Ken Clarke [links] und Hilary Benn, zwei mögliche chaotische Hausmeister

"Willkommen im Chaos-Kabinett: Wenn Boris durchfällt, könnte dieser bunte Haufen von Abgeordneten der Opposition und der Remainer-Rebellen der Tories die Zügel der Macht ergreifen"
Welcome to the Chaos Cabinet: If Boris Johnson falls
this motley crew of opposition MPs and Tory Remainer rebels could seize the reins of power
By GLEN OWEN AND BRENDAN CARLIN FOR THE MAIL ON SUNDAY
PUBLISHED: 23:47 BST, 21 September 2019 | UPDATED: 08:38 BST, 22 September 2019

Ich verstehe bis heute nicht, wie das britisches Parlament ein Boris-Johnson-Sondergesetz, das Hilary-Benn-Gesetz, verabschieden kann, in dem gesetzlich der Wortlaut eines Briefes vorgeschrieben ist, den der Premierminister an den Europäischen Rat zu schreiben hat, um die erneute Verlängerung des Austrittstermins zu erbitten, gar zu erbetteln, wenn man den Text liest.


Tritt die Legislative in Großbritannien jetzt an die Stelle der Exekutive? Regiert nicht die Regierung, sondern das Parlament? Regiert nicht nur dieses, sondern, wie man am Urteil des schottischen Gerichts über die Vertagung des Parlaments sieht, auch die Judikative? Ist die Gewaltenteilung in Großbritannien aufgehoben? Gelten statt Recht Vermutungen über "liebäugeln"?

Die Financial Times nennt das zu bildende Chaos-Kabinett caretaker administration, "Übergangsregierung", und da lache ich doch; denn in unserem Mädchengymnasium mußten wir jemanden als caretaker ansprechen und ihm einen guten Morgen wünschen. Er hieß gewöhnlich Herr Diekmann und war der Hausmeister: Good morning caretaker Diekmann!


So erniedrigt wird die Demokratie nicht einmal in der übrigen EU. Magna Carta Libertatum exit!


Affaire à suivre ...


Der letzte Stand des Betruges an den britischen Wählern immer hier:



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