negativ-Framing abgeliefert. Überschrieben war der Beitrag mit „Bürgerrechtler und Corona“ und ging absolut in die Vollen. Featuring Hildburghausen, Sigmar Faust, Anglika Barbe und Vera Lengsfeld. Die komplette Betrachtung der gesammelten medialen Manipulation sprengt den Rahmen dieser ersten Analyse, aber sollte und wird zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.


    In diesem ersten Text werde ich mich zunächst auf meinen Teil der Geschichte konzentrieren.

    Den Grundton setzt Panorama-Chefin Anja Reschke gleich in der Anmoderation. Nach ein paar Bildern von der Spontandemonstration in Hildburghausen nach dem totalen Lockdown, deren Teilnehmer sie als geradezu unzurechnungsfähig hinstellt, leitet sie über mit der Frage, was wohl die „Helden“, die einst gegen eine Diktatur kämpften, heute bewegt. Jeder könnte doch breitbeinig seine Meinung „herausplärren“ und passieren würde: „Nichts“. Stattdessen hat Anja Reschke auch gleich eine Erklärung: Bürgerrechtler würden wahrscheinlich angetrieben von „Langeweile und Geltungssucht“.

    Schauen wir uns als Beleg an, was mit mir in der Sendung gemacht wurde – ein Lehrstück des Wehling-Framings im Geiste des Claas Relotius: Wenn nur die Klischees bedient werden, glaubt der Haltungsjournalismus, gute Arbeit geleistet zu haben. Von sinkender Glaubwürdigkeit lässt er sich nicht beirren.

    Ausführendes Organ bei dem Panorama-Machwerk war Gabor Halasz, der mich vor Wochen kontaktiert hatte um mich zu überreden, in einem Stück über die Bürgerrechtler mitzumachen. Immerhin sind wir noch im 30. Jahr der Deutschen Einheit.

    Halasz hat mir gegenüber glaubwürdig suggeriert, dass er mich fair behandeln würde. Durchaus geschickt, denn er hat mir ein Stück von sich geschickt, dass er über Bürgerrechtler für die Tagesthemen produziert hat. Das war tatsächlich fair. Ich habe ihm geglaubt, dass er für seine Panorama-Produktion ähnlich fair vorgehen würde. Welch ein Irrtum. Was ich wohl unterschätzt hatte, ist, dass deutsche Journalisten natürlich das liefern, was der jeweilige Auftraggeber will und da ist Panorama natürlich etwas anderes als Tagesthemen.

    Und vielleicht hat er sich auch ein bisschen unwohl gefühlt? Auf Twitter schreibt er jedenfalls: „Wie kommen sie (die Bürgerrechtler) darauf, heute wieder von einer Diktatur zu sprechen? Ich habe mich lange mit dieser Frage beschäftigt. Die Antwort fällt trotz allem schwer“. Aber vielleicht ist die Antwort ja ganz leicht: Denn offenbar ging es Panorama von Anfang an darum, Andersdenkende vorzuführen. Dafür war dann jedes Mittel recht und die Wirklichkeit, ähnlich wie bei Class Relotius, nur ein lästiges Beiwerk.

    Halasz hat mich also überredet, mich Panorama zu stellen, vorgeblich um über meine Zeit als Bürgerrechtlerin zu reden. So kamen wir auch auf den Drehort Pankow Kirche, denn hier habe ich gemeinsam mit anderen in den Zeiten der DDR-Diktatur im Friedenskreis Pankow gewirkt.

    Aus pragmatischen Gründen war ich einverstanden, dass Panorama sich um die organisatorischen Fragen kümmert. Auch das sicherlich ein Fehler, aber ich kann mich immer noch nicht zwingen jedem Journalisten mit größtmöglichem Misstrauen zu begegnen.

    Wir trafen uns also am verabredeten Drehort und hatten ein Vorgespräch, bevor das Interview begann, in dem er mir sagte, dass wir nicht in der Kirche drehen könnten. Halasz gab aber keinen Grund an.

