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    AW: Angriffe auf Juden in Deutschland

    EXTREMISMUS
    Muslimische Gewalt: Jüdische Autoren nennen Ross und Reiter
    Frankreich und Deutschland: Feige Unterwerfung?

    Wenn „Rechtsextreme“ Muslime oder Juden attackieren, stehen Politiker hierzulande Kopf: Die Empörung kennt kaum Grenzen. Wenn jedoch Moslems jüdische Bürger angreifen, herrscht zumeist tönendes Schweigen. Selbst bei fast allen jüdischen Vereinen und Verbänden. Grund ist die Political Correctness (PC). Die PC-Ideologen wollen die Attacken von Muslimen schnell unter den Teppich kehren – Moslems gelten vielen PC-Protagonisten nahezu als Heiligenfiguren.

    Muslimische Verfolgungen: Zehntausende jüdische Franzosen wandern aus
    Besonders in Frankreich sind Juden immer massiveren Verfolgungen durch muslimische Gewalttäter ausgesetzt. Zehntausende von jüdischen Mitbürgern haben ihrem Land bereits den Rücken gekehrt. Und sind ausgewandert – nach Israel. In das Land also, das schon mal Millionen verfolgter Juden gerettet hat. So schlimm ist es heute in Deutschland noch nicht. Aber ähnliche Tendenzen gibt es hier schon längst.

    Das Gesetz des einseitigen Schweigens möchte die Führung des American Jewish Committee (AJC) mutig brechen. Das AJC will sich keinen Maulkorb mehr verpassen lassen. Die AJC-Präsidentin für Europa, Simone Rodan-Benzaquen, hat 2019 in einem „Zeit“-Artikel, der manchen deutschen Leser arg provozierte, die Täter beim Namen genannt, die die Juden in der französischen Republik zunehmend in Angst und Schrecken versetzen.

    Die immer größeren muslimischen Parallelgesellschaften in Frankreich hätten sich, so Rodan-Benzaquen, zu verheerenden Brutstätten blinden islamischen Hasses und brutaler Gewalt entwickelt: „In Frankreich könnte es mittlerweile zu spät sein, den wieder erstarkenden Antisemitismus einzudämmen“.

    Es genüge keineswegs, „sich abstrakt gegen Antisemitismus auszusprechen“. Vielmehr gelte es zum Beispiel, den „Brandbeschleuniger in den Köpfen vieler junger Muslime anzusprechen: den Hass auf Israel“. Wichtig sei, „dass Deutschland klar und schnell agiert und eine konsequente Null-Toleranz-Politik verfolgt“.

    Zwei jüdische Autoren sagen das, was sie denken
    Jetzt hat die AJC-Publizistin unerschrocken nachgelegt. Zusammen mit dem Co-Autor Remko Leemhuis, der die AJC-Aktivitäten für Deutschland koordiniert. Die beiden jüdischen Verfasser beschreiben in der „Bild-Zeitung“ (Schlagzeile: „Europa muss den politischen Islam bekämpfen!“) erschreckende Wahrheiten, die die Medien des Mainstreams in diesem Land sonst nicht mehr abzudrucken wagen.

    Danach sind allein in Frankreich seit den Terroranschlägen im Jahr 2012 – bei denen ein islamistischer Terrorist drei Soldaten, drei jüdische Schulkinder und einen Lehrer in Toulouse ermordete – bis heute schon 264 Menschen von islamistischen Terroristen getötet worden.
    Die Autoren sagen: „Der bestialische Mord an Samuel Paty und die Ermordung friedlicher Kirchenbesucher in Nizza waren nur die letzten traurigen Höhepunkte eines Krieges, der nicht nur Frankreich, sondern dem gesamten Westen von Fanatikern aufgezwungen wird, wie nicht zuletzt der homophobe Mord in Dresden und der Anschlag in Wien gezeigt haben.“

    Bei der Diskussion über die schrecklichen Taten dürfe man sich nicht nur auf die Täter selbst konzentrieren. Es gehe vielmehr darum zu fragen, „in welchem Umfeld etwa der Mörder von Samuel Paty aufgewachsen und im Alter von 18 Jahren, fast noch ein Kind, schon so brutalisiert war, dass er einem anderen Menschen den Kopf abgeschnitten hat“.

