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    Freizeitkapitän Raisch rettet wieder Menschen im Mittelmeer - Update: Die ersten 100 Flüchtlinge bereits an Bord

    Er ist ein Freizeitkapitän. Woher er das Geld für seine Missionen hat, bleibt im Dunkeln.

    Der Mechatroniker hat einen Sportseefischerschein.

    Der Sportseeschifferschein (SSS) ist einer der deutschen amtlichen Sportschifferscheine. Ausbildung und Prüfung ist abgestimmt auf das Führen von Yachten mit Motor und unter Segel in küstennahen Seegewässern
    https://de.wikipedia.org/wiki/Sportseeschifferschein


    Claus-Peter Reisch (* 17. April 1961) ist Skipper der Lifeline, gelernter Kfz-Mechatroniker und als Skipper Inhaber eines Sportseeschifferscheins.[1] Bekannt wurde er durch seine Tätigkeit als Schiffsführer der Lifeline der Mission Lifeline, die Bootsflüchtlinge aus dem Mittelmeer aufgegriffen und in europäische Häfen gebracht hat.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Claus-Peter_Reisch

    Wie er nun gerade seine Brötchen verdient?

    Reisch könnte ein ruhigeres Leben haben. Aus seiner Industrievertretung für Sanitär- und Heizungsprodukte hat er sich weitgehend zurückgezogen. Keine finanziellen Verpflichtungen, eigenes Segelboot. Das genau brachte ihn zu "Lifeline". Als er mit seiner Lebensgefährtin 2015 nach Griechenland segelte, tauchte die Frage auf: ...
    https://www.top-fm.de/regional/nachr...033498783.html

    Kleine Anmerkung: Reisch ist Jahrgang 1961 und damit zum jetzigen Zeitpunkt gerade einmal 58 Jahre. Seine Karriere als Freizeitkapitän im Mittelmeer begann er mit 54 bzw. 55 Jahren. Mit 58 Jahren ist er noch lange nicht im Ruhestandsalter. In diesem Alter arbeiten andere noch. Womit also verdient er seine Brötchen und finanziert sein Hobby?

    Offensichtlich kann man sich irgendwo bewerben, nur wo?

    Er bewarb sich, seit April 2017 hatte er sechs Missionen. "
    https://www.top-fm.de/regional/nachr...033498783.html

    Also mit anderen Worten: Wer finanziert das Ganze?

    Aber ganz abgesehen davon, hat ihn die SPD mit Preisen ausgestattet:

    Die bayrische Landesfraktion der SPD beschloss am 17. Juli 2018, Reisch mit dem Europa-Preis auszuzeichnen. Als Begründung hieß es, dass Menschen wie Reisch „die Werte, für die unsere Gemeinschaft stehe, am Leben halte.“ Der Preis wurde am 27. Juli 2018 im bayrischen Landtag übergeben.[20] Am 28. Juli 2017 erklärte Reisch in einem Videointerview, dass der Landsberger Oberbürgermeister Mathias Neuner mit ihm in Kontakt getreten sei, um über die Verleihung des Landsberger Ehrenrings mit Reisch zu sprechen. Neuner führte an, dass „eine Verleihung des Preises an ihn den Stadtrat spalte.“ Stadtrat Stafan Meiser von der ÖDP bezeichnete das Vorgehen Neuners als „ungeheuerliches Verhalten.“[21]
    Im Dezember 2018 wurde Reisch der Menschenrechtspreis der Österreichischen Liga für Menschenrechte verliehen.[22][23]
    Am 7. April 2019 erhielt Reisch zusammen mit dem Verein Mission Lifeline den Lew-Kopelew-Preis.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Claus-Peter_Reisch

    Er läuft mit neuem Schiff aus zur Beobachtung, wie er sagt, und wendet damit einen kleinen Trick an:


    "Lifeline"-Kapitän mit neuem Schiff wieder im Mittelmeer unterwegs

    Kapitän Claus-Peter Reisch wird von "Mission Lifeline" unterstützt

    Dresden - Der deutsche Kapitän der Hilfsorganisation "Mission Lifeline", Claus-Peter Reisch, ist wieder im zentralen Mittelmeer vor der libyschen Küste unterwegs.
    "Mission Lifeline"-Sprecher Axel Steier sagte am Samstag, es handele sich um eine Beobachtungsmission im zentralen Mittelmeer von Reisch und seinen Freunden, die der Dresdner Verein "Mission Lifeline" unterstütze.
    Es sei nicht das Ziel, Migranten zu retten - als Kapitän sei Reisch dazu im Ernstfall aber verpflichtet, erklärte Steier. Über die Rückkehr ins Mittelmeer hatte zuvor unter anderem der MDR berichtet.
    Stellt sich damit die spannende Frage, was er eigentlich nun beobachten will und welches Ziel seine Mission eigentlich hat.

    Ein Sportboot für eine unbekannte Mission, um irgendwas zu beobachten und nicht etwa Migranten aufzunehmen, hat immerhin Platz für 100 Migranten, siehe an. Ist aber natürlich nicht geplant.

    Bei der "Eleonore" handelt es sich um ein Sportboot, das unter deutscher Flagge fährt. Kurzfristig könne es um die 100 Menschen aufnehmen, sei aber nicht für lange Transportwege geeignet.
    Seit Samstag befindet sich das Boot in der Such- und Rettungszone vor der libyschen Küste, wo Hilfsorganisationen immer wieder Migranten von seeuntauglichen Booten retten und nach Europa bringen.
    https://www.tag24.de/nachrichten/dre...ission-1186152

    und wird jetzt vermutlich direkt von den Schleusern angesteuert, die die genaue Position des Schiffes geortet haben.
    Geändert von Turmfalke (25.08.2019 um 14:28 Uhr)
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Freizeitkapitän Raisch rettet wieder Menschen im Mittelmeer - Update: Die ersten 100 Flüchtlinge bereits an Bord

    Kaum ausgelaufen angeblich zur Beobachtungsmission sind die 100 Plätze für die Flüchtlinge bereits belegt. Aus obigem Artikel

    Bei der "Eleonore" handelt es sich um ein Sportboot, das unter deutscher Flagge fährt. Kurzfristig könne es um die 100 Menschen aufnehmen, sei aber nicht für lange Transportwege geeignet.
    Nun - solch ein Zufall - schon sind 100 Flüchtlinge von der libyschen Küste gerettet:

    Erster Einsatz im Mittelmeer
    "Eleonore" rettet 100 Migranten


    Es dauerte nur wenige Tage bis zum ersten Notfall:
    Das Rettungsschiff "Eleonore" hat bei seinem ersten Einsatz rund 100 Migranten im Mittelmeer gerettet. Nun hofft die Organisation Mission Lifeline auf einen offenen Hafen.

    Das Rettungsschiff "Eleonore" hat rund 100 Migranten auf dem Mittelmeer aufgenommen. Das Boot sei am Sinken gewesen, sagte Axel Steier, Sprecher der Dresdner Hilfsorganisation Mission Lifeline.

    Die Organisation unterstützt die "Eleonore", ein Sportboot, das als Motorjacht unter deutscher Flagge fährt. Seit Samstag war es in der Such- und Rettungszone vor der libyschen Küste.

    "Buchstäblich in letzter Sekunde"

    Eigner und Kapitän ist der Deutsche Claus-Peter Reisch. Reisch wurde bekannt, weil er sich nach einem Rettungseinsatz auf Malta vor Gericht verantworten musste. "Ich bin sehr froh, dass wir alle Menschen retten konnten. Es war buchstäblich in letzter Sekunde", twitterte Reisch. Die Menschen seien 31 Seemeilen (rund 57 Kilometer) nördlich der libyschen Küste aufgenommen worden....


    https://www.tagesschau.de/ausland/mi...anten-103.html
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  3. #3
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    AW: Freizeitkapitän Raisch rettet wieder Menschen im Mittelmeer - Update: Die ersten 100 Flüchtlinge bereits an Bord

    "Ich bin sehr froh, dass wir alle Menschen retten konnten. Es war buchstäblich in letzter Sekunde", twitterte Reisch.
    Beweise dafür gibt es natürlich nicht.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

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