    Das änderte sich schlagartig, als er mit dem Interview anfing. Nach einer kurzen Phase entlang der ursprünglichen Verabredung (davon kommt ein Satz auch im Beitrag), sollte ich plötzlich Stellung nehmen, dass die Gemeinde keine Drehgenehmigung erteilt habe. Bis heute weiß ich nicht, wer was genau gesagt hat, mit der zuständigen Pfarrerin hat Halasz jednfalls nicht gesprochen. Halasz versuchte, mich zu überrumpeln, indem ich zu einer Äußerung Stellung nehmen sollte, die ich gar nicht kannte und die bewusst im Unpräzisen gelassen wurde, auch in der Sendung. Und dies gelang ihm auch. In deer Realität lief das so ab: Meine Antwort auf die Frage was ich dazu sagen würde, war: „Nichts“. Schweigen. Ob ich das verstehen könnte? Nein.

    Was in der Sendung als meine angebliche Antwort erscheint, ist aus Schnipseln späterer Sätze, in dem ich Halasz sagte, dass sein Insistieren peinlich sei, zusammengeschnitten. Ich brach dann das Interview ab, da ich – leider zu spät – merkte, dass ich in eine Falle gelaufen war. Der Satz „Nein, das gefällt mir nicht, Ich soll wieder vorgeführt werden“ beschreibt die Situation auf den Punkt. Die Dramaturgie dieses „Interviews“ kann man auch im Zusammenschnitt noch gut erkennen. Traurig, peinlich für einen, der sich als Qualitätsjournalisten sieht.

    Natürlich wollte ich nicht, dass dieses „Interview“ gesendet wird. Auf meine ausdrückliche Bitte, das Material nicht zu verwenden, antwortet wieder das falsche Gesicht des Gabor Halasz. Er beteuert: „Es war nicht mein Ziel Sie vorzuführen. Das ist nicht meine Art von Journalismus“.

    Wie wahr diese Beteuerung ist, davon kann sich jeder Zuschauer der Sendung selbst ein Bild machen. Panorama liefert den Frame und die “Beweise”, auf Teufel komm raus.

    Und wäre nicht alles schon traurig und ärgerlich genug, kommt jetzt die Krönung. Panorama setzt die von mir erhaschten Bilder in einen ganz großen Zusammenhang: „Bürgerrechtler und Corona“. Selbstverständlich war davon zu keiner Sekunde die Rede, Frau Reschke, Herr Halasz, aber wir leben ja in einem freien Land, was für bürgerfinanzierte öffentlich-rechtliche Medienleute offenbar heißt, dass sie arroganterweise glauben, alles machen dürfen, wenn es nur gegen die Richtigen geht.

    Irgendwie musste jetzt noch was mit Corona und Lengsfeld her, dass „Interview“ hatte ja nichts Brauchbares geliefert. Aber kein Problem, man muss nur Dinge schön aus dem Kontext reißen, dann kann auch ein humorig gemeinter Spruch von Prof. Max Otto als öffentlich-rechtlicher Beleg gelten. Da wurde ich beim „Neuen Hambacher Fest“ (das übrigens im Mai stattfand) tatsächlich in einer satirischen Replik auf den Haltungs-Journalismus, der die Verharmlosung des Nationalsozialismus nicht scheut, um Regierungskritiker als Nazis zu diffamieren und mit dem Framing Klima- und Corona-Leugner den Holocaust für seine Diffamierungen instrumentalisiert, als „Corona-Leugnerin“ vorgestellt. Da offenbar nichts Besseres da war benutzt Panorama und Halasz vom NDR das todernst als Kernstück gegen mich in ihrem unsäglichen Pranger-Machwerk. Immerhin musste der knallige Titel „DDR Bürgerrechtler: vom SED-Gegner zum Corona-Leugner“ belegt werden. Wie armselig.

    Was bleibt in der ersten Bilanz?: Reschke wurde in der Sendung mit ihrem asymetrischen Framing, wer seine Meinung äußere, dem passiere nichts Lügen gestraft.

    Ein bisschen Unfairness, ein bisschen Unehrlichkeit, ein bisschen Öffi-Pranger ist doch kein Problem, Frau Reschke, Herr Halasz?

    https://vera-lengsfeld.de/2020/11/27...-frau-reschke/

    - - - Aktualisiert oder hinzugefügt- - - -

    :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::: ::::::::

    Der MDR hinterfragt “weiß-sein” – Neo-Rassismus und Korruption in öffentlich-rechtlichen Anstalten
    Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie es passieren konnte, dass öffentlich-rechtliche Anstalten zu extremen Subkulturen werden konnten, deren Mitglieder sich nahezu alle dadurch auszeichnen, dass sie eine absurde, in der normalen Welt nicht anzutreffende Sichtweise auf die Realität nicht nur haben, sondern durchsetzen wollen?

