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    RP: Online-Petition gegen Abschiebung

    Die überregionale Zeitung RP startet eine Online-Petition gegen die Abschiebung einer als Musterbeispiel gelungener Integration genannten Familie aus Albanien:

    Da dieser Artikel sehr, sehr wenig investigativ ist, wenigstens ein paar Anmerkungen am Rande:

    Man sieht auf dem Foto sehr deutlich bereits an der Kleidung die geglückte Integration in das mitteleuropäische Deutschland:

    Integration in Hückeswagen : Online-Petition gegen Abschiebung




    Nevila Hajdari, ihr Mann Artan Ismaili und die drei Kinder Ibrahim, Yussuf und Fatima sind vor fünf Jahren aus Albanien nach Hückeswagen gekommen. Jetzt soll die Familie abgeschoben werden.
    Hückeswagen Seit fünf Jahren ist Familie Hajdari/Ismaili in Hückeswagen. Die fünfköpfige Familie ist ein Musterbeispiel für Integration. Dennoch droht ihr die Abschiebung nach Albanien. Das wollen viele Hückeswagener nicht hinnehmen.
    Dass viele Hückeswagener die Abschiebung nicht hinnehmen möchten, bleibt erst einmal eine Behauptung, denn die Hückeswagener Gegner der Abschiebung werden noch nicht einmal exemplarisch an dieser Stelle genannt.

    Eigentlich ist alles genauso gelaufen, wie es sein sollte. Nevila Hajdari, ihr Mann Artan Ismaili und die drei Kinder Ibrahim, Yussuf und Fatima sind vor fünf Jahren aus Albanien nach Hückeswagen gekommen.
    Vor 5 Jahren, also genau 2015, als die Grenzen Deutschlands mit Millionen Flüchtlingen überwunden wurden.

    Sind aus ihrer Heimat nach Deutschland gekommen, um sich und ihren Kindern ein neues Leben aufzubauen. Sie sind in der Schloss-Stadt angekommen, haben sich integriert.
    Die 38-Jährige hat die Sprachkurse A1, A2, B1 und den Integrationstest „Leben in Deutschland“ erfolgreich absolviert,
    In 5 Jahren nur B1 zu schaffen, obwohl man in dem Land, dessen Sprache man lernt, lebt und noch nicht einmal für seinen Lebensunterhalt sorgen muss, ist wenig.

    Der Ehegatte hat es tatsächlich in 5 Jahren noch nicht einmal zu halbwegs ordentlichen Deutschkanntnissen gebracht, erstaunlich:

    ihr Mann den Kursus A2, den Integrationstest wird er Mitte März machen.
    Den Kindern wird eine Mitgliedschaft in einem Sportverein spendiert, sie dürfen kostenlos im Schwimmbad schwimmen gehen und besuchen, der allgemeinen Schulpflicht in Deutschland geschuldet, auch eine Schule.

    Die Kinder (6 und 9 Jahre) sind im Fußballverein, gehen zum Schwimmen ins Bürgerbad, haben an ihren Schulen viele Freunde gefunden.
    Beide Eltern arbeiten bei der Firma Schulten Gebäudedienste,
    Also irgendwie in einer Putzkolonne, höchstwahrscheinlich als Subunternehmer, gefördert mit den Mitteln der BA und sehr wahrscheinlich mit Sozialleistungen aufgestockt, denn mit solchen Jobs, von denen wir noch nicht einmal wissen, in welchem Zeitumfang sie ausgeübt werden, kann man noch nicht einmal eine halbe Familie ernähren.

    Der Verdacht, dass diese Jobs in sehr geringfügigem Zeitrahmen liegen, ergibt sich schon aus der weiteren "ehrenamtlichen" Tätigkeit der Frau. Ehrenamtsentschädigungen werden nicht auf Sozialhilfe, Hartz IV und Sozialleistungen (ausgenommen Renten) angerechnet.

