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    Das ZDF trommelt fr Grenzffnung: 5 gegen 1 bei Maybrit Illner

    Das ZDF trommelt fr Grenzffnung: 5 gegen 1 bei Maybrit Illner

    Gestrige Runde bei Maybrit Illner im ZDF (Screenshot:Youtube)






    Mainz / Berlin ffentlich-rechtliches Propaganda-TV pervers gestern Abend bei Maybritt Illner: Die ZDF-Talkknigin brachte das Kunststck fertig, mit ihrer Gsteauswahl beim Thema Flchtlings-Aufnahme nicht nur die (zumindest kontroverse, wenn nicht gar berwiegend ablehnende) Stimmung der Bevlkerung komplett zu ignorieren sondern das ffentliche Meinungsbild in sein absolutes Gegenteil umzukehren.



    Denn auf CDU-Generalsekretr Paul Ziemiak, der als Feigenblatt einer zumindest ansatzweise kritischen Haltung prsentiert wurde, saen in Illners Runde ausnahmslos mehr oder weniger leidenschaftliche Frsprecher einer weiteren, tunlichst grenzenlosen Aufnahme: Grnen-Chefin Annalena Baerbock. Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor. Migrationsforscher Gerald Knaus. Die Flucht- und Migrationsexpertin von rzte ohne Grenzen Marie von Manteuffel. Und Nahost-Expertin Kristin Helberg....

    https://www.journalistenwatch.com/20...grenzoeffnung/

    Gerald Knaus ist Lobbyist und Anhnger der islamistischen Nurculuc-Bewegung. Siehe:




    Der Erfinder des Merkel-Plans und seine Irrtmer

    Von Emrah Erken.



    Vor einiger Zeit bin ich auf einen lteren Text der Lobby-Organisation European Stability Intiative (ESI) gestossen, die schon damals vom mittlerweile den meisten politisch interessierten Europern bekannten Gerald Knaus geleitet wurde. Bei Knaus handelt es sich um einen sterreichischen Soziologen, der in den meisten Medien, aus welchen Grnden auch immer, als Migrationsexpertebezeichnet wird, obwohl er wohl eher ein Migrationslobbyist ist, der damit beschftigt ist, eine von der berwiegenden Mehrheit der Europer abgelehnte Migration aus dem Nahen Osten, aus Afrika und aus dem Hindukusch zu ermglichen. Aktuell ist er wieder auf smtlichen Kanlen zu vernehmen.


    Insbesondere Angela Merkel hat sich von diesem Masseneinwanderungslobbyisten im Rahmen der Migrationskrise der Jahre 2015/16 beraten lassen. Gerald Knaus ist der Architekt des sogenannten Merkel-Plans (EU-Trkei-Abkommen vom 18. Mrz 2016). Der Titel des Textes der Lobby-Organisation, der hchstwahrscheinlich von ihm mitverfasst wurde, lautet Islamische Calvinisten Umbruch und Konservatismus in Zentralanatolien, der Bezug auf Max Weber und auf dessen Werk Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus nimmt und diese von Rationalismus geprgte Ethik ausgerechnet im rckstndigen Zentralanatolien wahrnimmt.


    Der Aufsatz wurde am 19. September 2005 verffentlicht und steht im Zusammenhang mit dem EU-Beitrittsgesuch der Trkei. Sein Ziel ist es, die in Europa bestehenden ngste im Zusammenhang mit einem allflligen EU-Beitritt der Trkei unter Erdoğan abzubauen, wobei ganz bewusst nicht auf die ohnehin vllig unproblematische moderne Bevlkerung der Trkei Bezug genommen wird, sondern auf konservative Scharia-Muslime in Zentralanatolien, die angeblich islamische Calvinisten im Weberschen Sinne seien. Ich zitiere aus dem Vorwort:


