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    E-Mobilität ist teuer

    Elektro hier, Elektro da, Elektro überall. Ob Elektroauto oder –Bus, alles, was sich elektrisch bewegt, ist so gut in Deutschland. Der E-VW-Up für 25.000 Euro wird ein Verkaufsschlager werden, sind sich die Elektrojünger sicher. Dass man für 25.000 Euro schon ein richtiges Auto kaufen kann, interessiert keinen mehr. Auch nicht die Frage, wie viele Zwischenübernachtungen man einplanen muss, will man von Hamburg nach München fahren. Hauptsache Elektro.Und die Städte und Gemeinden gehen natürlich voran, klar, kostet sie ja auch kein Geld, denn das kommt vom Bürger.
    So war das auch in der Hansestadt Lübeck. Die wird seit Menschengedenken von links-grünen Träumern beherrscht, und natürlich auch die städtischen Unternehmen, wie die Busgesellschaft „Stadtverkehr Lübeck“. Und da will man natürlich allen vorangehen mit dem Umstieg von Vernunft auf Verblödung aus der Steckdose.Bereits vor zwei Jahren, als Greta Thunfisch noch nicht für die Zerstörung der Welt, wie wir sie kennen, eingesetzt wurde, bestellte man bei der lokalen Busgesellschaft, die auch einen Ableger namens LTV in Travemünde hat, zwei Elektrobusse des deutsch-türkischen Herstellers Sileo aus Salzgitter. Zwei Jahre kurvten die beiden Busse durch Lübeck. Auffällig, weil sie optisch anders aussahen als normale Busse – vermeintlich avantgardistisches Design kennzeichnet ja auch so manchen Elektrokarren bei den Pkw. Die Busse in orange und blau fuhren also durch das ausgedehnte Stadtgebiet, einer auf einer Stadtlinie, einer ins Umland nach Bad Schwartau, das im Grund genommen in die Stadt Lübeck übergeht.Die Luxusbusse, immerhin kostet ein E-Bus von Sileo eine halbe Million Euro statt 250.000 Euro für einen hochmodernen Diesel-Bus, waren natürlich der Stolz der Hansestadt und des Busunternehmens. Doch was wirklich zählt, ist neben dem Anschaffungspreis für den Bus und das Ladegerät die Zuverlässigkeit der Fahrzeuge, denn ein liegenbleibender Bus ist natürlich eine Katastrophe. So in Trier, wo die E-Busse im Winter liegen blieben, weil sie Heizung brauchten oder schlicht nicht die Berge an der Mosel hochkamen.Da es in Lübeck allerdings keine wirklichen Berge, nicht mal Steigungsstrecken gibt, passierte das nicht, aber dafür war die Verfügbarkeit der Busse von Anfang an gering, nämlich nur bei 90 Prozent, statt der beim Diesel üblichen 98 Prozent.„Aber schon nach wenigen Monaten sind die Fahrzeuge morgens oft nicht aufgeladen gewesen“, so Stadtverkehr-Geschäftsführer Andreas Ortz. Und seine Pressesprecherin Gerlinde Zielke ergänzte in den Lübecker Nachrichten: „Mit halber Ladung schafft der Bus den Umlauf von 240 Kilometern am Tag nicht“. Als dann in Bayern noch ein Sileo-E-Bus abbrannte, zog man in Lübeck die Notbremse und legte beide Busse, auch auf Empfehlung des Herstellers, vorerst still, weil die Elektrozellen auf dem Dach explodieren könnten.„Wir werden die Elektromobilität trotzdem weiter vorantreiben“, erklärt Projektleiter Lottmann. Der Stadtverkehr hat sechs weitere E-Busse bestellt. Die Ausschreibung vom Jahresbeginn gewann dieses Mal nicht Sileo, sondern Evobus aus Mannheim. „Die Fahrzeuge werden gerade gebaut“, erklärt Lottmann. Zum Ende dieses Jahres erwartet das städtische Busunternehmen die ersten beiden, die übrigen vier sollen im ersten Quartal 2020 ausgeliefert werden.Und da gilt wohl das Prinzip, dass die Lübecker auf Biegen und Brechen Elektrobusse anschaffen und damit Unsummen verschleudern werden. Jeder einzelne Bus kostet nicht nur 500.000 Euro, dazu 40.000 Euro für das Ladegerät, Umrüstungen in der Werkstatt und umfangreiche Schulungen für die Mitarbeiter kommen noch hinzu.Während die ersten beiden, jetzt stillgelegten Busse noch vom Bundesverkehrsministerium bezuschusst wurden, gibt es jetzt kein Geld mehr aus Berlin, nachdem das Bundesumweltministerium die Förderung übernommen hat. Das Umweltministerium gebe aber nur Geld an Kommunen mit schlechter Luft, so Stadtverkehrssprecherin Zielke. Lübeck bekommt daher nichts, weil die Luft, wenige Kilometer von den Stränden der Ostsee entfernt, viel zu gut sei.
    Doch das ficht die Lübecker nicht an: Bis zum Jahr 2030 will man 140 E-Busse auf der Straße haben, 70 Prozent der Gesamtflotte. Der Bürger wird den Elektro-Unsinn schon bezahlen.