    Anti-Rassismus, Klimahysterie, Corona-Hysterie, LSBTQ+, Anti-Kapitalismus, Problematisierung des Weiß-Seins, Genderismus, Post-Kolonialismus, die extremen Einstellungen, die sich bei öffentlich-rechtlichen Sendern in großer Zahl finden, vermitteln den Eindruck, ein kleiner Kult sei angetreten, um von öffentlich-rechtlichen Sendern aus seine Heilslehre zu verkünden und im Zuge dieser Offenbarung, die öffentlich-rechtlichen Sender zu zerstören. Dr. habil. Heike Diefenbach hat die Zerstörung der Institutionen, die notwendig am Ende des linken Marsches durch diese Institutionen steht, anschaulich dargestellt.

    Wie es dazu kommen konnte, dass sich öffentlich-rechtliche Anstalten in eine kultische Subkultur entwickelt haben, die von mehr oder minder Besessenen nur so wimmelt, in der Themen verbreitet werden, die niemanden interessieren, Extrem-Meinungen prosperieren und ein missionarischer Eifer zu finden ist, der jeden Zeugen Jehovas in den Schattens stellt, ist soziologisch keine Frage.

    https://sciencefiles.org/2020/11/27/...hen-anstalten/
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  8. #48
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    AW: 70 Jahre ARD: Lügen, tricksen, manipulieren

    Öffentlich-rechtlicher Antisemitismus
    Die gemütliche Variante fürs Wohnzimmer

    „Rundschau“ nennt sich ein populäres TV-Nachrichtenprogramm des Bayerischen Rundfunks (BR), ausgestrahlt allabendlich. Von „Rundschau“ im Sinne von alle-Perspektiven-rundherum- berücksichtigen konnte im Beitrag zu dem Attentat auf den iranischen Atomwissenschaftler vom Vortrag nicht die Rede sein. Stattdessen wurde eine Einseitigkeit in der Berichterstattung deutlich, die das Gerede von Demokratie-Sicherung der öffentlich rechtlichen Medien als pure Heuchelei entlarvte.

    Seriosität als Schein

    Die GEZ-Zwangskonsumenten sind es gewohnt: Bildqualität, Kameraführung, Szenenschnitt, Kleidung und Aussprache der Moderatoren – alles ist perfekt, wenn wir die öffentlich- rechtlichen Fernsehsender auswählen. Bei einem ARD/ZDF/Deutschlandradio-Etat von jährlich 8 Milliarden Euro lässt sich das machen, wenn auch vorgeblich nur knapp ausreichend für die notwendige Demokratiesicherungsarbeit. Knapp deswegen, denn andernfalls würde man wohl nicht nach Erhöhung der Gebühren um drei Milliarden einen Dringlichkeitsappell an die Länder richten.

    Bei den Zuschauern geht damit einher, geblendet durch besagte Professionalität, ein unterschwelliger Vertrauensvorschuss in das Wahrheitsbemühen der nahezu immer gleichen Sprecherpuppen vor den Kameras. Vertrautheit der Gesichter und optische Makellosigkeit schafft Glaubwürdigkeit. In Summe ist es so ein Leichtes, Bilder und Texte als ausgewogen zu verkaufen, ohne dass der Zuschauer merkt, welches Manipulationskonzept hinter der Fassade des Seriösen steckt.

    Das Gesicht des gemütlichen Antisemitismus

    Anlass für diese Beobachtung ist die Sendung Rundschau des (BR) um 21:45, Min. 6:50 – 9:00 vom 28. November. Die interessante „Nachricht“ thematisierte das Attentat auf die „Schlüsselfigur“ des iranischen Atomprogramms, den Kernphysiker Mohsen Fachrisadeh.
    Zu erwarten war, was dann auch eintrat: Die damit verbundenen, vermuteten Assoziationen (Faktenbeweise fehlen) lösten eine Kettenreaktion nach Muster umfallender Dominosteine aus.

    Das geht so: USA-Trump und Israel-Netanyahu als Verantwortliche – Anklage und öffentlicher Aufschrei aus Iran – Gefährdung des Friedens.