    Es gelte – für Frankreich, aber längst ebenfalls für Deutschland – den Blick auch auf die Organisationen des politischen Islam zu richten, „die zwar selbst nicht gewalttätig agieren, aber das Klima für einen solchen Mord schaffen“.

    Pariser Orientalist: Islamische Gegengesellschaften
    Die AJC-Repräsentanten verweisen auf ein neues Werk von Bernard Rougier, der als angesehener französischer Professor an der Sorbonne Université als Direktor des „Centre des Études Arabes et Orientales“ arbeitet. Rougier stellt in seinem Buch („Les Territoires conquis de l’Islamisme“) fest, dass es islamischen Netzwerken gelungen ist, große Enklaven im Herzen von sogenannten Arbeitervierteln französischer Städte nach und nach „zu erobern“.

    In diesen „sozialen Brennpunkten“ – den Banlieues – werden Rougier zufolge Vorstellungen vom Islam aus dem arabischen Nahen Osten und des Magrebs immer erfolgreicher verbreitet. Ob in Toulouse, Aubervilles, Aregenteuil oder in Paris: Überall sind schlagkräftige muslimische Organisationen dabei, immer dichtere islamische Netzwerke zu errichten.

    Der Sorbonne-Gelehrte weist nach, dass es den islamischen Aktivisten dabei wichtig ist, „Gotteshäuser“ möglichst vielfältig zu verzahnen etwa mit Freizeiteinrichtungen und Arbeitsstätten. Letztlich geht es darum, „Territorien des Islam“ – also „Gegengesellschaften“ – zu errichten, die im krassen politischen Widerspruch stehen zur französischen Mehrheitsgesellschaft.

    Viele Ziele des Islam sind längst erreicht
    Diese politischen Ziele, schreiben Simone Rodan-Benzaquen und Remko Leemhuis, haben die islamischen Kämpfer zu einem großen Teil längst erreicht, in den neuen muslimischen Strukturen werde fast jeder echte Kontakt zwischen Muslimen und ihrer französischen Umwelt verhindert. „In diesem Milieu konnte der Hass auf die Demokratie, den Westen, Juden, Homosexuelle und alles, was nicht in das Weltbild der Islamisten passt, gedeihen.“

    Viel zu spät sei in Frankreich zur Kenntnis genommen und verstanden worden, dass diese Enklaven „der Nährboden für den Terror sind“. Heute dürfe diese Realität nicht länger ignoriert werden. Weder in Frankreich noch in Deutschland, wo es inzwischen ähnliche Tendenzen gebe.
    Zu oft werde „von Politikern, Institutionen, Stiftungen und anderen Akteuren zwischen einem gewalttätigen und einem ‚friedlichen‘ politischen Islam unterschieden“. Es sei „vielmehr zu begrüßen, dass Emmanuel Macron und Sebastian Kurz mit dieser Unterscheidung nun endlich Schluss machen wollen und dem politischen Islam in jeder Ausprägung den Kampf angesagt haben“.

    Man dürfe nun „nicht länger hinnehmen, dass der verlängerte Arm Erdogans in Gestalt der DITIB und türkischer Rechtsextremisten wie ATIB, das ‚Islamische Zentrum Hamburg‘ (IZH), welches die Vertretung des Antisemitenregimes in Teheran ist, oder getarnte Organisationen der Muslimbruderschaft Dialog- und Vertragspartner des Staates sind“.

    Der Kampf gegen den politischen Islam sei auch deswegen wichtig, „weil sich die erdrückende Mehrheit der Muslime in Frankreich und in Deutschland nicht durch die Organisationen des politischen Islam vertreten fühlen“.