    http://www.pi-news.net/2019/10/luebecker-luft-zu-sauber-fuer-e-bus-foerderung/

    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  2. #2
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    AW: E-Mobilität ist teuer

    Die Frage der Folgekosten ist unerheblich, wenn vorerst saftige Gewinne locken.
    Wenn man sich eingeladen fühlt, stopft man gerne so viel wie möglich in sich hinein. Weiß man doch, die Rechnung werden andere zahlen müssen..
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  3. #3
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    AW: E-Mobilität ist teuer

    Wir sind hier aufm Land aufs Auto angewiesen - da mein Mann zur Arbeit und zürück 160 km fährt und man auch zum einkaufen das Auto braucht, muß es günstig zum fahren sein ...Einkaufen fahren wir einmal pro Woche - da kommen dann bei mehreren Ladenbesuchen dann auch nochmal 20 km drauf - sind pro Arbeitswoche dann 150 mal 5 + 20 km. Mal in die Staft fahren zum Kino, Essengehen - 1-2 mal pro Woche - da kommen schon Kilometer...

    Hier hats oft Stau da wir leider die Autobahn haben die zum testen von Fahrbelägen herhält - Dauerbaustellen und viele Unfölle. Letzte Woche stand mein Mann 3 h im Stau dank Vollsperrung - kam statt 19 Uhr spätestens dann kurz vor 22 Uhr an - um 22 Uhr wollte ich schon die Polizei anrufen ob mein Mann im KH liegt...

    Wir haben immer günstige "Schleifer" gekauft - weil wir uns keinen Neuwagen leisten können - und wenn bei einem E-Auto der Akku getauscht werden muß für 18.000 Euro - auch wenns "nur" 2000 E wären, dann wär das für uns ein Totalschaden da unsere Diesel bisher immerfür 1000 - max 1500 E gekauft wurden - die dann gepflegt wurden bis der Tüv uns scheidete...

  4. #4
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    AW: E-Mobilität ist teuer

    @Narima, solltest du dir dein Auto nicht mehr leisten können, wird ganz sicher der ortsansässige Grünen-Wähler Hilfe leisten und dich unentgeltlich zum einkaufen fahren.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  5. #5
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    AW: E-Mobilität ist teuer

    Ich behaupte mal, dass die Grünen-Wähler zumeist in Städten leben und in Büros arbeiten, mit dem Fahrrad hinfahren und im Winter mit dem öffentlichen Nahverkehr, oder auch ganz zu Hause bleiben, und auf Home Office machen, bei schönem Wetter, da kann man z.B. hobbymässig etwas Urban Gardening betreiben.

    Und so auf sich selbst fixiert, denken viele, alle Menschen würden so leben und die selben Bedürfnisse teilen, ganz nach dem sozialistischen Gleichheitsgedanken. Der Strom kommt aus der Steckdose, das Wasser aus dem Wasserhahn, das Gemüse vom Biomarkt (bis auf die halbe Gurke aus dem Eigenanbau), kann man mittlerweile sowieso alles im Internet bestellen und das wird dann vom Fahrradkurier direkt vor die Haustür geliefert.

    Sie können so leben, dann können es alle anderen doch wohl auch. Und über Weihnachten fliegt man in die Karibik oder nach Indochina, um wieder etwas Sonne zu tanken und "Kultur" zu erleben. Der Sommer war doch viel zu kurz (?).
    Was ich schreibe ist meine Meinung und nicht unbedingt die Wahrheit - Regimekritik - Globalists are evil.

    Kalifatslehre. Darum geht es.


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