Brandenburg liegt in Berlin, dieser Meinung scheint die aus Rumänien stammende Berliner Wirtschaftssenatorin Pop zu sein. Kaum wurde verkündet, dass die Firma Tesla eine Fabrik in Deutschland - konkret in Brandenburg - bauen wird, twitterte Pop.....wer Visionen hat kommt nach Berlin.... Brandenburg wies ein wenig pikiert darauf hin, dass die Ansiedlung von Tesla eine Vereinbarung zwischen Tesla und Brandenburg sei und Berlin damit nichts zu tun hat. Die Mitteilung des Tesla-Chefs Elon Musk, eine "Gigafactory" in Brandenburg bauen zu wollen, hat in Berlin eine wahre Euphorie ausgelöst. Zumindest unter den Politikern. Endlich mal eine positive Meldung. 4000 Arbeitsplätze sollen kurzfristig entstehen, mittelfristig ist gar von 7000 die Rede. Dass in der deutschen Autoindustrie 150000 Arbeitsplätze abgebaut werden, interessiert anscheinend nicht. Es ist durchaus bemerkenswert, was Musk bisher auf die Beine gestellt hat. Allerdings ist die Frage berechtigt, ob Tesla überhaupt längerfristig überleben kann. Bisher hat die Firma noch keinen Cent verdient. Jahr für Jahr wird ein sattes Minus vermeldet, 2018 war es ein Verlust von mehr als 700 Millionen Dollar.
Elon Musk hat als Arbeitgeber einen sehr schlechten Ruf. Lange Arbeitszeiten, schlechte Bezahlung und ein enormer Druck auf die Beschäftigten sind in seinen bisherigen Werken an der Tagesordnung.


Der geplante Standort
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der Wald wird gerodet, dafür soll Tesla an anderer Stelle die dreifache Menge an Bäumen setzen.