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    "Fridays for Future" wird ein kommerzielles Unternehmen

    Zuerst stellte Greta von Thunberg den Antrag, "Fridays vor Future" als Marke zu schützen und so die Markenrechte für die kommerzielle Nutzung (Produkte, Lizenzen etc.) zu erhalten.

    Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg versucht laut einem Bericht den Namen der Klimabewegung Fridays for Future als Marke schützen zu lassen. Das meldet die Wochenzeitung "Die Zeit". Demnach ist im Dezember ein entsprechender Antrag beim Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum eingegangen.
    https://www.n-tv.de/politik/Greta-wi...e21542262.html

    Das war im Dezember. Gehört hat man seitdem nichts und ob die nachfolgende Unternehmensgründung eines Berliner Anwalts in irgendeinem Zusammenhang steht, bleibt abzuwarten:

    Fridays-for-Future-Unternehmen gegründet – ohne Luisa Neubauers Wissen

    Ein Berliner Anwalt eröffnet ein Unternehmen im Namen der Klimaschutzbewegung. Er plädiert für geordnete Strukturen bei der Bürgerinitiative. Die Führungsspitze um Luisa Neubauer zeigt sich überrascht.




    Die Klimaschutz-Bürgerinitiative Fridays for Future soll nach dem Willen eines Berliner Anwalts eine neue Struktur bekommen, die an den ADAC erinnert. An die Stelle der bisherigen basisdemokratischen losen Strukturen sollen zwei Vereine und zusätzlich ein Unternehmen treten, das beispielsweise Veranstaltungen organisieren könnte. Nach WELT-Recherche wurde soeben in Berlin eine Fridays for Future UG, also eine Mini-GmbH mit 300 Euro Stammkapital, im Handelsregister eingetragen.


    Wie der Unternehmensgründer, der Berliner Anwalt George-Manuel Stelter, auf Anfrage sagte, ist die Gesellschaft als Keimzelle einer später gemeinnützigen GmbH vorgesehen. Neu gegründet werde auch ein eingetragener Verein Fridays for Future Germany als Gesellschafter des Unternehmens. Daneben werde es einen weiteren Verein geben.



    Fridays for Future sei als Bürgerinitiative bisher „rechtskörperlos“, was sich künftig ändern soll, erklärt Stelter. Damit gebe es dann endlich feste Strukturen und geordnete Abläufe. Allerdings bleibt offen, wie groß das Unterstützerfeld für die Pläne des 42-jährigen Anwalts ist.



    Er erklärt, dass die Gründung der Mini-GmbH nicht mit der in Deutschland wohl bekanntesten FFF-Vertreterin, der 23-jährigen Luisa Neubauer abgestimmt ist. „Frau Luisa Neubauer betreibt kein Unternehmen, das Fridays for Future heißt“, so der Anwalt. Viel zu wenig werde hinterfragt, wer überhaupt legitimiert sei, für die Klimaschutzinitiative zu sprechen, kritisiert der Jurist.


    Die Fridays-for-Future-Initiative ist nach eigenen Angaben basisdemokratisch als Bürgerinitiative mit etwa 500 Ortsgruppen organisiert. Anwalt Stelter erklärt jedoch, dass die angeblichen Strukturen oder Legitimationen „so nicht stimmen“. Er sei selbst auch für FFF aktiv tätig.


    Ganz offensichtlich rumort es hinter den Kulissen. So gab es in der Vergangenheit immer wieder Berichte über interne Richtungskämpfe innerhalb der Klimaschutzbewegung, Unmut an einem Personenkult und intransparente Finanzen. Im vergangenen Sommer kursierte ein offener Brief, angeblich aus Köln, in dem auch das Ausgrenzen antikapitalistischer Positionen beklagt wurde.

