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    Auch Einsatzkrfte Infiziert : Keine Quarantne fr Reiserckkehrer bei der Polizei Bonn

    Oberbrgermeister Ashok-Alexander Sridharan von der CDU zeigt sich hier als besonders fhig, ebenso die Polizeiprsidentin Ursula Brohl-Sowa, die sich fr folgend Zustnde verantwortlich zeigen:





    Auch Einsatzkrfte Infiziert : Keine Quarantne fr Reiserckkehrer bei der Polizei Bonn




    Bonn Drei Polizisten und ein Freiwilliger der Bad Godesberger Feuerwehr sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Insider kritisieren den internen Umgang mit den Fllen, Polizei und Stadt weisen die Kritik jedoch zurck.




    ... Laut Heiko Basten von der Bonner Feuerwehr ist ein Freiwilliger aus Bad Godesberg betroffen, der sich beim Skifahren in Sdtirol infiziert haben soll. Bei der Polizei gibt es nach Auskunft von Sprecher Robert Scholten mittlerweile besttigte Flle „im unteren einstelligen Bereich“. Nach GA-Informationen handelt es sich um drei infizierte Polizisten, bei knapp ber zehn besteht der Verdacht einer Coronainfektion.



    Doch wegen des Umgangs mit diesen Fllen wird Kritik laut. Innerhalb der Behrde sei nicht bekanntgegeben worden, wer genau positiv getestet worden sei, so ein Polizist, der anonym bleiben mchte. Das Problem: Mgliche Kontaktpersonen wssten somit nicht Bescheid. Seien diese dann doch ermittelt worden, wrde nicht automatisch getestet. Sondern nur, wenn der Betroffene Symptome zeige. Bis dahin msse er zur Arbeit erscheinen.
    Wozu dies bei einer Inkubationszeit von zwei Wochen fhrt, kann man sich ausmalen“, so der Beamte. Doch das sei noch nicht alles: Polizisten, die in Krisengebieten Urlaub gemacht htten – zum Beispiel in sterreich oder der Schweiz – wrden nicht in Quarantne geschickt. Dieses Vorgehen sei verantwortungslos, zumal es derzeit vermehrt zu Einstzen wegen falscher Polizisten komme. Die Opfer seien nahezu ausschlielich Senioren, „welche die Risikogruppe des Coronavirus darstellen“.


    Lediglich in einem Punkt gibt Scholten dem Kritiker recht: Wer aus dem Urlaub in Krisengebieten zurckkommt, wird nicht automatisch unter Quarantne gestellt. Das Gleiche gelte auch fr Kontaktpersonen, die aber jederzeit selbst aktiv werden und einen Arzt aufsuchen knnten. „Wir wrden allerdings dazu raten, einen Test machen zu lassen“, so der Polizeisprecher. Und zwar in beiden Fllen. Und was geschieht, wenn jemand nicht zum Arzt gehen mchte? „Dann wrden wir sagen, dass es sein muss.“


    Bei Straftaten greifen die Beamten ein




    Ob die Polizei Geschftsschlieungen und Ausgangssperren berwacht, hngt von der Tat ab. Begeht der Betroffene eine Ordnungswidrigkeit, ist er zum Beispiel trotz Infizierung drauen unterwegs, greift das Ordnungsamt ein, sagt Polizeisprecher Robert Scholten. Wrde derjenige von einer Streife kontrolliert, wrde diese aber auch die Personalien aufnehmen und den Fall weitergeben. Begeht man eine Straftat, sind die Beamten zustndig. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn ein mit dem Coronacvirus-Infizierter weiter in einer Kneipe arbeitet. Welcher Tatbestand erfllt ist und welche Strafen drohen, ist im Infektionsschutzgesetz geregelt.



    Zurckgehalten aber werde nichts. Im Gegenteil. Sobald ein Polizist positiv getestet wird, wrde die betroffene Dienststelle vom behrdeneigenen Pandemiestab informiert, „um die Kontaktpersonen zu ermitteln“, widerspricht Scholten den Aussagen. Das knne auch weitere Kreise ziehen. Dann nmlich, wenn der Betroffene zum Beispiel bei Lehrgngen Kontakt zu Beamten anderer Behrden gehabt habe. Sollte es den Verdacht einer Infektion geben, sei derjenige angehalten, sich an seinen Arzt oder das Gesundheitsamt zu wenden. „Dort werden die Tests angeordnet.“


    Generell wrde die Situation jeden Tag neu bewertet, (prventive) Manahmen daraufhin angepasst. In den Kommissariaten zum Beispiel werde – sofern vertretbar – dienstfrei gegeben. „Ziel ist es, dass dort alle im Einzelbro arbeiten.“ Schwieriger werde es da im Streifenwagen. „Wenn es geht, lassen wir die Teams zusammen.“ Soll heien, dass immer die gleichen Polizisten miteinander Streife fahren. „Das ist aber nicht immer mglich“, rumt Scholten ein. Nach Auskunft des Kritikers hingegen kommt es so gut wie nie vor.

