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    AW: EU-Schulden. Es wird sehr teuer für uns

    .......Am Ende eine Währungsreform?

    Wenn Thomas Mayer – ehemaliger Chefvolkswirt der Deutschen Bank – vor ein paar Tagen in der Welt einen Artikel mit der Überschrift »Steigende Verschuldung bringt Hyperinflation – und am Ende die Währungsreform « veröffentlichte, sollten Sie dies nicht als »Verschwörungstheorie« abtun. So offenbart sich vielmehr eine seit Jahrzehnten anhaltende unheilvolle Verschwörungspraxis zwischen Politikern und Notenbankern, die nicht ohne Konsequenzen bleiben wird.
    2020 wird als das Jahr in die Geschichte eingehen, in dem sich das dubiose Geldsystem und seine politischen Handlanger, die zum großen Teil erpresst und/oder korrupt sind, entlarvt haben. Gerade auch deutsche Politiker spielen omnipotent Geld- und Gesundheitsgott, offenbaren so geistige Unzurechnungsfähigkeit und gemeingefährlichen Größenwahn. Als Begründung für ihren absurden Amoklauf dient »die Pandemie«. Geld in astronomischen Größenordnungen wird gedruckt (dümmlich ausgedrückt: »in die Hand genommen«) und dabei noch nicht einmal – wie früher – Sorge um die explodierende Verschuldung geheuchelt. Von der Absicht, die irrwitzigen Schulden zurückzahlen zu wollen, spricht fast niemand mehr. Unmöglich war es schon vorher, aber jetzt fehlen sogar die verbalen Beruhigungspillen.

    2020: Das Jahr, in dem der Irrsinn triumphiert(e)

    Etwas anderes muss auffallen, wenn man die historische Perspektive bemüht. Alle 100 Jahre traten im Durchschnitt zwei große Pandemien auf. Im letzten Jahrhundert waren dies die »Spanische Grippe« im Jahr 1918 sowie 1958 die »Asiatische Grippe«. Noch nie wurden als Reaktion große Teile der Wirtschaft stillgelegt, Geschäfte geschlossen, dem Volk freie Bewegung und Arbeit verboten, monatelang die Schulen zugesperrt. Waren die früher einfach nur doof? Mitnichten! Es sind unsere Vor- und Traumtänzer, die nicht verantwortungsvoll handeln.

    »Unsichtbar wird der Wahnsinn, wenn er genügend große Ausmaße angenommen hat«, wusste Bertolt Brecht. Und dieses Stadium haben wir heute erreicht. Die Kombination eines unseriösen Währungssystems mit unseriösen Politdarstellern hat uns die jetzige Situation eingebrockt. Ohne US-Präsident Nixons brutale Abkehr vom Gold am 15. August 1971 könnten unsere Gängeler in Berlin und München heute nicht mit Geld in unbegrenzter Menge winken und um sich werfen. Seit diesem Datum kann Geld aus dem Nichts erschaffen werden (»Fiat Money «). Gäbe es klare Beschränkungen der Geldmenge, hätte ein abruptes Herunterfahren der Wirtschaft zum sofortigen Elend der meisten Menschen geführt. Nun aber dürfen Markus und Angela auch einmal David Copperfield spielen. Vertrauen Sie aber besser nicht darauf, dass den beiden miesepetrigen Gestalten ihr Zauberkunststück gelingt.
    Vergessen Sie die beiden »Weltwährungen« Euro und Dollar. Sie sind Sondermüll. Ein Vergleich bringt auch wenig, denn wer will schon Pest oder Cholera haben? Der Dollar wurde von der US-Notenbank zum Abschuss freigegeben, die jüngsten Geldmengenausweitungen sind extrem.

    Mit dem Euro schleppt sich eine »kränkelnde Frühgeburt« (Gerhard Schröder) dahin, die zum Sparen nicht taugt. Ich bringe den Vergleich stoisch, damit jeder erkennt, dass er eine Sch(w)undwährung im Portemonnaie hat. Am 1. Januar 1999 konnten Sie mit 100 Euro noch 12,7 Gramm Gold kaufen. Anfang September 2020 sind es gerade noch 1,9 Gramm. Seit seiner Einführung verlor der Euro gegenüber dem Gold also 85 Prozent.

    Ist dies eine Währung, mit der Sie gut und gern leben? Und da plappert(e) Merkel ungestört von Sachkenntnis: »Scheitert der Euro, dann scheitert Europa!« Der Euro ist gescheitert. Was Merkel beherrscht, ist Deutschland Schaden zuzufügen. War es vor 5 Jahren die illegale Grenzöffnung für »Flüchtlinge«, so beschuldigt sie nun ohne Beweise Russland und seinen Präsidenten einer schweren Straftat. So agiert ein Elefant im Porzellanladen, aber keine Diplomatin. Als langjährige Kanzlerin muss sie »Cui bono« fragen und wissen, dass in der Politik – wie beim Billard – über die Bande gespielt wird. Otto von Bismarck wusste das, beherrschte es virtuos und dreht sich nun vermutlich im Grabe um.

    https://kopp-report.de/geld-gold-vir...uf-dem-vulkan/
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  2. #42
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    AW: EU-Schulden. Es wird sehr teuer für uns

    Italien bekommt 209 Milliarden Euro geschenkt. Überwiegend die Deutschen bezahlen den Wahnsinn. Und wofür wollen die Italiener das Geld eigentlich haben? Ihre Vorhaben wurden nun publik. Alles purer Luxus, überflüssiger Quatsch.............

