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    Einbrgerungskampagne des Landkreises Bblingen Landkreis Bblingen, hier PASS ich rein

    Die Migranten wurden sogar persnlich angeschrieben und sogar mit dem Hinweis, ihren alten Pa behalten zu drfen.

    „Landkreis Bblingen, hier PASS ich rein“

    Landrat: „Einbrgerungen strken uns gesellschaftlich und wirtschaftlich“

    Der Landkreis Bblingen hat eine Einbrgerungskampagne mit dem Motto: „Landkreis Bblingen, hier PASS ich rein!“ ins Leben gerufen. Das Landratsamt veranstaltet bisher bereits mehrere Einbrgerungsfeiern im Jahr und mchte mit der Kampagne die Einbrgerungen weiter erhhen. Landrat Roland Bernhard wirbt dafr: „Bblingen ist ein vielfltiger und weltoffener Landkreis und Menschen vieler verschiedener Nationalitten haben hier ihre Heimat gefunden. Mit der Einbrgerung drckt man nicht nur aus: Ich PASS zum Landkreis Bblingen, hier mchte ich bleiben, sondern bekennt sich gleichzeitig zu Deutschland und zu den Grundwerten und der Grundordnung dieses Landes“.
    Die Einbrgerungskampagne beinhaltet verschiedene Elemente. Es wurde eine Einbrgerungsbroschre erstellt mit Einbrgerungsvoraussetzungen und dem Ablauf des Verfahrens. Als Highlight wurden mehrere Doppelseiten mit Fotos und Geschichten von neu Eingebrgerten gestaltet. Diese Einbrgerungsbroschren erhalten potentielle Antragsteller, die Einwohnermeldemter im Landkreis Bblingen, Schulen, Auslnderbehrden und Volkshochschulen.
    Auerdem wirbt Landrat Bernhard mit einem Anschreiben, welches an auslndische Bewohnerinnen und Bewohner des Landkreises Bblingen versendet wurde, persnlich fr die Einbrgerung. Unionsbrger wurden mit dem besonderen Aspekt der Hinnahme von Mehrstaatlichkeit angeschrieben. Bei Auslndern, die eine Aufenthaltserlaubnis zum Zwecke der Erwerbsttigkeit haben, wird auf den erleichterten Zugang zum europischen Arbeitsmarkt, Freizgigkeit und auf den diplomatischen Schutz im Ausland hingewiesen. Auslnder, die ein Daueraufenthaltsrecht in Deutschland haben, sollen ermutigt werden, die deutsche Staatsbrgerschaft zu beantragen.
    Es werden als Teil der Einbrgerungskampagne Veranstaltungen durchgefhrt, die ber das Einbrgerungsverfahren informieren. Diese finden in Form von Prsentationen, Infostnden oder auch durch individuelle Beratungen statt.
    Der Internetauftritt vom Amt fr Migration und Flchtlinge wird berarbeitet und es finden sich auf der Homepage Fotos und Geschichten von Mitmenschen, die sich haben einbrgern lassen. Auerdem kann hier die Einbrgerungsbroschre heruntergeladen werden: http://www.lrabb.de/Auslaender_+und+...erigkeitswesen.
    Die Ansprechpartnerin zur Einbrgerungskampagne ist Leonora Askova vom Amt fr Migration und Flchtlinge des Landratsamtes Bblingen (Mailadresse: l.askova@lrabb.de; Telefonnummer: 07031/663-2615). Sie fhrt Erstberatungen fr Interessierte durch. Besteht ein individueller Beratungsbedarf, knnen sich die potentiellen Antragstellenden direkt an die Ansprechpartner der Staatsangehrigkeitsbehrde wenden und einen Beratungstermin vereinbaren: http://www.lrabb.de/Auslaender_+und+...erigkeitswesen.
    Hintergrundinformationen:

    Eingebrgert werden knnen Auslnder, die seit acht Jahren in Deutschland ihren rechtmigen und gewhnlichen Aufenthalt haben. Auerdem sind Kenntnisse der deutschen Sprache auf B1-Niveau sowie Kenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und ein gesicherter Lebensunterhalt notwendig. Zudem sollten keine Vorstrafen vorliegen. Die Einbrgerungsgebhr betrgt 255 Euro. Informationen zur Einbrgerung gibt es im Landratsamt Bblingen montags, dienstags, donnerstags und freitags von 8.30 bis 12:00 Uhr sowie jeden Donnerstagnachmittag zustzlich von 14:00 bis 18:00 Uhr. Antragsformulare fr die Einbrgerung sind auf der Webseite des Landratsamts unter http://www.lrabb.de/Auslaender_+und+...erigkeitswesen oder bei den Einwohnermeldemtern erhltlich.
    https://www.lrabb.de/site/LRA-BB-Des...b_blingen.html