    Es zeigte sich, dass der BR im Grunde die Version der iranischen Interpretation zwar nicht verbal übernimmt, aber dessen Stimmungsergebnis. Eine Stellungnahme der USA sowie Israels durch beliebige Vertreter findet nicht statt. Die Stellung des iranischen Präsidenten Rohnani bildet stattdessen den Schlusspunkt der Berichterstattung.

    Sehen wir auf das Transkript und die optische Aufbereitung.

    Moderatorin:

    Der Mord an einer Schlüsselfigur für das iranische Atomprogramm könnte für eine gefährliche Eskalation sorgen.

    Nach dem Sieg des künftigen US-Präsidenten Biden gab es im Iran Hoffnungen auf eine Annäherung an den Erzfeind USA. Der Anschlag auf den Physiker könnte aber die Aussicht auf ruhigere Zeiten zunichte machen. Macht doch die Führung in Teheran die USA und Israel für die Tat verantwortlich.

    (Video-Clip von aufgebrachter Menge mit Sprecher-Kommentar):

    Nieder mit Israel steht auf diesem Plakat. Hunderte aufgebrachte Iraner protestieren am Nachmittag vor dem Außenministerium in Teheran. Flaggen der USA und Israels gehen in Flammen auf.

    (Großaufnahme einer verhüllten, drohend gestikulierenden Frau )

    Für sie hier ist klar: Diese zwei Staaten stecken hinter der Ermordung von M.F. , einem prominenten Atomwissenschaftler.

    (Video-Clip : Iraner mit Corona-Maske im Interview):

    Trump versucht wohl, nach der verlorenen Präsidentenwahl in seinen zwei letzten Amtsmonaten noch einen Krieg anzuzetteln, um unser Land ins Chaos zu stürzen.

    (Video – Clip mit Rohani neben iranischer Flagge):

    Präsident Rohani erklärte, sein Land werde zu gegebener Zeit auf das tödliche Attentat reagieren. An der zivilen Nutzung der Kernenergie halte man weiter fest.

    Kommentar des Sprechers:

    Doch Rohani steckt in der Zwickmühle. Die Hardliner im Land rufen jetzt nach Rache. Er selbst hatte wohl bislang auf Tauwetter gehofft, wenn Joe Biden erst einmal US-Präsident ist. Der Anschlag auf Fachrisadeh jedoch könnte die Aussichten auf ruhigere Zeiten zunichte machen.

    Stellungnahme aus USA oder Israel? Fehlanzeige.

    Der Zuschauer kommt jetzt nicht umhin, im Glauben an den Bericht, zu wissen, nachdem er die Aussagen von Demonstranten, die Zwischentexte der Moderatorin und des Kommentators, sowie den iranischen Präsidenten Rohani gehört hat, dass das Attentat allerhöchster Wahrscheinlichkeit nach ein Komplott der USA und Israel war. (Ob überhaupt Zweifel vorhanden sind?)
    So etwa dürfte sein Bewusstseinsstrom aussehen: Trump wollte, das leuchte doch ein, die letzten Tage seiner Amtszeit nutzen, um, unberechenbar, wie er ist, vielleicht doch noch einen Krieg zu beginnen. Die gemäßigten (!) Politiker im Iran sind jetzt chancenlos. Dergroße Satan (USA) und der kleine (Israel) haben damit den Weltfrieden aufs Spiel gesetzt, indem sie gemäßigten Kräften einen Stoß versetzten. Irans gemäßigte Politiker hatte vergeblich „Aussichten auf ruhigere Zeiten.“ Und das, obwohl manim Iran doch nur die „friedliche“ Nutzung der Atomkraft weiterentwickeln wollte.

    Das verlogene Verschweigen

    Der Beitrag verliert kein Wort über die Bedrohung Israels durch den unter Obama abgeschlossenen Atomvertrag mit Iran. (Nimmt’s wunder? Deutschland hat diesen Vertrag stets befürwortet).Kein Wort im Beitrag des BR über die Gefahr, die von einem wieder aufgenommenen Vertrag unter Biden ausgehen würde.

