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    Berlin: 70 Millionen Euro fr die Bewachung von Flchtlingsunterknften an Sicherheitsfirmen

    Sicherheit

    So viel kostet Berlin die Bewachung von Flchtlingsheimen

    Die Bewachung von Flchtlingsunterknften kostet Berlin Millionen: Seit 2017 flossen mehr als 70 Millionen Euro an Sicherheitsfirmen.



    Fr die Bewachung von Flchtlingsunterknften hat Berlin in den vergangenen Jahren mehr als 70 Millionen Euro bezahlt. Das geht aus einer Auflistung der Senatsinnenverwaltung hervor, die der SPD-Politiker Tom Schreiber angefragt hat und die der Berliner Morgenpost vorliegt. Nun gibt es eine Diskussion darber, ob bestimmte Objekte von der Polizei und nicht von privaten Dienstleistern bewacht werden sollten.


    Aus der Aufstellung geht hervor, dass die Kosten kontinuierlich gestiegen sind. Waren es im Jahr 2017 noch 12,5 Millionen Euro, die Berlin an 14 private Sicherheitsunternehmen fr die Bewachung von Flchtlingsunterknften bezahlt hatte, stiegen diese Kosten im vergangenen Jahr auf mehr als 31 Millionen Euro fr 24 Sicherheitsdienstleister. Im laufenden Jahr wird die Belastung der Stadtkasse noch einmal steigen. Bis Ende September zahlte Berlin bereits mehr als 30 Millionen an 18 private Sicherheitsdienstleister.

    Wachschutz Viele schwarze Schafe

    Es wird nun berlegt, ob bestimmte Objekte nicht vom Staat selbst bewacht werden sollten. So sieht es zumindest der SPD-Politiker Schreiber. Er sagte der Berliner Morgenpost: Der Staat nimmt viel Geld in die Hand fr die Bewachung der Objekte. Das zu privatisieren, war ein Fehler. Schreiber sagte, dass es neben vielen serisen Anbietern in der Sicherheitsbranche eben auch viele schwarze Schafe gebe. Der SPD-Politiker fordert ein eigenes Landesregister fr Sicherheitsunternehmen. Wer vertrauenswrdig sei, komme darauf und werde zertifiziert










    Diese Diskussion luft in Berlin schon lnger. Derzeit ist es so, dass private Unternehmen vor der bernahme eines Auftrags fr jeden einzelnen Mitarbeiter eine Erlaubnis des jeweiligen Ordnungsamtes brauchen. Das, was Schreiber fordert, wre noch mal eine Stufe hher.

    Landeskriminalamt berprft jhrlich Wachpersonen vor Flchtlingsheimen

    In Senatskreisen wird diese Idee tatschlich besprochen. Denn diese Diskussion betreffe ja nicht nur Security-Firmen vor Flchtlingsheimen, heit es, sondern auch Unternehmen, die etwa bei Fuballspielen eingesetzt wrden. Und wenn es beispielsweise immer wieder gelingt, Pyrotechnik in Stadien zu schmuggeln, msse man an die Sicherheitsunternehmen ran, heit es.


    Bei den Flchtlingsunterknften ist es so, dass das Landeskriminalamt jhrlich alle Unterknfte aufsucht und die dort angetroffenen Wachpersonen berprft. Im Zeitraum 1. Januar bis 30. September 2019 wurden in 60 der 91 Flchtlingsunterknfte Kontrollen durchgefhrt, teilte Innenstaatssekretr Torsten Akmann mit. Dabei seien 209 Wachpersonen von 34 Unternehmen angetroffen worden. Insgesamt wurden bei 15 Unternehmen 29 Verste festgestellt und Verfahren eingeleitet. Ergnzend werden im Zuge von Zuverlssigkeits- und Sicherheitsberprfungen einzelfallbezogen Recherchen in weiteren Gliederungseinheiten des LKA durchgefhrt, teilte die Innenverwaltung weiter mit.

    Frher gab es fr so etwas die Wachpolizei

    Rckendeckung bekommt Schreiber von der Gewerkschaft der Polizei (GdP). Vor allem die Sicherheit von staatlichen Institutionen gehrt auch in staatliche Hnde, sagte GdP-Sprecher Benjamin Jendro. Das ginge aber nur mit zustzlichen Leuten, die es nicht gebe. Die Politik habe dieses Problem unterschtzt und msse nun auf private Unternehmen zurckgreifen, bei denen nur ein Bruchteil qualifiziertes Personal besitze. Frher gab es fr so etwas die Wachpolizei, sagte Jendro der Berliner Morgenpost.


    Was frher die Wachpolizei war, ist heute der Zentrale Objektschutz (ZOS), der auch uniformiert ist, bei dem aber im Gegensatz zur Polizei keine Beamten, sondern Angestellte arbeiten, die auch weniger Befugnisse als ihre Kollegen haben. Fr Auenstehende ist aber kaum ein Unterschied erkennbar.

    Der ZOS ist unter anderem fr den Schutz von diplomatischen und jdischen Einrichtungen zustndig. Auch vor der Innenverwaltung an der Klosterstrae patrouillieren Mitarbeiter des Objektschutzes. Kurz: Man findet sie vor gefhrdeten Objekten auch wenn in den Objekten selbst wiederum private Sicherheitsunternehmen arbeiten. Als Begrndung heit es aus Senatskreisen, dass man fr Pfrtnerttigkeiten keine Objektschtzer brauche. Die msse man dort einsetzen , wo man sie auch wirklich bentige. Die Ressourcen seien nun einmal begrenzt.
    Sicherheitsfirmen in Berlin hufig in den Schlagzeilen

    In Berlin hatte es immer wieder Diskussionen ber private Sicherheitsunternehmen gegeben. Die Meldungen reichten von Fahrkartenkontrolleuren der Berliner S-Bahn, die Angestellte eines Sicherheitsunternehmens waren und Fahrgste abgezockt haben, bis hin zu bergriffigen Mitarbeitern von Flchtlingsunterknften.


    Whrend des Hhepunktes der Flchtlingskrise hatten Security-Mitarbeiter am Landesamt fr Gesundheit und Soziales (Lageso) wie berichtet mehrfach fr Schlagzeilen gesorgt. Wiederholt waren Videos aufgetaucht, auf denen zu sehen war, wie Sicherheitspersonal Flchtlinge misshandelt haben soll. Die betroffenen Mitarbeiter wurden entlassen. Der Imageschaden war immens. Damals wie heute sagen Sicherheitsexperten, dass das mit uniformierten Polizisten nicht passiert wre.

    https://www.morgenpost.de/berlin/art...n-bezahlt.html
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Mastab seiner beschrnkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preuischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Berlin: 70 Millionen Euro fr die Bewachung von Flchtlingsunterknften an Sicherheitsfirmen

    Warum mssen sie denn bewacht werden?
    Oder wird das bewacht, was sie uns bringen und wertvoller als Gold sein soll?
    Einigkeit und Recht und Freiheit fr das deutsche Vaterland

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