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    Wem fallen Deutsch-Kurse schwer - und warum?

    Vorab - zur Erläuterung: Was ist das Sprachniveau B 1?

    B1 Sie können sich über viele Themen in einfacher deutscher Sprache unterhalten.
    https://www.sprachenatelier-berlin.d...eaustufen.html

    Beispiel dieses Deutschtests, ein Auszug:

    Zuerst der Text:

    Liebe Eltern,damit alle Kinder sicher zur Schule kommen, bitten wir Sie um Ihre Mitarbeit.Wenn Ihr Kind zu Fuß zur Schule geht, wählen Sie nicht den kürzesten Weg,
    Dazu die Multiple-Choice-Fragen:

    33 Kinder sollen immer den kürzesten Weg zur Schule nehmen.
    Richtig/falsch...
    usw.

    https://www.telc.net/fileadmin/user_...stest_1_1_.pdf

    Nach dieser kleinen Einleitung der Artikel:

    Zuwanderer und Sprache - Wem fallen Deutsch-Kurse schwer - und warum?







    In den Sprachkursen für Zuwanderer drücken die unterschiedlichsten Menschen die Schulbank. Eine Statistik zeigt Unterschiede zwischen Ethnien, und das Ministerium nennt Gründe.


    Bei den Deutsch-Tests für Zuwanderer tun sich Teilnehmer aus Somalia und Eritrea besonders schwer. Nur ungefähr jeder vierte Teilnehmer aus den beiden armen ostafrikanischen Ländern erreichte das für die selbstständige Verständigung im Alltag nötige Niveau B1. Das geht aus einer Auskunft des Bundesinnenministeriums an den AfD-Bundestagsabgeordneten Rene Springer hervor.

    Unter den Teilnehmern aus dem Irak schaffen demnach knapp 29 Prozent B1; bei den Afghanen ist es jeder Dritte, bei den Syrern fast jeder Dritte.
    Gründe für statistische Entwicklung

    Generell ist der Anteil der Teilnehmer, die das Sprachniveau B1 nicht erreichen, im Verlauf der vergangenen Jahre gestiegen. Das liege vor allem auch daran, dass der Anteil der Menschen gestiegen sei, die das Lesen und Schreiben ganz oder weitgehend noch lernen müssten, erklärte das Ministerium.




    Für den Umstand, dass die Durchfallquoten früher noch besser waren, nennt das Ministerium einen weiteren Grund: 2014 etwa bestand noch knapp die Hälfte der Kursteilnehmer aus EU-Ländern - das wirkte sich auf den Durchschnitt aus. Denn solche Menschen können in der Regel bereits gut lesen und schreiben, verfügen über eine gute Grundbidlung und sind gewohnt Fremdsprachen zu erlernen.




    Besonders gut schneiden beim Deutsch-Sprachkurs übrigens Ukrainer ab (78,7 Prozent auf Niveau B1). Bei mindestens 70 Prozent liegen Menschen aus Bosnien-Herzegowina sowie Inder, Rumänen, Polen, Nordmazedonier und Brasilianer.

    https://www.zdf.de/nachrichten/heute...chwer-100.html
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Wem fallen Deutsch-Kurse schwer - und warum?

    Ach ja, immer dieses Analphabeten!
    Aber wenn alles scheitert, steht ihnen ja noch die Politik offen.
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  3. #3
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    AW: Wem fallen Deutsch-Kurse schwer - und warum?

    Besonders gut schneiden beim Deutsch-Sprachkurs übrigens Ukrainer ab (78,7 Prozent auf Niveau B1). Bei mindestens 70 Prozent liegen Menschen aus Bosnien-Herzegowina sowie Inder, Rumänen, Polen, Nordmazedonier und Brasilianer.