    Die Wirklichkeit liest sich so: „Der Führer des Iran, Ajatollah Chamenei, spricht zum wiederholten Mal ganz offen von der Vernichtung Israels.“

    Resümee: Mit Journalismus, wie ihn der BR in seinem Beitrag vorgeführt hat, gibt man vor,die Demokratie zu sichern, bei gleichzeitigem, wenngleich verstecktem, Antisemitismus. Das nennt man Heuchelei.

    https://www.reitschuster.de/post/oef...ntisemitismus/
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  9. #49
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    AW: 70 Jahre ARD: Lügen, tricksen, manipulieren

    Nichts spricht dafür, dass Deutschland sich den teuersten öffentlichrechtlichen Rundfunk der Welt gönnt
    Die Erhöhung des Rundfunkbeitrags wackelt. Damit sollte nun eine Diskussion um die Inhalte des öffentlichrechtlichen Rundfunks beginnen, denn von Meinungsvielfalt und Ausgewogenheit kann an vielen Stellen nicht die Rede sein. Zu oft entscheidet man sich politisch für die linke Spur.

    Nachrichten aus Magdeburg taugen selten zur Sensation. Die Hauptstadt des ostdeutschen Bundeslands Sachsen-Anhalt hat mit den Kaisern der Ottonen eine bedeutende mittelalterliche Vergangenheit, aber eine eher gewöhnliche Gegenwart. Magdeburg kämpft mit den ökonomischen Spätfolgen der DDR und bewarb sich unlängst erfolglos um den Titel einer Kulturhauptstadt Europas. Seit einigen Wochen aber ist die Stadt an der Elbe Schauplatz eines Krimis, spannender als jeder «Tatort».

    Die dortige Landtagsfraktion der CDU weigert sich, dem neuen Rundfunkstaatsvertrag zuzustimmen. Sollten die wackeren Parlamentarier ihren Widerstand bis Mitte Dezember aufrechterhalten, könnte der verpflichtende Rundfunkbeitrag nicht zum Jahresanfang um monatlich 86 Cent oder knapp fünf Prozent steigen. Es wäre ein Segen. Der öffentlichrechtliche Rundfunk in Deutschland ist eine sinnvolle, aber viel zu teure und viel zu wenig ausgewogene Sache. Er bedarf einer Reform an Haupt und Gliedern.

    Die Ablehnung der Beitragserhöhung wäre ein Segen? Nimmt man die im Stakkato nach Magdeburg gesandten Handlungsempfehlungen zum Massstab, müsste es sich um einen Fluch handeln. Die CDU-Fraktion, tönt es aus den Reihen der Bundespolitik und von SPD und Grünen, lege die Axt an den öffentlichrechtlichen Rundfunk, reisse die «Brandmauer nach rechts» nieder und paktiere schamlos mit Demokratiefeinden. Wenn die CDU im Landtag die Erhöhung ablehnt und die rechte Oppositionspartei AfD, womit zu rechnen ist, es auch tut, dann hätte die CDU der AfD zu einem Triumph verholfen. Das dürfe niemals sein. So heisst es in dieser schrägen Optik.

    Acht Milliarden Euro im Jahr
    Davon abgesehen, dass längst nicht ausgemacht ist, ob es zur Abstimmung im Plenum kommt oder die Angelegenheit vorher in einem Ausschuss beerdigt wird: Ein Anliegen wird nicht deshalb automatisch falsch, weil auch die AfD es vertritt. Wer wie die Landes-CDU seit über 15 Jahren für Reformen des Rundfunks zu Felde zieht, muss nicht das Spielfeld verlassen, wenn ein neuer Mitspieler es betritt. Durch ein solches Abstands- und Abbruchsgebot könnte die AfD letztlich jede Debatte beenden.


    Die Rechten könnten sich durch die negative Kraft, die sie bei ihren politischen Gegnern freisetzen, zum Praeceptor Germaniae aufschwingen, zum politischen Oberlehrer Deutschlands. Umgekehrt wird ein Schuh draus: Gerade aus Sorge um die Demokratie kann man zur Erkenntnis gelangen, dass ARD, ZDF und Deutschlandfunk mit ihren jährlich acht Milliarden Euro Beitragsgeld unvernünftig wirtschaften.