    Familie Thunberg lässt sich Fridays for Future schützen




    Die Kritik am Personenkult entzündet sich wohl an der deutschen Aktivistin Luisa Neubauer, die wiederholt mit der weltweit bekannten schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg aufgetreten ist. Die 17-Jährige hatte die Aktionen mit Schulstreiks angestoßen, die jeweils freitags stattfinden und sich 2018/19 zur globalen Bewegung entwickelten.


    Siemens-Chef Joe Kaeser wollte Neubauer sogar in ein Aufsichtsgremium der künftigen Siemens Energy berufen, was sie ablehnte. Neubauer hatte zuvor die Beteiligung von Siemens an einem Kohleminenprojekt in Australien scharf kritisiert. Kaeser warf seinen Kritikern allerdings auch vor, ein „Geschäftsmodell Aktivismus“ zu betreiben.


    Im Frühjahr wurde bekannt, dass eine Stiftung der Familie Thunberg, die „Greta Thunberg and Beata Ernman Foundation“, beim Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum Markenschutz für Fridays for Future beantragt. Beata Ernman ist die jüngere Schwester der 17-jährigen Greta. Bis Ende April ist noch Widerspruch gegen die Eintragung möglich. Erfolgt das nicht, ist die Nutzung Fridays for Future geschützt wie andere Markennamen, etwa Audi oder Persil.



    Die Neugründung des Unternehmens Fridays for Future UG mit Sitz in Berlin kommt für die Bürgerinitiative offensichtlich überraschend. Wie FFF-Sprecherin Helena Marshall auf Anfrage sagt, gab es keine Vorabinformation.


    „Das ist wohl eine Eigeninitiative“, sagte sie. Man werde nun das Gespräch suchen und dann „überlegen, wie wir damit umgehen und wie das mit unseren Strukturen zu vereinbaren ist“. Sie räumte ein, dass es im Unterschied zu manchen Umweltschutzgruppen im Ausland bei FFF in Deutschland keinen festen Vorstand und rechtliche Strukturen für die etwa 500 Ortsgruppen gebe.


    Bundesweit seien Arbeitsgruppen mit diversen Aufgaben betraut. Seit über einem Jahr gebe es jeden Sonntag eine Delegierten-Telefonkonferenz. Die Aktivisten sehen bislang ihre dezentrale Graswurzelstruktur als ihre Stärke.


    Nunmehr kommt Bewegung in die bislang losen Strukturen. Aus dem Handelsregisterauszug der neuen Fridays for Future UG geht ein breites Spektrum der geplanten Tätigkeiten hervor. Etwa Veranstaltungen, Lizenzen oder Kooperationen sowie Bildungsangebote und Unternehmensberatung mit Umwelt- und Klimaschutzbezug. Wie Anwalt Stelter sagte, „geht es uns nicht darum, Profit daraus zu schlagen“, wobei er dies nicht näher erläutern wollte. „Fridays soll nicht untergehen“, sagte er.


    Bislang finanziert sich FFF über Spenden, für die es aber keine Spendenquittung gibt. Das Konto wird von der befreundeten Organisation Plant-for-the-Planet-Foundation betreut, mit Sitz im bayerischen Uffing am Staffelsee. Ein Finanzbericht ist öffentlich nicht einsehbar.

    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...05468aaf22bb98
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: "Fridays for Future" wird ein kommerzielles Unternehmen

    Was heißt „wird"! Das Ganze war von vorneherein als Wirtschaftsunternehmen konzipiert.
    Alles andere war Tarnung.
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  3. #3
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    AW: "Fridays for Future" wird ein kommerzielles Unternehmen

    Hoffentlich merken diese ganzen Naivlinge, dass sie nur instrumentalisiert werden.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  4. #4
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    AW: "Fridays for Future" wird ein kommerzielles Unternehmen

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Hoffentlich merken diese ganzen Naivlinge, dass sie nur instrumentalisiert werden.
    Wie denn? Zum „Merken" bedarf es gewisser grauer Zellen, die bei vielen inzwischen durch „Apps" ersetzt wurden.
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