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    ARD: Ein Jahr nach Chemnitz - Das Beispiel einer syrischen Familie

    Gerade schaue ich mir diese ARD-Sendung an, die rechtsradikale Umsturztendenzen im Fokus hat.

    Das Beispiel einer syrischen Familie wird gefilmt. Die Frau konservativ verschleiert. Eine Flüchtlingsfamilie, die offensichtlich bereits in Chemnitz in einer eigenen Wohnung lebte. Sie spricht nur syrisch.

    Diese Familie zog nach Hamburg. Auf eigene Intitiative. Es sei nicht einfach gewesen, so die Sprecherin. Die Familie wohnte bei mehreren Freunden, aber der Umzug habe sich gelohnt. Der Mann würde eine Arbeit suchen, sie würden Sprachkurse besuchen. Die Frau Fatima besucht eine Fahrschule, um den Führerschein zu machen.

    Nun stellen sich Fragen über Fragen. Eine deutsche Familie, auf Hartz IV angewiesen, könnte nicht einfach auf eigene Faust in irgendeine Wunschstadt umziehen. Das Amt würde nicht mitspielen. Eine deutsche Familie, die Hartz beziehen würde, bekäme in Hamburg nicht einfach so eine Wohnung. Sie bekäme in Hamburg wohl keine Wohnung. Einen Führerschein würde eine Hartz IV Empfängerin auch nicht machen können, zu teuer. Und wenn der Mann in Hamburg wieder eine Arbeit sucht, suggeriert dies, dass er in Chemnitz eine Arbeit oder wahrscheinlicher Arbeitsgelegenheit hatte, also das, was für einen syrisch sprechenden Menschen ohne Deutschkenntnisse so übrig bleibt, und hat diese offensichtlich sanktionslos aufgeben können. Weder Sperre beim Arbeitslosengeld, sofern er dieses erhalten kann, noch eine Sperre bei den Hartz-IV-Leistungen. Etwas merkwürdig, diese Geschichte. Auch eine Residenzpflicht für Flüchtlinge scheint es nicht zu geben.

    Es scheint für Flüchtlinge diesbezüglich gut zu laufen und möglich zu sein, was deutschen Hilfeempfängern nie möglich wäre.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: ARD: Ein Jahr nach Chemnitz - Das Beispiel einer syrischen Familie

    Migranten hatten schon immer einen Sonderstatus.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

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