    Damit ist nicht nur der im engeren Sinne ökonomische, sondern auch der journalistische Mittelverbrauch gemeint. Was Ersteres anbelangt, hat sich wenig am Befund aus dem Klassiker «Die Nimmersatten» von 2012 geändert. Der Buchautor Hans-Peter Siebenhaar schrieb: «ARD und ZDF sind heute ein Wirtschaftskonglomerat, das selbst Experten kaum überblicken. Die Sender haben 146 Beteiligungen, vor allem im Produktions- und Dienstleistungsbereich, aber auch in Werbung, Merchandising, Rechtehandelund Ticketing.» Im neuesten Jahresbericht der KEF, der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten, steht sogar: «Die öffentlichrechtlichen Rundfunkanstalten sind einzeln, gemeinsam oder auch mit Dritten an 186 Unternehmen des privaten Rechts beteiligt.»

    Links vom politischen Mittelstreifen
    Die KEF legt nicht nur die Höhe des Beitrags fest, der dann von den Landesparlamenten gebilligt werden muss. Sie erwartet auch, «dass die Anstalten grösste Anstrengungen unternehmen, um die erkennbaren Wirtschaftlichkeitspotenziale zu realisieren.» Tun sie es denn? Die Hände sind den neun Landesrundfunkanstalten, dem ZDF, der Deutschen Welle und dem Deutschlandfunk mit ihren 21 Fernseh- und 74 Hörfunkprogrammen beim stetig wachsenden Rentenberg gebunden. Für die kommenden vier Jahre werden rund zweieinhalb Milliarden Euro Aufwand für die betriebliche Altersvorsorge erwartet. Das Bonmot, ARD und ZDF seien eine Rentenversicherung mit angeschlossener Programmabteilung, verliert Jahr um Jahr an Witz.


    Warum sind es überhaupt acht risikolose Milliarden Euro Beitragsgeldjährlich, und zu welchen journalistischen Zwecken werden sie eingesetzt? Theoretisch ist der Fall klar. Im Rundfunkstaatsvertrag lautet ein kristallklarer Satz: «Die öffentlichrechtlichen Rundfunkanstalten haben bei der Erfüllung ihres Auftrags die Grundsätze der Objektivität und Unparteilichkeit der Berichterstattung, die Meinungsvielfalt sowie die Ausgewogenheit ihrer Angebote zu berücksichtigen.» Die Praxis sieht an vielen Stellen anders aus. Die Berichterstattung aus den Vereinigten Staaten verkam in der Ära Trump zu mit Abscheu vorgetragenen Empörungsmonologen.

    Und damit nicht genug: Nachrichtenmoderatoren lassen sich von zugeschalteten Gästen die eigene Meinung soufflieren. Politische Magazine wirken – nicht immer, aber oft – wie bebilderte Wahlprogramme der Grünen. Büchersendungen gehorchen dem Motto «Linkes von Linken für Linke», in Kulturprogrammen wird von Kant mehr Diversity und von Bruckner weniger Abendland verlangt.

    Deutschlandfunk und Deutschlandradio haben den politischen Mittelstreifen verlassen und sich für die linke Überholspur entschieden. Ohne Mandat folgen viele Sender den Sprachregelungen der urbanen Gender-Elite, schreiben von «Soldat:innen» oder «Redakteur*innen» und fordern der Zunge ein glucksendes Ploppen ab, um zwischen Wortstamm und Endung eine geschlechtsneutrale Korrektheitspause zu platzieren. Gemeinsinn stellt man sich gemeinhin anders vor.

    Ein Angebot, das man nicht ablehnen kann
    Das nämlich ist der grosse Begriffszauber öffentlichrechtlicher Stromlinienförmigkeit: Die Befriedigung von Klientelinteressen wird als Dienst am Gemeinwohl hingestellt. Die Rede vom «Solidarmodell», von «Vielfalt und Qualität für alle», soll verbergen, dass die «geräteunabhängige Beitragspflicht» auf moralisch sehr schütterem Grund steht. Die seit 2013 geltende Quasisteuer verlangt den monatlichen Beitrag auch von Personen oder Firmen oder Institutionen, die das öffentlichrechtliche Angebot gar nicht konsumieren – es ist buchstäblich ein Angebot, das man nicht ablehnen kann. Es ist verordnete Solidarität.


