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    AW: Grüne: CO-2-Zuschlag auf Fleisch, Milch, Käse und Milchprodukte

    >Ich fürchte aber, dass die höheren Preise für Lebensmittel lediglich beim Finanzminister landen

    ja, genau das wird passieren - der Erzeuger bekommt nicht mehr - aber es wird dann halt teurer..


    Ich habe auch schon Zeiten gehabt wo ich sehr sehr wenig Geld hatte -da ist man froh wenn das Fleisch möglichst billig ist... Dann hast halt mal sehnige Qualität, das Fleisch verliert Wasser - schrumpelt auf die Hälfte ein, das Zeug ist zäh...An die Tierhaltung denkst dann besser nicht... Aber Du hast was zum Essen aufm Tisch...

    Wenns dann besser läuft und man nicht mehr in solcher finanziellen Misere ist, dann kauft man (sofern man Wert auf Geschmack legt) dann zu besseren Lebensmitteln.

    Für mich ist das eigene Tier Luxus: kostet wesentlich mehr als wenn ichs mit "Biosiegel" kaufe, hab Arbeit damit - Audzucht, Haltung, zerlegung - aber da WEIß ich , daß das Tier außer der vorgeschriebenen Impfung eben kein Antibiotikum bekam oder andere Sachen... In Massentierhaltungen brauchts sowas - in "Kleintierhaltung" - vernünftige Rassen vorausgesetzt - brauchst das nciht, da die Tiere draußen von klein auf sind und Abwehrkräfte bilden konnten... Die Hühner vom Massenzüchter werden ja sofort krank wenn die mal aus dem perfekt klimatisierten Stall rausgehen und mal Regen abbekommen...

    Was momentan das Fleisch so günstig macht? MASSENTIERHALTUNG, schlechtes Futter, Schnellmasten..

    Ein Huhn welches teures Futter bekommt- also kein billiges Mastfutter, welches statt 6 Wochen 9 Monate braucht um ausgewachsen zu sein, das KOSTET - und das eine Menge...

    Es gibt auch hervorragend qualitatives günstiges Fleisch von perfekt gehaltenen Tieren: Wildschwein vom Jäger.
    Im Handel zahlst relativ viel - aber wennst vom Jäger das ganze Tier in Decke, untersucht, ausgenommen kaufst, dann zahlst da 1-3 Euro pro Kilo - oder mit Glück bekommst das auch umsonst da die Wildhändler schon nix mehr abnehmen und die Jäger alle ihre Kühltruhen gefüllt haben und froh sind wenns das überhaupt loswerden da der Abschußplan eben einen rigorosen Beschuß vorsieht.

    Ich zahl beim Jäger für Reh 5 E pro Kilo - muß halt ganzes Tier in Decke abnehmen...

    Wildfleisch vom Jäger : mehr Bio geht doch gar nicht :)

  2. #12
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    AW: Grüne: CO-2-Zuschlag auf Fleisch, Milch, Käse und Milchprodukte

    Zitat Zitat von Narima Beitrag anzeigen
    >Ich fürchte aber, dass die höheren Preise für Lebensmittel lediglich beim Finanzminister landen

    ja, genau das wird passieren - der Erzeuger bekommt nicht mehr - aber es wird dann halt teurer..


    Ich habe auch schon Zeiten gehabt wo ich sehr sehr wenig Geld hatte -da ist man froh wenn das Fleisch möglichst billig ist... Dann hast halt mal sehnige Qualität, das Fleisch verliert Wasser - schrumpelt auf die Hälfte ein, das Zeug ist zäh...An die Tierhaltung denkst dann besser nicht... Aber Du hast was zum Essen aufm Tisch...

    Wenns dann besser läuft und man nicht mehr in solcher finanziellen Misere ist, dann kauft man (sofern man Wert auf Geschmack legt) dann zu besseren Lebensmitteln.

    Für mich ist das eigene Tier Luxus: kostet wesentlich mehr als wenn ichs mit "Biosiegel" kaufe, hab Arbeit damit - Audzucht, Haltung, zerlegung - aber da WEIß ich , daß das Tier außer der vorgeschriebenen Impfung eben kein Antibiotikum bekam oder andere Sachen... In Massentierhaltungen brauchts sowas - in "Kleintierhaltung" - vernünftige Rassen vorausgesetzt - brauchst das nciht, da die Tiere draußen von klein auf sind und Abwehrkräfte bilden konnten... Die Hühner vom Massenzüchter werden ja sofort krank wenn die mal aus dem perfekt klimatisierten Stall rausgehen und mal Regen abbekommen...

