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    Junge Migranten für die Verwaltung im Rathaus gesucht

    Junge Migranten für die Verwaltung im Rathaus gesucht


    Verwaltung soll die Wirklichkeit in der Bevölkerung des Bezirks abbilden und auch für junge Menschen mit Migrationshintergrund interessant werden.


    Unterzeichnen Kooperationsvereinbarung: (v.l.) Klaus Kohlmeyer, Geschäftsführer des Berufsqualifizierungsnetzwerks (BQN), Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann (SPD) und die Landesintegrationsbeauftragte Katarina Niewiedzial.



    Charlottenburg-Wilmersdorf. Auf seinem Tisch brannte die zweite Kerze eines Adventsgestecks. Von der neuen Kooperationsvereinbarung verspricht sich Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann eine ähnliche Strahlkraft. Als erster Berliner Bezirk ist Charlottenburg-Wilmersdorf am Montag dem Landesprogramm „Berlin braucht dich!“ beigetreten. Das Programm soll die Ausbildung in der Verwaltung stärker bei Jugendlichen mit einer Einwanderungsgeschichte bewerben.



    Verhältnis von Migranten in der Verwaltung in einer Schieflage



    „Es muss wieder cool sein, für die Berliner Verwaltung zu arbeiten“, sagte Naumann bei der Unterzeichnung des Kooperationsabkommens mit der Integrationsbeauftragten des Landes Berlin, Katarina Niewiedzial und dem Geschäftsführer des Berufsqualifizierungsnetzwerks (BQN), Klaus Kohlmeyer. Zudem, so der Rathauschef, sollten die Mitarbeiter in der Verwaltung sehr viel stärker auch die reale Zusammensetzung in der Bevölkerung abbilden. „Da gibt es bislang noch eine gewaltige Schieflage“, sagt Naumann.



    Jedes Jahr bildet das Bezirksamt 20 bis 30 junge Menschen für den Verwaltungsdienst aus. In der Regel rekrutieren sich die Bewerber aus dem Kreis von Menschen, in dem bereits schon andere Familienmitglieder in einer Behörde arbeiten oder gearbeitet haben. „Bei den meisten Familien junger Migranten gibt es diese Vorbilder nicht“, sagt Naumann. Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf verfüge aber jetzt über ein Integrationsbüro mit den entsprechenden Ressourcen, um sich dieses Mangels anzunehmen.


    Roadmap soll die Verwaltung für Migranten interessant machen



    Leiter dieses Büros ist Leon Godefroy, der mit seinen Mitarbeitern eine Roadmap, einen Fahrplan, erarbeitet hat, der am 3. September vom Bezirksamt beschlossen worden ist. Im Mittelpunkt steht eine „vielfaltsorientierte kulturelle Öffnung der Verwaltung“, erklärt er. „Wir sind in Gesprächen mit allen Abteilungen im Rathaus und wollen mit dieser Roadmap nicht wieder nur ein weiteres Konzept, das in einem Schrank verstaubt. Wir sehen es als Fahrplan, mit dem wir drei Pilotprojekte in den nächsten beiden Jahren aus den Weg bringen wollen“, sagt der Integrationsbeauftragte des Bezirks. Neben Personalgewinn wolle sich seine Abteilung auch einer Verbesserung des Organisationsentwicklung und dem Bereich Dienstleistung widmen. Der Beitritt zum Landesprogramm „Berlin braucht dich!“ und die Zusammenarbeit mit dem BQN sei nun ein erster Schritt.


    Erfolge der Polizei als Vorbild für die Verwaltung



    „Die Mischung macht’s“, sagt die Landesintegrationsbeauftragte Katarina Niewiedzial. Erkannt worden sei dieser Ansatz schon länger, jetzt sei aber auch der Zeitgeist ein anderer. „Wir haben gerade einen historisch wichtigen Moment, es wird wieder eingestellt in der Berliner Verwaltung, und wir haben die Chance uns eine Strategie in der Personalzusammensetzung überlegen zu können“, sagt Niewiedzial. Die Berliner Verwaltung müsse sich jetzt wieder als attraktiver Arbeitgeber präsentieren. „Die Polizei hat das geschafft, die gilt auch bei jungen Migranten schon als cool.“


    Helfen soll dabei als Kooperationspartner das Berufsqualifizierungsnetzwerks. Klaus Kohlmeyer berichtet von ermutigenden Ergebnissen, wenn Schülern Praktika in der Verwaltung angeboten würden. Daraus resultierten dann auch Ausbildungsverträge, die die Vielfalt in der Bevölkerung widerspiegelten. „Wir verspüren endlich auch von Landesseite den Rückenwind, den wir lange vermisst haben und begrüßen es sehr, dass mit Charlottenburg-Wilmersdorf nun auch ein erster Bezirk ganz vorne dabei steht“, so der BQW-Geschäftsführer.


    Für den Personalchef des Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf, Christian Sauer, sind die Möglichkeiten, neue Bewerber über Praktikumsstellen zu rekrutieren, „ein zweiter Korridor“. Er böte Bewerbern Chancen, die nicht über den klassischen Weg einer Bewerbung den Weg in die Verwaltung finden würden.

    https://www.morgenpost.de/bezirke/ch...s-gesucht.html

    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Junge Migranten für die Verwaltung im Rathaus gesucht

    was für Träumer...…..

    Verhältnis von Migranten in der Verwaltung in einer Schieflage



    „Es muss wieder cool sein, für die Berliner Verwaltung zu arbeiten“,

    … es hat doch nichts mit cool zu tun, sondern mit der mangelnden Befähigung der Migranten. Sie sind schlicht zu dumm. 30% der Migrantenkinder verlassen die Schule ohne Abschluss. Diejenigen, die die Schule schaffen, haben lediglich einen Hauptschulabschluss. Nur 8% der Migranten haben das Abi.



    In der Regel rekrutieren sich die Bewerber aus dem Kreis von Menschen, in dem bereits schon andere Familienmitglieder in einer Behörde arbeiten oder gearbeitet haben. „Bei den meisten Familien junger Migranten gibt es diese Vorbilder nicht“,
    ….weil die Eltern bequem von Hartz IV leben und ihren Kindern schlechte Vorbilder sind. Außerdem gilt es in Migrantenkreisen als chic nicht für die Deutschen zu arbeiten.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  3. #3
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    AW: Junge Migranten für die Verwaltung im Rathaus gesucht

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    was für Träumer...…..




    … es hat doch nichts mit cool zu tun, sondern mit der mangelnden Befähigung der Migranten. Sie sind schlicht zu dumm. 30% der Migrantenkinder verlassen die Schule ohne Abschluss. Diejenigen, die die Schule schaffen, haben lediglich einen Hauptschulabschluss. Nur 8% der Migranten haben das Abi.





    ….weil die Eltern bequem von Hartz IV leben und ihren Kindern schlechte Vorbilder sind. Außerdem gilt es in Migrantenkreisen als chic nicht für die Deutschen zu arbeiten.
    Ist ja auch richtig. Schließlich sind die Deutschen für die Migranten da, nicht umgekehrt.
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

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