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    Vom Flüchtling zur Fachkraft - ohne ausreichende Deutschkenntnisse

    Gefeiert wird in diesem Artikel ein Eritreer, dessen Bild mir allerdings sattsam bekannt vorkommt. Irgendwo habe ich dieses Bild schon einmal gesehen, das man bitte dem Artikel selber entnehmen sollte:

    Vom Flüchtling zur Fachkraft

    Abdelwahab Seid-Zino ist im Sommer 2014 aus seiner Heimat Eritrea geflohen. Jetzt hat er seine Ausbildung zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik beim Plaidter SHK-Fachbetrieb Bleser erfolgreich absolviert. Ein tolles Beispiel für gelebte Integration.

    Geno und Wilfried Bleser aus Plaidt sind stolz auf Abdelwahab Seid-Zino, den alle nur Abdad rufen.
    In diesen Lobestönen geht es weiter. Über den Eritreer und seine Flucht erfährt man wenig:

    Abdad ist damit einer von weltweit fast 500.000 eritreischen Flüchtlingen, den das autoritäre Regime in Eritrea zur Flucht aus seinem Heimatland im nordöstlichen Afrika, wo er als Automechaniker arbeitete, trieb.
    Der mittlerweile in Deutschland anerkannte Asylant kam wie viele Flüchtlinge über das Mittelmeer und mehrere Auffanglager nach Deutschland. Dort von Frankfurt über Trier letztendlich nach Weißenthurm, wo er eine seit langem in Deutschland lebende Eritreerin
    kennenlernte.
    Und noch ein wenig Lobeshymne:

    Von unseren Kunden und Mitarbeitern bekommen wir nur positives Feedback. Er ist überall sehr beliebt“, so Geno Bleser. Der Gesellenbrief hat Abdad schon die erste Tür geöffnet. Von seinem Ausbildungsbetrieb hat er einen Arbeitsvertrag angeboten bekommen, den er umgehend angenommen hat. „Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Abdad“, erklärt Wilfried Bleser.
    In seiner Freizeit spielt der mittlerweile in Miesenheim lebende gerne Fußball. Nur durch den Umgang mit seinen Arbeitskollegen und Freunden lernte er die deutsche Sprache, die er inzwischen gut beherrscht
    Nun aber folgt das ganz große Rätsel in diesem Artikel, denn eine Ausbildung kann man eigentlich nur mit einem Sprachzertifikat B 1 beginnen, er hat aber höchstens das Sprachzertifikat A 2.

    Als nächstes will der ehrgeizige junge Mann die B1-Deutschprüfung angehen, um sein Deutsch noch zu verbessern.
    https://www.blick-aktuell.de/Wirtsch...ft-440233.html

    Das ist Sprachlevel A 2:

    Kann Sätze und häufig gebrauchte Ausdrücke verstehen, die mit Bereichen von ganz unmittelbarer Bedeutung zusammenhängen (z. B. Informationen zur Person und zur Familie, Einkaufen, Arbeit, nähere Umgebung). Kann sich in einfachen, routinemäßigen Situationen verständigen, in denen es um einen einfachen und direkten Austausch von Informationen über vertraute und geläufige Dinge geht. Kann mit einfachen Mitteln die eigene Herkunft und Ausbildung, die direkte Umgebung und Dinge im Zusammenhang mit unmittelbaren Bedürfnissen beschreiben.
    https://www.europaeischer-referenzra...rachniveau.php

    Sprachlevel B 1, das er ja noch gar nicht hat, ist dieses:

    Kann die Hauptpunkte verstehen, wenn klare Standardsprache verwendet wird und wenn es um vertraute Dinge aus Arbeit, Schule, Freizeit usw. geht. Kann die meisten Situationen bewältigen, denen man auf Reisen im Sprachgebiet begegnet. Kann sich einfach und zusammenhängend über vertraute Themen und persönliche Interessengebiete äußern. Kann über Erfahrungen und Ereignisse berichten, Träume, Hoffnungen und Ziele beschreiben und zu Plänen und Ansichten kurze Begründungen oder Erklärungen geben.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Vom Flüchtling zur Fachkraft - ohne ausreichende Deutschkenntnisse

    Ach ja, der Flüchtlings-IQ ist grenzenlos und nach allen Seiten offen.
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  3. #3
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    AW: Vom Flüchtling zur Fachkraft - ohne ausreichende Deutschkenntnisse

    Eritrea liegt 4700 Kilometer von Deutschland entfernt. Gleich nebenan liegt Saudi-Arabien. In Afrika gibt es 55 Staaten. Warum müssen immer alle nach Deutschland? Ginge es tatsächlich um die Rettung seines Lebens, dann hätte er in ein anderes afrikanisches Land gehen können. In Afrika ist es einfach von Land zu Land zu wandern. Es ging ihm aber um den Mercedes, das Haus und die blonde Frau, die ihm die Schlepper versprochen haben. Wer so dumm ist, so etwas zu glauben, kann nicht so intelligent sein, wie der Artikel es zu suggerieren versucht.

    Name:  eritrea.png
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    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

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