    Von Europern, die einer trkischen Mitgliedschaft in der Europischen Union skeptisch gegenberstehen, ist hufig zu hren, die Trkei habe zwei Seelen, von denen nur eine westlich sei. Sie kontrastieren das kosmopolitische Istanbul mit dem weiten trkischen Inneren, das als rckstndig, verarmt und in seinen Werten als nicht-europisch gilt. Zentralanatolien mit seiner lndlich geprgten Wirtschaft und patriarchalen, islamischen Kultur gilt als das Kernland dieser anderen Trkei. Doch hat es in den letzten Jahren ein Wirtschaftswunder erlebt, das eine Reihe ehemaliger Handelsstdte in wohlhabende Zentren der verarbeitenden Industrie verwandelte. Dieser neue Wohlstand hat zu einem Wandel traditioneller Werte und einer Kultur harter Arbeit, des Unternehmertums und der Entwicklung gefhrt. Whrend Anatolien eine sozial konservative und religise Gesellschaft bleibt, durchlebt es zugleich, was von einigen Beobachtern eine Stille islamische Reformation genannt wurde. Viele von Kayseris Geschftsleuten schreiben ihren wirtschaftlichen Erfolg ihrer protestantischen Arbeitsethik zu.
    ()
    Die derzeit regierende Gerechtigkeits- und Entwicklungspartei (AKP) von Recep Tayyip Erdoğan und Abdullah Gl (Kayseris prominentester Politiker) und ihre politische Philosophie des demokratischen Konservatismus sind in Zentralanatolien sehr populr. Das AKP-Parteibro in Kayseri war eines der ersten landesweit und in den Kommunalwahlen 2004 errang die Partei eine berwltigende Mehrheit von 70 Prozent, ihre strkste im ganzen Land. Viele Ziele des demokratischen Konservatismus erinnern an Parteien des politischen Zentrums in Europa.
    Dieser Bericht kommt zu dem Schluss, dass wirtschaftlicher Erfolg und soziale Entwicklung ein Milieu geschaffen haben, in dem Islam und Moderne gtlich nebeneinander bestehen. Das von diesen Werten geformte Anatolien begehrt nun, Teil der Europischen Union zu werden.



    Lobbyarbeit fr einen EU-Beitritt der Trkei

    Mit anderen Worten: Der Zweck des Textes besteht darin, Lobbyarbeit fr einen EU-Beitritt der Trkei zu leisten, um diesen zu begnstigen und dabei die Illusion einer hnlichkeit der Ideologie von AKP-Anhngern mit den Werten der demokratischen Parteien der politischen Mitte Europas zu suggerieren. Diese Partei wrde es ermglichen, dass der Islam und die Moderne gtlich nebeneinander bestehen knnten, eine Behauptung, die damals schon ein Hohn war.


    Der in der vom deutschen Verfassungsschutz seit Jahren beobachteten Milli Grş Bewegung gro gewordene Nationalislamist Erdoğan, der zuvor wegen des Rezitierens eines volksverhetzenden und Dschihad verherrlichenden Gedichts im Gefngnis war, ist sodann gem Behauptung von ESI ein demokratischer Konservativer.


    Zwecks Untermauerung solcher haarstrubenden Behauptungen werden die AKP-Anhnger als islamische Calvinisten bezeichnet. Mit solchen realittsfremden Ausdrcken will die ESI insbesondere an konservative Brger in Europa appellieren, weil diese skeptischer gegenber einem EU-Beitritt der Trkei stehen als die Linken. Der Text suggeriert deshalb, dass die konservativen Trken gemeint sind die AKP-Anhnger den konservativen Menschen der politischen Mitte in Europa und insbesondere den tchtigen Calvinisten hnlich seien. Dies soll ein Motiv sein so die Suggestion dahinter nicht nur wegen der modernen Trken fr einen EU-Beitritt der Trkei, sondern auch gerade wegen der angeblich calvinistischen Tchtigkeit der AKP-Anhnger, insbesondere in Zentralanatolien, namentlich in Kayseri.


    Besonders absurd wird es ab Seite 25, unter dem Titel Islamische Calvinisten und dem Untertitel Max Weber in Kayseri, der die Naivitt und die Unwissenheit der Verfasser auf eine hervorragende Art und Weise offenbart. Die im Vorwort mit dem demokratischen Zentrum in Europa verglichene konservative Bevlkerung Zentralanatoliens wird gleich im Einstieg ins Kapitel wie folgt beschrieben:


    Keinem Besucher in Kayseri knnte entgehen, dass dies eine tief religise Gesellschaft ist, die sich zugleich uerst aufgeschlossen fr Wandel und Moderne zeigt. Im Zentrum der Universitt befindet sich eine groe neue Moschee und eine noch grere im Industriegebiet, wo viele Arbeiter zum Freitagsgebet gehen. Jede Firma stellt Gebetsrume bereit. Die meisten der lteren Geschftsmnner haben die Haddsch nach Mekka unternommen. In der Stadt gibt es nur wenige Restaurants, die Alkohol anbieten.