    Das stammte von der Website des Landkreises Bblingen. Es folgen Artikel, die diese Kampagne begleiten:

    Einbrgerungskampagne im Kreis Bblingen „Wir wollen Zuwanderern ein Signal senden“


    Katharina Pfister, die Chefin des Amts fr Migration und Flchtlinge im Kreis Bblingen, sieht keine Loyalittsprobleme, wenn Menschen mehrere Staatsbrgerschaften haben. Im Gegenteil: Das entspreche der Lebensrealitt vieler Brger.



    Bblingen - Die Einbrgerungskampagne zeigt bereits erste Erfolge. Viele Anrufer meldeten sich auf die persnlichen Schreiben des Bblinger Landrats, berichtet die Amtschefin Katharina Pfister.
    Frau Pfister, warum sollen die hier lebenden Auslnder unbedingt Deutsche werden?


    Die Einbrgerung steht fr hundert Prozent gleichberechtigte Teilhabe in Deutschland und ist damit das logische Ziel der Integration. Mit der Einbrgerung wird man deutsch und ist an Rechten und Pflichten gleich. Mit unserer Kampagne „Hier pass ich rein“ wollen wir auch ein Signal senden: Wir sind offen fr Zuwanderer. Und wir mchten, dass ihr ganz zu uns gehrt. Das ist ein persnliches Anliegen unseres Landrats Roland Bernhard.
    Fr EU-Brger ndert sich aber auch mit der Einbrgerung kaum etwas.


    Sie drfen dann aber auch auf jeden Fall auf Bundes- und Landesebene mitwhlen. Vor allem aber geht es um das Standing. Mit der Einbrgerung bekennt man sich zu dem Land, in dem man lebt.
    EU-Brger haben dann die doppelte Staatsbrgerschaft. Sehen Sie da keine Probleme mit der Loyalitt?


    Nicht nur EU-Brger, die sich einbrgern lassen, haben mehrere Staatsbrgerschaften, das gilt auch fr Iraker, Brasilianer oder Tunesier. Denn diese und andere Lnder entlassen niemanden aus der Staatsbrgerschaft. Ich denke, es ist sehr gut mglich zu sagen: „Ich bin Iranerin und Deutsche.“ Das ist Lebensrealitt fr viele Menschen. Sie haben Erfahrungen in ihrem Herkunftsland gemacht und Erfahrungen in Deutschland, wo sie leben.
    Wie wollen Sie die Leute motivieren, Deutsche zu werden?


    Wir schreiben alle Personen an, die die Voraussetzungen erfllen. Zudem haben wir eine Broschre entworfen, die wir auslegen. Und wir organisieren bereits seit Jahren zweimal im Jahr eine Einbrgerungsfeier. Da kommen manche mit der ganzen Familie und mit Freunden. Das ist immer sehr feierlich. Auch da senden wir das Signal: „Ihr seid uns willkommen.“
    Nicht jeder will Deutscher werden.



    Das ist auch in Ordnung. Es gibt gute Grnde eines jeden einzelnen, der sich gegen eine Einbrgerung entscheidet. Wir hatten krzlich den Anruf eines Mannes, der schon sehr lange in Deutschland lebt. Er hatte unseren Brief missverstanden und gefragt, was passiert, wenn er sich nicht einbrgern lsst. Wir haben ihn beruhigt und ihm gesagt, dass das alles freiwillig ist. Aber wir freuen uns auch ber Rentner, die den Einbrgerungsantrag stellen.
    https://www.stuttgarter-zeitung.de/i...aa0020a34.html

    Einbrgerungskampagne im Kreis Bblingen Nur wer whlen darf, gehrt dazu

    Dieser Artikel wirbt fr die Einbrgerungskampagne leider mit nicht sehr typischen Biographien und Werdegngen. Die typischen Biographien sind leider nicht vertreten.