    Und was ist mit der Einsatzhunderschaft (EHU), die mangels Demonstrationen, Fuballspielen und hnlichem derzeit weniger Einstze haben? Die Beamten seien weiterhin im Dienst, unter anderem seien sie in Bad Godesberg, Tannenbusch und der Innenstadt im Zuge der laufenden Konzepte weiterhin prsent, so Scholten. Sondereinstze der EHU wrden ber das Landesamt fr zentrale polizeiliche Dienste (LZPD) geregelt. Dort hat man das Geschehen im Blick, macht sich auch Gedanken um Notfallplne, um die Polizei auch dann handlungsfhig zu halten, wenn viele Beamte landesweit erkrankt seien, so ein Sprecher.
    Kritik an geringen Schutzmanahmen

    Auch innerhalb der Bonner Feuerwehr wird Kritik am Umgang mit Corona laut. Was viele Wehrleute erbost: Die Wehrleitung trifft ihrer Ansicht nach zu wenig Quarantne- und Schutzmanahmen – „und riskiert damit die Einsatzbereitschaft der gesamten Organisation“, so ein Wehrmann, der anonym bleiben will. Unter anderem stand am 7. Mrz die Jahreshauptversammlung der Godesberger Lschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr auf dem Programm. Die hatte laut eines Zeugen auch der Infizierte besucht. Was sich nun mancher Wehrmann fragt: Warum musste die Versammlung berhaupt stattfinden? Schlielich hatte bereits einen Tag zuvor, am 6. Mrz, die Kreisfeuerwehr ihren Einheiten im Rhein-Sieg-Kreis empfohlen, den Ausbildungs- und Dienstbetrieb drastisch zurckzufahren, erklrt Markus Zettelmeyer, Feuerwehrchef in Wachtberg und Vize-Kreisbrandmeister. „Das ist meines Wissens nach auch flchendeckend im Kreis befolgt worden.“



    Davon ist die Bonner Feuerwehr weit entfernt. „Der Dienst- und bungsbetrieb wird ganz normal weitergefhrt“, ereifert sich ein Insider: „In Bonn werden alle Ratssitzungen abgesagt, und trotzdem haben sich am Dienstagabend die gesamte Amtsleitung sowie alle Lscheinheitsfhrer der Freiwilligen Feuerwehr zu einer Dienstbesprechung getroffen.“


    Auch was den Dienstbetrieb der Jugend- und Kinderfeuerwehr angeht, sah die Leitung nach einer E-Mail vom 13. Mrz, die dem GA vorliegt, bislang keinen Anlass, die Aktivitten explizit herunterzufahren. Zudem gibt es keine Einschrnkungen fr den bungsdienst der Freiwilligen Feuerwehr.



    Vorsorgemanahmen "tglich neu bewertet"


    Gefragt, welche Vorkehrungen die Amtsleitung grundstzlich trifft, um zu verhindern, dass sich das Virus in Feuerwehr und Rettungsdienst ausbreiten kann, teilte das Presseamt mit: Man habe bereits am 1. Mrz eine Dienstanordnung erlassen, die sehr detaillierte Vorkehrungen zum Schutz der Mitarbeiter und zur Verringerung der Ausbreitung beinhaltet, so Stadtsprecherin Monika Hrig.

    https://www.general-anzeiger-bonn.de...s_aid-49631601

    Die verantwortlichen Personen sollte man umgehend feuern.

    Schon alleine die Argumentation der bisherigen Infektionen in einem "unteren einstelligen Bereich" in Zusammenhang mit den bisherigen Schutzvorkehrungen ist an grenzenloser Unwissenheit und Ignoranz oder auch Dmlichkeit kaum zu berbieten.

    Diese Abbildung zeigt das exponentielle Wachstum einer Infektion wie Corona:





    Was ebenfalls wundert: Welche Person arbeitet im Moment in Bonn noch in Kneipen? Diese sollten eigentlich geschlossen sein.
    Gendert von Turmfalke (19.03.2020 um 12:56 Uhr)
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Mastab seiner beschrnkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preuischer Innenminister und Staatsminister

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