    Keinen blassen Schimmer ber Max Webers Werk

    Dann kommt der Bezug auf Max Weber, wobei deutlich wird, dass der Verfasser des Textes keinen blassen Schimmer ber dessen Werk und lediglich die haltlose Behauptung eines ehemaligen Brgermeisters Kayseris vllig unkritisch bernommen hat:


    Es ist verblffend, dass eine Reihe von Menschen in Kayseri ihre Gemeinde unter Bezugnahme auf den Calvinismus und die protestantische Arbeitsethik beschreiben. Skr Karatepe, der ehemalige Brgermeister von Kayseri, verglich seine Kayserili (Einwohner von Kayseri) mit hart arbeitenden Protestanten und teilte uns mit, dass man Max Weber lesen msse, um Kayseri zu verstehen und spielte damit auf Webers gefeierten Aufsatz von 1905 an. In Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus argumentierte Weber, dass das diesseitige Asketentum des Calvinismus den Ausschlag fr den Aufstieg des modernen Kapitalismus gab.



    Beim Werk Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismushandelt es sichnicht um einen gefeierten Aufsatz aus dem Jahr 1905, sondern um einen zweiteiligen Aufsatz, der in den Jahren 1904 und 1905 publiziert, der spter berarbeitet und im Todesjahr Max Webers (1920) in Buchform verffentlicht wurde. Die vollstndige Ausgabe, die im Beck-Verlag erschienen ist, umfasst 432 Seiten. An den Universitten wird heute praktisch ausschlielich aus dem Buch gelesen, zumal der Text von Max Weber selbst stark berarbeitet worden ist, es sei denn, man will ganz spezifisch eine Arbeit ber die frhere Fassung schreiben, die in den Jahren 1904 und 1905 in einer Aufsatzreihe erschienen ist und nicht, wie behauptet, im Jahr 1905 in der Form eines einzigen Aufsatzes.


    Mit anderen Worten drfte jemand, der von einem gefeierten Aufsatzaus dem Jahr 1905 spricht, das magebliche Werk noch nie in den Hnden gehalten haben. Ausgerechnet ein solcher Autor will also einen Zusammenhang zwischen der protestantischen Ethik der Calvinisten und der Muslimbruderschaft-Ideologie von AKP-Anhngern in Zentralanatolien herstellen. Der haarstrubende Vergleich gefiel offensichtlich und diente der wohlmeinenden Propaganda der Lobby-Organisation ESI als Argument fr einen EU-Beitritt der Trkei.

    Regelrecht feuchte Trume

    Woher diese appeasende Haltung der ESI-Lobbyisten gegenber dem trkischen Islamismus stammt, wird an einer Stelle des Aufsatzes deutlich, wo der Autor auf den trkischen Islamisten und Staatsfeind Said Nursi verweist und diesen vllig unkritisch in den Himmel lobt. Dessen Nurculuk-Bewegung steht in einem unmittelbaren Zusammenhang mit der spter entstandenen Hizmet-Bewegung des trkischen Sektenfhrers Fethullah Glen, mit dem sich Erdoğan bekanntlich verkracht hat und dessen Anhnger der trkische Diktator mit Unerbittlichkeit verfolgt. Auch wird im Aufsatz der Glenist und Soziologe Hakan Yavuz zitiert und dessen Meinung vorbehaltlos bernommen, gem der die Trkei seit Mitte der Achtziger Jahre angeblich eine stille muslimische Reformation durchlebe, die der protestantischen Reformation ebenbrtig sei.



