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    Ursula von der Leyen löschte Handydaten - Beweismittelvernichtung

    Diesen hochkriminellen Akt der Beweismittelvernichtung, der nicht minder kriminelle Akte (Berateraffäre: Neben "Berateraufträgen" für gute Bekannte vergab sie ihrem Sohn ebenfalls einen "Beratervertrag" in Millionenhöhe) verschleiern sollte, tätigte Frau von der Leyen höchstselbst.

    Der ursprüngliche Vorgang ist hier nachzulesen:

    https://open-speech.com/threads/7992...10#post1806610

    Daraus:


    Die EU-Kommissionspräsidentin und ehemalige Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat im Zusammenhang mit der Berateraffäre Vorwürfe angesichts der Löschung von Handydaten zurückgewiesen.



    "Ich habe beide Handys, die ich als Verteidigungsministerin verwendet habe, im Ministerium abgegeben." Alle Fragen dazu müssten dort gestellt werden, sagte von der Leyen dem Spiegel. Von der Löschung habe sie keine Kenntnis gehabt.



    "Die Geräte gehören dem Ministerium und mussten deshalb auch dort abgegeben werden." Mit der Datenlöschung habe sie nichts zu tun, sondern vielmehr aus der Zeitung davon erfahren. "Ich bin seit dem 17. Juli nicht mehr im Verteidigungsministerium gewesen."



    Nun aber zur weiteren spannenden Entwicklung der Affäre um die offenbar korrupte Politikerin (zum Zeitpunkt der Löschung wußten die Verantwortlichen bzw. Frau von der Leyen, dass die Handys samt Daten Beweismittel für den Ausschuß sind):

    Von der Leyen löschte alle SMS auf ihrem Diensthandy

    In der Affäre um das Diensthandy von Ursula von der Leyen tauchen neue Merkwürdigkeiten auf. Laut Recherchen des Ministeriums löschte die EU-Kommissionschefin auf einem früheren Diensttelefon alle SMS, bevor sie es zurückgab.



    Dort versucht ein Untersuchungsausschuss zu klären, wie unter von der Leyen hochdotierte Verträge mit externen Beratern rechtswidrig vergeben wurden und ob die frühere Ministerin damit etwas zu tun hatte.
    In dem Bericht kommt von der Leyen nicht gut weg. So schildert das Ministerium detailreich, dass es dem Untersuchungsausschuss für die Aufklärung von Entscheidungsprozessen keinerlei SMS der früheren Ministerin als Beweismittel zur Verfügung stellen kann.
    Demnach seien Nachrichten eines Blackberry-Diensthandys von der Leyens durch die Unachtsamkeit eines Sachbearbeiters im August 2019 gelöscht worden. Auf einem zweiten Telefon habe von der Leyen selbst alle Nachrichten vernichtet.
    Der Streit um die SMS-Nachrichten der Ex-Ministerin, die ähnlich wie die Kanzlerin für ihren Hang zur Politik per Textnachricht bekannt ist, dürfte durch den Bericht weiter eskalieren
    Seit Juni schon fragen die Abgeordneten im Untersuchungsausschuss immer wieder nach möglicherweise relevanten SMS-Nachrichten auf dem Diensthandy von der Leyens.
    Monatelang wurden sie hingehalten, nun erfuhren sie schriftlich, dass letztlich alle SMS von der Leyens unwiederbringlich gelöscht sind.
    Der Ablauf der Löschung liest sich obskur. Demnach hatte von der Leyen im Januar 2019 ein neues Krypto-Handy bekommen, da ihre frühere Nummer bei einem großen Datenleak im Internet öffentlich bekannt geworden war.
    Trotzdem behielt sie zunächst das alte Gerät samt freigeschalteter SIM-Karte, ein Grund wird nicht angegeben. Möglich erscheint, dass von der Leyen abwarten wollte, ob auf der alten Nummer noch wichtige Nachrichten oder Anrufe eingehen.
    Richtig merkwürdig wurde es dann im August 2019. Laut dem Bericht holte ein Fahrer des Ministeriums das alte Diensthandy von der Leyens bei ihrer Privatwohnung ab.
    Entgegen der geltenden Vorschriften, die eine Löschung vor den Augen des Nutzers vorsieht, wurde es ins Ministerium gebracht. Dort aber soll niemand an die Berater-Affäre und die öffentlich bekannte Diskussion um die Minister-SMS gedacht haben. Stattdessen wurden die Daten auf dem Gerät gelösch
    Das Ministerium argumentiert, der zuständige Sachbearbeiter habe schlicht nicht gewusst, dass die SMS auf dem Ministertelefon relevant für den Ausschuss sein könnten. Stattdessen sei er mit dem Telefon der früheren Befehlshaberin der Bundeswehr wie mit jedem anderen Dienstgerät aus dem Haus umgegangen, habe die Daten gelöscht und zur Vernichtung an die Betreiberfirma zurückgegeben.
    Auch auf dem zweiten Gerät von der Leyens, das mittlerweile im Ministerium vorliegt, wurde man nicht fündig. So stellten die Techniker in den vergangenen Wochen fest, dass sich auf dem zweiten Gerät "weder im Ordner Geschäftlicher Bereich noch im Ordner SMS Nachrichten und Dateien befinden", so der Bericht.
    Von der Leyen muss das Gerät selbst komplett von allen SMS-Nachrichten gereinigt haben.



    https://www.spiegel.de/politik/deuts...4-ab69a52fefd8

    „Von der Leyen hat ihr Telefon ordentlich aufgeräumt“
    Die Handyspeicher der ehemaligen Verteidigungsministerin wurden gelöscht. Offenbar entschied sie selbst, ob die Daten als Beweismittel für den Untersuchungsausschuss des Bundestags wichtig sind.
    „Die Ministerin hat ihr Telefon ordentlich aufgeräumt – oder aufräumen lassen“, sagte der FDP-Obmann im Verteidigungsausschuss, Alexander Müller, WELT. „Warum herrscht im Ministerium ein solches Chaos? Erst erteilt man dem Ausschuss widersprüchliche Angaben zum Verbleib des Diensthandys der Ministerin, dann bekommen wir das Eingeständnis, dass man trotz Verbots der Löschung von Beweismitteln diese Vorgaben nicht hausintern umsetzen konnte. Das reiht sich ein in die lange Liste von Organisations-Mängeln des Hauses, wie wir sie reihenweise im Untersuchungs-Ausschuss aufgedeckt haben.“
    Lindner wird am Donnerstag selbst als Zeuge vor dem Ausschuss aussagen. Er hatte eine SMS, die er von der ehemaligen Ministerin von der Leyen erhalten hatte, als Beweismittel vorgelegt und wird nun dazu befragt. Nach seiner Lesart belegt die Textnachricht, dass von der Leyen auf ihrem nun gelöschten Handy sehr wohl über Themen kommunizierte, die die Berateraffäre betreffen.

    https://www.welt.de/politik/deutschl...andydaten.html
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Ursula von der Leyen löschte Handydaten - Beweismittelvernichtung

    In dem Bericht kommt von der Leyen nicht gut weg.
    Das wird ihr herzlich wenig ausmachen. Ihr Ziel hat sie erreicht: nichts ist mehr zu beweisen.
    Was haben Moslems und Politiker gemein? Ihr positives Verhältnis zur Lüge!
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

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