    Bis zum Gerichtsvollzieher und zur Pfändung von Lohn und Gehalt, von Sozialleistungen, Lebensversicherungsansprüchen und «beweglichen Sachen wie beispielsweise Schmuck» setzt der Beitragsservice die Ansprüche von ARD, ZDF und Deutschlandfunk durch. Im Jahr 2019 befanden sich über dreieinhalb Millionen Beitragskonten in einer Mahnstufe oder in Vollstreckung. Es dürften 2020 und 2021 mehr werden. Der Beitragsserviceist auf die zu erwartende Corona-Pleitewelle vorbereitet: «Ein Insolvenzverfahren entbindet Sie nicht grundsätzlich von der Rundfunkbeitragspflicht.» Rund tausend Angestellte wachen darüber.

    Laut Staatsvertrag zählen Beratung und Unterhaltung zum öffentlichrechtlichen Programmauftrag. Dieses Soll wird jeden Tag und jeden Abend spielend übererfüllt. Angewandte Maskenkunde sind die zahllosen Corona-Sondersendungen von mitunter fragwürdiger journalistischer Qualität. Was dem ZDF sein Sonntagabend ist, wenn Rosamunde Pilcher durch Cornwall reitet, Katie Fforde familiäre Geheimnisse klärt oder Simone Thomalla eine patente Dorfhelferin gibt, ist dem Ersten der Schluchz-und-lach-Freitag. Dann gibt es abenteuerliche Verwicklungen, tragische Krankheitsgeschichten, mutige Alleinerziehende und emanzipierte Kerle frei Haus.

    Seine Dauerkrimireihe «Soko» siedelt das ZDF mittlerweile in München, Köln, Hamburg, Wien, Stuttgart, Potsdam, Wismar, Kitzbühel und Leipzig an, während der gerade 50 Jahre alt gewordene «Tatort» die Ermittlerteamsauf München, Köln, Hamburg, Wien, Stuttgart, Wiesbaden, Ludwigshafen, Göttingen, Bremen, Münster, Dortmund, Frankfurt, Freiburg, Berlin, Kiel, Weimar, Dresden, Zürich, Franken und den Schwarzwald beschränkt. Die Moral ähnelt sich: Der Mörder ist meistens der Kapitalist und nie der Migrant. Der «Tatort» ist Belehrungsfernsehen und Staatsbürgerkunde in einem. Abwechslungsreicher geht es an grauen Nebeltagen in Magdeburg zu.


    All das braucht es nicht
    Die öffentlichrechtlichen Sender sind kein «Staatsfunk». Ihnen werden keine inhaltlichen Direktiven erteilt. Wer meint, sie abschaffen zu müssen, hat zu lange kein Privatfernsehen mehr gesehen, keinen Privatfunk gehört. Die erhellende Reportage, die aufklärende Analyse, die kontroverse Diskussion, die authentische Dokumentation, der bewegende Spielfilm, das innovative Hörspiel: All das gibt es auch bei ARD und ZDF und Deutschlandfunk und Deutschlandradio. All das bleibt wichtig, all das spricht für die Beibehaltung des dualen Systems.

    Nichts aber spricht dafür, dass Deutschland sich weiterhin den teuersten öffentlichrechtlichen Rundfunk der Welt gönnt und dass dieser nun mit zusätzlichen 400 Millionen Euro jährlich unterstützt wird. So hoch wäre die Summe, käme die Erhöhung von monatlich 86 Cent zustande. Bereits in normalen Zeiten wären es 400 Millionen Euro zu viel. Inmitten der Corona-Pandemie mit unabsehbaren wirtschaftlichen Verwerfungen streift ein solcher Betrag die Grenze zur Obszönität.

    Sollte in Magdeburg das medienpolitische Stoppschild Bestand haben, wäre keiner der beschriebenen Mängel von heute auf morgen behoben. Aber es fände endlich eine Debatte statt: aller Beteiligten, der Befürworter und der Kritiker, der Macher und der Konsumenten, der Pflichtzahler und der Zahlungsempfänger, über die Grenzen des Mandats und die Bedeutung des Gemeinwohls.