    Nevila Haydari ist ehrenamtlich in der Grundschule aktiv und macht nebenbei ein Praktikum im Awo-Kindergarten an der Montanusstraße.
    Im Sommer kann die ausgebildete Lehrerin die Ausbildung zur Erzieherin beginnen. Ein gelungenes Beispiel für Integration nach einer Flucht. Eigentlich.
    Wenn sie als Lehrerin ausgebildet worden wäre - wo?-in Albanien? - könnte sie auch eine Anerkennung als Lehrerin beantragen. Stattdessen gewährt man ihr eine Ausbildung zur Erzieherin - eventuell, denn sie kann oder könnte im Sommer mit dieser Ausbildung beginnen. Während der Ausbildung zum Erzieher erhält man keinen Cent Ausbildungsgehalt und muss zudem noch die Schule selber zahlen. Daher werden nur die Erzieher, die sich diese Ausbildung finanziell leisten können. Diese Ausbildungen werden auch nicht von der Bundesagentur für Arbeit übernommen. Daher erstaunlich, dass man der Albanerin diese Ausbildung doch offensichtlich gestattet, sofern es sich nicht nur um eine vage Absichtserklärung der Albanerin handelt, die von dieser Zeitung abgedruckt wurde.

    Denn vor einigen Tagen hat die Familie Post von der Ausländerbehörde bekommen. Darin enthalten: die Ankündigung der Abschiebung nach Albanien. Weil die Familie angeblich nicht integriert sei. „Wir haben alles gemacht, was von uns verlangt wird. In dem Schreiben wurden die Nachweise etwa über Sprachkurse oder auch die Arbeitsverhältnisse verlangt“, sagt die 38-Jährige.
    Daher also weht der Wind. Die Familie wußte, dass sie irgendwelche Arbeitsverhältnisse nachweisen müssen (wenn auch in sehr geringfügigem Rahmen) und irgendwelche Zertifikate über Deutschkurse beilegen müssen (daher auch das enorme Level A2-Zertifikat des Ehemannes).

    Und ein Anwalt ist auch schnell beschafft, der sich um die Formalien der Einreichung der Unterlagen an die Behörde kümmert. Bezahlt offensichtlich aus Staatsmitteln, d.h. auf Steuerzahlers Kosten. Einen solchen Service erhalten deutsche Staatsbürger nicht, egal wie bedürftig sie sind. Unterlagen müssen diese selber einreichen, die Prozesskostenhilfe zahlt der Staat erst ab Beginn eines Prozesses vor Gericht.

    Eine Anwaltskanzlei in Köln kümmert sich darum, dass die Behörde alle Unterlagen bekomme. Mehrere Male sei sie deswegen in den vergangenen Tagen in Köln gewesen, sagt Nevila Hajdari.
    Eine Freundin hat die Albanerin auch schon gefunden.

    Übrigens stellte die Zeitung eine vierköpfige Familie vor, Vater, Mutter, zwei Kinder...(Passage mit dem Fußballverein: Die Kinder (6 und 9 Jahre)...). Nun wird aus der vierköpfigen Familie eine fünfköpfige Familie?

    Und auch die Nachbarn und Freunde der fünfköpfigen Familie sind auf die drohende Abschiebung aufmerksam geworden. Und sind aktiv geworden. „Mein Sohn, der zusammen mit Ibrahim an der Löwen-Grundschule ist, ist eines Tages nach Hause gekommen und hat gesagt: Der Ibrahim muss zurück nach Albanien“, erzählt Meike Liewert. Die Mutter zweier Kinder, die ältere Tochter hat mit Fatima die Schule besucht, habe das zunächst nicht geglaubt. „Ich habe Nevila dann angerufen, und sie hat mir alles erklärt“, sagt Meike Liewert. Das habe sie sehr traurig gemacht. „Ich bin da wirklich zusammengebrochen und habe erst einmal geheult. Warum diese Familie, die hier so wunderbar angekommen ist und alles getan hat, um sich zu integrieren? Das konnte ich nicht verstehen.“
    Diese Freundin hat der Albanerin schon mehrfach (bzw. ständig) geholfen. Und weil sie ihr geholfen hat, ist die Abanerin folglich integriert. Potzblitz!
    Die Integrationsleistung der Albanerin bestand vermutlich darin bzw. besteht weiterhin darin, dass sie sich helfen lassen möchte.