    Der Landkreis Bblingen rhrt krftig die Werbetrommel bei Auslndern: Sie sollen Deutsche werden. hnliche Kampagnen in Stuttgart und im Landkreis Esslingen waren bereits erfolgreich.
    Bblingen - An den Tag, an dem Ana Drescher beschloss, Deutsche zu werden, kann sie sich gut erinnern. Es war vor anderthalb Jahren, kurz nach der Bundestagswahl. „Ich hatte mich sehr gergert ber das Abschneiden der AfD“, sagt die 38-Jhrige. Und ihr war klar: „Wenn ich politisch mitbestimmen mchte, dann muss ich mich einbrgern lassen.“

    Ana Drescher, die seit vier Jahren mit Mann und Kindern auf dem Flugfeld in Bblingen lebt und Betriebswirtschaft und Religion am Leonberger Berufsschulzentrum unterrichtet, ist in Frankfurt geboren und aufgewachsen und hat in Mannheim studiert. Als Slowenin geniet sie EU-Freizgigkeit. Mit ihren blonden Haaren fiel sie nie als Auslnderin auf. Lediglich ihr kroatischer Nachname, den sie bis zur Hochzeit trug, brachte ihr gelegentlich Bemerkungen ein wie: „Meine Putzfrau stammt auch aus Kroatien.“ Jegliche Form von Nationalismus liege ihr fern, betont Drescher. Das versucht sie auch, ihren Schlern zu vermitteln. „Ich mchte ihnen Vorbild sein, ihnen zeigen, dass man es auch als Auslnder zu etwas bringen kann“, sagt die Tochter von Gastarbeitern.
    Landrat Roland Bernhard ldt Auslnder dazu ein, Deutsche zu werden

    Ana Drescher ist eine von 876 Menschen, die im vergangenen Jahr im Kreis Bblingen den deutschen Pass in Empfang genommen haben. Diese Zahl mchte der Landrat Roland Bernhard (parteilos) steigern. Er hat deshalb eine Einbrgerungskampagne ins Leben gerufen unter dem Motto: „Landkreis Bblingen, hier PASS ich rein!“. Smtliche Auslnder im Kreis, die die Voraussetzungen erfllen, werden persnlich von Bernhard angeschrieben und eingeladen, Deutsche zu werden. In einer ersten Welle wurden 1500 Briefe an EU-Brger verschickt.


    Die Resonanz war enorm. „Wir hatten in den ersten Tagen schon 110 Anrufe von Leuten, die sich nach den Voraussetzungen erkundigt haben“, berichtet Katharina Pfister, die Chefin des Amts fr Migration und Flchtlinge.
    Gute Erfahrungen mit Einbrgerungskampage in Stuttgart

    Gute Erfahrungen mit einer solchen Aktion hat man bereits vor Jahren in der Landeshauptstadt Stuttgart gemacht. „Wir haben von 2009 bis 2013 alle Personen angeschrieben, die fr eine Einbrgerung in Frage kommen“, berichtet Andreas Deuschle, der Leiter des Amts fr Einbrgerung. „Die Zahl der Antrge ist daraufhin gestiegen und hat sich nun auf einem hohen Niveau eingependelt.“ So habe es im Jahr 2008 noch 1800 Antrge gegeben. Heute seien es 2200 bis 2400 pro Jahr. Auch im Landkreis Esslingen bescherte eine Werbekampagne unter Auslndern 2013 dem Kreis einen Zuwachs . „Mittlerweile sind die Zahlen wieder zurckgegangen“, sagt der Kreissprecher Peter Keck.
    Nicht alle Antrge haben Erfolg, sie werden grndlich geprft, das dauert manches mal viele Monate. In Stuttgart werden etwa zehn Prozent der Antrge abgelehnt. Grnde dafr: Die Antragsteller knnen ihren Lebensunterhalt nicht ohne staatliche Zuschsse finanzieren oder die geforderten Sprachkenntnisse – erwartet wird eine Prfung auf Level B1 - reichen nicht aus. Gelegentlich sprchen auch Bedenken des Verfassungsschutzes gegen eine Einbrgerung, sagt Deuschle.
    Diese Probleme hatte Ana Drescher nicht. Trotzdem erlebte auch sie eine berraschung whrend des mehrmonatigen Einbrgerungsprozederes: Es stellte sich heraus, dass sie nicht nur die slowenische Staatsbrgerschaft ihrer Mutter, sondern auch die kroatische ihres Vaters hat. Als EU-Brgerin darf sie beide behalten und hat die deutsche noch hinzugewonnen.
    Sindelfinger Klinik kommt ohne auslndische Krfte nicht ber die Runden

