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    Junger Mann will aus Kabul zurück nach Deutschland: Fast 30 000 Unterschriften für Zaki

    Wenn der Asylantrag zweimal abgelehnt wird.
    Wie das sein kann, erläutert die Zeitung allerdings nicht.

    Junger Mann will aus Kabul zurück nach Deutschland: Fast 30 000 Unterschriften für Zaki

    Ein junger Afghane integriert sich in Deutschland vorbildlich, wird dennoch abgeschoben - und will nun auf jeden Fall zurück.

    Für Zakis Freunde sah es so aus, als seien sie ihrem Ziel ein gewaltiges Stück nähergekommen. Zaki, ein 20-jähriger Junge aus Afghanistan, war von Kabul aus nach Indien gereist, um dort ein Ausbildungsvisum für Deutschland zu beantragen. Dann ein herber Rückschlag: Seine Tazkira (das afghanische Identitäts-Dokument) war unvollständig. Zaki wurde zurück nach Kabul geschickt.


    Nun ist wieder offen, ob und wann der 20-Jährige nach Deutschland kommen kann, um hier eine Ausbildungsstelle anzutreten, die ihm bereits versprochen worden ist. Eine Petition soll dafür sorgen, dass das bald möglich ist.


    Als Zaki als Flüchtling nach Deutschland kam, war er noch minderjährig, wurde in einem Wohnheim der Kulmbacher Arbeiterwohlfahrt untergebracht und betreut. Zaki integrierte sich schnell. Nach zwei Jahren schaffte er seinen qualifizierenden Mittelschul-Abschluss, erhielt nach einem Praktikum eine Zusage für eine Lehrstelle.


    Die Bürokratie machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Seine Anträge auf Ausbildungserlaubnis wurden nicht genehmigt, sein Asylantrag zweimal abgelehnt. Als der junge Mann am 30. Juli letzten Jahres seiner Meldepflicht nachkommen will, wird er in der Polizeiinspektion Kulmbach festgehalten und wenig später in die afghanische Hauptstadt Kabul abgeschoben.


    Das Land ist ihm völlig fremd. Zwar ist Zaki afghanischer Abstammung. Aber seine Familie ist in den Iran geflohen, als er noch sehr klein war. Dari, die Sprache der Kabuler Afghanen, versteht der junge Mann kaum. Und weil er der Volksgruppe der Hasara angehört, wird er diskriminiert, riskiert immer wieder, beschimpft oder gar geschlagen zu werden, wenn er sein Zuhause verlässt.

    Primitive Behausung

    Dieses "Zuhause" ist eine Behausung der primitivsten Art: Mehrere Männer leben in einem Raum, ohne Heizung, ohne Strom. Telefonieren kann Zaki nur, wenn ihm seine Unterstützer aus Kulmbach etwas Geld zukommen lassen.


    Ein Kreis von Helfern bemüht sich seitdem unermüdlich, Zaki wieder nach Kulmbach zu holen. Auf dem Umweg über Indien, so war der Plan, sollte er sich um ein Ausbildungsvisum bemühen. Dieser Plan ist nun vorerst zunichte gemacht. "Wir wissen auch nicht, wie es weitergeht", sagt Katrin Fischer-Sandhop vom Helferkreis. "Wir machen uns Sorgen. Die Situation von Zaki ist schlimm."


    Im Dezember hat der Helferkreis gemeinsam mit Schülern des Caspar-Vischer-Gymnasiums mit einer Kunst-Installation auf Zakis Schicksal aufmerksam gemacht.

    Demokratische Werte vermittelt

    Nun erhofft man sich politische Unterstützung. Der Helferkreis hat eine Internet-Petition gestartet, um Zaki die Rückkehr nach Deutschland zu ermöglichen. "Wir, seine BetreuerInnen und LehrerInnen, haben ihm in den letzten vier Jahren neben der Sprache unsere demokratischen Werte vermittelt", heißt es darin. "Mohammad Zaki könnte eine Lehre in seinem Ausbildungsbetrieb beginnen - der Lehrvertrag ist unterzeichnet."


    Dafür müsse er allerdings bei der Deutschen Botschaft in New Dehli/Indien ein Ausbildungsvisum beantragen, heißt es weiter. Dem stehe die von der Zentralen Ausländerbehörde verhängte dreijährige Einreisesperre entgegen. Außerdem würden ihm bei einer Wiedereinreise Abschiebekosten in vierstelliger Höhe in Rechnung gestellt, obwohl nicht er diese Kosten verursacht hat. "Wir bitten den Bayerischen Landtag als Dienstherr der Zentralen Ausländerbehörden in Bayern, die Aufhebung der Einreisesperre von Mohammad Zaki zu bewirken und Einfluss zu nehmen, dass die Erstattung der Abschiebekosten nicht zur Bedingung seiner Wiedereinreise gemacht wird. "



    Fast 30 000 Menschen haben diese Petition bislang unterschrieben. Am Mittwoch haben Katrin Fischer-Sandhop und Ilka Greim vom Kulmbacher Helferkreis in München die Unterschriften an die Vorsitzende des Petitionsausschusses des Bayerischen Landtags, die Abgeordnete Stephanie Schuhknecht (Grüne), übergeben.

    Gestern hat sich Zaki per Whatsapp bei uns gemeldet: "Heute habe ich die Papiere bei der Tazkirabeschaffung abgegeben." Der zweite Versuch läuft also.

    https://www.infranken.de/regional/ku...art312,4896700
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

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    AW: Junger Mann will aus Kabul zurück nach Deutschland: Fast 30 000 Unterschriften für Zaki

    Zaki, ein 20-jähriger Junge aus Afghanistan,
    ….ist eine völlig verlogene Darstellung. Er ist weder ein Junge, noch stammt er aus Afghanistan.
    Die Hasara sehen sehr asiatisch aus und stellen den größten Anteil der Afghanen, die hier um Asyl nachsuchen. Sie leben seit Jahrzehnten im Iran und deshalb ist die Behauptung der jetzigen Generation aus Afghanistan geflohen zu sein, eine glatte Lüge. ……
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

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