    Was momentan das Fleisch so günstig macht? MASSENTIERHALTUNG, schlechtes Futter, Schnellmasten..

    Ein Huhn welches teures Futter bekommt- also kein billiges Mastfutter, welches statt 6 Wochen 9 Monate braucht um ausgewachsen zu sein, das KOSTET - und das eine Menge...

    Es gibt auch hervorragend qualitatives günstiges Fleisch von perfekt gehaltenen Tieren: Wildschwein vom Jäger.
    Im Handel zahlst relativ viel - aber wennst vom Jäger das ganze Tier in Decke, untersucht, ausgenommen kaufst, dann zahlst da 1-3 Euro pro Kilo - oder mit Glück bekommst das auch umsonst da die Wildhändler schon nix mehr abnehmen und die Jäger alle ihre Kühltruhen gefüllt haben und froh sind wenns das überhaupt loswerden da der Abschußplan eben einen rigorosen Beschuß vorsieht.

    Ich zahl beim Jäger für Reh 5 E pro Kilo - muß halt ganzes Tier in Decke abnehmen...

    Wildfleisch vom Jäger : mehr Bio geht doch gar nicht :)

    Verarbeitest Du dann alles in Wurst usw ? Das klingt ja mehr wie interessant,aber ist auch für Laien geeignet ?
    Nur ein Flügelschlag eines Schmetterlings kann einen Wirbelsturm auslösen

  3. #13
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    AW: Grüne: CO-2-Zuschlag auf Fleisch, Milch, Käse und Milchprodukte

    ja, ich wurste auch , räuchere, mache Schinken, wecke ein.

    Ich habe keinen Cutter- daher kann ich keine "feinen" Wurstwaren machen - ich dreh mein Fleisch im Fleischwolf durch und stelle Salami selbst her - Darm - Kunst- oder Echtdarm kannst heutzutage günstig per Internet bekommen.
    Leberwurst mach ich ebenso blos daß die bei mir nicht in den Darm kommt sondern wegen besser haltbarkeit gleich im Glas eingeweckt wird - weiß nicht wie lang die haltbar ist - aber ich mach im Winter immer 30 kleine Wurstgläser -a 220 ml - die reichen mir dann ein 3/4 Jahr. Vorteil der kleinen Gläser: die werden wenn sie mal aufgemacht worden sind nicht schlecht da man sie schnell verbraucht.

    Pökelsalz bekommst fürs wursten/Schinkenmachen z.B. beim Metro - 25 kg kosten dort sehr viel weniger als wennst das über Ebay in Kleinmengen kaufst... Wennst selbst keinen Schein hast, wirst sicher einen im Bekanntenkreis haben, der Dir das mitbringen kann. Das Pökelsalz wird auch nicht schlecht.

    Ich bin auch kein Metzger - also auch Laie. Grad heute gibts bei Youtube genug Videoanleitungen für alle Art von Würsten - das war vor 20 Jahren noch nicht so ^^.

    Das einzige was wichtig ist: sauber arbeiten: ob da jetzt auf 1 kg Fleisch 5g Pfeffer mehr oder weniger, 5g Salz mehr oder weniger reinsollen ist Geschmackssache - ich passe auch für mich Rezepte an - ich mag gern Rosmaringeschmack an meinem Schinken und lieber weniger Wacholdergeschmack...- aber ob Keime drin sind oder nicht ist eine Gesundheitssache.

    Wer nicht viel Geld ausgeben möchte um es auszuprobieren mit dem wursten:

    achtet beim Fleischwolf auf Qualität: wir haben einen Fleischwolf - manuell - geschenkt bekommen - Plastik - der konnte nichtmal 1 kg Fleisch wolfen, dann brach das Plastik.
    Einen 200 E elektr. Fleischwolf gekauft : Edelstahloptik... Aber die Teile innen (wo es die Belastung gibt) waren aus Plastik - das hat keine 2 kg Fleisch wolfen ausgehalten. Für 150 E dann einen gekauft wo wir das Ding vor dem Kauf erstmal auseinandergenommen haben und geschaut haben wie die Teile innen beschaffen sind - aus Stahl - wunderbar - da kann ich auch 10 kg Fleisch durchdrehen und das Ding leistet nach wie vor was es soll.