    Was der Glenist hier als Reformation beschreibt und die ESI vllig unkritisch als Wahrheit bernimmt, ist die Einnistung der islamistischen Glen-Sekte in die Institutionen der skularen Trkischen Republik, die ab dem vom Glenisten angegebenen Zeitpunkt tatschlich auch stattfand. Nachfolgend der Originalwortlaut einer im Geheimen aufgenommenen uerung des Sektenfhrers Glen, der obwohl ein Gegner Erdoğans alles andere als ungefhrlich ist. Dieses Zitat aus dem Jahr 1999 ist brigens der Grund, weshalb sich der Islamist und Staatsfeind in die USA begeben hat und seither dort im Exil lebt:


    Man muss die Stellen im Justiz- und Innenministerium, die man in seine Hand bekommen hat, erweitern. Diese Einheiten sind unsere Garantie fr die Zukunft. Die Gemeindemitglieder sollten sich jedoch nicht mit mtern wie zum Beispiel denen der Richter oder Landrte begngen, sondern versuchen, die oberen Organe des Staates zu erreichen. Ohne Euch bemerkbar zu machen, msst Ihr immer weiter vorangehen und die entscheidenden Stellen des Systems entdecken. Ihr drft in einem gewissen Grad mit den politischen Machthabern und mit denjenigen Menschen, die hundertprozentig gegen uns sind, nicht in einen offenen Dialog eintreten, aber ihr drft sie auch nicht bekmpfen. Wenn sich unsere Freunde zu frh zu erkennen geben, wird die Welt ihre Kpfe zerquetschen, und die Muslime werden dann hnliches wie in Algerien erleben. Die Welt hat groe Angst vor der islamischen Entwicklung. Diejenigen von uns, die sich in diesem Dienst befinden, mssen sich so wie ein Diplomat verhalten, als ob sie die ganze Welt regieren wrden, und zwar so lange, bis Ihr diese Macht erreicht habt, die Ihr dann auch in der Lage seid, mit eigenen Krften auszufllen, bis Ihr im Rahmen des trkischen Staatsaufbaus die Macht in smtlichen Verfassungsorganen an Euch gerissen habt.



    Die doch etwas abenteuerliche Behauptung im ESI-Aufsatz, wonach im zentralanatolischen Kayseri eine Gesellschaft von islamischen Calvinisten entstanden sei, die man mit den Parteien des demokratischen Zentrums in Europa vergleichen knne, bezieht sich damit hauptschlich auf die in der Regel sehr gut ausgebildeten Glenisten, die das Ziel verfolgten, den trkischen Staat zu unterwandern und smtliche Verfassungsorgane an sich zu reien, um die alte islamische Ordnung herzustellen, natrlich inklusive Kalifat.


    Und ausgerechnet bei solchen Leuten bekamen die Lobbyisten von ESI regelrecht feuchte Trume, und sahen in ihnen sogar einen guten Grund, die Trkei in die EU aufzunehmen, wobei sie sich nicht schmten, die Angehrigen dieser gefhrlichen Sekte Verfassungsfeinde und Islamisten in Anlehnung an Max Webers Buch Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus als islamische Calvinisten zu bezeichnen, obwohl sie das entsprechende Werk des berhmten Soziologen offensichtlich nicht einmal gelesen hatten.


    Es ist schwer zu sagen, ob Gerald Knaus und seine Lobby-Organisation ESI auch heute einen solchen appeasenden Aufsatz ber trkische Islamisten verffentlichen und diese auf die gleiche Stufe mit den Calvinisten setzen wrden. In Anbetracht der wohlwollenden Haltung der Verfasser gegenber einer islamistischen Partei, dem politischen Islam, den islamischen Sekten und dem Scharia-Lifestyle, was in diesem Text recht gut zur Geltung kommt, ist wohl davon auszugehen. Nach dem Gesagten muss man sich allerdings die Frage stellen, ob eine Organisation, in der solche geistige Blindflieger operieren, tatschlich dazu geeignet ist, europische Regierungen bei einer derart wichtigen Frage zu beraten wie bei der Migrationsfrage.


    Dieser Beitrag erschien in ausfhrlicherer Form zuerst bei Freiheit oder Scharia.

    https://www.achgut.com/artikel/der_e...eine_irrtuemer
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Mastab seiner beschrnkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preuischer Innenminister und Staatsminister

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    AW: Das ZDF trommelt fr Grenzffnung: 5 gegen 1 bei Maybrit Illner

    Wenn Gefhlsduselei an die Stelle von Rationalitt tritt, ist alles verloren. Was hat in so einer Runde diese Islamtante Lamya Kaddor zu suchen?
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

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