    Es müsse daher ein Anliegen des Staates sein, endlich dieser Mehrheit unter den Moslems „ein Gehör zu verschaffen und diesen Muslimen im Kampf gegen die Fanatiker beizustehen und sie zu stärken“.

    Michel Houellebecqs Roman: 'Die Unterwerfung'
    Nicht nur die Mainstream-Medien hierzulande schweigen eisern zu den riesigen Problemen, die durch militante muslimische Organisationen verursacht werden. Fast alle Parteien im Bundestag weigern sich, den Angriffen durch den Islam ernsthaft Paroli zu bieten.

    Die Analysen der beiden jüdischen Publizisten erinnern an das 2015 erschienene Buch „Die Unterwerfung“ („Soumission“) von Michel Houellebecq. Dieser Roman prognostiziert, dass in Frankreich die muslimischen Kräfte unter dem charismatischen Moslem-Führer Ben Abbes immer stärker werden.

    Zwar würde die rechtskonservative Partei Front National (FN) dadurch ebenfalls ständig an Gewicht gewinnen. Doch die sozialistischen Parteien würden sich bald mit den konservativ-liberalen Parteien verbünden. Ziel: die FN-Vorsitzende Marine Le Pen als Staatspräsidentin zu verhindern. Ergebnis: Der neue Präsident Frankreichs wird ein Moslem.

    Der neu gewählte Staatschef ersetzt den Laizismus durch eine muslimische Theokratie. Nun gilt die Scharia. Auch das Patriarchat und die Polygamie werden gesetzlich legitimiert.

    Wenn man heute die Entwicklungen in Frankreich verfolgt, gewinnt man den Eindruck, dass sich die Prognosen Houellebecqs durchaus eines nicht ganz fernen Tages erfüllen könnten. In Frankreich – aber dann vielleicht auch bald in Deutschland.

    https://www.reitschuster.de/post/mus...ss-und-reiter/
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  2. #22
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    AW: Angriffe auf Juden in Deutschland

    HABEN DIE JUSOS EIN ANTISEMITISMUS-PROBLEM?
    SPD-Nachwuchs
    solidarisiert sich mit Israel-Hassern

    Haben die Jusos ein Antisemitismus-Problem?

    Auf ihrem Bundeskongress am Wochenende verabschiedete die Nachwuchstruppe der SPD einen Antrag, in dem sie sich solidarisch mit der extremistischen Palästinenserorganisation „Fatah Jugend“ erklärte.

    Die Gruppe sei eine „Schwesterorganisation“, heißt es lobend im Papier.

    Fakt ist: Die Fatah-Jugend bestreitet das Existenzrecht Israels, droht mit Terroranschlägen und verbreitet im Internet antisemitische Inhalte! Wissen die Jusos etwa nicht, mit welchen Israel-Hassern sie sich da solidarisieren?

    ► Auf einer Demonstration der Fatah-Jugend 2018 im Westjordanland trugen Mitglieder Sprengstoffgürtel-Attrappen und riefen zum Kampf gegen Israel auf.
    ► Das Logo der Fatah-Jugend ist eine Landkarte Israels – gefärbt in den Farben der palästinensischen Autonomiebehörde. Ein jüdischer Staat existiert hier NICHT.