    Du kannst mit einem 30 Euro Handfleischwolf super Ergebnisse bekommen wenn das Ding aus Stahl ist und keine Plastikteilchen hat.

    Beim pökeln empfehle ich trockenpökeln - wird zwar meist naßpökeln empfohlen aber ich hab beim naßpökeln mehrfach schlechte Ergebnisse gehabt - trockenpökeln hat bei mir zu 100 % geklappt. Am besten ausprobieren und dann die Variante nehmen die bei einem selbst besser funktioniert.

    Fürs einkochen: ich bekomme leider keinen Bonus: aber ich kann die Weckgläser und auch die Gläser empfehlen die in jedem Supermarkt fürs wursten oder für Marmelade angeboten werden.

    Die funktionieren. Was ich NICHT empfehlen kann sind die Gläser vom Schwedenhotdogverkäufer mit angegliedertem Mäbelhaus. Die Gläser sind toll um Reis,Nudeln, Mehl, Zucker etc aufzubewahren - aber die eignen sich NICHT um Sachen haltbar zu machen - der Gummi ist zu dick zu spröde - hab das auch ausprobiert und auf einmal hatte ich lauter verdorbene Lebensmittel nach dem einwecken was ich vorher NIE kannte. Gehen evt für Marmelade zum einkochen (nicht probiert) aber für Wurstwaren die dann im Glas 1h lang einkochen sind die nicht geeignet.

    Mit Kochschinken hab ich angefangen: Rezepte gesucht und für meinen Geschmack dann optimiert.
    Ich laß meinen Schinken - mach meist 1 kg Stücke und dann wieder frisch. Nach Geschmack pökeln - zwischen 1-2 Wochen. Dann die Gewürze abspülen, trockentupfen, in Kochbeutel geben (Gefrierbeutel reicht der auch kochen aushält - muß halt gescheit zugemacht werden), dann kochen bis es gar ist - je nach Gewicht länger oder kürzer - aber dafür gibts im I-Net genug Anleitung wie lange Kochzeit pro kg ist. Danach dann den Schinken abkühlen lassen - in sauberes Geschirrtuch wickeln und 1 Tag ruhen lassen und dann genießen oder danach dann noch einen Tag kalträuchern für besonderes Aroma.

    Oder gleich das Stück nach dem pökeln - roh mehrere Tage kalträuchern.


    Ich hab 2 große Hunde - viel vom Geflügel/meine Kaninchen gehen an die Hunde - bei den Kaninchen zerteil ichs so daß ich mir die Filets rausschneide und die Hinterkeulen - Geflügel genauso - der Rest geht an die Hunde.

    Meine bisher Favoriten:

    Gänse/Entenlebern/Hühner/Kaninchenlebern - je nachdem was ich grad vorrätig hab an Lebern : Leberanteil 20 % , 60 % Kaninchenfleisch (von der Keule das Brustfilets ist mir da zu schade da es prima zum kurzbraten ist) und damit das ganze nicht trocken ist, dannmit 20 % Fett auffüllen: Schweinefett/Enten oder Gänsefett.

    Hatte da Entenlebern + Kaninchenfleisch + Bauchfett von der Gans - herrlich...

    Ist bei mir halt immer unterschiedlich - ich verarbeite was da ist , was geschlachtet wurde. Gänse-Hühner,Entenbauchfett schmeiß ich nicht weg sondern sammle das - bei Kaninchen hab ich bisher nur einmal bei deutschen Riesen Fett gehabt - aber die Rasse war mir zu langsamwüchsig - die fraßem einem die "Haare vom Kopf" bis die schlachtreif waren und hab seitdem auf "was sich hier Stallkarnickel" nennt ,umgeschwengt -da sind die Kaninchen zwar kleiner aber viel früher schlachtreif...Brauchen weniger Platz und sind wesentlich wirtschaftlicher zu halten.

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