    Da aus diesen Ländern eine signifikante Menge an Leuten stammen muss, die an solchen Kursen teilnehmen um überhaupt auf so eine Statistik zu kommen, ist es durchaus bemerkenswert zu sehen, woher sie alle kommen.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  4. #4
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    AW: Wem fallen Deutsch-Kurse schwer - und warum?

    mir liegen ~4 Studien über ethnisch korrelierte Durchschnitt-IQ's vor. Grob betrachtet liegen die IQ's des islamischen Gürtels von Marokko bis Iran so im 70er bis 80er Wertebereich, während er In China auf fast 110 steigt und in Afrika gegenüber dem des islamischen Gürtels um -10 -20 Einheiten absinkt. Von daher sind die beobachteten Sprachschwierigkeiten verständlich. Leider liegen mir keine Durchschnitt-IQ's biodeutscher Roter und Grüner vor. Mag sein das sie die niedrigsten Afrikanischen noch unterbieten.
    Geändert von mutiny (03.09.2019 um 21:36 Uhr)

  5. #5
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    AW: Wem fallen Deutsch-Kurse schwer - und warum?

    Eine Sprache lernt man m.E. am besten wenn man 1. Interesse hat diese zu lernen - also nicht durch Schule dazu gezwungen wird - und 2. indem man die Sprache dann im Land auch spricht.


    Im Kindergarten hatten wir einen Kindergärtner bekommen der aus Frankreich kam - wir bekamen dann für die, die es interessierte freiwillig Franzäsischunterricht - die Sprache nicht daß was mißverstanden wird...

    In der Schule freute ich mich auf Englisch und ich bekam mit 12? Jahren, da hatte ich grad mal kurz Englischunterricht) einen 4 wöchigen Aufenthalt in England (so ein Sprachkurszeugs) von meinen Eltern geschenkt - da lernte ich im Land sehr sehr viel- es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Das Jahr darauf durfte ich nochmal für 4 Wochen in den Ferien nach England.
    Das hat mir sehr viel gebracht.

    Nach der 1. Fremdsprache in der Schule mußte ich mich für die 2 entscheiden - ich wählte Latein da ich in Geschichte die Römer immer interessant fand - leider kam ich in der Sprache nicht wirklich gut klar... Es machte keine wirkliche Freude - es ist eine tote Sprache. Mein Latinum hab ich zwar geschafft - ich bereue es auch heute nicht da mit Latein doch auch andere Sprachen eher ableitbar sind...

    Am 26.9 startet mein Spanischkurs da ich sobald es möglch ist, nach Panama auswandern möchte.

    Im Internet kostenlose Kurse waren mir zu einfach - da komm ich nicht weiter.

    Ich fang jetzt an mit dem Grundkurs und will dann die weiterführenden Kurse buchen.

    Es ist m.E. ein Unterschied ob man bitte, danke sagen kann oder ob man vor Ort dann Makleranzeigen auch verstehen kann...

    Das Interesse muß vorhanden sein die Sprache zu lernen - dann funktioniert das auch.

    Wer halt weiß: ich bekomme eh Dolmetscher gestellt, kann mich in meiner Heimatsprache unterhalten, habe kein Interesse an den Eingeborenen - muß also deren Sprache nicht lernen, der wird halt versagen...

    Ich schau z.B: die meisten Sachen auf YT auf englisch - verstehe 100 % - mit der aktiven Sprache tu ich mich schwer (Abi in Englisch) da ich es meist nicht brauche - muß vieles nachschauen da mir bei so manchen Sachen nicht die korrekten Wörter einfallen - ich es also umschreiben muß - oder weil Fachbegriffe nicht einfallen - die ich aber in Filmen/Korrrespondenz aber dennoch kenne.

    Ich war mit 18 in Agypten und habe vorher das Mindestmaß an Arabisch gelernt -Bitte, danke, ich heiße, Links, Rechts, Was kostet das, Ja, Nein, Wo ist bitte Platz/Straße XYZ, die Zahlen bis 10, wo ist das Krankenhaus, Apotheke, Geldwechsel, Ich bin Krank etc.
    Genauso bei meinem Ungarnbesuch wo ich vorher büffelte.

    Ich bin damit und mit Wörterbuch prima zurechgekommen und habe noch einiges gelernt.