    ► Auf den Facebook-Seiten der Fatah-Jugend werden Cartoons verbreitet, in denen Israel dämonisiert und antisemitische Klischees bedient werden.
    Remko Leemhuis vom American-Jewish Committee in Berlin warnt: „Wir sind sehr irritiert über diesen Antrag und die Tatsache, dass er angenommen worden ist.“

    Und die Jusos? Schweigen! Eine BILD-Anfrage wollte weder der scheidende Chef Kevin Kühnert (31) noch seine designierte Nachfolgerin Jessica Rosenthal (28) kommentieren.

    https://www.bild.de/politik/inland/p...8228.bild.html
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  3. #23
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    AW: Angriffe auf Juden in Deutschland

    Mich würde interessieren, ob diese Jusos eigentlich einer geregelten Arbeit nachgehen oder auch zu den Schmarotzern gehören, die an dem Ast sägen, auf dem sie sitzen.
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  4. #24
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    AW: Angriffe auf Juden in Deutschland

    Zitat Zitat von Cherusker Beitrag anzeigen
    Mich würde interessieren, ob diese Jusos eigentlich einer geregelten Arbeit nachgehen oder auch zu den Schmarotzern gehören, die an dem Ast sägen, auf dem sie sitzen.
    Die Mehrheit von denen dürfte studieren und nicht wenige im 20. Semester.
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  5. #25
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    AW: Angriffe auf Juden in Deutschland

    Nachdem die Jusos sich ganz offen mit den Israel-Feinden verbrüdert haben, regte sich Kritik. Natürlich stehen diese linken Deppen nicht zu dem, was sie beschlossen haben..........

    Nach heftiger Kritik aus jüdischen Verbänden, Union und FDP bemühte sich Ex-Juso-Chef und SPD-Vize Kevin Kühnert (31) um Klärung. Am Montagabend teilte Kühnert mit, dass die Jusos mit israelischen als auch mit palästinensischen Partnern zusammenarbeiteten und zu diesem Zweck bereits 1996 das „Willy Brandt Center“(WBC) in Jerusalem ins Leben gerufen hätten.
    Doch jetzt kommt heraus: Auch das WBC, das nach eigenen Angaben ein Begegnungsort für „friedensorientierte Parteien“ sein soll und „einen Beitrag zum Frieden in der Region leisten“ will, beschäftigt BILD-Recherchen zufolge krasse Israel-Feinde!
    Das legen die Internet-Aktivitäten von Ahmad K. nahe, der laut SPD-Zeitung „vorwärts“ für die „Fatah-Jugend im politischen Team des Willy Brandt Centers“ tätig ist und dort als „Projektpartner“ geführt wird.

    ▶︎ Auf seinem Facebook-Profil verbreitet K. Motive u.a. einer Landkarte, auf der Israel getilgt wurde. Dazu sind Maschinengewehre und eine Handgranate zu sehen, die von einer Hand gehalten werden, die in den palästinensischen Nationalfarben eingefärbt ist.
    ▶︎ In einem weiteren Facebook-Post solidarisiert sich K. mit der palästinensischen Familie Abu Hamid, aus der mehrere verurteilte Terroristen hervorgingen, darunter auch Nasser Abu Hamid, der Gründer der terroristischen al-Aqsa-Märtyrerbrigade. K. bezeichnet den Terroristen respektvoll als „Generalmajor“.

    ▶︎ Auf Twitter markierte K. ein Video „Gefällt mir“, auf dem Fatah-Demonstranten das Plakat der Terror-Ikone Dalal Mughrabi schwenken. Bei einem Anschlag von Mughrabi und ihren Komplizen im Jahr 1978 starben 38 israelische Zivilisten, darunter 13 Kinder. In der palästinensischen Fatah, mit deren Jugend-Organisation die Jusos kooperieren, wird die Massenmörderin bis heute glorifiziert.
    Das „Willy Brandt Center“ in Jerusalem erklärte auf BILD-Anfrage, dass eine Antwort aus Zeitgründen nicht möglich war. Die Jusos wollten sich auf BILD-Anfrage nicht äußern.

    ABER: Die Bundesregierung kündigt Konsequenzen an!
    Ein Sprecher des Entwicklungshilfeministeriums, das WBC-Projekte mit Steuermitteln fördert, erklärte auf BILD-Anfrage: „Wir nehmen diese Vorwürfe sehr ernst und prüfen sie derzeit gründlich.“ Dazu habe man auch das WBC aufgefordert.