    Der Geldtopf weckt Begehrlichkeiten in allen Ministerien, Regionen und Metropolen, die teilweise so skurril anmuten, dass viele Italiener nur noch den Kopf schütteln.
    Allein der Bürgermeisterin von Rom fielen 159 Projekte für 25 Milliarden Euro ein, darunter die Sanierung der Straßenbeleuchtung (628 Millionen über fünf Jahre), Putz-Roboter (4 Millionen) und eine Seilbahn für 35 Millionen Euro, die schon seit vielen Jahren als Idee durch die Ewige Stadt geistert.

    Auf nationaler Ebene setzt sich das fort: Auf einer geleakten 80-Seiten-Liste (liegt BILD vor) finden sich mehr als 500 Projekte mit einem schmerzfreien Antrags-Volumen von etwa 600 Milliarden Euro. Fast das Dreifache der vorhanden Mittel also.

    Beim Hinbiegen auf die EU-Kriterien zeigen sich die Antragsteller der unterschiedlichen Ministerien kreativ:

    ► Zum „Green Deal“, den die EU-Kommission ins Leben gerufen hat, sollen die Investitionen beitragen? Das passt doch zum geplanten Bau eines Aquariums in Tarent (Apulien), das natürlich für 50 Millionen Euro Zuschuss strengste Umweltkriterien erfüllen würde (wobei Umweltverbände das Tourismus-Projekt als „Tier-Gefängnis“ ablehnen).
    ► Der Digitalisierung soll das Hilfsprogramm dienen? Was liegt da näher als ein Militär-Satellit („Sicral 3“) zum Schnäppchenpreis von 490 Millionen Euro.

    ► Dem Klimaschutz soll das Geld diesen? Bitteschön, dann könnten doch 20 770 Öko-Busse für den landesweiten Nahverkehr nicht schaden.

    Den Selbstbedienungs-Vogel auf der Liste (laut Regierung in Rom ist sie inzwischen aktualisiert), schießt aber das italienische Außenministerium ab.

    Das schrieb gleich einen ganzen Katalog an Wünschen für neue Laptops, PCs, besseres W-LAN, Archiv-Digitalisierung. „Ein Wunschzettel wie für den Weihnachtsmann“, ätzte das italienische Magazin „Panorama.“ Und bemängelte, dass von einer Vision oder wenigstens einer Strategie bislang nichts zu erkennen sei.
    Die Zeitung „Ilsole24ore“ fürchtet gar, das Geld könnte verschwendet werden, weil der ganze Ansatz falsch ist: „Das Problem besteht darin, zu glauben, dass das Wachstum der italienischen Wirtschaft hauptsächlich von öffentlichen Investitionen abhängt.“

    Es gehe aber darum, nach 20 Jahren Stagnation endlich für ein konkurrenzfähiges Umfeld für die Wirtschaft zu sorgen. „Wenn nicht wesentliche Reformen im Bereich der öffentlichen Verwaltung, der Justiz und der Tarifpartner durchgeführt werden, wie dies andere Länder in den letzten Jahren getan haben, wird das italienische Wirtschaftssystem auf dem Trockenen bleiben“, mahnt die Zeitung.

    Rechtspopulist Matteo Salvini (Lega) hatte noch einen anderen Vorschlag der EU-Gelder, nachdem er tagelang gegen das Hilfsprogramm gestänkert hatte: Man könne doch die Steuern senken, sagte Salvini, der den Italienern im Wahlkampf 2018 neben saftigen Renten-Erhöhungen einen „Flatrate-Steuersatz“ von 15 Prozent versprochen hatte. Wohlwissend, dass das Programm das Gießkannen-Prinzip ausdrücklich ausschließt...........

    https://www.bild.de/politik/ausland/...2590.bild.html


    ...Italien ist die drittgrößte Wirtschaftsmacht in der EU. Was hier passiert ist absurd und hirnverbrannt.
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  3. #43
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    AW: EU-Schulden. Es wird sehr teuer für uns

    Am deutschen Tresen soll die Welt genesen.
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  4. #44
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    AW: EU-Schulden. Es wird sehr teuer für uns

    Die Franzosen haben Merkel über den Tisch gezogen und die Kanzlerin merkt es nicht. Nun hat sich auch Christine Lagarde, die Präsidentin der EZB, (und Französin), dafür ausgesprochen, den ursprünglich nur als Kriseninstrument gedachte 750 Milliarden schwere "Wiederaufbaufonds" dauerhaft beizubehalten..........


    Der 750 Milliarden Euro schwere EU-Wiederaufbaufonds in der Corona-Krise sei eine gute Sache, sagte die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB) der französischen Zeitung „Le Monde“. Die EU-Länder sollten darüber nachdenken, den Fonds und die Möglichkeit, gemeinsame Schulden zu machen, für künftige Notfälle beizubehalten.......Es war nicht das erste Mal, dass ein französischer Politiker einen Vorschlag in diese Richtung macht. Erst im September hatte der französische Finanzminister Bruno Le Maire in der WELT AM SONNTAG dafür geworben, die Arbeit des Wiederaufbaufonds zu bewerten, um dann zu entscheiden, ob man das Instrument beibehalte..........https://www.msn.com/de-de/finanzen/t...id=mailsignout

    .......was für ein Wahnsinn, was für eine Idiotie!
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  5. #45
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    AW: EU-Schulden. Es wird sehr teuer für uns

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Die Franzosen haben Merkel über den Tisch gezogen und die Kanzlerin merkt es nicht. Nun hat sich auch Christine Lagarde, die Präsidentin der EZB, (und Französin), dafür ausgesprochen, den ursprünglich nur als Kriseninstrument gedachte 750 Milliarden schwere "Wiederaufbaufonds" dauerhaft beizubehalten..........





    .......was für ein Wahnsinn, was für eine Idiotie!
    Aber es ist ein Wahnsinn mit System!
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