    Zusammen mit Regina Cammarota hat sie der albanischen Familie schon oft geholfen. Was folgte, ist ein Beispiel für eine funktionierende Zivilgesellschaft. Eine Familie, die zwar aus einem fremden Land kommt, aber in der Nachbarschaft eine neue Heimat gefunden hat, soll abgeschoben werden.
    „Da dachten wir uns, dass man da doch was machen müsste“, sagt Meike Liewert. Björn Thiel, der Vater eines Mitschülers ihres Sohnes und Elternsprecher, hat daher bei der Online-Plattform OpenPetition eine Online-Petition gestartet. „Wir würden gerne mit allen Mitteln versuchen und unterstützen wollen, dass Ibrahim und seine Familie in Deutschland bleiben dürfen“, heißt es dort. Und weiter: „Warum muss eine so liebe und gut integrierte Familie abgeschoben werden? Was tut man einem Kind und seiner Familie an? Es ist so traurig und unverständlich.“
    Die Familie hat sich toll integriert, weil der Mann inzwischen nach 5 Jahren Sprachlevel A 2 geschafft hat und sich die Familie ständig helfen läßt.

    Die Petition hat bereits 634 Unterstützer gefunden, 377 davon aus Hückeswagen. Die Kommentare zeigen ebenfalls großes Unverständnis darüber, dass ausgerechnet diese Familie die Abschiebung droht. „Familie Hajdari hat sich mit großer eigener Anstrengung toll integriert, alle Hilfen und Unterstützung angenommen und ist so dankbar, in Deutschland zu sein“, schreibt Elke Hesterberg.
    „Meine Kinder, zehn und acht Jahre, verstehen das Abschieben der Familie nicht und sagen mir ständig: ‚Aber wo müssen die denn hin? Die sind doch deutsch!‘ Merkwürdig, dass Kinder so viel erwachsener als wir sind und Integration erkennen und würdigen“, schreibt Alexander Kriebel.
    Nun bleibt die Frage, wie sich die albanischen Eltern mit ihren Kindern unterhalten, besonders, welche Sprache der Vater findet, denn Deutsch kann er ja nicht und die Mutter nur halbwegs. Angeblich nämlich können die Kinder kein Albanisch sprechen.

    Nevila Hajdari und ihr Mann Artan Ismaili betonen, wie wohl sie sich in Hückeswagen fühlen. „Wir haben so viel Freundschaft und Hilfsbereitschaft erlebt, als wir nach Deutschland kamen“, sagt die 38-Jährige.
    Ihre Kinder würden fließend Deutsch sprechen, Albanisch könnten sie hingegen kaum. „Unsere Kinder denken auf Deutsch“, sagt der 46-Jährige.
    Seine Frau ergänzt: „Als Yussuf vom Training nach Hause kam und sagte, wie gut ihm das Fußballspielen beim RSV gefalle, habe ich zu ihm gesagt, dass er später einmal das albanische Trikot tragen könnte. Da sagte er nur: Warum denn, ich will für Deutschland spielen.“
    Nun kommt eine Krankheit ins Spiel, angeblich MS. Wer krank ist, kann bekanntlich nicht abgeschoben werden, weil die Behandlungen in Deutschland besser sind als im Heimatland oder nur in Deutschland gewährleistet werden können.

    Erschwert werde die an sich schon schwer zu ertragende Situation der Familie noch durch die MS-Erkrankung der Mutter. Der Stress, dem die Familie ausgesetzt sei, habe über die Karnevalstage zu einem Schub geführt.
    „Unsere Antworten und Lebensläufe liegen jetzt bei den Anwälten in Köln, die unseren Fall weiter bearbeiten. Wir hoffen sehr, in Deutschland bleiben zu dürfen“, sagt Nevila Hajdari. Meike Liewert, Regina Cammarotta, Björn Thiel und die Unterzeichnenden der Petition hoffen das auch.
    Und so werden die Leser aufgefordert, die Petition gegen die Abschiebung der bestens integrierten albanischen Familie zu unterzeichnen. Den Link gibt es gratis dazu:

    https://rp-online.de/nrw/staedte/hue...n_aid-49326287
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

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    AW: RP: Online-Petition gegen Abschiebung

    Muslime können sich nicht integrieren. Der Begriff "Integration" wird offensichtlich sehr unterschiedlich definiert. Wer herkommt und einen Asylantrag stellt, der muss damit rechnen, dass dieser als unbegründet abgelehnt wird. Es folgt dann der Aufruf das Land wieder zu verlassen.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

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