    Das Ministerium erklärte weiterhin, dass im vergangenen Jahr 20.000 Euro für WBC-Projekte geflossen seien und stellte klar: „Davon gehen keine Mittel an die Fatah-Jugend.“

    Außenexperte Frank Müller-Rosentritt (38, FDP) kritisierte gegenüber BILD, die SPD würde „in Deutschland Antisemitismus verurteilen und ihn in Jerusalem fördern“. Dass WBC sollte sich für Frieden einsetzen, meint Müller-Rosentritt. „Mit Menschen, die über Israels Auslöschung phantasieren, ist das nicht zu erreichen. Denn dabei soll ein Frieden ohne Juden herauskommen.“

    An das Entwicklungshilfeministerium gerichtet fordert der FDP-Experte: „Steuergelder an offen antisemitische Projekte zu vergeben, die einen Friedenswillen nur vorgaukeln, sind ein No-Go!“

    https://www.bild.de/politik/ausland/...5884.bild.html

    .......war es ein Versehen, dass im letzten Jahr diese Jusos eine israelfreundliche Resolution auf den Weg brachten? Offenbar, den nun versuchen die Jusos das wieder rückgängig zu machen..........


    Jusos entschuldigen sich für israelfreundliche Beschlüsse
    Der Juso-Bundeskongress sorgt für Aufsehen, weil dort die Fatah-Jugend als „Schwesterorganisation“ durchgeht. Erstaunlich ist aber etwas ganz anderes: Der Versuch, sich von pro-israelischen Resolutionen aus dem vergangenen Jahr zu distanzieren. Eine Analyse von Sandro Serafin
    Bis in israelische Medien hatten es die Jusos vor einem Jahr geschafft, als sie auf ihrem jährlichen Bundeskongress zwei pro-israelische Resolutionen verabschiedeten. In einem der Beschlüsse wandte sich die Jugendorganisation der SPD gegen die „unverhältnismäßige Verurteilung Israels“ bei den Vereinten Nationen. In dem anderen nahm sie Haltung
    gegen israelbezogenen Antisemitismus ein und bezeichnete die Israel-Boykott-Bewegung BDS als „im Kern antisemitische Kampagne“.

    An diesem Wochenende nun, ein Jahr und einen Bundeskongress später, haben sich die Jusos zumindest für „Teile“ dieser Beschlüsse entschuldigt – mit einer weiteren Resolution. Von einem „Fehler“ war während der digitalen Verbandsversammlung mit Blick auf das vergangene Jahr die Rede, von gebrochenen Prinzipien und verletzten Regeln. „Das tut uns leid“, sagte ein Mitglied. Gegenredner gab es nicht. 96 Prozent der Delegierten stimmten der neuen Resolution zu.

    Druck aus Nahost
    Was Selbstkritik sein sollte, klang an diesem Wochenende eher nach Unterwerfung. An den israelfreundlichen Beschlüssen des vergangenen Jahres hatte es offenbar massive Kritik von Partnerorganisationen der Jusos im Nahen Osten gegeben. Nach Israelnetz-Informationen reagierte nicht nur die Jugendorganisation der palästinensischen Fatah-Partei (Schabiba) von Mahmud Abbas, sondern auch Vertreter der Jugendverbände der israelischen Arbeitspartei und von Meretz mit einem zeitweisen Boykott der Zusammenarbeit mit den Jusos. Mit allen drei Organisationen kooperierten die Jungsozialisten bislang im Rahmen des „Willy Brandt Centers“ (WBC) in Jerusalem. Das WBC war 1996 von den Jungsozialisten initiiert worden, um Kontakte zwischen Israelis und Palästinensern herzustellen.