    Mustafa Al-Asiri htte seine bisherige Staatsbrgerschaft eigentlich aufgeben mssen. Er stammt aus dem Jemen. Doch weil in seiner Heimat ein Krieg tobt, konnte der 30-Jhrige die notwendigen Papiere nicht beschaffen, ist Doppelstaatler. An seiner neuen Heimat Deutschland schtzt er vor allem „das Grundgesetz, nach dem alle Menschen gleich sind.“ Da habe er zum Beispiel in den Golfstaaten anderes erlebt. Dort wrden auslndische Arbeitskrfte auch nach Jahrzehnten im Land als Menschen zweiter Klasse behandelt.
    In Deutschland gelang es dem jungen Mann, sich innerhalb von zehn Jahren mit Flei zum Assistenzarzt in der Sindelfinger Unfallchirurgie hochzuarbeiten. Sein Studium hat er sich selbst finanziert – mit einem Job als Pflegehelfer in der Tbinger Uniklinik. Diese Erfahrungen sind es, die Axel Prokop, der Chefarzt der Sindelfinger Unfallchirurgie, an Al-Asiri schtzt. „Solche Leute brauchen wir bei uns.“ Ohne auslndische Krfte kme die Klinik nicht ber die Runden, sagt Prokop. Nicht nur rzte, auch viele Pfleger holt sich der Klinikverbund Sdwest aus dem Ausland, weil der heimische Stellenmarkt leer gefegt ist.
    Seit einigen Monaten ist Mustafa Al-Asiri nun Deutscher. Fr ihn ein logischer Schritt. Denn seine Zukunft sieht der gebrtige Jemenit mittlerweile in Deutschland, vor allem auch wegen seiner anderthalbjhrigen Tochter. Ursprnglich war sein Ziel, als Arzt den Menschen in seiner Heimat zu helfen. „Doch wegen des Kriegs kann ich seit Jahren noch nicht mal meine Eltern besuchen.“ Ob er jemals zurckkehren kann, steht fr Al-Asiri in den Sternen.
    Eines verbindet die neuen Deutschen Drescher und Al-Asiri: Beide freuen sich, nun politisch mitbestimmen zu knnen. Und anders als Drescher, durfte Al-Asiri bisher auch nicht an Kommunalwahlen teilnehmen. Im Mai aber, da ist er dabei.

    • Seite 1: Nur wer whlen darf, gehrt dazu
    https://www.stuttgarter-zeitung.de/i...0b0e5fce4.html

    Voraussetzungen fr den deutschen Pass:

    Von Gerlinde Wicke-Naber

    Wer einen deutschen Pass mchte, muss acht Jahre in Deutschland leben und einen unbefristeten Aufenthaltstitel haben sowie Deutschkenntnisse auf dem sogenannten Sprachniveau B 1 nachweisen, vom eigenen Einkommen leben und darf nicht vorbestraft sein. Man muss ein Bekenntnis zum deutschen Grundgesetz ablegen und einen Einbrgerungstest bestehen. Vom Antrag bis zur Einbrgerung dauert es mehrere Monate oder auch bis zu zwei Jahre. Wer Deutscher werden will, muss seine bisherige Staatsbrgerschaft aufgeben, das gilt nicht fr EU-Brger. Ausgenommen sind auch Personen aus Lndern, die nicht aus der Staatsbrgerschaft entlassen wie Marokko, der Iran und Algerien. Pro Jahr werden 800 bis 900 Personen im Kreis Bblingen eingebrgert, hnlich ist es im Kreis Esslingen. In Stuttgart sind es knapp 2000. Gestiegen ist die Zahl der eingebrgerten Briten: in Stuttgart um das Fnffache.


    https://www.stuttgarter-zeitung.de/i...0b0e5fce4.html
    Gendert von Turmfalke (16.01.2020 um 12:24 Uhr)
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Mastab seiner beschrnkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preuischer Innenminister und Staatsminister

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    AW: Einbrgerungskampagne des Landkreises Bblingen Landkreis Bblingen, hier PASS ich rein

    Mit der Einbrgerung drckt man nicht nur aus: Ich PASS zum Landkreis Bblingen, hier mchte ich bleiben, sondern bekennt sich gleichzeitig zu Deutschland und zu den Grundwerten und der Grundordnung dieses Landes“.
    Was fr naive Trumer. Fast alle Migranten nehmen die deutsche Staatsbrgerschaft aus rein finanziellen Erwgungen an und weil er ihnen ein dauerhaftes Bleiberecht ermglicht, sie also nicht abgeschoben werden knnen, egal was fr Verbrechen sie begehen.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

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