    Um zu informieren, aufzuklären und zu unterhalten, ist vieles nicht nötig, was derzeit als unentbehrlich ausgegeben oder als unabänderlich hingenommen wird: Es braucht keine winzigen Anstalten, die seit Jahren defizitär arbeiten; es braucht keine 74 verschiedenen Radioprogramme; es braucht keine Formate und Magazine, die Vielfalt simulieren, indem sie Einfalt abbilden; es braucht keine politischen Agenten im Gewand des Journalismus; es braucht keine zahllosen Nebenzwecke und Schwesterfirmen; es braucht keine digitale Vollversorgung, die in direkte Konkurrenz zu privatwirtschaftlichen Anbietern tritt; es braucht nicht einmal ein ZDF, das die Angebote der ARD doppelt.


    Wer sich all diesen Fragen nicht stellen will und bereits bei einer ausbleibenden Gebührenerhöhung den republikanischen Notstand ausruft, der klebt am Bestehenden und misstraut der Demokratie. Besitzstandswahrung und Privilegienmanagement sind die Feinde aller Aufklärung.

    https://www.nzz.ch/meinung/oeffentli...gen-ld.1590121
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  10. #50
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    AW: 70 Jahre ARD: Lügen, tricksen, manipulieren

    …Was für die Tagesschau wirklich „wichtig“ ist

    Name:  Was-fuer-die-Tageschau-wirklich-wichtig-ist2.jpg
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    Was für die, mit „Demokratie-Abgaben“ finanzierte Tagesschau wirklich wichtig ist zu berichten und was nicht, dass wurde am Freitag, zur besten Sendezeit, dem Zwangsbeitragszahler klar und deutlich vor Augen geführt.

    Wir erinnern uns:

    Die „Tagesschau“ entschied sich vor vier Jahren, nicht über den Mord an Maria Ladenburg aus Freiburg zu berichten. Der Fall der Studentin, die von einem Afghanen – der Mörder wurde der Öffentlichkeit als 17-jähriger Flüchtling verkauft – vergewaltigt und ermordet worden war, habe eine „regionale Bedeutung“ und entspreche damit nicht den Relevanzkriterien der „Tagesschau“, so die Begründung des damaligen „Tagesschau“-Chef Kai Gniffke.


    Name:  gniffke.jpg
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    In einem – mittlerweile gelöschten – Beitrag in den 20 Uhr Nachrichten der Tagesschau erklärte er dann nochmals für alle Zwangsbeitragszahler warum diese nicht informiert werden, wenn Merkels „Flüchtlinge“ das Leben einer jungen Frau gewaltsam beenden. Darin hieß es unter anderem, dass die Tagesschau „über gesellschaftlich, national und international relevante Ergebnisse“, berichte so Gniffke, der betonte: „Da zählt ein Mordfall nicht dazu.“

    Ein solch relevantes, ein solch wichtiges Ereignis über das berichtete werden muss und das die Vergewaltigung und Ermordung junger Frauen durch einen Migranten bei Weitem in den Schatten stellt, das ist für die Tagesschau gegeben, wenn ein hoch umstrittener, minder begabter Pianist für grüne Linksradikale auf seinem Klavier herumklimpert.

    Die Tagesschau vermeldete am Freitag zur besten Sendezeit um 20:15 Uhr:

    Name:  tagesschau-igor-vevit.jpg
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    Igor Levit, der mehrfach öffentlich wiederholt geäußert hatte, AfD-Mitglieder hätten ihr Menschsein verwirkt – Jouwatch-Autor Max Erdinger stellte fest, dass man Igor Levit „wegen seines unermüdlichen Einsatzes gegen die AfD auch als das feinsahnige Fischfilet der klassischen Musik“ bezeichnen könnte- spielte am Freitag im Dannröder Forst für die „Ausbaugegner“ der A49. Und natürlich für die Tagesschau. Bei den „Ausbaugegner“ – gern von Mainstreammedien auch als „Umweltaktivisten“ tituliert – handelt es sich um grüne Linksradikale, die auch nicht davor zurückschrecken, für ihr „Anliegen“ via gefährlicher Eingriffe in den Straßenverkehr schwere Unfälle zu provozieren. So Mitte Oktober, als „Umwelterroristen“ die Autobahn 3 bei Idstein dadurch blockierten, dass sie sich von einer Autobahnbrücke abseilten und so für einen Stau sorgten. An dessen Ende fuhr ein 29-Jahre alter Autofahrer auf einen Lastwagen auf und wurde schwer verletzt.

    https://www.journalistenwatch.com/20...h-wichtig-ist/
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