    „Wir wurden Anfang dieses Jahres vor die Wahl gestellt: Sehen wir dabei zu, wie unser größtes friedenspolitisches Projekt, das WBC, vor die Hunde geht, oder führen wir endlich die Debatten in unserem Verband, die längst überfällig waren“, sagte die stellvertretende Vorsitzende Manon Luther. Unter dem Druck der Nahost-Partner entschieden sich die Jusos dazu, eine neue Resolution zu verabschieden, um das WBC zu retten. Das Ergebnis ist der Beschluss vom Wochenende.

    „Keine Deutungshoheit“?
    Aus dem siebenseitigen Papier spricht das Bemühen um eine zum Scheitern verurteilte Haltung der Äquidistanz. Vom „Grundsatz der doppelten Solidarität“ ist die Rede. Man wolle eine „dritte Partei“ sein, „die sich selbst keine Deutungshoheit im Konflikt gibt“, sagte Juso-Vize Luther. Der Beschlusstext kann der Versuchung, den israelisch-palästinensischen Konflikt zu analysieren und Lösungsvorschläge zu machen, dann aber doch nicht widerstehen. „Einer friedlichen Lösung auf der Basis von zwei unabhängigen und lebensfähigen Staaten“ sei „absolute politische Priorität einzuräumen“, heißt es da unter anderem.

    Auffällig ist, dass die Resolution den Themen „Grenzen und Siedlungsbau“ sowie „Besatzung und Annexion“ eigene Zwischenüberschriften widmet, dem omnipräsenten Themenkomplex Terror hingegen nicht. Das Wort selbst kommt im Text nicht einmal vor. Freilich: „Attentate, Raketenangriffe und Bombardierungen“ werden erwähnt. Gegen wen sich diese in erster Linie richten, liest man jedoch nicht. Stattdessen heißt es im nächsten Satz: „Wir verurteilen die Gewalt gegen die Zivilbevölkerungen“ – man beachte den Plural.

    Besonders konkret werden die Jungsozialisten mit einer Forderungen an die israelische Seite. Um Vertrauen zu schaffen, müssten „Checkpoints und Sperranlagen“ zurückgebaut werden. „Für eine Mauer zwischen Israel und Palästina ist kein Platz.“ Kurz zuvor hatte der Text noch die „legitimen Sicherheitsinteressen des Staates Israel“ betont. Die israelische Sperranlage, über weite Teile ein Zaun, hat im Zuge der „Zweiten Intifada“ zu einer massiven Reduktion der Terroranschläge beigetragen. Eine ähnlich direkte Aufforderung an die palästinensische Seite, etwa die Zahlung von Terror-Renten einzustellen, sucht man vergeblich.

    „Schwesterorganisation“ Fatah
    Besonders pikant an dem Beschluss erscheint zudem, dass den Juso-Partnern vor Ort, also der Fatah-Jugend sowie den Jugendorganisationen von Avoda und Meretz, ein Veto-Recht für Juso-Beschlüsse eingeräumt werden soll, die sich mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt befassen. Israelfreundliche Resolutionen wie die vom vergangenen Jahr hätten bei einer konsequenten Anwendung dieses Passus in Zukunft keine Chance mehr.

    In zahlreichen großen Medien hatte der Beschluss bereits am Montag für Aufregung gesorgt, weil die Fatah-Jugend darin als „Schwesterorganisation“ der Jusos bezeichnet wird. Eine Kooperation zwischen beiden Verbänden besteht allerdings schon seit vielen Jahren, nicht zuletzt weil beide dem internationalen Jungsozialisten-Verband „IUSY“ angehören. Auch die Mutterpartei SPD hat internationale Verbindungen zur Fatah. Bereits 2012 hatten Äußerung der damaligen SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles für Empörung gesorgt, wonach SPD und Fatah „gemeinsame Werte“ teilten. „Sozialismus geht für uns nur international“, sagte die stellvertretende Juso-Vorsitzende Hanna Reichhardt am Wochenende. „Uns sind Menschen am anderen Ende der Welt, die unsere Werte teilen, viel näher als beispielsweise Fascho-Klaus von nebenan.“