    Für den geplanten Honkongaufenthalt der daran scheiterte daß meine Freundin mit der ich verreisen wollte, dann einen Rückzieher machte, hab ich auch Grundsätzliches in Chinesisch gelernt.

    Jemand der die Sprache lernen WILL, weil er sich ingegrieren möchte- und das geht nun mal mit der Sprache einher, der lernt das auch in annehmbarer Zeit.

    Wer kein Interesse hat die Sprache zu lernen, der wird auch wie man oft genug life mitbekommt, halt merken, daß die Sprachfähigkeiten des Gastlandes nicht dem entsprechen was man an Zuwanderern erwartet die hier leben und sich integrieren wollen.

    Meine Nachbarin ist Tschechin - ist schon paar Jahre hier daß sie hierher kam- bei manchen Wörtern macht sie Fehler die ich korregiere - sie ist mir deswegen nicht böse sondern freut sich daß sie korregiert wird da sie eben nicht als diejenige auffallen möchte die kein Interesse hat...
    Grammatik ist bei ihr perfekt - blos manche Worte sind schwierig :) Es fällt erstmal keinem auf daß sie keine gebürtige Deutsche ist - da sie sich hier voll integriert hat - die Sprache bis auf wenige Ausnahmen perfekt spricht...

    Die Motivation muß stimmen - dann klappts auch mit der Sprache - wenn kein Interesse da ist mit den Einheimischen in deren Sprache zu kommunizieren da ich die eh meide wie die Pest und ansonsten Dolmetscher bekomme, nicht arbeiten muß, dannlern ich halt nicht die Sprache...

    War auch in Prag auf Kurzurlaub (4 Tage- Kulturreise) und hab außer Bitte/Danke vorher nix gelernt da es eine geführte Tour war und ich wußte, ich muß mich nicht verständlich machen können da Dolmetscher immer bei einem ist....

    Wer in einem Land leben möchte wo eine andere Sprache die Landessprache ist, der muß halt die Sprache lernen - da darf es dann keine Dolmetscher geben sondern die Leute lernen es nur, wenn sie in der Landessprache kommunizieren MÜSSEN. Und dann lernt man verdammt schnell...

    Ich habe vor 2015 von Waffen keine Ahnung gehabt - und hab innerhalt kurzer Zeit meine Waffensachkunde/Sprengschein/wiederladeschein/Böllerschein gemacht - weils mich persönlich interessiert hat und das Voraussetzung war um Waffen zu besitzen/Pulver daheim zu haben.

    Mein Mann animiert mich immer Programmieren zu lernen - aber da er professioneller Programmierer ist, seh ich da keine Notwendigkeit dazu... Da geh ich lieber hin und bitte ihn, mir schnell ein Programm zu schreiben was ich grad meine zu brauchen als es selbst zu lernen... Es besteht für mich die Notwendigkeit nicht, das selbst zu lernen - also keine Motivation da ich ja jmd habe, der das für mich regelt...

    Wer nach 2 Jahren im Land immer noch nicht passabel die Landessprache beherrscht, der hat m.E. wenig Interesse am Gastland.
    Das ist ok wenn derjenige sich den Luxus erlauben kann das über andere zu regeln weil Kohle vorhanden ist - aber es ist nicht ok , wenn derjenige sich hier aushalten lassen möchte...

    Wer hier lebt soll entweder von seinem Erspartem hier leben und kann sich meinetwegen abkapseln (find ich zwar schade aber ok fpr mich solange er sich an die Landesgesetze hält - aber wer hier herkommt und meint, alimentiert zu werden oder "zu arbeiten" - der soll gefälligst die Sprache lernen.

    Man kann jede Sprache lernen - am besten klappts vor Ort indem man viel in Landessprache spricht, korregiert wird ...

    Ich hab in England sehr schnell gelernt daß mein Schulenglisch zwar ok ist -aber daß man bei manchen Sachen "pardon" sagt anstatt "Sorry"...

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