    SPD-Generalsekretär wegen CDU-Kritik verärgert
    Obwohl die Kooperation alles andere als neu ist, sorgte sie zu Wochenbeginn vor allem bei jüdischen Interessenverbänden sowie Vertretern von Union, FDP und AfD für Kritik. Dass sich auch mehrere CDU-Vertreter empört zeigten, kann dabei durchaus irritieren: Schließlich ist es die von einer CDU-Kanzlerin geführte Bundesregierung, die alljährlich Millionenbeträge in die Palästinensische Autonomiebehörde pumpt und auf diese Weise Kritikern zufolge indirekt Gehälter für Terroristen mitfinanziert.

    Der scheidende Juso-Chef Kevin Kühnert, der zuletzt mit der Aussage aufgefallen war, dass Israel „für mich etwas ganz besonderes ist“, versuchte am Abend die Wogen zu glätten. In einem Livevideo im Sozialen Netzwerk Instagram relativierte er das Veto-Recht der Fatah als eine „Ehrenerklärung“ der Jusos, die entfalle, wenn die Organisation ihr vorgebliches Bekenntnis zur Gewaltfreiheit verlasse – „so sehe ich das zumindest“. Es gehe darum im Gespräch zu bleiben, Kritik werde keinesfalls „runtergeschluckt“. „Wir würden dort nicht mit Leuten zusammenarbeiten, wenn nicht auch unsere israelischen Partner diese Kooperation leben würden.“ Dass die Juso-Partner Meretz und Avoda in der israelischen Politik ein absolutes Randphänomen darstellen und keine ernsthafte Relevanz haben – bei den vergangenen Knesset-Wahlen kamen sie zusammen nicht einmal auf sechs Prozent –, erwähnte er nicht.

    Offensichtlich vom Thema genervt zeigte sich SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil. „Ein wirklich komplexes Thema“ werde auf niedriges Niveau heruntergefahren. Die CDU wolle damit von der eigenen Kooperation mit der AfD ablenken, sagte er. Doch auch aus den eigenen Reihen kommt Kritik. Der Juso-Verband Leipzig reagierte auf den Beschluss bei Twitter mit dem Ausspruch: „We stand with Israel“ (Wir stehen an der Seite Israels).

    https://www.israelnetz.com/politik-w...e-beschluesse/
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  6. #26
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    AW: Angriffe auf Juden in Deutschland

    Hamburg – Ben-Raffael G. (53) ist Jude und anhand seiner Samt-Kippa auch als solcher zu erkennen. Mit der auf dem Kopf kam er am Dienstag ins Amtsgericht St. Georg – um einen mutmaßlichen Judenhasser persönlich kennenzulernen.

    Doch der wegen Beleidigung angeklagte Türke (48) kniff! „Ich warte jetzt fast drei Jahre auf diese Verhandlung“, ärgerte sich G. „Wenn man mich bepöbelt, sollte man auch dazu stehen."

    Was war passiert? Anfang 2018 stand G. am Mundsburger Damm, als er aus einem Transporter die Worte „Scheiß Jude“ hörte.

    G.: „'Ich zeig dich an', habe ich gerufen, da rief der Fahrer: 'Ihr seid Mörder, euer Volk!'“

    Erlebt er so was öfter? G.: „Ja. In der Langen Reihe wurde mir sogar die Kippa vom Kopf geschlagen.“

    G. fotografierte Auto und Kennzeichen, hatte Zeugen.

    Man sollte meinen, das reiche. Aber es kam anders: „Die Staatsanwaltschaft stellte den Fall ein. Angeblich kein hinreichender Tatverdacht. Da habe ich mir einen Anwalt genommen.“

    Der legte erfolgreich Beschwerde ein. Nächster Verhandlungstermin soll im April sein. Der Angeklagte wird dann vorgeführt.

    https://www.bild.de/regional/hamburg...7868.bild.html
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